10 Yavne’el – Kfar Kish

Israel Trail zwischen Yavne’el und  Kfar Kish

Alternativ kann man diese und die beiden letzten Etappen auch gut zu zwei Etappen zusammenfassen. Dann geht es heute schon in Degania los.

Landkarte Degania Kfar Kish am Israeltrail

Von Degania nach Kfar Kish am Israeltrail, Landkarte

Der Tag von Degania über Yavne’el nach Kfar Kish ist dann knapp 30 km lang und gebirgig. Man startet bei 200m unter Null, kommt über den Eilot Observation Point bei 360m üner Null, kommt wieder auf Null und erreicht Kfar Kish bei etwa 100m über Null. Die Strecke ist landschaftlich wunderschön. Auch wenn es wie hier einmal regnet.

Shvil Israel Fotos, Israel National Trail near Kfar Kish

Starker Regen und Sturm am Israeltrail. Hinten: Der See Genezareth

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Wandern im Regen nach Kfar Kish

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Shvil Israel nach Kfar Kish

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Kochen bei Trailangel Kekale in Kfar Kish

israel national trail Ausblick Camping bei Trailangel Kekale in Kfar Kish auf den Berg Tabor

Ausblick Camping bei Trailangel Kekale in Kfar Kish auf den Berg Tabor

israel national trail Pilger-Chaos: Totale Unordnung nach Regen

Pilger-Chaos: Totale Unordnung nach Regen

israel national trail Trailangel Kekale in Kfar Kish

Amerikanische Wanderfreunde mit Trailangel Kekale in Kfar Kish

 

Rechtes Bild, vorne rechts: Trailangel Kikale betreibt in Kfar Kish einen kleinen Minimarkt und hat ein großes Herz für Wanderer. Ein Grundstück, auf dem er so eine Art Sägewerk und Openair-Werkstatt stellt er Hikern zum Übernachten zur Verfügung. Auf den zweiten Blick entdeckt man hier sogar gut versteckt eine warme Dusche und eine “Kochnische” sowie Steckdosen zum Aufladen des Handys.

Ohne Geld unterwegs und doch eine richtig erstklassige warme Mahlzeit! Nudeln, Tomaten, eine Dose Thunfisch und sogar frische Petersilie.

“Kikale Place” in Kfar Kish mit Blick auf den Mount Tabor

israel national trail Sicht auf den Berg Tabor

Sicht auf den Berg Tabor (hebräisch הר תבור, lateinisch: Atabyrion) von Kfar Kish aus.

Dort geht es dann morgen hin: Der Mount Tabor war eine vorchristliche Kultstätte der Antike und soll nach christlicher Überlieferung der Ort der Verklärung Jesu Christi gewesen sein. Sein isolierter Standort und seine Höhe von 588 Metern sind sehr markant; der Gipfel liegt mehrere hundert Meter über der umgebenden Landschaft und ist auch heute noch ein Ziel von griechisch-orthodoxen Pilgern.

 

 

Das Buch Israel Trail mit Herz ist kein Reiseführer, sondern ein sehr emotionaler Erlebnisbericht. Es richtet sich auch an Menschen, die selbst gar nicht wandern!

Leseprobe:

Vielleicht kommt Glück dann, wenn man sich eben nicht mehr wehren kann. Dann, wenn man keine Kraft mehr hat, Gefühle abzuschalten. Vielleicht ist Glück auch dieser Moment, der einen einfach überwältigt, während man kämpft.

Es ist schon merkwürdig, dass diese Mischung aus Dankbarkeit und Wut gleichzeitig da sein kann. Und dass diese Gefühle Bärenkräfte in dir freisetzen. Heute zu gehen – da hat Uri Recht – ist irgendwie schon wahnsinnig. Aber Uri hat sehr gut verstanden, um was es geht. Sich selbst zu finden. Die eigene Mitte zu finden. Zulassen, dass etwas Gutes passiert. Lernen zu vertrauen. Und zu glauben!

Urplötzlich treibt der eisige Sturm die dichten Wolken auseinander und beschert mir einen wohl letzten Ausblick auf den entfernt unter mir liegenden See Genezareth. Nebelschwaden und Wolken vereinen sich direkt vor mir am Bergrücken zum Eilot Observation Point, den ich hier irgendwo hinaufsteigen muss. Heute könnte ich Wollhandschuhe gut gebrauchen. Um meine Mütze bin ich jedenfalls echt froh. Wie zum Beweis, dass es kaum über null Grad hat, fängt es plötzlich wieder an zu graupeln. Wie aus dem Nichts taucht etwa 50 Meter vor mir ein schwerer militärischer Geländewagen auf, der mir gekonnt mit hohem Tempo seitwärts im Schlamm entgegendriftet. Er bleibt stehen.

Junge Soldaten fragen mich „Hey, You’re alright?“ – Hey, geht es dir gut? Sie sehen da wohl einen in mir, der sich selbst vor sich hertreibt. Einen, der entweder verrückt sein muss, oder der sich gerade in einem absoluten emotionalen Ausnahmezustand befindet. „Ja – alright“ schreie ich, obwohl ich bemerke, dass meine beiden Hände zu Fäusten geballt sind und mir Rotz über das ganze Gesicht läuft. Dann starten sie voll durch und der rote Schlamm spritzt atemberaubend hoch hinter dem Geländewagen empor. Nach wenigen Sekunden fühle ich wieder vollkommen allein und bemerke einen Puls an mir, der mich zu Boden gehen lässt. Sofort wird mir kalt. Ich muss einfach weiter. Muss mich bewegen. Hier kann ich nicht stehenbleiben. Der Nebel hier oben hat mir jede Sicht genommen und ich bekomme ein wenig Angst.

Da ist keine Markierung mehr. Ich sehe weit und breit keinen Stein mehr mit den vertrauten Farben Orange, Blau, Weiß. „Weitergehen, komm! Einfach weitergehen. Du kannst das. Reiß dich zusammen! Vorwärts. Ja, gut so. Und noch einen Schritt! Beruhige dich, finde deinen Rhythmus! Dir wird schon nichts passieren. Hör auf, so negativ zu denken…“  …

Heute hat mich jemand am Telefon gefragt: Was soll ich machen, wenn es regnet? Kann ich nur für mich selbst beantworten: Raus aus den Federn, losgehen, Erfahrungen machen, Menschen treffen, sich selbst finden… Jeder Meter hier in Israel ist es wert!

Der Berg Tabor (hebräisch הר תבור, Har Tavor, lateinisch: Atabyrion) ist ein Berg am Ostrand der Jesreelebene in Galiläa.

Er war einst eine berühmte vorchristliche Kultstätte der Antike und soll nach christlicher Überlieferung der Ort der Verklärung Jesu Christi gewesen sein. Sein isolierter Standort und seine Höhe von 588 Metern sind sehr markant; der Gipfel liegt mehrere hundert Meter über der umgebenden Landschaft und ist auch heute noch ein Ziel von griechisch-orthodoxen Pilgern und von Touristen. Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Berg_Tabor

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    Textauszug Israel-Trail.com 10 Yavne’el – Kfar Kish Israel Trail zwischen Yavne'el und  Kfar Kish Alternativ kann man diese und die beiden letzten Etappen auch gut zu zwei Etappen zusammenfassen. Dann geht es heute schon in Degania los. Der Tag von Degania über Yavne'el nach Kfar Kish ist dann knapp 30 km lang und gebirgig. Man startet bei 200m unter Null, kommt über den Eilot Observation Point bei 360m üner Null, kommt wieder auf Null und erreicht Kfar Kish bei etwa 100m über Null. Die Strecke ist landschaftlich wunderschön. Auch wenn es wie hier einmal regnet. Rechtes Bild, vorne rechts: Trailangel Kikale betreibt in Kfar Kish einen kleinen Minimarkt und hat ein großes Herz für Wanderer. Ein Grundstück, auf dem er so eine Art Sägewerk und Openair-Werkstatt stellt er Hikern zum Übernachten zur Verfügung. Auf den zweiten Blick entdeckt man hier sogar gut versteckt eine warme Dusche und eine "Kochnische" sowie Steckdosen zum Aufladen des Handys. Ohne Geld unterwegs und doch eine richtig erstklassige warme Mahlzeit! Nudeln, Tomaten, eine Dose Thunfisch und sogar frische Petersilie. "Kikale Place" in Kfar Kish mit Blick auf den Mount Tabor Dort geht es dann morgen hin: Der Mount Tabor war eine vorchristliche Kultstätte der Antike und soll nach christlicher Überlieferung der Ort der Verklärung Jesu Christi gewesen sein. Sein isolierter Standort und seine Höhe von 588 Metern sind sehr markant; der Gipfel liegt mehrere hundert Meter über der umgebenden Landschaft und ist auch heute noch ein Ziel von griechisch-orthodoxen Pilgern. Das Buch Israel Trail mit Herz ist kein Reiseführer, sondern ein sehr emotionaler Erlebnisbericht. Es richtet sich auch an Menschen, die selbst gar nicht wandern! Leseprobe: Vielleicht kommt Glück dann, wenn man sich eben nicht mehr wehren kann. Dann, wenn man keine Kraft mehr hat, Gefühle abzuschalten. Vielleicht ist Glück auch dieser Moment, der einen einfach überwältigt, während man kämpft. Es ist schon merkwürdig, dass diese Mischung aus Dankbarkeit und Wut gleichzeitig da sein kann. Und dass diese Gefühle Bärenkräfte in dir freisetzen. Heute zu gehen – da hat Uri Recht – ist irgendwie schon wahnsinnig. Aber Uri hat sehr gut verstanden, um was es geht. Sich selbst zu finden. Die eigene Mitte zu finden. Zulassen, dass etwas Gutes passiert. Lernen zu vertrauen. Und zu glauben! Urplötzlich treibt der eisige Sturm die dichten Wolken auseinander und beschert mir einen wohl letzten Ausblick auf den entfernt unter mir liegenden See Genezareth. Nebelschwaden und Wolken vereinen sich direkt vor mir am Bergrücken zum Eilot Observation Point, den ich hier irgendwo hinaufsteigen muss. Heute könnte ich Wollhandschuhe gut gebrauchen. Um meine Mütze bin ich jedenfalls echt froh. Wie zum Beweis, dass es kaum über null Grad hat, fängt es plötzlich wieder an zu graupeln. Wie aus dem Nichts taucht etwa 50 Meter vor mir ein schwerer militärischer Geländewagen auf, der mir gekonnt mit hohem Tempo seitwärts im Schlamm entgegendriftet. Er bleibt stehen. Junge Soldaten fragen mich „Hey, You're alright?“ – Hey, geht es dir gut? Sie sehen da wohl einen in mir, der sich selbst vor sich hertreibt. Einen, der entweder verrückt sein muss, oder der sich gerade in einem absoluten emotionalen Ausnahmezustand befindet. „Ja – alright“ schreie ich, obwohl ich bemerke, dass meine beiden Hände zu Fäusten geballt sind und mir Rotz über das ganze Gesicht läuft. Dann starten sie voll durch und der rote Schlamm spritzt atemberaubend hoch hinter dem Geländewagen empor. Nach wenigen Sekunden fühle ich wieder vollkommen allein und bemerke einen Puls an mir, der mich zu Boden gehen lässt. Sofort wird mir kalt. Ich muss einfach weiter. Muss mich bewegen. Hier kann ich nicht stehenbleiben. Der Nebel hier oben hat mir jede Sicht genommen und ich bekomme ein wenig Angst. Da ist keine Markierung mehr. Ich sehe weit und breit keinen Stein mehr mit den vertrauten Farben Orange, Blau, Weiß. „Weitergehen, komm! Einfach weitergehen. Du kannst das. Reiß dich zusammen! Vorwärts. Ja, gut so. Und noch einen Schritt! Beruhige dich, finde deinen Rhythmus! Dir wird schon nichts passieren. Hör auf, so negativ zu denken...“  ... Heute hat mich jemand am Telefon gefragt: Was soll ich machen, wenn es regnet? Kann ich nur für mich selbst beantworten: Raus aus den Federn, losgehen, Erfahrungen machen, Menschen treffen, sich selbst finden... Jeder Meter hier in Israel ist es wert! Der Berg Tabor (hebräisch הר תבור, Har Tavor, lateinisch: Atabyrion) ist ein Berg am Ostrand der Jesreelebene in Galiläa. Er war einst eine berühmte vorchristliche Kultstätte der Antike und soll nach christlicher Überlieferung der Ort der Verklärung Jesu Christi gewesen sein. Sein isolierter Standort und seine Höhe von 588 Metern sind sehr markant; der Gipfel liegt mehrere hundert Meter über der umgebenden Landschaft und ist auch heute noch ein Ziel von griechisch-orthodoxen Pilgern und von Touristen. Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Berg_TaborIsrael-Trail Post H1 Headlines 10 Yavne’el – Kfar Kish Array ( [0] => Israel Trail zwischen Yavne'el und  Kfar Kish [1] => "Kikale Place" in Kfar Kish mit Blick auf den Mount Tabor ) H2 Headlines zum Shvil Israel Beitrag Array ( ) Keywords zu diesem Israel-Trail-Beitrag:

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    Israel-Trail Textauszug:

    Selbstgespräche am Israel National Trail im Regen

    Wandern am Shvil Israel von Degania nach Kfar Kish

    Etwa 21 Kilometer, 470 Höhenmeter Gesamtanstieg. Nur 2° Grad Lufttemperatur. Trinkwasserverbrauch 4 Liter.

