Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Johannes Elze und Ava am Israel National Trail

Der Israel National Trail ist garantiert kein leichter Weg. Doch genau das macht ihn zu einer körperlichen wie menthalen Herausforderung, bei der man Grenzen überwinden kann und – wenn man es denn will – auch echtes Neuland entdecken kann. Im Gespräch mit Johannes Elze zeige ich Dir weit mehr, als nur den Shvil Israel. Bist Du bereit dafür, zu träumen? Dann kann es genau jetzt los gehen.

Falls Du Teil 1 noch nicht gelesen hast, dann findest Du ihn hier:
Ein Gespräch über den Shvil Israel Teil 1 ->

Johannes Elze und Ava am Israel National Trail

Johannes Elze und Ava am Israel National Trail

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Shvil Israel: Am Rand des Nahal Yemin Canyon

Shvil Israel: Machbar, aber einer der härtesten Fernwanderwege der Welt.

Paul war auf dem Mout Everest, zwei mal am Kilimandscharo und ist bereits zweimal am Mt. Karbolet (Israel National Trail) gescheitert – nicht weil er ihn als besonders schwer empfand, sondern weil er ihn unterschätzt hat. Nun hat er ihn! Doch am Shvil fehlen ihm (Stand 2020) noch drei Etappen. Paul sagt: Wer den Shvil Israel schafft und einfach nur genug Geld hat, kommt heute auch ganz locker auf den Mt. Everest. Was schöner sei, wollte Paul nicht beantworten. Er meinte: Das Dach der Welt sei der irrste Moment in seinem ganzen Leben gewesen, … bis er er eines Tages in Israel am Small Crater stand.

 

Mehr dazu im Buch Israel Trail mit Herz

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 1

Der “Small Crater” Makhtesh Katan ist – wie viele andere Impressionen – spektakulärer Teil des Israel Trails

“Tatsächlich rangiert der Israel National Trail unter den physisch anstrengendsten Wanderwegen der Erde”

Christian

Barfuß? Manche werden sagen, da könnte ja ein Skorpion…

Johannes

Dass man in der Wüste auf einen Skorpion tritt ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn man jedoch, so wie ich, ohne Zelt oder anderen Schutz in der Wüste nächtigt, kann es schon vorkommen, dass es sich ein Skorpion im Schlafsack gemütlich macht. Er hat mich dann auch gestochen, das winzige Ding. Ich war zu weit weg von jeglicher Zivilisation um überhaupt an etwaige Notrettung zu denken. Der Schmerz ließ irgendwann nach und es ging weiter.

Christian

Überhaupt, gibt es in der Wüste Negev womöglich Wölfe, Schlangen und vieles mehr. Johannes, welche Dinge im Leben sind Deiner Meinung nach die wahren Gefahren? Und welche eher nicht?

Johannes

Es war definitiv kein einfacher Weg. Tatsächlich rangiert der Israel National Trail unter den physisch anstrengendsten Wanderwegen der Erde. Die Tage sind heiß, die Nächte klirrend kalt. Es gibt kaum Schutz bietende Orte um sich vor Wetterkapriolen oder Springfluten zu schützen. Man läuft nur auf Steinen, Sand und Fels, erklimmt die steilsten Pfade und die schmalsten Canyons. Es gibt so gut wie keine Infrastruktur und nur ein paar Ortschaften in denen man nächtigen und duschen kann. Man muss – wenn man unabhängig bleiben möchte – sein Essen und Wasser zuvor selbst vergraben und dann teilweise feststellen, dass Tiere einem zuvor kamen, bevor man es wieder ausgraben konnte.

Wirklich gefährlich sind nur die Abhänge an denen man manchmal hängt. Aber im Vergleich zu den wirklichen Gefahren des Lebens sind sie ein Witz. Komfort, Kontrolle und Konditionierung sind die größten Widersacher der persönlichen Entfaltung. Glücklicher Weise gibt es davon in der Wüste nicht allzu viel.

Landkarte Israel National Trail, 1.100 km, (c) Christian Seebauer, israel-trail.com, 3.000px

Landkarte Israel National Trail inkl. neuen Etappen zum Toten Meer, 1.100 km, (c) Christian Seebauer, israel-trail.com, 3.000px

Bist Du trittfest und bereit für den Israel-Trail? Dann nix wie los!

Israel Trail: Christian läuft in der Falllinie

Israel Trail: Christian läuft und springt direkt in der Falllinie. Was harmlos aussieht, ist in Wirklichkeit oft atemberaubend steil und in den Felspassagen dann definitiv auch nicht ganz ungefährlich

Israel Trail: Christian läuft in Falllinie

Israel Trail: Christian läuft in der Falllinie und nutzt Tempo und Schwerkraft.

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 1

“Easy going” ist immer auch eine Frage der Perspektive: Sophie auf einer eher recht einfachen Tagestour mit wenig Gepäck am Israel National Trail/ Wüste Negev. Abstieg vom Mt. Saharonim mit “einfachem” Schwierigkeitsgrad. Mit schwerem Gepäck könnten hier allerdings durchaus auch erfahrene Jakobswegpilger oder Bergsteiger Herzrasen bekommen. Zum Bericht von Sopie ->

Johannes Elze am Israel National Trail

Johannes Elze mal schnell ohne Gepäck paar Meter nach oben zum israelischen 5G Handynetz.

Was kostet eigentlich der Israel-Trail?

Christian

Sprechen wir doch einmal über Geld. Man kann den Israel-Trail mit sehr viel Geld kennen lernen, aber auch mit sehr wenig. Um sich zu entscheiden, müssen sich viele ganz rationalen Argumenten stellen (Kosten, Verpflichtungen, Familie, Beruf). Witzigerweise sind die Beweggründe i.d.R. eher nicht rational, sondern begründen sich oft auch in einem Gefühl „eines Tages muss/will/sollte ich das machen“… Was spricht für die Stopp-Taste und den Israel-Trail? Und was dagegen?

Johannes

Eine solche Unternehmung muss einen rufen, und man muss bereit sein kompromisslos für sich einzustehen und dem eigenen Herzen zu folgen. Man darf aber den Absprung nicht verpassen, denn irgendwann ist es zu spät. Das Universum beschert einem nicht unendlich mit Gelegenheiten, wenn man nicht irgendwann mal zupackt. Jeder kann den Weg nach seinem finanziellen Gusto bewältigen. Du bist ihn ganz ohne Geld gelaufen und hast so unwiederbringliche Erlebnisse gehabt. Ich bin immer mit schmalem Geldbeutel unterwegs in der Welt, eigentlich auch aus Prinzip. Mir widerstrebt es, für nicht wirklich benötigten Luxus unverhältnismäßig viel Geld zu bezahlen. In Japan habe ich in Toiletten geschlafen, das mag extrem sein, aber an so etwas erinnere ich mich mehr und lieber als an ein normales Hotelzimmer.