    Es hat nicht aufgehört zu regnen. Das Erwachen ist grausam und kalt. Schnell packe ich meine Sachen zusammen und falte die Plastikfolie von Uri sorgfältig zusammen. Regen hin oder her. Hier am Waschbecken im Freien muss ich wohl oder übel ein wenig Körperpflege betreiben. Und plötzlich steht Uri vor mir. Er ist in der Nacht noch hier angekommen und bietet mir einen heißen Kaffee im Freien an. Zusammen studieren wir die Landkarte. Uri erklärt mir den Weg über die Berge. Eigentlich rät er mir ab, bei diesem Schlamm loszugehen. So etwas macht man nur beim Militär. Wenn man muss. Ob ich auch beim Militär war, fragt er mich.

    Israel Trail: Regen gibt es auch in Israel

    „Ja“, antworte ich ihm. Und auch, dass der Regen für mich kein Problem sei. Das war aber gelogen. Was hätte ich auch anderes sagen sollen. Uri bietet mir an, mich gegen Mittag mit dem Auto in Richtung Kfar Kish mitzunehmen. Er fügt aber auch gleich an, „wenn dir der Regen nichts ausmacht, dann…“

    „Würdest du selbst gehen?“ unterbreche ich ihn fragend. Uri lacht und antwortet mir wortgleich zurück: „Nein, mir macht der Regen nichts aus“, lacht und fragt, ob es in Deutschland immer so regnet wie hier gerade eben. Uri prophezeit mir allerdings auch, dass ich heute mit jedem Schritt einen halben Schritt im Schlamm zurückrutschen werde. Es werde ein Weg sein, an dem mir jede Sünde einfallen werde, die ich je in meinem Leben begangen habe, meint er. Aber du solltest ihn gehen, diesen Weg. „Ich hoffe, du hast auch etwas Schönes, an das du denken kannst. Etwas, was dir Kraft gibt.“

    „Ja“, entgegne ich ihm und zeige ihm in meinem kleinen Büchlein das Foto von meiner Familie.

    „Wenn du mich anrufst, hole ich dich da raus“, sagt Uri. „Besuche mich einmal, wenn du mit deiner Familie in Israel bist. Ihr seid willkommen. Ich freue mich auf Euch!“ Uri dreht sich weg, als er sieht, dass mir gerade ein paar Tränen in die den Augen schießen.

    Gleich auf den ersten Metern kämpfe ich mit jedem Schritt. Der Feldweg hat sich in eine schlammige Rutschbahn verwandelt. Zusätzliche Kraft kostet mich das andauernde Verlaufen, auch wenn es immer nur ein paar hundert Meter sind, die mich in die Irre führen. Heute fühle ich mich absolut depressiv. In meinem Kopf scheint es grau, einsam und nebelig geworden zu sein. Meine Füße sind völlig durchnässt und ich friere trotz körperlicher Betätigung. Direkt neben mir ist der Jordan. Ja, der Jordan. Ich hätte mir das alles ganz anders vorgestellt. Viel spektakulärer. Ein kleines Rinnsal, es könnte auch ein kleines namenloses Bächlein sein, das durch eine deutsche Kuhweide fließt. Ich bücke mich und spritze mir eine ganze Handvoll Wasser in mein Gesicht. Eiskalt, erdig riechend. Dass ich knöcheltief in der Brühe stehe, ist mir egal. Auch, dass ich schon dreimal ausgerutscht bin, ist mir gleichgültig.

    Israel Trail: Kann man das Wasser des Jordan trinken?

    Wenn ich jetzt noch eins falsch machen kann, dann wäre es, dieses Jordanwasser aus meinen Händen zu trinken. Ich mache es trotzdem. Natürlich fallen mir all die Lebewesen ein, die nun in mich eindringen können, angefangen von Viren über schreckliche Bakterien, Würmer und was weiß ich noch. Soll mich doch diese Brühe angreifen. Es ist mir so egal. Und jetzt fange ich an, richtig zu weinen.

    Das Weiterlaufen hat nun tatsächlich so etwas von Endzeitstimmung. Bei der Bundeswehr damals hätte ich einfach stehenbleiben können. Einfach sagen, ich kann nicht mehr. Körperlich nicht mehr. Und vor allem auch psychisch nicht mehr. Aber es ist ja dummerweise gar keiner da, der mich antreibt. Ich habe es mir selbst so ausgesucht. Ich will es selbst so haben. Und ich will das Leben so auch einmal spüren, an meine Grenzen kommen, leiden, Selbstmitleid verspüren und es überwinden. Und hier, mitten in den Tränen, mitten im eiskalten Sturm, hat Uri Recht. Es ist die Familie, es ist meine Frau, es sind meine Kinder, denen ich dankbar bin für dieses Leben. Es ist so nahe beisammen, dieses Glück und diese extreme Erfahrung. Vielleicht sind es die beiden Seiten von derselben Münze. Vielleicht kommt Glück dann, wenn man sich eben nicht mehr wehren kann. Dann, wenn man keine Kraft mehr hat, Gefühle abzuschalten. Vielleicht ist Glück auch dieser Moment, der einen einfach überwältigt, während man kämpft.

    Militär am Israel-Trail – ein vertrauter Anblick

    Es ist schon merkwürdig, dass diese Mischung aus Dankbarkeit und Wut gleichzeitig da sein kann. Und dass diese Gefühle Bärenkräfte in dir freisetzen. Heute zu gehen – da hat Uri Recht – ist irgendwie schon wahnsinnig. Aber Uri hat sehr gut verstanden, um was es geht. Sich selbst zu finden. Die eigene Mitte zu finden. Zulassen, dass etwas Gutes passiert. Lernen zu vertrauen. Und zu glauben!

    Urplötzlich treibt der eisige Sturm die dichten Wolken auseinander und beschert mir einen wohl letzten Ausblick auf den entfernt unter mir liegenden See Genezareth. Nebelschwaden und Wolken vereinen sich direkt vor mir am Bergrücken zum Eilot Observation Point, den ich hier irgendwo hinaufsteigen muss. Heute könnte ich Wollhandschuhe gut gebrauchen. Um meine Mütze bin ich jedenfalls echt froh. Wie zum Beweis, dass es kaum über null Grad hat, fängt es plötzlich wieder an zu graupeln. Wie aus dem Nichts taucht etwa 50 Meter vor mir ein schwerer militärischer Geländewagen auf, der mir gekonnt mit hohem Tempo seitwärts im Schlamm entgegendriftet. Er bleibt stehen.

    Junge Soldaten fragen mich „Hey, You’re alright?“ – Hey, geht es dir gut? Sie sehen da wohl einen in mir, der sich selbst vor sich hertreibt. Einen, der entweder verrückt sein muss, oder der sich gerade in einem absoluten emotionalen Ausnahmezustand befindet. „Ja – alright“ schreie ich, obwohl ich bemerke, dass meine beiden Hände zu Fäusten geballt sind und mir Rotz über das ganze Gesicht läuft. Dann starten sie voll durch und der rote Schlamm spritzt atemberaubend hoch hinter dem Geländewagen empor. Nach wenigen Sekunden fühle ich wieder vollkommen allein und bemerke einen Puls an mir, der mich zu Boden gehen lässt. Sofort wird mir kalt. Ich muss einfach weiter. Muss mich bewegen. Hier kann ich nicht stehenbleiben. Der Nebel hier oben hat mir jede Sicht genommen und ich bekomme ein wenig Angst.

    Fehlende Wegmarkierungen am Israel Trail? Oder liegt es nur am Nebel?

    Da ist keine Markierung mehr. Ich sehe weit und breit keinen Stein mehr mit den vertrauten Farben Orange, Blau, Weiß. „Weitergehen, komm! Einfach weitergehen. Du kannst das. Reiß dich zusammen! Vorwärts. Ja, gut so. Und noch einen Schritt! Beruhige dich, finde deinen Rhythmus! Dir wird schon nichts passieren. Hör auf, so negativ zu denken…“ –

    Was für ein Wahnsinn! Ich rede da gerade mit mir selbst. Ich denke nicht nur. Nein, ich habe tatsächlich damit begonnen, Selbstgespräche mit mir zu führen. Und zwar richtig laut, ganz so, als wäre ich Bergführer und Wanderer in einer Person. Gut, dass das Denken plötzlich so komplex geworden ist, es lenkt mich ab über mich selbst nachzudenken und darüber nachzudenken, dass ich mich beim „über mich selbst nachdenken“ erwischt habe. Und da, mitten vor mir, bei einer Sicht von kaum mehr als 30 Metern, entdecke ich die erlösende Wegmarkierung.

    Danke, ich bin richtig. Nur, bei wem bedanke ich mich da eigentlich? Wer war es, der mir da geholfen hat? Es muss einer dagewesen sein, denn schon eine halbe Stunde lang befinde ich mich nur noch auf einer großen, steinigen Weidefläche ohne jegliche Sicht. Ganz leise wiederhole ich mein „Danke“ und flüstere: „Danke, lieber Gott.“

    Am Israeltrail verliert man sein Zeitgefühl

    Seit einer Woche bin ich nun unterwegs. Soll ich sagen schon? Oder besser erst? Es ist merkwürdig, dass ich jedes Zeitgefühl, so wie ich es kenne, verloren habe. Die Exaktheit ist weg. Mit ihr ist aber auch ein Stück Natürlichkeit zurückgekehrt, wie ich es seit meinem Jakobsweg nicht mehr kenne. Mein Magen bestimmt nun die Zeit. Und das Licht der Sonne bildet den ganz großen Rahmen drum herum. Das Licht bestimmt, wann ich gehen darf und wann ich ruhen darf. Wind und Wetter lassen mich intensiv fühlen, wie elementar diese Welt hier wirklich ist.

    Ich beginne wieder vor mich hin zu träumen. Stelle mir vor, wie Menschen vor vielen Generationen den Mars besiedelt haben. Stelle mir vor, wie beschwerlich sie es haben, immer in einem Raumanzug unterwegs zu sein, nichts zu spüren, von dem, was da draußen da ist. Ich stelle mir vor, wie winzige Flechten in Jahrhunderten längst schon eine kleine zarte Atmosphäre geschaffen haben, die es zu entdecken gilt. Und ich stelle mir vor, wie Mütter ihren am Mars geborenen Kindern sagen: „Zieht ja nicht euren Schutzanzug aus. Es ist gefährlich dort draußen, ihr würdet sofort sterben. Man kann da nicht überleben!“ Ich kann richtig fühlen, wie sich dieses Kind danach sehnt, es eines Tages dennoch zu versuchen. Ich denke, der Drang nach der gelebten Freiheit ist einfach überwältigend groß und größer als jede Vernunft dieser Welt. Und so wird es passieren, dass ich, in diesem Traum längst zum Kind geworden, diesen störenden Schutzanzug von mir reißeund das erste Mal in meinem Leben frische Marsluft atme!

    Wandern bei Regen. Wandern im Schlamm. Israel ist wunderschön, aber verlangt Dir alles ab!

    Mein Traum hat mich bestimmt gute zehn Kilometer im Schlamm vorangebracht und das erste Mal fühle ich mich heute auch wieder ganz gut. Uri hat mir reichlich Brot, einen Müsliriegel und einen Apfel mitgegeben. Während ich allein etwas Brotzeit mache, lache ich über meinen Traum. Marsluft, wie abwegig! Und schon befinde ich mich in meinem nächsten Traum. Noch immer bin ich ein kleines Kind, und noch immer ist es eine wüste rote Sandlandschaft, die mich umgibt. Ganz laut schreie ich in die unendliche Weite „Doch, das geht!“ und höre immer wieder das Echo „das geht, das geht, das geht…“. Ich träume von grünen Bäumen, die hier eines schönen Tages wachsen werden. Liebevoll sagt meine Mutter zu mir, „Komm, lass uns wieder zurückgehen. Bäume können hier doch mitten in der Wüste nicht wachsen. Hier ist es doch viel zu heiß!“

    Vielleicht bin ich noch zu klein, um die Welt der Erwachsenen wirklich zu begreifen. Vielleicht bin ich zu naiv, habe noch keine Erfahrungen in meinem Leben gemacht. Womöglich ist es aber einfach auch so, dass meine Welt schon als Kind ganz real ist und dass es die Erwachsenen sind, die meine Welt einfach nicht im Geringsten verstehen können. Jeder Traum, den du als Kind hast, kann wahr werden. Und man mag es kaum glauben: Jeder zu Tode geprügelte Traum kann dir noch mühelos nach vierzig Jahren zu schaffen machen. Hier, im Norden Israels, kann sich sicher noch jeder Erwachsene vorstellen, dass aus kleinen Setzlingen wieder einmal Bäume werden. Und aus Bäumen wieder Wälder entstehen. Ja, dazu reicht wohl die Vorstellung eines Erwachsenen noch aus. Aber Wälder auf dem Mars oder Wälder in der Negev? Dazu reicht die Vorstellung eines normalen Erwachsenen wohl eher nicht aus.

    Wandern durchbricht diesen Kreislauf

    Überhaupt wird es mit zunehmender „Lebenserfahrung“ eher armselig im Gehirn. Man weiß ja dann schon alles. Und man kann seine Lebenserfahrung allen anderen aufs Auge drücken. Man meint es ja nur gut und bemerkt gar nicht, dass man etwas kaputt macht im Kind. Und damit meine ich mich durchaus selbst. Denn als Vater und Mittvierziger bin ich längst nicht mehr dieses wohlbehütete Kind, sondern auch derjenige, der andere zu bevormunden glaubt. Alles wiederholt sich. Ido Ben, der mir am ersten Tag in Israel Unterkunft gegeben hat, hat völlig Recht, wenn er sagt „… und Gehen durchbricht diesen Kreislauf“.

    Mein ganzes Leben habe ich davon geträumt, so zu sein wie jetzt gerade. Mich hier irgendwo in der nassen Kälte zu befinden, macht mir nichts aus. Aber ich darf leben, darf ziehen, darf frei sein. Ich darf die Natur ein Stück weit so erleben, wie sie schon die Urbevölkerung auf diesem Planeten erlebt hat. Niemand muss das verstehen. Ich muss es niemandem begreiflich machen. Meine Frau hat völlig Recht, wenn sie sagt: „Und wenn er dir irgendwelche Pflanzen erklären kann, dann geht er völlig in sich auf.“ Sie hat Recht, wenn sie sagt, ich bin manchmal ein sonderbarer Mensch, einer, der je mehr er hat, desto unglücklicher ist. Und je weniger er hat, umso glücklicher ist. Mit „mehr“ meint sie dabei all das Materielle, das uns täglich überflutet. Und mit „weniger“ denke ich wieder daran, angstfrei auf diesen vorgeschalteten „Spamfilter“ zu verzichten. Weil gar keine Spams mehr kommen! Dafür tropft mir jetzt von oben kaltes Wasser in den Kragen. Doch ich bin noch hier beim Brotzeitmachen unter einer großen Eiche, mitten am Israel National Trail. Und jetzt möchte ich ein wenig genießen. Das Fladenbrot von Uri ist erstklassig. Mehr braucht es nicht, um sich gut zu fühlen.

    Amerikanische Studenten wandern am Israel National Trail als 3-Tagesausflug

    Beim nächsten Aufstieg stoße ich auf drei durchnässte Amerikaner: Bryce, Jesse und Zachary. Die jungen Männer studieren in Jerusalem und haben sich ein paar Etappen des Israel Trails vorgenommen. Zunächst hält meine Freude über die neue Gesellschaft nur wenige Minuten. Ich kann den Dreien, die hier vor meiner Nase übernachtet haben und nun losgehen, vom Tempo her einfach nicht folgen. Doch über die Stunden stellt sich dann doch so etwas wie eine Wandergemeinschaft ein. Die drei sind langsamer geworden und bei der nächsten Pause unter einem riesigen alleinstehenden Laubbaum habe ich sie dann wieder eingeholt. Zunächst geht es eher recht amerikanisch oberflächlich ab. Ich bekomme einen Schluck Gatorade, eine blau gefärbte Limonade, dafür trete ich einen Teil meiner Fladenbrote ab. Eigentlich fast alles, aber in dem Moment des Geizes ist es nun schon zu spät, um einen Rückzieher zu machen. Ich habe ihnen nicht gesagt, dass ich ohne Geld unterwegs bin. Bryce wird auf den nächsten Kilometern zur Zugmaschine. Sie alle sind gerade einmal halb so alt wie ich. Weil es stark regnet und Bryce einen fast unverständlichen Dialekt spricht, haben wir uns nicht allzu viel zu sagen. Trotzdem hefte ich mich fest an die Fersen des Dreiergespanns. Zum ersten Mal auf dem Israel Trail fange ich an zu rechnen. Wie weit ist es heute noch? Habe ich eine Chance, dieses Tempo durchzustehen, oder verausgabe ich mich vollkommen und bleibe hier im Schlamm zurück? Die Erfahrung, hinter den Dreien mitzulaufen, fordert mir alle Kräfte ab, die ich noch mobilisieren kann. Schlamm. Patsch, patsch. Alles nass und „yeah, shit, unbelievable“.

    Am späten Nachmittag geht es dann noch durch eine wasserführende Furt hindurch, eine Extremsituation, die uns alle zum Lachen bringt. Immerhin bemerke ich beim letzten Aufstieg nach Kfar Kish, dass die drei auch schon ziemlich fertig sind und ich wieder meinen normalen Rhythmus gehen kann. Plötzlich bin ich auf den letzten Metern so etwas wie der Vater, der seine Kids hinter sich herzieht. Schon merkwürdig, wenn man sich weder alt noch jung fühlt.

    Ich darf für amerikanische Pilger am Israel Trail kochen

    Immerhin habe ich einen Plan und die drei Amis „No idea“! Ich habe gestern mit einem Trail Angel Namens Kikale telefoniert, der mir eine Unterkunft in Aussicht gestellt hat. Ich werde ihn hier im Supermarkt treffen, der ihm gehört. Was natürlich dann mit den drei Jungs sein wird, davon habe ich keine Ahnung. Doch mein Gefühl sagt mir, dass ich ihnen heute helfen kann. Kikale‘s Supermarkt entpuppt sich als ein kleiner Tante-Emma-Laden. Kikale spricht mich sofort mit „Hallo Christian“ an und bietet mir einen Kaffee an. Meine erste Sorge gilt jedoch den drei Amerikanern, die ich im Schlepptau mitgebracht habe, und die ja ebenfalls eine Unterkunft brauchen. Ganz schön unverschämt eigentlich, aber was sollte ich tun?

    Kikale hat die drei frierenden Pilger vor der Tür längst gesehen und sagt ganz entspannt zu mir: „Zu viert? Kein Problem. Ich erkläre dir gleich, wie ihr zum Kikale’s Place kommt.“ Aber zuerst trinken wir einen Kaffee zusammen und ich erzähle Kikale, dass ich es bis hierher ohne Geld geschafft habe. Kikale blickt auf meine nasse Hose, auf der sich mittlerweile viele Unterschriften befinden. „Da haben schon viele unterschrieben“, meint Kikale. „Darf ich da auch unterschreiben?“ Mit dieser Frage bringt Kikale mich moralisch in echte Schwierigkeiten. Was soll ich ihm sagen? Das sind alles Menschen, die mir Brot und Wasser gegeben haben? Die Frage bin ich selbst Bryce und den anderen beiden bisher schuldig geblieben. Denn heute schäme ich mich dafür, andere um etwas zu bitten. Ja, sagen wir ruhig, zu betteln. Es fehlt mir einfach die Kraft. Am liebsten würde ich heute einfach Geld ausgeben und die anderen einladen!

    Kikale merkt, dass ich ihm nicht richtig antworten möchte und bohrt weiter. Warum haben die alle unterschrieben? Einfach so, oder was haben die dafür getan? Noch einmal sagt Kikale: „Ich möchte da auch draufstehen.“ Also erkläre ich Kikale, dass ich ohne Geld unterwegs bin. Ich sage ihm, wie schlecht ich mich heute dabei fühle und dass ich am liebsten alle einladen würde. In diesem Moment fängt Kikale an zu lachen und meint: „Das täte den drei Amerikanern sicher gut. Die können bestimmt alle nicht kochen! Kannst du denn kochen?“ Dann kehrt Kikale wieder zu einer etwas ernsteren Miene zurück. Ich merke, dass er mich nicht in Verlegenheit bringen will. Kikale nimmt mich an die Hand und sagt: „Genügt euch eine große Packung Nudeln, oder wollt ihr zwei?“

    Trail Angel bedeutet Engel am Weg. Sie schenken Dir Dinge, die unvergessen bleiben!

    Den Kaffee haben wir am kleinen Tisch draußen stehen gelassen. Jetzt bin ich mit Kikale wieder in seinem kleinen Laden. Kikale hat dunkle Haare, ist aber eher ein europäischer Typ, kleiner als ich und etwas stämmiger. Er trägt Jeans und einen dunkelgrauen Rolli. Seine Hände sind größer und viel kräftiger als meine. Er scheint es gewohnt zu sein, hart zuzupacken. Trotzdem hat sein Gesicht etwas von Güte und unter seinen Augen sind Lachfalten. Hat Kikale verstanden, dass ich ihm nichts bezahlen kann? Oder wird er die anderen um Geld bitten? Schon habe ich eine 500-Gramm-Packung Spaghetti in der Hand. „Was brauchst du sonst noch? Tomatensoße? Eine wird euch nicht reichen. Nimm lieber mal zwei davon mit!“

    Dann reicht mir Kikale noch zwei große Zwiebeln, so frisch, dass noch Erde an ihnen klebt. Und er schenkt mir ein wenig frische Petersilie. Mit meinem dicken schwarzen Edding lasse ich Kikale auf meiner Hose unterschreiben und wir trinken unseren Kaffee aus. Dann machen wir uns zu viert auf den Weg zu „Kikale‘s Place“. Heute kann ich für die anderen kochen. Ich fühle mich wieder ein wenig wie das kleine Kind, angewiesen auf die Hilfe der Eltern zur rechten Zeit. Und angewiesen auf das Vertrauen, aus dem Gegebenen etwas Gutes zu machen.

    Kikale‘s Place ist noch etwa zehn Minuten von hier entfernt und erst einmal ein recht merkwürdiger Platz. Es sieht auf den ersten Blick so aus wie ein Sägewerk oder eine Open-Air-Werkstatt mit einem windigen Blechdach darüber. Bryce Jesse, Zachary und ich stehen erst einmal vor einem heillosen Chaos. Es ist der einsetzende Regen, der uns dazu bringt, diesen unordentlichen Platz dann doch zu betreten. Gerümpel und Werkzeug, so weit das Auge blickt. Mittendrin eine alte ausrangierte Couch, nein halt – es sind sogar zwei! Hat Kikale nicht irgendwas von Kochen gesagt? Und von einer Dusche? Nichts davon sehe ich. Aber recht schnell wird mir dieser Platz sympathisch. Auf der Nordseite, immer noch unter dem Blechdach, habe ich eine gute Aussicht auf den Berg Tabor, wo es morgen hingehen wird. Da hinten scheint es gerade nicht zu regnen. Vielmehr taucht die untergehende Sonne den Tabor gerade in ein wunderschönes Abendlicht und erhellt auch meine Stimmung. Während ich mich an eine Bretterwand lehne, entdecke ich auch die Kochgelegenheit: Da steht ein großer Gaskocher und ein großer Alutopf direkt vor meinen Augen. Na, wer sagt’s denn?!

    Duschen mitten in der Natur? Das geht am Israel National Trail bei Trail Angel Kikale

    Jesse hat in zwischen die Dusche gefunden. Man muss es sich so vorstellen, als würde man mitten am Flohmarkt im Durcheinander vieler Stände hinter einem Bretterverschlag tatsächlich eine Dusche finden. Absurd, aber cool! Und noch besser: Das Wasser ist warm! Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Schnell erwecken wir die Kochplatte zum Leben und mit dem ersten Funken und Zischen kehren unsere Lebensgeister zurück. Auch Jesse wird plötzlich gesprächig. Und aus der „Duschkabine“ hören wir lautes Lachen und „Wohlbefinden“ von Zachary. Ob er uns noch warmes Wasser übrig lässt? Im bunten Durcheinander habe ich mittlerweile ein großes Holzbrett gefunden und beginne damit, die beiden Zwiebeln zu schnipseln. Das Wasser dampft bereits, aber so wie es scheint, wird es noch ein Weilchen brauchen, bis es kocht. Hoffentlich kocht es auch! Jesse möchte etwas Salz beisteuern und fragt etwas unbeholfen, ob wir denn da auch eine Dose Thunfisch mit reinmachen können. „Klar – very good“! Unsere Haute Cuisine nimmt langsam Gestalt an und endlich kochen auch die Nudeln im Wasser. Heute wird ein guter Tag!

    Gemeinsam kochen am Israel National Trail

    Mit einem Bewehrungseisen haben wir den ultimativ stabilen „Kochlöffel“ gefunden. Immerhin ist der Stab so um die 80 cm lang. Das Umrühren wird somit zum absoluten Spaßfaktor. Als „Chefkoch“ beauftrage ich Bryce damit. Zwischendurch knipsen wir die untergehende Sonne, weit hinten am Berg Tabor. Auch mein Ladegerät für mein Handy erfreut sich geteilter Beliebtheit. Ich habe in dem Durcheinander eine Steckdose entdeckt und am anderen Ende von Kikales Place so etwas wie einen Hauptschalter gefunden. Die Nudeln dauern normalerweise nicht wirklich lange, hier aber ist es nun bereits dunkel geworden. Das Essen ist für uns alle etwas ganz Besonderes. Unsere Stirnlampen sind an und alle Lichtkegel beleuchten gerade das Finish: Ich gebe noch die frische Petersilie auf die Nudeln und hebe sie mit unserem überdimensionierten Kochlöffel unter. Jetzt heißt es genießen. Bryce, Jesse und Zachary haben keine Töpfe dabei. Auch ich habe derlei Luxus nicht. Wir essen also aus dem gleichen Topf. Ich habe auch keine Gabel dabei und muss deshalb mit meinen Fingern essen. Weil die Nudeln so heiß sind, haben die anderen einen klaren Vorteil – und so blöd sich das anhört, ich entwickle so ein Gefühl von Futterneid, weil ich nicht schnell genug mithalten kann. Erst, als die Nudeln längst lauwarm geworden sind, fühle ich mich mit meinen Fingern gleichberechtigt. Zachary fällt ein, dass er Käse dabei hat, und irgendwer hat auch Schokoladenkekse auf unseren „Tisch“ gelegt. Luxus pur. Ich bin richtig satt und nun werde ich auch noch selbst die Dusche testen. Im Gegensatz zu den Amerikanern habe ich weder Shampoo noch Handtuch dabei. Ich nehme meine Stirnlampe, meine Zahnbürste und Zahnpasta und dann sehen wir mal weiter. Noch immer ist die Dusche – wenn man dieses Teil so nennen mag – warm. Und das ist gerade ein echtes Erlebnis für mich. Wenn ich nun das Wasser abdrehe, werde ich nass sein und frieren.