In eigener Sache

 

Immer wieder sind wir hier – oft wohl auch nur deshalb, weil es um Israel geht – krassen und oft auch extrem asiozialen Angriffen ausgesetzt. Manche Angriffe gehen sogar ganz gezielt direkt gegen unsere Blogger und Redakteure. Zum Beispiel die absolut perverse Abmahnwelle der Angelika Kohlmeier – leider extrem kostenintensiv für uns, denn selbst bei völlig ungerechtfertigten und einfach nur fiesen Angriffen entstehen uns immer wieder immense Anwaltskosten, um diesen ideelen und nicht kommerziellen Blog am Leben zu erhalten und Dir weiterhin Infos über Israel und den Shvil zur Verfügung zu stellen.

Es fällt uns schwer, hier an dieser Stelle zu betteln, aber falls Du unsere Arbeit mit ein paar Euros mit unserem Coffee-Tool unterstützen möchtest, dann bewirkst Du etwas Großes!
Egal ob 30 Cent oder 1 Euro. Oder spontan auch einmal eine Megasumme von 10 Euro – das ist extrem viel Wertschätzung und Unterstützung für unser eherenamtliches Redakteurteam. Wenn Du hier und jetzt etwas zurück geben möchtest und uns allen – der Community für den Israel Trail – helfen möchtest, dann – wow – Hammer- einfach Danke Danke Danke! Mache es mit unserem “Coffe-Tool”.

Israel-Trail Buch von Jacob Saar

 

 

“Best Book ever” – Christian Seebauer

Interview with Jacob Saar ->

 

 

Israel-Trail: Geht das auch noch im Alter?

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 1

Absolut keine Frage des Alters, sagt Waltraud! Hier auf den Gishron Cliffs oberhalb Eilat (Israel Trail)

Wenn Dich der emotionale Bericht von Waltraud interessiert, dann findest Du ihn hier: Für den Israel-Trail gibt es kein bestimmtes Alter ->

Christian

Wenn ich noch jung wäre, wäre das ja noch leicht! Oder: Wenn ich in Rente bin, dann könnte das klappen. Aber jetzt, im Beruf? Was würdest Du als junger Mensch diesem blöden „Aber“ entgegnen?

Johannes

Jedes ‚Aber’ negiert stets alles zuvor gesagte. Nichts davor zählt, so auch nicht diese Argumente. Packe das Leben jetzt an, denn den einzigen Moment den du jemals haben wirst ist Jetzt. Ein Aber wird später nicht zählen wenn du im Sterben auf dein Leben zurück schaust.

Christian

Viele von uns haben im Leben längst irgendwo innerlich aufgegeben. Ich spule mal eben vor an eine Stelle im Drehbuch, an der man angekommen ist, dasitzt, den Rucksack abgenommen hat und etwas Pitabrot mit Humus auspackt. Was sollte einem dieser Augenblick – das Hier und Jetzt – bedeuten?

Johannes

Das Hier und Jetzt ist wahr, ist und wird immer der einzige Moment sein, der uns verfügbar ist. Alles andere ist Illusion. Meine Vergangenheit und Zukunft existiert nirgendwo anders als in meinem Verstand, meiner kreativen Vorstellungskraft. Wenn man Entscheidungen immer wieder auf die lange Bank schiebt, weil man auf den perfekten Moment warten möchte, dann wartet man vergebens, meist für immer. Denn es gibt nur eine wichtige Zeit im Leben: Heute, hier und jetzt.

Schon mal probiert? Hummus (hebräisch חומוס ‘xumus, ‚Kichererbse‘) wird aus pürierten Kichererbsen oder Ackerbohnen, Sesam-Mus (Tahina “Tchrina”, Tahini, Tahin), Olivenöl, Zitronensaft (oder besser Limettensaft), Salz, ggf. Knoblauch und natürlich Kreuzkümmel zubereitet und z.B. mit Pitabrot serviert. Und: Jede Israelische Familie macht natürlich den besten Humus der Welt und hat ihr eigenes – streng gehütetes – Familienrezept! Übrigens: Dass, was wir hier oft als ungewohnt und vorschmeckend empfinden, ist Kreuzkümmel. Am Israel-Trail sind Humus und Pitabrot eine energiereiche und gesunde Kalorienquelle.

 

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Christian und Johannes am Israel Trail, oberhalb Eilat auf den Gishron Cliffs

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Wegmarkierung orange blau weiss für den Israel Trail

Israel-Trail Logo, shvil trail marker orange blue white, painted by (c) Christian Seebauer, www.israel-trail.com

Israel-Trail Wegmarkierung orange blau weis

Wegmarkierung des Israel National Trail
Der Israel Trail ist eigentlich gut markiert. Eigentlich. Denn man kann sich natürlich trotzdem vorzüglich verlaufen. Und genau das sollte zumindest in der Wüste Negev nicht passieren! Wie die Wegmarkierungen funktionieren, zeigen wir Dir hier ->

Shvil Israel: Navigation bedeutet gefühlte Sicherheit…

Christian

Navigation bedeutet gefühlte Sicherheit. Man kann den Trail-Signs folgen, das Buch von Jacob Saar befolgen oder sich mit dem Handy navigieren lassen – alles fast wie im „richtigen Leben“. Johannes, welche Sinne benötigt man, um sich am Israel-Trail zu recht zu finden?

Johannes

Ich muss gestehen, ich bin ein Freund von gut ausgeschilderten Wanderwegen. Ich laufe, um eins zu sein mit meiner Umwelt und der Natur und nicht um dauernd die Karte mit dem Horizont oder der Sonne abgleichen zu müssen. Das lenkt mich ab vom wahren sein. Jedoch muss ich auch nicht am roten Faden wandeln und Umwege erweitern ja bekanntlich die Ortskenntnis. Auf dem Shvil habe ich mit allen von dir genannten Methoden navigiert: Mit meinem wachsamen Auge die drei farbigen Striche suchend, mit dem roten Buch von Jacob Saar für die grobe Übersicht und das GPS um die zuvor vergrabenen Essens- & Wasserrationen wieder zu finden, das wäre sonst nämlich fast unmöglich gewesen, da der Stein unter dem man vor drei Wochen etwas verbuddelt hat auf einmal genauso aussieht wie die dutzenden drumherum.

Jacob Saar mit Christian

Christian mit Jacob Saar am Israel-Trail in der Nähe von Srigim Li On. Jacob Saar ist Autor des Red Book “Hike the Land of Israel”

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Jacob Saar am Israel Trail

Jacob Saar spricht über den Shvil Israel und die neuen Etappen am Toten Meer:

Interview mit Jacob Saar über den Shvil Israel und die neuen Etappen

Johannes hat auf seinem Israel Trail Wasservorräte und auch Essenrationen zuvor selbst vergraben. Hierüber kann und darf man natürlich unterschiedlicher Ansicht sein.
Zum Thema Watercaching in der Wüste Negev findest Du hier viele Infos, z.B. Survival Watercaching

 

Im Interview mit Lawrence Kasmir SPNI (Society for the Protection of Nature in Israel) oder im Beitrag Über wilde Tiere und Israels Natur findest Du auch Stimmen, die vor dem Vergraben von offenen Lebensmitteln warnen, weil sie Wildtiere ausgraben könnten.

Fakt ist: Johannes hinterlässt absolut nichts in der Natur, ganz im Gegenteil: Er setzt sich für sie ein und sammelt sogar den Müll von andern ein. Unterschiedeliche Ansichten fördern die Diskussion um das große Ganze und sollen hier auch 1:1 wiedergegeben werden.

 

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Israelischer Salat am Israel Trail

Israel: Vegan pur, Humus, Falafel, Tahini…

 

Christian

Johannes, im Kibbuz Elifaz (Wüste Negev) haben uns die Leute dort ein wunderbares Essen bereitet. Ein Traum für Veganer und ein Gaumenschmaus für jeden, der schon einmal im Leben daran gedacht hat, was vegan für ihn bedeuten würde. Welchen Stellenwert nimmt Ernährung bei Dir ein? Und wie gut findest Du Dich damit in Israel zurecht?

Johannes

Was ich meinem Körper bewusst zuführe ist mir sehr wichtig. Ich lebe seit neun Jahren vegan und glutenfrei und das ist in Israel kein Problem. Humus, Falafel, Tahini und Datteln sind und waren gern verzehrte Wegbegleiter. In der Wüste habe ich vor allem die letzten beiden in perfekter Kombination in rohen Massen verputzt. Und da dies alles mehr oder weniger Nationalgerichte sind, bekommt man sie auch überall erworben. Das angesprochene Essen in dem Kibbuz war phänomenal, da will man schon fast zur Feder greifen um weiter essen zu können. Durch den kulturellen Schmelztiegel kommt im Nahen Osten Großartiges aus der Pfanne.

Israel gehört (nach Indien) zu den Ländern mit dem höchsten Anteil Vegetarier/Innen (>10,3% – 2020) und Veganer/Innen (>6,2% – 2020) weltweit. Während man in vielen deutschen Lokalen und Restaurants als Vegetarier leider oft zielmlich verloren ist (“Käsespätzle mit Bratensoße”, oder Toast Hawai: “sollen wir ihnen den Schinken weglassen?”), ist es in Israel praktisch nirgendwo ein Problem, eine reichhaltige, frische vegetarische und wirklich abwechslunsgsreiche vegetarische oder vegane Auswahl zu bekommen – und nicht nur billige Beilagen! Ausgelacht oder ausgegrenzt wird man in Israel für seine Philosophie garantiert nicht. Vielmehr wird man Dir hier mit völliger Normalität, Offenheit und Achtsamkeit und immer auch mit Respekt begegnen. Übrigens: 23% aller Israelis unter 40 Jahren können sich aktuell vorstellen, auf Fleisch zu verzichten.

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/www.israel-spezialitaeten.de

Bei Raimund Dieterich kann man eine vielseitige Auswahl an Datteln kaufen, ob frisch am Zweig oder ob man lieber Datteln getrocknet kaufen möchte. In verschiedenen Dattel Größen oder in Bio, der Famileinbetrieb liefert stets in hoher Qualität. Dabei zu einem Dattel Preis der fair ist und das Israelische Land unterstützt. www.israel-spezialitaeten.de

 

Ausrüstung am Israel-Trail. Wie viel braucht man?

 

Christian

Ein Zelt, ein Schlafsack, eine Isomatte. 2 T-Shirts, 3 Unterhosen, 2 Paar Socken, Trekkingschuhe, Spiegelreflexkamera, Stöcke, 2 Hosen, 5 Liter Wasser und weiter 10 kg Gepäck. Auf was kann man verzichten?

Johannes

Ich bin ohne Zelt gelaufen, das ging auch ganz gut und spart das nervige Auf- & Abbauen. Außerdem ist man dann quasi gezwungen sich beim Einschlafen am glitzernden Firmament zu ergötzen.

Eine besipielhafte Ausrüstungsliste für den Shvil Israel findest Du hier ->

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Israel-Trail: Christian beim Aufstieg vom Nahal Yemin Canyon. Gut gesichert, aber etwas schwindelfrei solltest Du schon sein!

Foto Israel National Trail, Beitrag Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2

Die Ausrüstung muss man tragen können! Je weniger Gewicht, umso besser.

Christian

Mit wie viel Gewicht kommt man aus?

Johannes

Manchmal sieht man nicht einmal einen Pfad, sich selbst aber auf einer Geröllpiste einen Steinbruch hinauf schwitzen. Hatte ich zuvor die Wasservorräte aufgefüllt, ballten sich bis zu 23 kg auf meinen Rücken und der Hüfte. Ungeahnte Anstrengungen bewältigt der Körper mit ebenso unsagbarer Kraft und die Seele erfreut sich puristischer Genugtuung.

Christian

Welche Schuhe verwendest Du selbst?

Johannes

Durch die Wüste bin ich damals mit dicken Boots gelaufen, die den Staub draußen halten und ordentlich Grip verschaffen. Für den Rest des Trails reichen auch normale Wanderschuhe oder auch Sandalen aus. Mittlerweile laufe ich in Barfußschuhen und überlege, damit auch meine nächste Pilgerschaft anzutreten. Auch die Füße stecken in ihrem Korsett unter extremer Konditionierung und die Debatte über das richtige Schuhwerk ist meines Erachtens viel zu groß. Die Schöpfung hat uns auch nicht gleich Vibram mit auf den Weg gegeben …

Johannes Elze und Ava am Israel National Trail

Ava und Johannes am Israel National Trail in der Wüste Negev, hier kurz vor dem Mt. Yehoram

Christian

Sollte man zuvor ein paar Worte Hebräisch lernen?

Johannes

Das ist nicht wirklich nötig aber schön. Ein paar Brocken Englisch spricht jeder und um mehr Hebräisch zu sprechen als die Einheimischen Englisch, da gehört schon etwas dazu. Aber wer sprach affin ist, ja klar, schaden kann es nicht.