    Das Gröbste lasse ich abtropfen, dann T-Shirt drüber, Mütze auf die feuchten Haare und ab in meinen Schlafsack. Es ist kalt geworden. Die anderen schlafen schon. Irgendwann wird es dann so kalt, dass ich mich mit meinem Zelt zudecke. Dann danke ich Gott für diesen schönen Tag, den er mir heute geschenkt hat und schlafe eine ganze Nacht lang richtig gut durch.

    Israel-Trail english excerpt:

    Talking to yourself on the Israel National Trail in the rain

    Hiking on Shvil Israel from Degania to Kfar Kish

    About 21 kilometers, a total ascent of 470 meters. Only 2 ° degrees air temperature. Drinking water consumption 4 liters.

    It hasn’t stopped raining. The awakening is cruel and cold. I quickly pack up my things and carefully fold Uri’s plastic wrap. Rain or not. Here at the outdoor sink, I have to do a bit of personal hygiene for better or worse. And suddenly Uri stands in front of me. He got here that night and offers me a hot coffee in the open air. Together we study the map. Uri explains the way over the mountains to me. Actually, he advises me against starting with this mud. You only do that in the military. If you have to. He asks me whether I was in the military.

    Israel Trail: There is rain in Israel too

    “Yes,” I answer him. And also that the rain is not a problem for me. But that was a lie. What else should I have said? Uri offers to take me by car towards Kfar Kish around noon. But he also immediately adds, “If you don’t mind the rain, then …”

    “Would you go yourself?” I interrupt him questioningly. Uri laughs and answers me straight away: “No, I don’t mind the rain”, laughs and asks whether it always rains in Germany like it is here. Uri also predicts that today I will slide half a step back in the mud with every step. It will be a way that I’ll remember every sin I’ve ever committed in my life, he says. But you should go this way. “I hope you have something nice to think about too. Something that gives you strength. “

    “Yes,” I reply and show him the photo of my family in my little booklet.

    “If you call me, I’ll get you out of there,” says Uri. “Visit me once when you are in Israel with your family. You are welcome. I’m looking forward to you! ”Uri turns away when he sees that a few tears well up in my eyes.

    From the very first few meters, I fight with every step. The dirt road has turned into a muddy slide. Getting lost takes me extra strength, even if it’s only a few hundred meters that lead me astray. Today I feel absolutely depressed. In my head it seems to have turned gray, lonely and foggy. My feet are soaked and I freeze despite exercise. The Jordan is right next to me. Yes, the Jordan. I would have imagined everything very differently. Much more spectacular. A small trickle, it could also be a small nameless brook that flows through a German cow pasture. I bend down and splash a handful of water on my face. Ice cold, smelling earthy. I don’t care that I’m ankle-deep in the broth. Also,

    Israel Trail: can you drink the water of Jordan?

    If I can do one thing wrong now, it would be to drink this Jordan water out of my hands. I’m going to do it anyway. Of course I can think of all the living things that can now invade me, from viruses to terrible bacteria, worms and what else do I know. Let this broth attack me. I don’t care. And now I’m starting to cry properly.

    Running on actually has something of an apocalyptic mood. When I was with the Bundeswehr at the time, I could have just stopped. Just say I can’t anymore Not physically anymore. And especially no longer psychologically. But unfortunately there is no one there to drive me. I chose it myself. I want it that way myself. And I want to feel life in this way, to reach my limits, suffer, feel self-pity and overcome it. And here, in the middle of the tears, in the middle of the freezing storm, Uri is right. It’s my family, it’s my wife, it’s my children that I’m grateful to for this life. It’s so close together, this happiness and this extreme experience. Maybe it’s the two sides of the same coin. Perhaps happiness will come when you can no longer defend yourself. Then, when you have no more strength to switch off feelings. Maybe happiness is also that moment that just overwhelms you as you struggle.

    Military on the Israel Trail – a familiar sight

    It’s strange that this mixture of gratitude and anger can be there at the same time. And that these feelings release bear powers in you. To go today – Uri is right – is kind of insane. But Uri understood very well what it was about. To find yourself. To find your own center. Allowing something good to happen. Learning to trust. And to believe!

    All of a sudden the icy storm drives the thick clouds apart and gives me a last view of the Sea of ​​Galilee, which lies far below me. Fog and clouds combine right in front of me on the ridge to the Eilot Observation Point, which I have to climb somewhere here. Today I could use woolen gloves. In any case, I’m really happy about my hat. As if to prove that it is barely above zero degrees, it suddenly starts to sleep again. As if out of nowhere, about 50 meters in front of me, a heavy military off-road vehicle appears, which is skilfully drifting sideways in the mud towards me at high speed. He stops.

    Young soldiers ask me “Hey, you’re alright?” – Hey, are you okay? You see someone in me who is drifting in front of himself. Someone who either has to be crazy or who is in an absolute emotional state of emergency. “Yes – alright” I scream, although I notice that both of my hands are clenched into fists and snot is running all over my face. Then they take off and the red mud splashes breathtakingly high behind the SUV. After a few seconds I feel completely alone again and notice a pulse in me that makes me go down. I immediately feel cold. I just have to move on. Gotta move I can’t stop here. The fog up here has robbed me of all sight and I’m a little scared.

    Missing markings on the Israel Trail? Or is it just the fog?

    There is no longer any marking. I don’t see any stone with the familiar colors of orange, blue, white anywhere. “Go on, come! Just move on. You can do it. Pull yourself together! Forward. Yes, that’s good. And one more step! Calm down, find your rhythm! Nothing will happen to you. Stop thinking so negatively … “-

    What madness! I’m talking to myself right now. I’m not just thinking. No, I actually started talking to myself. Really loud, as if I were a mountain guide and hiker in one person. It’s good that thinking has suddenly become so complex, it distracts me from thinking about myself and thinking about the fact that I caught myself “thinking about myself”. And there, right in front of me, with a view of barely more than 30 meters, I discover the redeeming path marking.

    Thank you i am correct. But who am I actually thanking? Who was it that helped me? Someone must have been there, because for half an hour I have only been on a large, stony pastureland with no view of any kind. I repeat my “thank you” very quietly and whisper: “Thank you, dear God.”

    You lose track of time on the Israel Trail

    I’ve been on the road for a week now. Should I say already? Or better first? It’s strange that I’ve lost all sense of time as I know it. The accuracy is gone. With her, however, a piece of naturalness has returned that I haven’t seen since my Camino de Santiago. My stomach now determines the time. And the light of the sun forms the very large frame around it. The light determines when I can go and when I can rest. Wind and weather make me feel intensely how elementary this world really is.

    I start dreaming again. Imagine how humans colonized Mars generations ago. Imagine how difficult it is for them to always be out and about in a spacesuit, not to feel anything of what is out there. I imagine how tiny lichens have long since created a small, delicate atmosphere that is waiting to be discovered. And I imagine mothers telling their children born on Mars: “Don’t take off your protective suit. It’s dangerous out there, you would die instantly. You can’t survive there! ”I can really feel this child longing to try someday. I think the urge for freedom is simply overwhelming and greater than any reason in the world. And so it will happen

    Hiking in the rain. Walking in the mud. Israel is beautiful, but demands everything from you!

    My dream must have brought me a good ten kilometers in the mud and for the first time I feel good again today. Uri gave me plenty of bread, a granola bar and an apple. While I’m making some snack on my own, I laugh at my dream. Mars air, how absurd! And already I’m in my next dream. I am still a small child and it is still a desert, red sand landscape that surrounds me. Very loudly I shout into the infinite space “Yes, that works!” And keep hearing the echo “that works, that works, that works…”. I dream of green trees that will one fine day grow here. My mother affectionately says to me, “Come on, let’s go back again. Trees cannot grow here in the middle of the desert. It’s way too hot here! “

    Maybe I am still too young to really understand the adult world. Maybe I’m too naive, haven’t had any experiences in my life. But it is also possible that my world is very real even as a child and that it is the adults who simply cannot understand my world in the slightest. Any dream you have as a child can come true. And it’s hard to believe: any dream beaten to death can effortlessly bother you after forty years. Here, in northern Israel, every adult can surely imagine that small saplings will turn into trees again. And forests are created from trees again. Yes, the idea of ​​an adult is enough for that. But forests on Mars or forests in the Negev? The idea of ​​a normal adult is probably not enough for this.

    Hiking breaks this cycle

    In general, with increasing “life experience” it becomes rather poor in the brain. Then you already know everything. And you can put your life experience on everyone else’s eyes. You mean it well and don’t even notice that you’re breaking something in the child. And by that I mean myself. Because as a father in my mid-forties, I am no longer that well-protected child, but also the one who believes that I am patronizing others. Everything repeats itself. Ido Ben, who gave me accommodation on the first day in Israel, is absolutely right when he says “… and walking breaks this cycle”.

    All my life I’ve dreamed of being like I am right now. I don’t mind being somewhere in the wet cold. But I can live, move, be free. I am allowed to experience nature to a certain extent as the indigenous people on this planet have already experienced. Nobody has to understand that. I don’t have to make anyone understand. My wife is absolutely right when she says, “And if he can explain any plants to you, then he goes completely into himself.” She is right when she says that sometimes I am a strange person, the more he becomes the more miserable it is. And the less he has, the happier he is. By “more” she means all the material that floods us every day. And with “less”, I think again about dispensing with this upstream “spam filter” without fear. Because there are no more spams! But now cold water is dripping into my collar from above. But I’m still here making snacks under a large oak tree in the middle of the Israel National Trail. And now I want to enjoy a little. Uri’s flatbread is top notch. It doesn’t take more to feel good.

    American students hike the Israel National Trail as a 3-day excursion

    On the next climb, I come across three soaked Americans: Bryce, Jesse, and Zachary. The young men are studying in Jerusalem and have planned a few stages of the Israel Trail. At first, my joy at the new company only lasts a few minutes. I just can’t follow the pace of the three who have stayed here in front of my nose and are now starting. But over the hours something like a hiking community sets in. The three of them slowed down and during the next break under a huge single deciduous tree I caught up with them again. At first it is rather superficial in American style. I get a sip of Gatorade, a blue colored lemonade, for which I give up some of my flatbreads. Almost everything, actually but at the moment of avarice it is now too late to back down. I didn’t tell them that I was traveling without money. Bryce becomes a tractor for the next few miles. You are all half my age. Because it’s raining heavily and Bryce speaks an almost incomprehensible dialect, we don’t have too much to say to each other. Still, I cling firmly to the heels of the three-man team. For the first time on the Israel Trail, I start to calculate. How far is it today? Do I have a chance to keep up with this pace or do I exhaust myself completely and stay here in the mud? The experience of running behind the three demands all my strength that I can mobilize. Mud. Slap, slap. Everything wet and “yeah, shit, unbelievable”. I didn’t tell them I was traveling without money. Bryce becomes a tractor for the next few miles. You are all half my age. Because it’s raining heavily and Bryce speaks an almost incomprehensible dialect, we don’t have too much to say to each other. Still, I cling to the heels of the three-man team. For the first time on the Israel Trail, I start to calculate. How far is it today? Do I have a chance to keep up this pace or do I exhaust myself completely and stay here in the mud? The experience of running behind the three demands all my strength that I can still mobilize. Mud. Slap, slap. Everything wet and “yeah, shit, unbelievable”. I didn’t tell them I was traveling without money. Bryce becomes a tractor for the next few miles. You are all half my age. Because it’s raining heavily and Bryce speaks an almost incomprehensible dialect, we don’t have too much to say to each other. Still, I cling firmly to the heels of the three-man team. For the first time on the Israel Trail, I start to calculate. How far is it today? Do I have a chance to keep up this pace or do I exhaust myself completely and stay here in the mud? The experience of running behind the three demands all my strength that I can still mobilize. Mud. Slap, slap. Everything wet and “yeah, shit, unbelievable”. You are all half my age. Because it’s raining heavily and Bryce speaks an almost incomprehensible dialect, we don’t have too much to say to each other. Still, I cling firmly to the heels of the three-man team. For the first time on the Israel Trail, I start to calculate. How far is it today? Do I have a chance to keep up this pace or do I exhaust myself completely and stay here in the mud? The experience of running behind the three demands all my strength that I can still mobilize. Mud. Slap, slap. Everything wet and “yeah, shit, unbelievable”. You are all half my age. Because it’s raining heavily and Bryce speaks an almost incomprehensible dialect, we don’t have too much to say to each other. Still, I cling firmly to the heels of the three-man team. For the first time on the Israel Trail, I start to calculate. How far is it today? Do I have a chance to keep up with this pace or do I exhaust myself completely and stay here in the mud? The experience of running behind the three demands all my strength that I can still mobilize. Mud. Slap, slap. Everything wet and “yeah, shit, unbelievable”. For the first time on the Israel Trail, I start to calculate. How far is it today? Do I have a chance to keep up this pace or do I exhaust myself completely and stay here in the mud? The experience of running behind the three demands all my strength that I can still mobilize. Mud. Slap, slap. Everything wet and “yeah, shit, unbelievable”. For the first time on the Israel Trail, I start to calculate. How far is it today? Do I have a chance to keep up with this pace or do I exhaust myself completely and stay here in the mud? The experience of running behind the three demands all my strength that I can still mobilize. Mud. Slap, slap. Everything wet and “yeah, shit, unbelievable”.

    In the late afternoon we go through a water-bearing ford, an extreme situation that makes us all laugh. At least on the last ascent to Kfar Kish, I notice that the three of them are pretty much done and that I can go back to my normal rhythm. Suddenly, in the last few meters, I’m something like the father who pulls his kids behind him. It’s strange when you feel neither old nor young.

    I am allowed to cook for American pilgrims on the Israel Trail

    After all, I have a plan and the three Americans “No idea”! Yesterday I phoned a Trail Angel by the name of Kikal who promised me a place to stay. I’ll meet him here in the supermarket that belongs to him. I have no idea what will happen to the three boys of course. But my feeling tells me that I can help you today. Kikalé’s supermarket turns out to be a small mom and pop shop. Kikalisch immediately speaks to me with “Hello Christian” and offers me a coffee. My first concern, however, is the three Americans I brought with me and who also need a place to stay. Pretty rude actually, but what should I do?

    Kikal has long since seen the three freezing pilgrims in front of the door and says to me in a relaxed manner: “Four of you? No problem. I’ll explain to you in a moment how to get to Kikalé’s Place. ”But first we have a coffee together and I tell Kikal that I made it this far without money. KISCHE looks at my wet pants, which are now marked with a lot of signatures. “A lot of people have already signed,” says KISCHE. “Can I sign there too?” With this question, Kikal is getting me into real moral trouble. What should I tell him? Are they all people who gave me bread and water? So far I haven’t asked Bryce and the other two questions myself. Because today I am ashamed to ask other people for something. Yes, let’s say quietly, to beg. I just don’t have the strength.

    KISCHE realizes that I don’t want to answer him correctly and continues to dig. Why did they all sign? Just like that, or what did they do for it? Once again, KISCHE says: “I want to be on it too.” So I explain to Kikal that I am traveling without money. I tell him how bad I feel about it today and that I would like to invite everyone. At that moment, Kikalé starts to laugh and says: “That would certainly do the three Americans good. They certainly can’t cook! Can you cook? ”Then Kikalisch returns to a more serious expression. I realize that he doesn’t want to embarrass me. KISCHE takes me by the hand and says: “Is one big pack of pasta enough for you, or do you want two?”

    Trail Angel means angel on the way. They give you things that will not be forgotten!

    We left the coffee at the small table outside. Now I’m back in his little shop with Kikal. Kikal has dark hair but is more of a European guy, shorter than me and a little stockier. He is wearing jeans and a dark gray turtleneck. His hands are bigger and much stronger than mine. He seems used to being tough. Even so, his face has something of goodness and there are laugh lines under his eyes. Did Kikal understand that I can’t pay him anything? Or will he ask the others for money? I already have a 500 gram package of spaghetti in my hand. “What else do you need? Tomato sauce? One will not be enough for you. Better take two of them with you! “

    Then Kikal hand me two large onions, so fresh that soil sticks to them. And he gives me a little fresh parsley. With my thick black marker I let Kikalish sign on my pants and we finish our coffee. Then the four of us make our way to “Kuellen’s Place”. Today I can cook for the others. I feel a little like the little child again, dependent on the help of parents at the right time. And dependent on the confidence to make something good out of what is given.

    Kikala’s Place is about ten minutes from here and at first sight it is a rather strange place. At first glance, it looks like a sawmill or an open-air workshop with a windy tin roof over it. Bryce Jesse, Zachary and I are now faced with utter chaos. It is the onset of rain that makes us step into this messy place after all. Junk and tools as far as the eye can see. In the middle of it all is an old discarded couch, no wait – there are even two! Didn’t Kikal say anything about cooking? What about a shower? I don’t see any of this. But I really like this place very quickly. On the north side, still under the tin roof, I have a good view of Mount Tabor, where I will go tomorrow. It doesn’t seem to be raining back there at the moment. Rather, the setting sun is just bathing the Tabor in a beautiful evening light and lighting up my mood. While I lean against a wooden wall, I also discover the cooking facilities: There is a large gas stove and a large aluminum pot right in front of my eyes. Well, who says it ?!

    Showering in the middle of nature? This is possible on the Israel National Trail at Trail Angel KISCHE

    Jesse found him in the shower. You have to imagine it as if you actually found a shower in the middle of the flea market in the confusion of many stalls behind a wooden shed. Absurd but cool! And even better: the water is warm! Now we’re getting one after the other. We quickly bring the hotplate to life and with the first spark and hiss our spirits return. Jesse suddenly becomes talkative too. And from the “shower cubicle” we hear loud laughter and “wellbeing” from Zachary. Will he leave us some warm water? In the meantime I have found a large wooden board in the colorful mess and start to chop the two onions. The water is already steaming, but it seems it will take a while to boil. Hopefully it cooks too! Jesse wants to add some salt and asks somewhat awkwardly if we can put a can of tuna in there too. “Sure – very good”! Our haute cuisine is slowly taking shape and finally the pasta is boiling in the water. Today is going to be a good day!

    Cooking together on the Israel National Trail

    With a rebar, we have found the ultimate stable “cooking spoon”. After all, the stick is around 80 cm long. Stirring becomes an absolute fun factor. I hire Bryce to do this as the “head chef”. In between we snap the setting sun, far back on Mount Tabor. My charger for my cell phone is also very popular. I spotted an electrical outlet in the mess and found something like a main switch on the other end of Kikales Place. The noodles don’t usually take long, but it’s already dark here. The food is very special for all of us. Our headlamps are on and all the light cones are illuminating the finish: I put the fresh parsley on the pasta and fold it in with our oversized wooden spoon. Now it’s time to enjoy. Bryce, Jesse and Zachary don’t have any pots with them. I don’t have that kind of luxury either. So we eat from the same pot. I don’t have a fork with me either, so I have to eat with my fingers. Because the noodles are so hot, the others have a clear advantage – and as stupid as that sounds, I develop a feeling of food envy because I can’t keep up fast enough. Only when the pasta has long been lukewarm do I feel equal with my fingers. It occurs to Zachary that he has cheese with him, and someone also put chocolate chip cookies on our “table”. Pure luxury. I’m really full and now I will test the shower myself. In contrast to the Americans, I have neither shampoo nor towel with me. I take my headlamp my toothbrush and toothpaste and then we’ll see. The shower – if you like to call this part that – is still warm. And that’s a real experience for me right now. If I turn off the water now, I will be wet and freeze.

    I let the worst of it drain off, then put on a T-shirt, a hat on my damp hair and off into my sleeping bag. It has become cold. The others are already asleep. At some point it gets so cold that I cover myself with my tent. Then I thank God for this beautiful day that he gave me today and sleep through the whole night really well.

    Kuestenweg france excerpt:

    Se parler sur le sentier national d’Israël sous la pluie

    Randonnée sur Shvil Israel de Degania à Kfar Kish

    Environ 21 kilomètres, soit une montée totale de 470 mètres. Température de l’air seulement 2 ° degrés. Consommation d’eau potable 4 litres.

    Il n’a pas cessé de pleuvoir. Le réveil est cruel et froid. J’emballe rapidement mes affaires et plie soigneusement la pellicule plastique d’Uri. Pluie ou pas. Ici, à l’évier extérieur, je dois faire un peu d’hygiène personnelle pour le meilleur ou pour le pire. Et soudain, Uri se tient devant moi. Il est arrivé ce soir-là et m’a offert un café chaud dehors. Ensemble, nous étudions la carte. Uri m’explique le chemin à travers les montagnes. En fait, il me déconseille de commencer avec cette boue. Vous ne faites cela que dans l’armée. Si tu dois. Il me demande si j’étais dans l’armée.

    Israel Trail: Il pleut aussi en Israël

    “Oui,” lui répondis-je. Et aussi que la pluie n’est pas un problème pour moi. Mais c’était un mensonge. Que devrais-je dire d’autre? Uri me propose de m’emmener en voiture vers Kfar Kish vers midi. Mais il ajoute aussi immédiatement: “Si la pluie ne vous dérange pas, alors …”

    «Voulez-vous y aller vous-même?» Je l’interromps d’un air interrogateur. Uri rit et me répond tout de suite: «Non, la pluie ne me dérange pas», rit et demande s’il pleut toujours en Allemagne comme ici. Uri prophétise également qu’aujourd’hui je vais glisser d’un demi-pas en arrière dans la boue à chaque pas. Ce sera une façon de me souvenir de chaque péché que j’ai commis dans ma vie, dit-il. Mais tu devrais suivre cette voie. «J’espère que vous avez aussi quelque chose de bien à penser. Quelque chose qui te donne de la force. “

    «Oui», je réponds et lui montre la photo de ma famille dans mon petit livret.

    «Si vous m’appelez, je vous sortirai de là», dit Uri. «Rendez-moi visite une fois lorsque vous êtes en Israël avec votre famille. Je vous en prie. J’ai hâte de toi! »Uri se détourne quand il voit que quelques larmes me montent aux yeux.

    Dans les premiers mètres, je me bats à chaque pas. Le chemin de terre s’est transformé en une glissade boueuse. Me perdre tout le temps me coûte une force supplémentaire, même si ce ne sont que quelques centaines de mètres qui m’égarent. Aujourd’hui, je me sens complètement déprimé. Dans ma tête, il semble être devenu gris, solitaire et brumeux. Mes pieds sont trempés et je gèle malgré l’exercice. Le Jordan est juste à côté de moi. Oui, le Jourdain. J’aurais tout imaginé très différemment. Beaucoup plus spectaculaire. Un petit filet, cela pourrait aussi être un petit ruisseau sans nom qui coule à travers un pâturage de vache allemand. Je me penche et éclabousse une poignée d’eau sur mon visage. Glace, odeur terreuse. Je m’en fiche que je sois jusqu’aux chevilles dans le bouillon. Aussi,

    Israel Trail: pouvez-vous boire l’eau de Jordanie?

    Si je peux faire une chose de mal maintenant, ce serait de boire cette eau du Jourdain de mes mains. Je vais le faire de toute façon. Bien sûr, je peux penser à tous les êtres vivants qui peuvent maintenant m’envahir, des virus aux terribles bactéries, aux vers et que sais-je d’autre. Laisse ce bouillon m’attaquer. Je m’en fiche. Et maintenant je commence à pleurer correctement.

    Courir a en fait quelque chose d’une humeur apocalyptique. Quand j’étais avec la Bundeswehr à l’époque, j’aurais pu m’arrêter. Dis juste que je ne peux plus Physiquement plus. Et surtout plus psychologiquement. Mais malheureusement, il n’y a personne pour me conduire. Je l’ai choisi moi-même. Je le veux moi-même. Et je veux ressentir la vie de cette manière, atteindre mes limites, souffrir, avoir l’apitoiement sur moi-même et la surmonter. Et ici, au milieu des larmes, au milieu de la tempête glaciale, Uri a raison. C’est ma famille, c’est ma femme, ce sont mes enfants à qui je suis reconnaissant pour cette vie. C’est si rapproché, ce bonheur et cette expérience extrême. C’est peut-être les deux faces d’une même médaille. Peut-être que le bonheur viendra lorsque vous ne pourrez plus vous défendre. Ensuite, lorsque vous n’avez plus la force d’éteindre les sentiments. Peut-être que le bonheur est aussi ce moment qui vous submerge lorsque vous vous battez.

    Militaire sur la piste d’Israël – un spectacle familier

    Il est étrange que ce mélange de gratitude et de colère puisse être là en même temps. Et que ces sentiments libèrent des pouvoirs d’ours en vous. Partir aujourd’hui – Uri a raison – est un peu fou. Mais Uri comprenait très bien de quoi il s’agissait. Pour vous retrouver. Pour trouver votre propre centre. Permettre à quelque chose de bien de se produire. Apprendre à faire confiance. Et croire!

    Tout à coup, la tempête glacée sépare les nuages ​​épais et me donne une dernière vue sur la mer de Galilée, qui se trouve bien en dessous de moi. Le brouillard et les nuages ​​s’unissent juste devant moi sur la crête du point d’observation Eilot, que je dois escalader quelque part ici. Aujourd’hui, je pourrais utiliser des gants de laine. En tout cas, je suis vraiment content de mon chapeau. Comme pour prouver qu’il est à peine au-dessus de zéro degré, il se rend soudainement endormi. Comme sorti de nulle part, à environ 50 mètres devant moi, un lourd véhicule militaire tout-terrain apparaît, qui dérive habilement sur le côté dans la boue vers moi à grande vitesse. Il arrête.

    Les jeunes soldats me demandent “Hé, ça va?” – Hé, ça va? Vous voyez probablement quelqu’un en moi qui dérive devant lui. Quelqu’un qui doit être fou ou qui est actuellement dans un état d’urgence absolument émotionnel. «Oui – d’accord» je crie, bien que je remarque que mes deux mains sont serrées en poings et que de la morve coule sur mon visage. Puis ils décollent et la boue rouge éclabousse à couper le souffle derrière le SUV. Au bout de quelques secondes, je me sens à nouveau complètement seul et je remarque un pouls en moi qui me fait descendre. J’ai immédiatement froid. Je dois juste passer à autre chose. Je dois bouger Je ne peux pas m’arrêter ici. Le brouillard ici m’a privé de toute vue et j’ai un peu peur.

    Des marques de chemin manquantes sur le sentier d’Israël? Ou est-ce juste le brouillard?