Christian

Spielen das Alter oder das Geschlecht am Israel-Trail eigentlich eine Rolle?

Johannes

Das schöne am Fernwandern ist, das jeder gleichgestellt ist, egal welchen Alters, Geschlechts oder Gesinnung. Wir sind erst mal alle vorrangig Menschen und dazu noch solche mit einer gemeinsamen Begeisterung die schon mal ein gewisses Grundverständnis voraussetzt.

Christian

Wer spürt, dass er/sie so nicht mehr weiter machen kann und im Leben endlich eine Auszeit braucht, für den/die könnte der Israel-Trail…

Johannes

… der Schlüssel zur Erfüllung, das Sprungbrett zur nächsten Lebensstufe oder zumindest ganz gewiss eine absolute Bereicherung sein. Denn hier musst du stets jetzt sein, darfst nicht denken, sondern handeln, musst die Angst des nächsten Schrittes vor dem Atem ersticken lassen. Mit Vertrauen lieben, alles annehmen wie es sich präsentiert und dennoch im gleichen Augenblick den besten Weg durch das Schlamassel finden. Nimm die Chance wahr, wenn sie sich bietet, oftmals bleibt sie die Einzige die einem das Universum gewährt. Wer dann nicht zupackt, darf eventuell nochmal von vorne anfangen.

Johannes C. Elze
Landwehrstraße 5
98617 Meiningen
you@elze.org

Anm. der Redaktion:
Johannes ist Pilger, engagiert sich auch sozial. Er ist leidenschaftlicher Fotograf, Webdesigner und Mediengestalter. Aktuelle Reiseberichte seht Ihr auf seinem Blog:

Engagiert ihn einfach und vergebt Aufträge mit Herzblut!

Fotos (c) Johannes C. Elze, Patricia Avnon, Christian Seebauer

 

 

Auszug aus dem Buch Israel Trail mit Herz:

 

Angst, anzukommen!

Vom Yehoram Night Camp nach Eilat

Etwa 14 Kilometer, 230 Höhenmeter Gesamtanstieg. 890 Höhenmeter Gesamtabstieg. Trinkwasserverbrauch 6 Liter.

Heute drehe mich in der Frühe erst einmal wieder um, als der erste Lichtstrahl meine Augen blendet. Keine Eile mehr heute, es ist ja auch keine weltbewegende Strecke mehr. Nach Eilat geht es im Wesentlichen nur 13,5 Kilometer bergab. Es folgt also in aller Ruhe ein israelisches Frühstück mit Brot, Humus und Kaffee.

Der alte Wegverlauf des Trails existiert hier nicht mehr, denn zwischen dem Sinai und Israel wird gerade das Projekt „Stundenglas“ umgesetzt. Dabei handelt es sich um einen fünf Meter hohen Grenzzaun, für dessen Errichtung ganze Bergflanken weggesprengt werden. Die Sperranlage zu unserer Rechten mutet schon gespenstisch an. Doch dann lasse ich mich noch einmal auf einen schönen Tag in traumhafter Natur ein. Bergab passieren wir zuerst einen Checkpoint. Hier werden wir als Wanderer sehr freundlich mit vielen guten Wünschen bedacht.

Nach wenigen Metern auf der Straße biegt die neue Wegstrecke sofort scharf links ab und führt in ein enges Wadi hinein. Ich fühle mich wie in einem schmalen Bachlauf in den Alpen, der gerade sein Wasser verloren hat. Der Boden ist sandig und rostrot. Manche Stellen heben sich in intensiven Violetttönen ab. Mehrere einzelne Aleppo-Kiefern trotzen hier in den Spalten des Felswände den harten Bedingungen der Sommermonate. Die Felsbrocken sind hier teilweise pechschwarz. Jeder Geologe oder Mineraliensammler hätte hier wohl seine helle Freude. Urplötzlich folgen dann wieder Passagen mit feuerroten Felsen und einer durch und durch orangefarbenen, sandigen Umgebung.

Vom Roten Meer sieht man hier in diesem Labyrinth, welches das Eilat-Massiv durchzieht, noch nichts. Heute spüre ich das erste Mal, wie sehr mein Körper von der langen Wanderung ausgezehrt ist. Das Gefühl einer großen Müdigkeit macht sich breit. Meine Hose hängt nur noch an mir herum. Ich muss sie ständig wieder hochziehen.

Zusammen erklimmen wir die letzten Meter des Mount Zefahot. Dann liegt plötzlich der Golf von Akaba unter uns. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, dem Ziel des Israel Trails so nahe zu sein. Die Wasseroberfläche wirkt aufgewühlt grau und könnte meine innere Stimmung nicht besser widerspiegeln. Freude und Jubel sehen anders aus. Auch Stolz wäre das exakte Gegenteil von dem, was ich gerade fühle. Eher fühlt es sich an wie eine große Leere. Und: Es fühlt sich für mich extrem unwirklich an, fast wie in einem Film, zu dem ich selbst gar nicht gehöre. Bin ich das gerade selbst? Stehe ich wirklich hier? War’s das schon? Dass ich nun seit sieben Wochen zu Fuß unterwegs bin, kommt mir völlig surreal vor.

Tsur scheint es jedoch ähnlich zu gehen. Irgendwie sarkastisch streckt er seine Arme nach oben und ruft laut „Yes“. Doch ganz ohne Ausrufezeichen! Tsur dreht sich nach links und nach rechts. Hat das jemand gehört? Dann schüttelt Tsur über sich selbst den Kopf und senkt ihn verlegen nach unten. Was geht da gerade vor in uns?

Da unten ist keine Ziellinie, durch die wir freudig hin durchlaufen werden, die Zeit im Blick, stolz auf unsere Leistung. Es war ja auch kein sportliches Ereignis, keines, für das man eine Medaille oder eine Urkunde erwarten würde. Der Israel Trail – und so scheinen plötzlich alle zu fühlen – ist ein Weg der inneren Einkehr. Es ist eine Strecke, die dich ganz tief in dich selbst hineinführt, ein Pfad, der dich niemals mehr so sein lässt, wie du zuvor gewesen bist. Es ist ein Pfad der Selbsterkenntnis. Wenn du dich darauf einlässt, dann wanderst du in eine ganz andere Welt hinein, in eine, in der es noch echte Gefühle gibt und eine, in der du das Gute in dir und deinen Mitmenschen entdecken wirst. Es ist auch ein steiniger Pfad, einer, der dir deine Grenzen aufzeigt. Aber eben auch einer, der dich hin und wieder weit über deine Grenzen hinausführt, hinaus in eine neue, völlig neue Welt!