    Il n’y a plus de marquage. Je ne vois nulle part aucune pierre aux couleurs familières d’orange, de bleu, de blanc. «Allez, viens! Continuez simplement. Vous pouvez le faire. Ressaisissez-vous! Vers l’avant. Oui c’est bon. Et encore un pas! Calmez-vous, trouvez votre rythme! Rien ne vous arrivera. Arrêtez de penser si négativement … “-

    Quelle folie! Je me parle en ce moment, je ne réfléchis pas seulement. Non, j’ai en fait commencé à me parler. Vraiment bruyant, comme si j’étais un guide de montagne et un randonneur en une personne. C’est bien que la pensée soit soudainement devenue si complexe, cela me distrait de penser à moi-même et de penser au fait que je me suis surpris à penser à moi-même. Et là, juste en face de moi, avec une vue d’à peine plus de 30 mètres, je découvre le balisage du chemin rédempteur.

    Merci, j’ai raison. Mais qui suis-je en train de remercier? Qui m’a aidé? Quelqu’un a dû être là, car pendant une demi-heure, je ne suis que sur un grand pâturage pierreux sans vue d’aucune sorte. Je répète mon «merci» très doucement et je murmure: «Merci, mon Dieu».

    Vous perdez la notion du temps sur le sentier d’Israël

    Je suis sur la route depuis une semaine maintenant. Dois-je déjà le dire? Ou mieux d’abord? C’est étrange que j’aie perdu tout sens du temps tel que je le connais. La précision a disparu. Avec elle, cependant, un morceau de naturel est revenu que je n’ai pas vu depuis mon Camino de Santiago. Mon estomac détermine maintenant l’heure. Et la lumière du soleil forme le très grand cadre qui l’entoure. La lumière détermine quand je peux partir et quand je peux me reposer. Le vent et la météo me font ressentir intensément à quel point ce monde est vraiment élémentaire.

    Je recommence à rêver. Imaginez comment les humains ont colonisé Mars il y a des générations. Imaginez à quel point il est difficile pour eux d’être toujours en déplacement dans une combinaison spatiale, de ne rien ressentir de ce qui se passe. J’imagine à quel point les lichens minuscules ont depuis longtemps créé une petite atmosphère délicate qui n’attend qu’à être découverte. Et j’imagine des mères disant à leurs enfants nés sur Mars: «N’enlevez pas votre combinaison de protection. C’est dangereux là-bas, vous mourriez instantanément. Vous ne pouvez pas survivre là-bas! »Je peux vraiment sentir cet enfant désireux d’essayer un jour. Je pense que le besoin de liberté est tout simplement écrasant et plus grand que toute autre raison au monde. Et ainsi cela arrivera

    Randonnée sous la pluie. Marcher dans la boue. Israël est beau, mais exige tout de vous!

    Mon rêve a dû m’amener une bonne dizaine de kilomètres dans la boue et pour la première fois je me sens à nouveau bien aujourd’hui. Uri m’a donné beaucoup de pain, une barre granola et une pomme. Pendant que je prépare moi-même une collation, je ris de mon rêve. L’air de Mars, c’est absurde! Et déjà je suis dans mon prochain rêve. Je suis encore un petit enfant et c’est toujours un paysage désertique de sable rouge qui m’entoure. Je crie très fort dans l’espace infini «Oui, ça marche!» Et je continue d’entendre l’écho «ça marche, ça marche, ça marche…». Je rêve d’arbres verts qui pousseront un beau jour ici. Ma mère me dit affectueusement: «Allez, revenons. Les arbres ne peuvent pas pousser ici au milieu du désert. Il fait bien trop chaud ici! “

    Peut-être suis-je encore trop jeune pour vraiment comprendre le monde des adultes. Peut-être que je suis trop naïf, je n’ai eu aucune expérience dans ma vie. Mais il est également possible que mon monde soit très réel même quand j’étais enfant et que ce soient les adultes qui ne peuvent tout simplement pas comprendre mon monde le moins du monde. Tout rêve que vous avez en tant qu’enfant peut devenir réalité. Et c’est difficile à croire: chaque rêve battu à mort peut vous déranger sans effort après quarante ans. Ici, dans le nord d’Israël, chaque adulte peut sûrement imaginer que de petits jeunes arbres se transformeront à nouveau en arbres. Et les forêts sont à nouveau créées à partir des arbres. Oui, l’idée d’un adulte suffit pour cela. Mais des forêts sur Mars ou des forêts du Néguev? L’idée d’un adulte normal n’est probablement pas suffisante pour cela.

    La randonnée rompt ce cycle

    En général, avec une «expérience de vie» croissante, elle devient plutôt pauvre dans le cerveau. Alors vous savez déjà tout. Et vous pouvez mettre votre expérience de vie sur les yeux de tout le monde. Vous le pensez bien et ne remarquez même pas que vous cassez quelque chose chez l’enfant. Et par là je veux dire moi-même, parce qu’en tant que père dans la quarantaine, je ne suis plus cet enfant bien protégé, mais aussi celui qui croit que je conduis les autres. Tout se répète. Ido Ben, qui m’a hébergé le premier jour en Israël, a tout à fait raison lorsqu’il dit “… et la marche rompt ce cycle”.

    Toute ma vie, j’ai rêvé d’être comme je suis en ce moment. Ça ne me dérange pas d’être quelque part dans le froid humide. Mais je peux vivre, bouger, être libre. J’ai le droit de faire l’expérience de la nature dans une certaine mesure, comme les peuples autochtones de cette planète l’ont déjà expérimenté. Personne ne doit comprendre cela. Je n’ai à faire comprendre à personne. Ma femme a tout à fait raison quand elle dit: “Et s’il peut vous expliquer des plantes, alors il entre complètement en lui-même.” Elle a raison quand elle dit que parfois je suis une personne étrange, plus il l’est plus il est misérable. Et moins il en a, plus il est heureux. Par «plus», elle entend tout le matériel qui nous inonde chaque jour. Et avec «moins», je repense à me dispenser de ce «filtre anti-spam» en amont sans crainte. Parce qu’il n’y a plus de spam! Mais maintenant, de l’eau froide coule dans mon col d’en haut. Mais je suis toujours là en train de faire des collations sous un grand chêne au milieu du sentier national d’Israël. Et maintenant je veux profiter un peu. Le pain plat d’Uri est de premier ordre. Il n’en faut pas plus pour se sentir bien.

    Des étudiants américains parcourent le sentier national d’Israël en excursion de 3 jours

    Lors de la montée suivante, je rencontre trois Américains trempés: Bryce, Jesse et Zachary. Les jeunes hommes étudient à Jérusalem et ont prévu quelques étapes de l’Israel Trail. Au début, ma joie dans la nouvelle entreprise ne dure que quelques minutes. Je ne peux tout simplement pas suivre le rythme des trois qui sont restés ici devant mon nez et qui commencent maintenant. Mais au fil des heures, quelque chose comme une communauté de randonneurs s’installe. Tous les trois ont ralenti et lors de la pause suivante sous un énorme arbre à feuilles caduques, je les ai rattrapés. Au début, c’est plutôt superficiel dans le style américain. Je prends une gorgée de Gatorade, une limonade de couleur bleue, pour laquelle j’abandonne certains de mes pains plats. Presque tout, en fait mais au moment de l’avarice, il est maintenant trop tard pour reculer. Je ne leur ai pas dit que je voyageais sans argent. Bryce devient un tracteur pour les prochains kilomètres. Vous avez tous la moitié de mon âge. Parce qu’il pleut beaucoup et que Bryce parle un dialecte presque incompréhensible, nous n’avons pas grand chose à nous dire. Pourtant, je m’accroche fermement aux talons de l’équipe de trois hommes. Pour la première fois sur l’Israel Trail, je commence à calculer. Jusqu’où est-il aujourd’hui? Est-ce que j’ai une chance de suivre ce rythme ou est-ce que je m’épuise complètement et reste ici dans la boue? L’expérience de courir derrière les trois exige toute ma force que je peux encore mobiliser. Boue. Gifle, gifle. Tout est mouillé et “ouais, merde, incroyable”. Je ne leur ai pas dit que je voyageais sans argent. Bryce devient un tracteur pour les prochains kilomètres. Vous avez tous la moitié de mon âge. Parce qu’il pleut beaucoup et que Bryce parle un dialecte presque incompréhensible, nous n’avons pas grand chose à nous dire. Pourtant, je m’accroche fermement aux talons de l’équipe de trois hommes. Pour la première fois sur l’Israel Trail, je commence à calculer. Jusqu’où est-il aujourd’hui? Ai-je une chance de maintenir ce rythme ou est-ce que je m’épuise complètement et reste ici dans la boue? L’expérience de courir derrière les trois exige toute ma force que je peux mobiliser. Boue. Gifle, gifle. Tout est mouillé et “ouais, merde, incroyable”. Je ne leur ai pas dit que je voyageais sans argent. Bryce devient un tracteur pour les prochains kilomètres. Vous avez tous la moitié de mon âge. Parce qu’il pleut beaucoup et que Bryce parle un dialecte presque incompréhensible, nous n’avons pas grand chose à nous dire. Pourtant, je m’accroche fermement aux talons de l’équipe de trois hommes. Pour la première fois sur l’Israel Trail, je commence à calculer. Jusqu’où est-il aujourd’hui? Est-ce que j’ai une chance de suivre ce rythme ou est-ce que je m’épuise complètement et reste ici dans la boue? L’expérience de courir derrière les trois exige toute ma force que je peux encore mobiliser. Boue. Gifle, gifle. Tout est mouillé et “ouais, merde, incroyable”. Vous avez tous la moitié de mon âge. Parce qu’il pleut beaucoup et que Bryce parle un dialecte presque incompréhensible, nous n’avons pas grand chose à nous dire. Pourtant, je m’accroche fermement aux talons de l’équipe de trois hommes. Pour la première fois sur l’Israel Trail, je commence à calculer. Jusqu’où est-il aujourd’hui? Est-ce que j’ai une chance de maintenir ce rythme ou est-ce que je m’épuise complètement et reste ici dans la boue? L’expérience de courir derrière les trois exige toute ma force que je peux encore mobiliser. Boue. Gifle, gifle. Tout est mouillé et “ouais, merde, incroyable”. Vous avez tous la moitié de mon âge. Parce qu’il pleut beaucoup et que Bryce parle un dialecte presque incompréhensible, nous n’avons pas grand chose à nous dire. Pourtant, je m’accroche aux talons de l’équipe de trois hommes. Pour la première fois sur l’Israel Trail, je commence à calculer. Jusqu’où est-il aujourd’hui? Ai-je une chance de maintenir ce rythme ou est-ce que je m’épuise complètement et reste ici dans la boue? L’expérience de courir derrière les trois exige toute ma force que je peux mobiliser. Boue. Gifle, gifle. Tout est mouillé et “ouais, merde, incroyable”. Pour la première fois sur l’Israel Trail, je commence à calculer. Jusqu’où est-il aujourd’hui? Ai-je une chance de garder ce rythme ou est-ce que je m’épuise complètement et reste ici dans la boue? L’expérience de courir derrière les trois exige toute ma force que je peux mobiliser. Boue. Gifle, gifle. Tout est mouillé et “ouais, merde, incroyable”. Pour la première fois sur l’Israel Trail, je commence à calculer. Jusqu’où est-il aujourd’hui? Est-ce que j’ai une chance de suivre ce rythme ou est-ce que je m’épuise complètement et reste ici dans la boue? L’expérience de courir derrière les trois exige toute ma force que je peux mobiliser. Boue. Gifle, gifle. Tout est mouillé et “ouais, merde, incroyable”.

    En fin d’après-midi, nous traversons un gué porteur d’eau, une situation extrême qui nous fait tous rire. Après tout, lors de la dernière ascension vers Kfar Kish, je remarque que les trois sont à peu près terminés et que je peux revenir à mon rythme normal. Du coup, dans les derniers mètres, je suis un peu comme le père qui tire ses enfants derrière lui. C’est étrange quand on ne se sent ni vieux ni jeune.

    J’ai le droit de cuisiner pour les pèlerins américains sur le sentier d’Israël

    Après tout, j’ai un plan et les trois Américains “Aucune idée”! Hier, j’ai téléphoné à un Trail Angel du nom de Kikal qui m’a promis un endroit pour rester. Je le retrouverai ici dans le supermarché qui lui appartient. Je n’ai aucune idée de ce qui va arriver aux trois garçons bien sûr. Mais mon sentiment me dit que je peux vous aider aujourd’hui. Le supermarché de Kikalé se révèle être une petite maman et pop shop. Kikalisch me parle aussitôt avec “Bonjour Christian” et m’offre un café. Ma première préoccupation, cependant, concerne les trois Américains que j’ai amenés avec moi et qui ont également besoin d’un logement. Assez impoli en fait, mais que dois-je faire?

    Kikal a vu depuis longtemps les trois pèlerins glacés devant la porte et me dit d’une manière détendue: «Quatre d’entre vous? Aucun problème. Je vous expliquerai dans un instant comment vous rendre à Kikal’s Place. »Mais d’abord nous prenons un café ensemble et je dis à Kikal que je suis arrivé jusqu’ici sans argent. Kikal regarde mon pantalon mouillé, qui sont maintenant de nombreuses signatures. «Beaucoup de gens ont déjà signé», dit KISCHE. «Puis-je signer là aussi?» Avec cette question, Kikal me met dans un véritable trouble moral. Que dois-je lui dire? Sont-ils tous des gens qui m’ont donné du pain et de l’eau? Jusqu’à présent, je n’ai pas posé moi-même Bryce et les deux autres questions. Parce qu’aujourd’hui j’ai honte de demander quelque chose aux autres. Oui, disons tranquillement, mendier. Je n’ai tout simplement pas la force.