Das, was ich da unten nun sehe, ist wie das Schnipsen des Hypnotiseurs, der dich wieder in die richtige Welt zurückholen möchte. Doch was du gesehen hast, ist nicht vergessen. Es ist real und es ist ein Teil von dir geworden. Was ich gesehen habe, war ich selbst. Und da war –wie man es auch immer nennen mag – ein göttliches Wesen, das mir gezeigt hat, dass es da ist. Vielleicht ist der „Vater unser im Himmel“ gar nicht weit entfernt da draußen. Vielleicht können wir uns auch vorstellen, dass der Himmel etwas ist, was in uns selbst wohnt, etwas, das uns ganz nahe ist und was da ist, wenn wir nur danach rufen.

Buch und Poster gibt es hier:

Israel Trail mit Herz, Schriftzug blau

Ich freue mich, wenn Du diese Bücher direkt bei mir bestellen möchtest! Gerne mit persönlicher handschriftlicher Widmung. Handsigniert. Optimal als Geschenk.


Christian Seebauer: Israel Trail mit Herz. Details ->
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Israel Trail mit Herz Bewertung 5 Sterne19,95 €
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hike the land of israel, 3. auflage, saar/ henkin
Jacob Saar, engl., 3rd Edition, keine Widmung 43,00 € Bewertung f�r das BuchDetails ->
Jakobsweg an der Küste
Christian Seebauer: BURNOUT | Jakobsweg an der Küste 19,90 € Bewertung f�r das Buch Details ->