    KISCHE se rend compte que je ne veux pas lui répondre correctement et continue de creuser. Pourquoi ont-ils tous signé? Juste comme ça, ou qu’ont-ils fait pour ça? Encore une fois, KISCHE dit: “Je veux y être aussi.” J’explique donc à Kikal que je voyage sans argent. Je lui dis à quel point je me sens mal aujourd’hui et que j’aimerais inviter tout le monde. À ce moment, Kikalé se met à rire et dit: «Ce serait bien pour les trois Américains. Ils ne peuvent certainement pas cuisiner! Pouvez-vous cuisiner? »Puis Kikalisch revient à une expression plus sérieuse. Je réalise qu’il ne veut pas m’embarrasser. KISCHE me prend par la main et dit: “Est-ce qu’un gros paquet de pâtes vous suffit, ou en voulez-vous deux?”

    Trail Angel signifie ange sur le chemin. Ils vous donnent des choses qui ne seront pas oubliées!

    Nous avons laissé le café à la petite table à l’extérieur. Maintenant je suis de retour dans sa petite boutique avec Kikal. Kikal a les cheveux noirs mais est plus européen, plus petit que moi et un peu plus trapu. Il porte un jean et un col roulé gris foncé. Ses mains sont plus grandes et bien plus fortes que les miennes. Il semble habitué à être dur. Même ainsi, son visage a quelque chose de bonté et il y a des rides de rire sous ses yeux. Kikal a-t-il compris que je ne peux rien lui payer? Ou va-t-il demander de l’argent aux autres? J’ai déjà un paquet de 500 grammes de spaghettis dans ma main. “De quoi d’autres avez-vous besoin? Sauce tomate? Un ne vous suffira pas. Mieux vaut en prendre deux avec toi! “

    Puis Kikal me tend deux gros oignons, si frais qu’il y a encore de la terre dessus. Et il me donne un peu de persil frais. Avec mon gros marqueur noir, je laisse Kikalish signer sur mon pantalon et nous finissons notre café. Puis nous nous dirigeons tous les quatre vers “Kuellen’s Place”. Aujourd’hui, je peux cuisiner pour les autres. Je me sens un peu comme le petit enfant, dépendant de l’aide des parents au bon moment. Et dépend de la confiance nécessaire pour faire quelque chose de bien avec ce qui est donné.

    Kikala’s Place est à environ dix minutes d’ici et à première vue, c’est un endroit plutôt étrange. À première vue, cela ressemble à une scierie ou à un atelier en plein air avec un toit en tôle venteux dessus. Bryce Jesse, Zachary et moi sommes maintenant confrontés au chaos total. C’est le début de la pluie qui nous fait entrer dans cet endroit en désordre après tout. Des ordures et des outils à perte de vue. Au milieu de tout cela se trouve un vieux canapé mis au rebut, pas d’attente – il y en a même deux! Kikal n’a-t-il rien dit sur la cuisine? Et une douche? Je ne vois rien de tout cela. Mais j’aime vraiment cet endroit très rapidement. Du côté nord, toujours sous le toit de tôle, j’ai une belle vue sur le mont Thabor, où j’irai demain. Il ne semble pas pleuvoir là-bas pour le moment. Au contraire, le soleil couchant baigne simplement le Tabor dans une belle lumière du soir et illumine mon humeur. Alors que je m’appuie contre un mur en bois, je découvre aussi les équipements de cuisine: il y a une grande cuisinière à gaz et une grande casserole en aluminium juste devant mes yeux. Eh bien, qui le dit?!

    Prendre une douche en pleine nature? C’est possible sur le sentier national d’Israël à Trail Angel KISCHE

    Jesse l’a trouvé sous la douche. Vous devez l’imaginer comme si vous trouviez réellement une douche au milieu du marché aux puces dans la confusion de nombreux stands derrière un hangar en bois. Absurde mais cool! Et encore mieux: l’eau est chaude! Maintenant, nous obtenons l’un après l’autre. Nous donnons rapidement vie à la plaque chauffante et avec la première étincelle et sifflement, nos esprits reviennent. Jesse devient soudain aussi bavard. Et de la «cabine de douche», nous entendons les rires et le «bien-être» de Zachary. Va-t-il nous laisser de l’eau chaude? En attendant, j’ai trouvé une grande planche de bois dans le désordre coloré et j’ai commencé à hacher les deux oignons. L’eau est déjà fumante, mais il semble qu’il faudra un certain temps pour bouillir. Espérons qu’il cuisine aussi! Jesse veut ajouter du sel et demande un peu maladroitement si nous pouvons y mettre aussi une boîte de thon. “Bien sûr – très bien”! Notre haute cuisine prend lentement forme et enfin les pâtes bouillent dans l’eau. Aujourd’hui va être une bonne journée!

    Cuisiner ensemble sur le sentier national d’Israël

    Avec une barre d’armature, nous avons trouvé la “cuillère de cuisine” stable ultime. Après tout, le bâton mesure environ 80 cm de long. L’agitation devient un facteur de plaisir absolu. J’engage Bryce pour le faire en tant que «chef cuisinier». Entre les deux, nous prenons le soleil couchant, loin en arrière sur le mont Thabor. Mon chargeur pour mon téléphone portable est également très populaire. J’ai repéré une prise électrique dans le désordre et j’ai trouvé quelque chose comme un interrupteur principal à l’autre bout de Kikales Place. Les nouilles ne prennent généralement pas longtemps, mais il fait déjà noir ici. La nourriture est très spéciale pour nous tous. Nos lampes frontales sont allumées et tous les cônes lumineux illuminent la finition: je mets le persil frais sur les pâtes et je le plie avec notre grande cuillère en bois. Il est maintenant temps d’en profiter. Bryce, Jesse et Zachary n’ont pas de pots avec eux. Je n’ai pas non plus ce genre de luxe. Nous mangeons donc dans le même pot. Je n’ai pas non plus de fourchette avec moi, donc je dois manger avec mes doigts. Parce que les nouilles sont si chaudes, les autres ont un net avantage – et aussi stupide que cela puisse paraître, je développe un sentiment d’envie alimentaire car je ne peux pas suivre assez vite. Ce n’est que lorsque les pâtes ont longtemps été tièdes que je me sens égal avec mes doigts. Il se dit à Zachary qu’il a du fromage avec lui, et quelqu’un a également mis des biscuits aux pépites de chocolat sur notre «table». Du luxe pur. Je suis vraiment rassasié et maintenant je vais tester la douche moi-même. Contrairement aux Américains, je n’ai ni shampoing ni serviette avec moi. Je prends ma lampe frontale ma brosse à dents et mon dentifrice et puis nous verrons. La douche – si vous aimez appeler cette partie comme ça – est encore chaude. Et c’est une vraie expérience pour moi en ce moment. Si j’éteins l’eau maintenant, je vais être mouillé et geler.

    Je laisse le pire s’écouler, puis je mets un tee-shirt, un chapeau sur mes cheveux humides et je vais dans mon sac de couchage. Il fait froid. Les autres dorment déjà. À un moment donné, il fait si froid que je me couvre de ma tente. Ensuite, je remercie Dieu pour cette belle journée qu’il m’a offerte aujourd’hui et je dors vraiment bien toute la nuit.



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Parlare da soli sull’Israel National Trail sotto la pioggia

    Escursioni su Shvil Israel da Degania a Kfar Kish

    Circa 21 chilometri, un dislivello totale di 470 metri. Solo 2 ° gradi di temperatura dell’aria. Consumo di acqua potabile 4 litri.

    Non ha smesso di piovere. Il risveglio è crudele e freddo. Faccio velocemente le valigie e piego con cura l’involucro di plastica di Uri. Pioggia o no. Qui al lavandino esterno devo fare un po ‘di igiene personale nel bene e nel male. E all’improvviso Uri si trova di fronte a me. Quella sera è arrivato qui e mi offre un caffè caldo all’aria aperta. Insieme studiamo la mappa. Uri mi spiega la via per le montagne. In realtà, mi consiglia di non iniziare con questo fango. Lo fai solo nell’esercito. Se devi. Mi chiede se ero nell’esercito.

    Israel Trail: piove anche in Israele

    “Sì,” gli rispondo. E anche che la pioggia non è un problema per me. Ma quella era una bugia. Cos’altro avrei dovuto dire? Uri mi offre di portarmi in macchina verso Kfar Kish verso mezzogiorno. Ma aggiunge subito: “Se non ti dispiace la pioggia, allora …”

    “Andresti tu stesso?” Lo interrompo interrogativamente. Uri ride e mi risponde subito: “No, non mi dispiace la pioggia”, ride e chiede se in Germania piove sempre come qui. Uri profetizza anche che oggi farò scivolare mezzo passo indietro nel fango ad ogni passo. Sarà un modo in cui ricorderò ogni peccato che ho commesso nella mia vita, dice. Ma dovresti andare da questa parte. «Spero che anche tu abbia qualcosa di carino a cui pensare. Qualcosa che ti dia forza “.

    “Sì”, rispondo e gli mostro la foto della mia famiglia nel mio libretto.

    “Se mi chiami, ti tiro fuori di lì”, dice Uri. “Visitami una volta quando sei in Israele con la tua famiglia. Prego. Ti aspetto con ansia! ”Uri si volta quando vede che alcune lacrime mi sgorgano dagli occhi.

    Fin dai primi metri lotto ad ogni passo. La strada sterrata si è trasformata in uno scivolo fangoso. Perdersi tutto il tempo mi costa più forza, anche se solo poche centinaia di metri mi portano fuori strada. Oggi mi sento assolutamente depresso. Nella mia testa sembra essere diventato grigio, solitario e nebbioso. I miei piedi sono fradici e mi gelo nonostante l’esercizio. Il Jordan è proprio accanto a me. Sì, il Giordano. Avrei immaginato tutto in modo molto diverso. Molto più spettacolare. Un piccolo rivolo, potrebbe anche essere un piccolo ruscello senza nome che scorre attraverso un pascolo di mucche tedesco. Mi chino e mi spruzzo una manciata d’acqua sul viso. Freddo come il ghiaccio, odore di terra. Non mi importa di essere immerso fino alle caviglie nel brodo. Anche,

    Israel Trail: puoi bere l’acqua della Giordania?

    Se posso fare una cosa sbagliata adesso, sarebbe bere quest’acqua del Giordano dalle mie mani. Lo farò comunque. Naturalmente posso pensare a tutti gli esseri viventi che ora possono invadermi, dai virus ai terribili batteri, vermi e cos’altro so. Lascia che questo brodo mi attacchi. Non mi interessa E ora sto cominciando a piangere a dovere.

    La corsa ha in realtà uno stato d’animo apocalittico. Quando ero con la Bundeswehr in quel momento, avrei potuto semplicemente smettere. Dì solo che non posso più Non fisicamente più. E soprattutto non più psicologicamente. Ma sfortunatamente non c’è nessuno a guidarmi. L’ho scelto io. Lo voglio in questo modo anch’io. E voglio sentire la vita in questo modo, raggiungere i miei limiti, soffrire, provare autocommiserazione e superarla. E qui, in mezzo alle lacrime, in mezzo al temporale gelido, ha ragione Uri. È la mia famiglia, è mia moglie, sono i miei figli a cui sono grato per questa vita. È così vicina, questa felicità e questa esperienza estrema. Forse sono le due facce della stessa medaglia. Forse la felicità arriverà quando non potrai più difenderti. Poi, quando non hai più la forza di spegnere i sentimenti. Forse la felicità è anche quel momento che ti travolge mentre lotti.

    Militari sul sentiero israeliano: uno spettacolo familiare

    È strano che questo misto di gratitudine e rabbia possa esserci allo stesso tempo. E che questi sentimenti si liberino portano poteri in te. Andare oggi – ha ragione Uri – è un po ‘folle. Ma Uri capiva molto bene di cosa si trattava. Per trovare te stesso. Per trovare il tuo centro. Permettere che accada qualcosa di buono. Imparare a fidarsi. E credere!

    All’improvviso la tempesta gelida allontana le spesse nuvole e mi offre un’ultima vista del mare di Galilea, che si trova molto sotto di me. Nebbia e nuvole si uniscono proprio di fronte a me sulla cresta dell’Eilot Observation Point, che devo scalare da qualche parte qui. Oggi potrei usare guanti di lana. In ogni caso, sono davvero contento del mio cappello. Come per dimostrare che è appena sopra lo zero, improvvisamente riprende a dormire. Come se dal nulla fosse apparso un pesante fuoristrada militare a circa 50 metri davanti a me, che stava andando alla deriva nel fango verso di me ad alta velocità. Lui si ferma.

    I giovani soldati mi chiedono “Ehi, stai bene?” – Ehi, stai bene? Vedi qualcuno in me che sta andando alla deriva davanti a se stesso. Qualcuno che deve essere pazzo o che è attualmente in uno stato di emergenza assolutamente emotivo. “Sì – va bene” grido, anche se noto che entrambe le mie mani sono serrate a pugno e il moccio mi scorre su tutto il viso. Poi decollano e il fango rosso schizza in alto dietro il fuoristrada. Dopo pochi secondi mi sento di nuovo completamente solo e noto un battito che mi fa andare giù. Ho subito freddo. Devo solo andare avanti. Devo muovermi Non posso fermarmi qui. La nebbia quassù mi ha privato della vista e ho un po ‘di paura.