Landkarte/ Poster A2 Israel Trail/ Shvil Israel

Dein Motivationsposter DIN A2 Poster 3,90 € als gefaltete Beilage Details ->

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Textauszug Israel-Trail.com Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2 Der Israel National Trail ist garantiert kein leichter Weg. Doch genau das macht ihn zu einer körperlichen wie menthalen Herausforderung, bei der man Grenzen überwinden kann und - wenn man es denn will - auch echtes Neuland entdecken kann. Im Gespräch mit Johannes Elze zeige ich Dir weit mehr, als nur den Shvil Israel. Bist Du bereit dafür, zu träumen? Dann kann es genau jetzt los gehen. Falls Du Teil 1 noch nicht gelesen hast, dann findest Du ihn hier: Ein Gespräch über den Shvil Israel Teil 1 -> Shvil Israel: Machbar, aber einer der härtesten Fernwanderwege der Welt. Paul war auf dem Mout Everest, zwei mal am Kilimandscharo und ist bereits zweimal am Mt. Karbolet (Israel National Trail) gescheitert - nicht weil er ihn als besonders schwer empfand, sondern weil er ihn unterschätzt hat. Nun hat er ihn! Doch am Shvil fehlen ihm (Stand 2020) noch drei Etappen. Paul sagt: Wer den Shvil Israel schafft und einfach nur genug Geld hat, kommt heute auch ganz locker auf den Mt. Everest. Was schöner sei, wollte Paul nicht beantworten. Er meinte: Das Dach der Welt sei der irrste Moment in seinem ganzen Leben gewesen, ... bis er er eines Tages in Israel am Small Crater stand. Mehr dazu im Buch Israel Trail mit Herz "Tatsächlich rangiert der Israel National Trail unter den physisch anstrengendsten Wanderwegen der Erde" Christian Barfuß? Manche werden sagen, da könnte ja ein Skorpion... Johannes Dass man in der Wüste auf einen Skorpion tritt ist ziemlich unwahrscheinlich. Wenn man jedoch, so wie ich, ohne Zelt oder anderen Schutz in der Wüste nächtigt, kann es schon vorkommen, dass es sich ein Skorpion im Schlafsack gemütlich macht. Er hat mich dann auch gestochen, das winzige Ding. Ich war zu weit weg von jeglicher Zivilisation um überhaupt an etwaige Notrettung zu denken. Der Schmerz ließ irgendwann nach und es ging weiter. Christian Überhaupt, gibt es in der Wüste Negev womöglich Wölfe, Schlangen und vieles mehr. Johannes, welche Dinge im Leben sind Deiner Meinung nach die wahren Gefahren? Und welche eher nicht? Johannes Es war definitiv kein einfacher Weg. Tatsächlich rangiert der Israel National Trail unter den physisch anstrengendsten Wanderwegen der Erde. Die Tage sind heiß, die Nächte klirrend kalt. Es gibt kaum Schutz bietende Orte um sich vor Wetterkapriolen oder Springfluten zu schützen. Man läuft nur auf Steinen, Sand und Fels, erklimmt die steilsten Pfade und die schmalsten Canyons. Es gibt so gut wie keine Infrastruktur und nur ein paar Ortschaften in denen man nächtigen und duschen kann. Man muss – wenn man unabhängig bleiben möchte - sein Essen und Wasser zuvor selbst vergraben und dann teilweise feststellen, dass Tiere einem zuvor kamen, bevor man es wieder ausgraben konnte. Wirklich gefährlich sind nur die Abhänge an denen man manchmal hängt. Aber im Vergleich zu den wirklichen Gefahren des Lebens sind sie ein Witz. Komfort, Kontrolle und Konditionierung sind die größten Widersacher der persönlichen Entfaltung. Glücklicher Weise gibt es davon in der Wüste nicht allzu viel. Bist Du trittfest und bereit für den Israel-Trail? Dann nix wie los! Was kostet eigentlich der Israel-Trail? Christian Sprechen wir doch einmal über Geld. Man kann den Israel-Trail mit sehr viel Geld kennen lernen, aber auch mit sehr wenig. Um sich zu entscheiden, müssen sich viele ganz rationalen Argumenten stellen (Kosten, Verpflichtungen, Familie, Beruf). Witzigerweise sind die Beweggründe i.d.R. eher nicht rational, sondern begründen sich oft auch in einem Gefühl „eines Tages muss/will/sollte ich das machen“... Was spricht für die Stopp-Taste und den Israel-Trail? Und was dagegen? Johannes Eine solche Unternehmung muss einen rufen, und man muss bereit sein kompromisslos für sich einzustehen und dem eigenen Herzen zu folgen. Man darf aber den Absprung nicht verpassen, denn irgendwann ist es zu spät. Das Universum beschert einem nicht unendlich mit Gelegenheiten, wenn man nicht irgendwann mal zupackt. Jeder kann den Weg nach seinem finanziellen Gusto bewältigen. Du bist ihn ganz ohne Geld gelaufen und hast so unwiederbringliche Erlebnisse gehabt. Ich bin immer mit schmalem Geldbeutel unterwegs in der Welt, eigentlich auch aus Prinzip. Mir widerstrebt es, für nicht wirklich benötigten Luxus unverhältnismäßig viel Geld zu bezahlen. In Japan habe ich in Toiletten geschlafen, das mag extrem sein, aber an so etwas erinnere ich mich mehr und lieber als an ein normales Hotelzimmer. In eigener Sache Immer wieder sind wir hier - oft wohl auch nur deshalb, weil es um Israel geht - krassen und oft auch extrem asiozialen Angriffen ausgesetzt. Manche Angriffe gehen sogar ganz gezielt direkt gegen unsere Blogger und Redakteure. Zum Beispiel die absolut perverse Abmahnwelle der Angelika Kohlmeier - leider extrem kostenintensiv für uns, denn selbst bei völlig ungerechtfertigten und einfach nur fiesen Angriffen entstehen uns immer wieder immense Anwaltskosten, um diesen ideelen und nicht kommerziellen Blog am Leben zu erhalten und Dir weiterhin Infos über Israel und den Shvil zur Verfügung zu stellen. Es fällt uns schwer, hier an dieser Stelle zu betteln, aber falls Du unsere Arbeit mit ein paar Euros mit unserem Coffee-Tool unterstützen möchtest, dann bewirkst Du etwas Großes! Egal ob 30 Cent oder 1 Euro. Oder spontan auch einmal eine Megasumme von 10 Euro - das ist extrem viel Wertschätzung und Unterstützung für unser eherenamtliches Redakteurteam. Wenn Du hier und jetzt etwas zurück geben möchtest und uns allen - der Community für den Israel Trail - helfen möchtest, dann - wow - Hammer- einfach Danke Danke Danke! Mache es mit unserem "Coffe-Tool". "Best Book ever" - Christian Seebauer Interview with Jacob Saar -> Israel-Trail: Geht das auch noch im Alter? Wenn Dich der emotionale Bericht von Waltraud interessiert, dann findest Du ihn hier: Für den Israel-Trail gibt es kein bestimmtes Alter -> Christian Wenn ich noch jung wäre, wäre das ja noch leicht! Oder: Wenn ich in Rente bin, dann könnte das klappen. Aber jetzt, im Beruf? Was würdest Du als junger Mensch diesem blöden „Aber“ entgegnen? Johannes Jedes ‚Aber’ negiert stets alles zuvor gesagte. Nichts davor zählt, so auch nicht diese Argumente. Packe das Leben jetzt an, denn den einzigen Moment den du jemals haben wirst ist Jetzt. Ein Aber wird später nicht zählen wenn du im Sterben auf dein Leben zurück schaust. Christian Viele von uns haben im Leben längst irgendwo innerlich aufgegeben. Ich spule mal eben vor an eine Stelle im Drehbuch, an der man angekommen ist, dasitzt, den Rucksack abgenommen hat und etwas Pitabrot mit Humus auspackt. Was sollte einem dieser Augenblick – das Hier und Jetzt – bedeuten? Johannes Das Hier und Jetzt ist wahr, ist und wird immer der einzige Moment sein, der uns verfügbar ist. Alles andere ist Illusion. Meine Vergangenheit und Zukunft existiert nirgendwo anders als in meinem Verstand, meiner kreativen Vorstellungskraft. Wenn man Entscheidungen immer wieder auf die lange Bank schiebt, weil man auf den perfekten Moment warten möchte, dann wartet man vergebens, meist für immer. Denn es gibt nur eine wichtige Zeit im Leben: Heute, hier und jetzt. Schon mal probiert? Hummus (hebräisch חומוס 'xumus, ‚Kichererbse‘) wird aus pürierten Kichererbsen oder Ackerbohnen, Sesam-Mus (Tahina "Tchrina", Tahini, Tahin), Olivenöl, Zitronensaft (oder besser Limettensaft), Salz, ggf. Knoblauch und natürlich Kreuzkümmel zubereitet und z.B. mit Pitabrot serviert. Und: Jede Israelische Familie macht natürlich den besten Humus der Welt und hat ihr eigenes - streng gehütetes - Familienrezept! Übrigens: Dass, was wir hier oft als ungewohnt und vorschmeckend empfinden, ist Kreuzkümmel. Am Israel-Trail sind Humus und Pitabrot eine energiereiche und gesunde Kalorienquelle. Wegmarkierung des Israel National Trail Der Israel Trail ist eigentlich gut markiert. Eigentlich. Denn man kann sich natürlich trotzdem vorzüglich verlaufen. Und genau das sollte zumindest in der Wüste Negev nicht passieren! Wie die Wegmarkierungen funktionieren, zeigen wir Dir hier -> Shvil Israel: Navigation bedeutet gefühlte Sicherheit... Christian Navigation bedeutet gefühlte Sicherheit. Man kann den Trail-Signs folgen, das Buch von Jacob Saar befolgen oder sich mit dem Handy navigieren lassen – alles fast wie im „richtigen Leben“. Johannes, welche Sinne benötigt man, um sich am Israel-Trail zu recht zu finden? Johannes Ich muss gestehen, ich bin ein Freund von gut ausgeschilderten Wanderwegen. Ich laufe, um eins zu sein mit meiner Umwelt und der Natur und nicht um dauernd die Karte mit dem Horizont oder der Sonne abgleichen zu müssen. Das lenkt mich ab vom wahren sein. Jedoch muss ich auch nicht am roten Faden wandeln und Umwege erweitern ja bekanntlich die Ortskenntnis. Auf dem Shvil habe ich mit allen von dir genannten Methoden navigiert: Mit meinem wachsamen Auge die drei farbigen Striche suchend, mit dem roten Buch von Jacob Saar für die grobe Übersicht und das GPS um die zuvor vergrabenen Essens- & Wasserrationen wieder zu finden, das wäre sonst nämlich fast unmöglich gewesen, da der Stein unter dem man vor drei Wochen etwas verbuddelt hat auf einmal genauso aussieht wie die dutzenden drumherum. Jacob Saar spricht über den Shvil Israel und die neuen Etappen am Toten Meer: Interview mit Jacob Saar über den Shvil Israel und die neuen Etappen Johannes hat auf seinem Israel Trail Wasservorräte und auch Essenrationen zuvor selbst vergraben. Hierüber kann und darf man natürlich unterschiedlicher Ansicht sein. Zum Thema Watercaching in der Wüste Negev findest Du hier viele Infos, z.B. Survival Watercaching Im Interview mit Lawrence Kasmir SPNI (Society for the Protection of Nature in Israel) oder im Beitrag Über wilde Tiere und Israels Natur findest Du auch Stimmen, die vor dem Vergraben von offenen Lebensmitteln warnen, weil sie Wildtiere ausgraben könnten. Fakt ist: Johannes hinterlässt absolut nichts in der Natur, ganz im Gegenteil: Er setzt sich für sie ein und sammelt sogar den Müll von andern ein. Unterschiedeliche Ansichten fördern die Diskussion um das große Ganze und sollen hier auch 1:1 wiedergegeben werden. Israel: Vegan pur, Humus, Falafel, Tahini... Christian Johannes, im Kibbuz Elifaz (Wüste Negev) haben uns die Leute dort ein wunderbares Essen bereitet. Ein Traum für Veganer und ein Gaumenschmaus für jeden, der schon einmal im Leben daran gedacht hat, was vegan für ihn bedeuten würde. Welchen Stellenwert nimmt Ernährung bei Dir ein? Und wie gut findest Du Dich damit in Israel zurecht? Johannes Was ich meinem Körper bewusst zuführe ist mir sehr wichtig. Ich lebe seit neun Jahren vegan und glutenfrei und das ist in Israel kein Problem. Humus, Falafel, Tahini und Datteln sind und waren gern verzehrte Wegbegleiter. In der Wüste habe ich vor allem die letzten beiden in perfekter Kombination in rohen Massen verputzt. Und da dies alles mehr oder weniger Nationalgerichte sind, bekommt man sie auch überall erworben. Das angesprochene Essen in dem Kibbuz war phänomenal, da will man schon fast zur Feder greifen um weiter essen zu können. Durch den kulturellen Schmelztiegel kommt im Nahen Osten Großartiges aus der Pfanne. Israel gehört (nach Indien) zu den Ländern mit dem höchsten Anteil Vegetarier/Innen (>10,3% - 2020) und Veganer/Innen (>6,2% - 2020) weltweit. Während man in vielen deutschen Lokalen und Restaurants als Vegetarier leider oft zielmlich verloren ist ("Käsespätzle mit Bratensoße", oder Toast Hawai: "sollen wir ihnen den Schinken weglassen?"), ist es in Israel praktisch nirgendwo ein Problem, eine reichhaltige, frische vegetarische und wirklich abwechslunsgsreiche vegetarische oder vegane Auswahl zu bekommen - und nicht nur billige Beilagen! Ausgelacht oder ausgegrenzt wird man in Israel für seine Philosophie garantiert nicht. Vielmehr wird man Dir hier mit völliger Normalität, Offenheit und Achtsamkeit und immer auch mit Respekt begegnen. Übrigens: 23% aller Israelis unter 40 Jahren können sich aktuell vorstellen, auf Fleisch zu verzichten. Anzeige Ausrüstung am Israel-Trail. Wie viel braucht man? Christian Ein Zelt, ein Schlafsack, eine Isomatte. 2 T-Shirts, 3 Unterhosen, 2 Paar Socken, Trekkingschuhe, Spiegelreflexkamera, Stöcke, 2 Hosen, 5 Liter Wasser und weiter 10 kg Gepäck. Auf was kann man verzichten? Johannes Ich bin ohne Zelt gelaufen, das ging auch ganz gut und spart das nervige Auf- & Abbauen. Außerdem ist man dann quasi gezwungen sich beim Einschlafen am glitzernden Firmament zu ergötzen. Eine besipielhafte Ausrüstungsliste für den Shvil Israel findest Du hier -> Christian Mit wie viel Gewicht kommt man aus? Johannes Manchmal sieht man nicht einmal einen Pfad, sich selbst aber auf einer Geröllpiste einen Steinbruch hinauf schwitzen. Hatte ich zuvor die Wasservorräte aufgefüllt, ballten sich bis zu 23 kg auf meinen Rücken und der Hüfte. Ungeahnte Anstrengungen bewältigt der Körper mit ebenso unsagbarer Kraft und die Seele erfreut sich puristischer Genugtuung. Christian Welche Schuhe verwendest Du selbst? Johannes Durch die Wüste bin ich damals mit dicken Boots gelaufen, die den Staub draußen halten und ordentlich Grip verschaffen. Für den Rest des Trails reichen auch normale Wanderschuhe oder auch Sandalen aus. Mittlerweile laufe ich in Barfußschuhen und überlege, damit auch meine nächste Pilgerschaft anzutreten. Auch die Füße stecken in ihrem Korsett unter extremer Konditionierung und die Debatte über das richtige Schuhwerk ist meines Erachtens viel zu groß. Die Schöpfung hat uns auch nicht gleich Vibram mit auf den Weg gegeben … Christian Sollte man zuvor ein paar Worte Hebräisch lernen? Johannes Das ist nicht wirklich nötig aber schön. Ein paar Brocken Englisch spricht jeder und um mehr Hebräisch zu sprechen als die Einheimischen Englisch, da gehört schon etwas dazu. Aber wer sprach affin ist, ja klar, schaden kann es nicht. Christian Spielen das Alter oder das Geschlecht am Israel-Trail eigentlich eine Rolle? Johannes Das schöne am Fernwandern ist, das jeder gleichgestellt ist, egal welchen Alters, Geschlechts oder Gesinnung. Wir sind erst mal alle vorrangig Menschen und dazu noch solche mit einer gemeinsamen Begeisterung die schon mal ein gewisses Grundverständnis voraussetzt. Christian Wer spürt, dass er/sie so nicht mehr weiter machen kann und im Leben endlich eine Auszeit braucht, für den/die könnte der Israel-Trail... Johannes … der Schlüssel zur Erfüllung, das Sprungbrett zur nächsten Lebensstufe oder zumindest ganz gewiss eine absolute Bereicherung sein. Denn hier musst du stets jetzt sein, darfst nicht denken, sondern handeln, musst die Angst des nächsten Schrittes vor dem Atem ersticken lassen. Mit Vertrauen lieben, alles annehmen wie es sich präsentiert und dennoch im gleichen Augenblick den besten Weg durch das Schlamassel finden. Nimm die Chance wahr, wenn sie sich bietet, oftmals bleibt sie die Einzige die einem das Universum gewährt. Wer dann nicht zupackt, darf eventuell nochmal von vorne anfangen. Johannes C. Elze Landwehrstraße 5 98617 Meiningen you@elze.org Anm. der Redaktion: Johannes ist Pilger, engagiert sich auch sozial. Er ist leidenschaftlicher Fotograf, Webdesigner und Mediengestalter. Aktuelle Reiseberichte seht Ihr auf seinem Blog: SRI LANKA: das Wunder Asiens (06/2017) ÄTHIOPIEN: ist wie nirgendwo sonst auf dem Planeten (04/2017) Mehr über seine Projekte erfahrt Ihr hier: http://www.elze.org Engagiert ihn einfach und vergebt Aufträge mit Herzblut! Fotos (c) Johannes C. Elze, Patricia Avnon, Christian Seebauer Auszug aus dem Buch Israel Trail mit Herz: Angst, anzukommen! Vom Yehoram Night Camp nach Eilat Etwa 14 Kilometer, 230 Höhenmeter Gesamtanstieg. 890 Höhenmeter Gesamtabstieg. Trinkwasserverbrauch 6 Liter. Heute drehe mich in der Frühe erst einmal wieder um, als der erste Lichtstrahl meine Augen blendet. Keine Eile mehr heute, es ist ja auch keine weltbewegende Strecke mehr. Nach Eilat geht es im Wesentlichen nur 13,5 Kilometer bergab. Es folgt also in aller Ruhe ein israelisches Frühstück mit Brot, Humus und Kaffee. Der alte Wegverlauf des Trails existiert hier nicht mehr, denn zwischen dem Sinai und Israel wird gerade das Projekt „Stundenglas“ umgesetzt. Dabei handelt es sich um einen fünf Meter hohen Grenzzaun, für dessen Errichtung ganze Bergflanken weggesprengt werden. Die Sperranlage zu unserer Rechten mutet schon gespenstisch an. Doch dann lasse ich mich noch einmal auf einen schönen Tag in traumhafter Natur ein. Bergab passieren wir zuerst einen Checkpoint. Hier werden wir als Wanderer sehr freundlich mit vielen guten Wünschen bedacht. Nach wenigen Metern auf der Straße biegt die neue Wegstrecke sofort scharf links ab und führt in ein enges Wadi hinein. Ich fühle mich wie in einem schmalen Bachlauf in den Alpen, der gerade sein Wasser verloren hat. Der Boden ist sandig und rostrot. Manche Stellen heben sich in intensiven Violetttönen ab. Mehrere einzelne Aleppo-Kiefern trotzen hier in den Spalten des Felswände den harten Bedingungen der Sommermonate. Die Felsbrocken sind hier teilweise pechschwarz. Jeder Geologe oder Mineraliensammler hätte hier wohl seine helle Freude. Urplötzlich folgen dann wieder Passagen mit feuerroten Felsen und einer durch und durch orangefarbenen, sandigen Umgebung. Vom Roten Meer sieht man hier in diesem Labyrinth, welches das Eilat-Massiv durchzieht, noch nichts. Heute spüre ich das erste Mal, wie sehr mein Körper von der langen Wanderung ausgezehrt ist. Das Gefühl einer großen Müdigkeit macht sich breit. Meine Hose hängt nur noch an mir herum. Ich muss sie ständig wieder hochziehen. Zusammen erklimmen wir die letzten Meter des Mount Zefahot. Dann liegt plötzlich der Golf von Akaba unter uns. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, dem Ziel des Israel Trails so nahe zu sein. Die Wasseroberfläche wirkt aufgewühlt grau und könnte meine innere Stimmung nicht besser widerspiegeln. Freude und Jubel sehen anders aus. Auch Stolz wäre das exakte Gegenteil von dem, was ich gerade fühle. Eher fühlt es sich an wie eine große Leere. Und: Es fühlt sich für mich extrem unwirklich an, fast wie in einem Film, zu dem ich selbst gar nicht gehöre. Bin ich das gerade selbst? Stehe ich wirklich hier? War's das schon? Dass ich nun seit sieben Wochen zu Fuß unterwegs bin, kommt mir völlig surreal vor. Tsur scheint es jedoch ähnlich zu gehen. Irgendwie sarkastisch streckt er seine Arme nach oben und ruft laut „Yes“. Doch ganz ohne Ausrufezeichen! Tsur dreht sich nach links und nach rechts. Hat das jemand gehört? Dann schüttelt Tsur über sich selbst den Kopf und senkt ihn verlegen nach unten. Was geht da gerade vor in uns? Da unten ist keine Ziellinie, durch die wir freudig hin durchlaufen werden, die Zeit im Blick, stolz auf unsere Leistung. Es war ja auch kein sportliches Ereignis, keines, für das man eine Medaille oder eine Urkunde erwarten würde. Der Israel Trail – und so scheinen plötzlich alle zu fühlen – ist ein Weg der inneren Einkehr. Es ist eine Strecke, die dich ganz tief in dich selbst hineinführt, ein Pfad, der dich niemals mehr so sein lässt, wie du zuvor gewesen bist. Es ist ein Pfad der Selbsterkenntnis. Wenn du dich darauf einlässt, dann wanderst du in eine ganz andere Welt hinein, in eine, in der es noch echte Gefühle gibt und eine, in der du das Gute in dir und deinen Mitmenschen entdecken wirst. Es ist auch ein steiniger Pfad, einer, der dir deine Grenzen aufzeigt. Aber eben auch einer, der dich hin und wieder weit über deine Grenzen hinausführt, hinaus in eine neue, völlig neue Welt! Das, was ich da unten nun sehe, ist wie das Schnipsen des Hypnotiseurs, der dich wieder in die richtige Welt zurückholen möchte. Doch was du gesehen hast, ist nicht vergessen. Es ist real und es ist ein Teil von dir geworden. Was ich gesehen habe, war ich selbst. Und da war –wie man es auch immer nennen mag – ein göttliches Wesen, das mir gezeigt hat, dass es da ist. Vielleicht ist der „Vater unser im Himmel“ gar nicht weit entfernt da draußen. Vielleicht können wir uns auch vorstellen, dass der Himmel etwas ist, was in uns selbst wohnt, etwas, das uns ganz nahe ist und was da ist, wenn wir nur danach rufen.Israel-Trail Post H1 Headlines Ein Gespräch über den Shvil Israel – Teil 2 Array ( [0] => Israel: Vegan pur, Humus, Falafel, Tahini... ) H2 Headlines zum Shvil Israel Beitrag Array ( [0] => Shvil Israel: Machbar, aber einer der härtesten Fernwanderwege der Welt. [1] => "Tatsächlich rangiert der Israel National Trail unter den physisch anstrengendsten Wanderwegen der Erde" [2] => Bist Du trittfest und bereit für den Israel-Trail? Dann nix wie los! [3] => Was kostet eigentlich der Israel-Trail? [4] => In eigener Sache [5] => [6] => [7] => Israel-Trail: Geht das auch noch im Alter? [8] => Shvil Israel: Navigation bedeutet gefühlte Sicherheit... [9] => Ausrüstung am Israel-Trail. Wie viel braucht man? ) Keywords zu diesem Israel-Trail-Beitrag:

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