    Segnali stradali mancanti sull’Israel Trail? O è solo la nebbia?

    Non c’è più alcun segno. Non vedo nessuna pietra con i colori familiari di arancione, blu, bianco da nessuna parte. “Avanti, vieni! Basta andare avanti. Ce la puoi fare. Rimettiti in sesto! Inoltrare. Si, va bene. E un altro passo! Calmati, trova il tuo ritmo! Non ti succederà niente. Smettila di pensare così negativamente … “-

    Che follia! Sto parlando a me stesso in questo momento, non sto solo pensando. No, in realtà ho iniziato a parlare da solo. Davvero rumoroso, come se fossi una guida alpina e un escursionista in una persona. È bello che il pensiero sia diventato improvvisamente così complesso, mi distrae dal pensare a me stesso e al fatto che mi sono sorpreso a “pensare a me stesso”. E lì, proprio di fronte a me, con una visuale di poco più di 30 metri, scopro la segnaletica redentrice del sentiero.

    Grazie ho ragione. Ma chi sto davvero ringraziando? Chi mi ha aiutato? Qualcuno deve essere stato lì, perché per mezz’ora sono stato solo su un vasto pascolo sassoso senza alcun tipo di vista. Ripeto il mio “grazie” molto piano e sussurro: “Grazie, caro Dio”.

    Perdi la cognizione del tempo sull’Israel Trail

    Sono in viaggio da una settimana ormai. Devo già dire? O meglio prima? È strano che abbia perso tutto il senso del tempo per come lo conosco. La precisione è andata. Con lei, però, è tornato un pezzo di naturalezza che non vedevo dal mio Cammino di Santiago. Il mio stomaco ora determina il tempo. E la luce del sole forma la cornice molto grande che lo circonda. La luce determina quando posso andare e quando posso riposare. Il vento e il tempo mi fanno sentire intensamente quanto sia elementare questo mondo.

    Ricomincio a sognare. Immagina come gli umani abbiano colonizzato Marte generazioni fa. Immagina quanto sia difficile per loro essere sempre in giro con indosso una tuta spaziale, non sentire nulla di ciò che è là fuori. Immagino come i piccoli licheni abbiano da tempo creato un’atmosfera piccola e delicata che aspetta di essere scoperta. E immagino che le madri dicano ai loro figli nati su Marte: “Non toglierti la tuta protettiva. È pericoloso là fuori, moriresti all’istante. Non puoi sopravvivere lì! ”Sento davvero che questo bambino desidera ardentemente provare un giorno. Penso che il bisogno di libertà sia semplicemente travolgente e più grande di qualsiasi ragione al mondo. E così accadrà

    Escursioni sotto la pioggia. Camminare nel fango. Israele è bello, ma richiede tutto da te!

    Il mio sogno deve avermi portato una buona decina di chilometri nel fango e per la prima volta mi sento di nuovo bene oggi. Uri mi ha dato pane in abbondanza, una barretta di cereali e una mela. Mentre preparo uno spuntino da solo, rido del mio sogno. Aria di Marte, che assurdo! E sono già nel mio prossimo sogno. Sono ancora un bambino piccolo ed è ancora un paesaggio desertico e di sabbia rossa che mi circonda. Molto forte grido “Sì, funziona!” Nello spazio infinito e continuo a sentire l’eco “che funziona, che funziona, che funziona …”. Sogno alberi verdi che un bel giorno cresceranno qui. Mia madre mi dice affettuosamente: “Dai, torniamo indietro. Gli alberi non possono crescere qui nel mezzo del deserto. Fa troppo caldo qui! “

    Forse sono ancora troppo giovane per capire davvero il mondo degli adulti. Forse sono troppo ingenuo, non ho avuto nessuna esperienza nella mia vita. Ma è anche possibile che il mio mondo sia molto reale anche da bambino e che siano gli adulti che semplicemente non riescono a capire minimamente il mio mondo. Qualsiasi sogno che hai da bambino può diventare realtà. Ed è difficile da credere: ogni sogno battuto a morte può infastidirti senza sforzo dopo quarant’anni. Qui, nel nord di Israele, ogni adulto può sicuramente immaginare che i piccoli alberelli si trasformeranno di nuovo in alberi. E le foreste vengono create di nuovo dagli alberi. Sì, l’idea di un adulto è sufficiente per questo. Ma foreste su Marte o foreste nel Negev? L’idea di un adulto normale probabilmente non è sufficiente per questo.

    L’escursionismo interrompe questo ciclo

    In generale, con l’aumentare della “esperienza di vita” diventa piuttosto povera nel cervello. Allora sai già tutto. E puoi mettere la tua esperienza di vita negli occhi di tutti. Lo intendi bene e non ti accorgi nemmeno di rompere qualcosa nel bambino. E con questo intendo me stesso, perché come padre sulla quarantina, non sono più quel bambino ben protetto, ma anche quello che crede che io stia proteggendo gli altri. Tutto si ripete. Ido Ben, che mi ha dato alloggio il primo giorno in Israele, ha perfettamente ragione quando dice “… e camminare interrompe questo ciclo”.

    Per tutta la vita ho sognato di essere come sono adesso. Non mi importa essere da qualche parte nel freddo umido. Ma posso vivere, muovermi, essere libero. Mi è permesso sperimentare la natura in una certa misura, come hanno già sperimentato le popolazioni indigene su questo pianeta. Nessuno deve capirlo. Non devo far capire a nessuno. Mia moglie ha assolutamente ragione quando dice: “E se può spiegarti delle piante, allora entra completamente in se stesso”. Ha ragione quando dice che a volte sono una persona strana, più diventa più è miserabile. E meno ha, più è felice. Con “di più” si intende tutto il materiale che ci inonda ogni giorno. E con “less”, penso ancora a fare a meno di questo “filtro antispam” a monte senza paura. Perché non ci sono più spam! Ma ora l’acqua fredda mi gocciola dall’alto nel colletto. Ma sono ancora qui a fare spuntini sotto una grande quercia nel mezzo dell’Israel National Trail. E ora voglio godermi un po ‘. La focaccia con Uri è di prim’ordine. Non ci vuole altro per sentirsi bene.

    Gli studenti americani percorrono l’Israel National Trail come un’escursione di 3 giorni

    Nella salita successiva, mi imbatto in tre americani fradici: Bryce, Jesse e Zachary. I giovani studiano a Gerusalemme e hanno pianificato alcune tappe dell’Israel Trail. All’inizio, la mia gioia per la nuova azienda dura solo pochi minuti. Non riesco proprio a seguire il ritmo dei tre che sono rimasti qui davanti al mio naso e ora stanno partendo. Ma nel corso delle ore inizia qualcosa come una comunità di escursionisti. Tutti e tre hanno rallentato e durante la pausa successiva sotto un enorme albero deciduo, li ho raggiunti di nuovo. All’inizio è piuttosto superficiale in stile americano. Prendo un sorso di Gatorade, una limonata di colore blu, per la quale rinuncio ad alcune delle mie focacce. Quasi tutto, in realtà ma nel momento dell’avarizia è già troppo tardi per tirarsi indietro. Non ho detto loro che viaggiavo senza soldi. Bryce diventa un trattore per i prossimi chilometri. Avete tutti la metà della mia età. Poiché piove a dirotto e Bryce parla un dialetto quasi incomprensibile, non abbiamo molto da dirci. Tuttavia, mi aggrappo saldamente ai talloni della squadra di tre uomini. Per la prima volta sull’Israel Trail, inizio a calcolare. Quanto è lontano oggi? Ho la possibilità di tenere il passo con questo ritmo o mi esaurisco completamente e resto qui nel fango? L’esperienza di correre dietro ai tre richiede tutte le mie forze che posso mobilitare. Fango. Schiaffo, schiaffo. Tutto bagnato e “sì, merda, incredibile”. Non ho detto loro che viaggiavo senza soldi. Bryce diventa un trattore per i prossimi chilometri. Avete tutti la metà della mia età. Poiché piove a dirotto e Bryce parla un dialetto quasi incomprensibile, non abbiamo molto da dirci. Tuttavia, mi aggrappo saldamente ai talloni della squadra di tre uomini. Per la prima volta sull’Israel Trail, inizio a calcolare. Quanto è lontano oggi? Ho la possibilità di mantenere questo ritmo o mi esaurisco completamente e resto qui nel fango? L’esperienza di correre dietro ai tre richiede tutte le mie forze che posso ancora mobilitare. Fango. Schiaffo, schiaffo. Tutto bagnato e “sì, merda, incredibile”. Non ho detto loro che viaggiavo senza soldi. Bryce diventa un trattore per i prossimi chilometri. Avete tutti la metà della mia età. Poiché piove a dirotto e Bryce parla un dialetto quasi incomprensibile, non abbiamo molto da dirci. Tuttavia, mi aggrappo saldamente ai talloni della squadra di tre uomini. Per la prima volta sull’Israel Trail, inizio a calcolare. Quanto è lontano oggi? Ho la possibilità di tenere il passo con questo ritmo o mi esaurisco completamente e resto qui nel fango? L’esperienza di correre dietro ai tre richiede tutte le mie forze che posso mobilitare. Fango. Schiaffo, schiaffo. Tutto bagnato e “sì, merda, incredibile”. Avete tutti la metà della mia età. Poiché piove a dirotto e Bryce parla un dialetto quasi incomprensibile, non abbiamo molto da dirci. Tuttavia, mi aggrappo ai talloni del trio. Per la prima volta sull’Israel Trail, inizio a calcolare. Quanto è lontano oggi? Ho la possibilità di tenere il passo con questo ritmo o mi esaurisco completamente e resto qui nel fango? L’esperienza di correre dietro ai tre richiede tutte le mie forze che posso ancora mobilitare. Fango. Schiaffo, schiaffo. Tutto bagnato e “sì, merda, incredibile”. Avete tutti la metà della mia età. Poiché piove a dirotto e Bryce parla un dialetto quasi incomprensibile, non abbiamo molto da dirci. Tuttavia, mi aggrappo saldamente ai talloni della squadra di tre uomini. Per la prima volta sull’Israel Trail, inizio a calcolare. Quanto è lontano oggi? Ho la possibilità di mantenere questo ritmo o mi esaurisco completamente e resto qui nel fango? L’esperienza di correre dietro ai tre richiede tutte le mie forze che posso ancora mobilitare. Fango. Schiaffo, schiaffo. Tutto bagnato e “sì, merda, incredibile”. Per la prima volta sull’Israel Trail, inizio a calcolare. Quanto è lontano oggi? Ho la possibilità di mantenere questo ritmo o mi esaurisco completamente e resto qui nel fango? L’esperienza di correre dietro ai tre richiede tutte le mie forze che posso ancora mobilitare. Fango. Schiaffo, schiaffo. Tutto bagnato e “sì, merda, incredibile”. Per la prima volta sull’Israel Trail, inizio a calcolare. Quanto è lontano oggi? Ho la possibilità di mantenere questo ritmo o mi esaurisco completamente e resto qui nel fango? L’esperienza di correre dietro ai tre richiede tutte le mie forze che posso mobilitare. Fango. Schiaffo, schiaffo. Tutto bagnato e “sì, merda, incredibile”.

    Nel tardo pomeriggio attraversiamo un guado acquatico, situazione estrema che ci fa ridere tutti. Almeno nell’ultima salita al Kfar Kish ho notato che tutti e tre sono praticamente finiti e che posso tornare al mio ritmo normale. Improvvisamente, negli ultimi metri, sono qualcosa come il padre che si tira dietro i figli. È strano quando non ti senti né vecchio né giovane.

    Mi è permesso cucinare per i pellegrini americani sull’Israel Trail

    Dopo tutto, ho un piano e i tre americani “Non ne ho idea”! Ieri ho chiamato un Trail Angel di nome KISCHE che mi ha offerto un posto dove stare. Lo incontrerò qui nel supermercato che gli appartiene. Non ho idea di cosa succederà ai tre ragazzi ovviamente. Ma la mia sensazione mi dice che posso aiutarti oggi. Il supermercato di Kikalé risulta essere un piccolo negozio di mamme e pop. Kikalisch mi parla subito con “Hello Christian” e mi offre un caffè. La mia prima preoccupazione, tuttavia, è per i tre americani che ho portato con me e che hanno anche bisogno di un posto dove stare. Piuttosto scortese in realtà, ma cosa dovrei fare?

    Kikal ha visto da tempo i tre pellegrini congelati davanti alla porta e mi ha detto con calma: “Quattro di voi? Nessun problema. Ti spiego tra un attimo come arrivare a Kikalé’s Place. ”Ma prima prendiamo un caffè insieme e dico a Kikal che sono arrivato fin qui senza soldi. KISCHE guarda i miei pantaloni bagnati, che ora sono contrassegnati da molte firme. “Molte persone hanno già firmato”, afferma KISCHE. “Posso firmare anche lì?” Con questa domanda, Kikal mi sta mettendo nei guai morali. Cosa dovrei dirgli? Sono tutte persone che mi hanno dato pane e acqua? Finora non ho fatto io stesso a Bryce e alle altre due domande. Perché oggi mi vergogno di chiedere qualcosa ad altre persone. Sì, diciamo con calma, per implorare. Semplicemente non ho la forza.

    KISCHE si rende conto che non voglio rispondergli correttamente e continua a scavare. Perché hanno firmato tutti? Proprio così, o cosa hanno fatto per questo? Ancora una volta, KISCHE dice: “Voglio esserci anche io.” Quindi spiego a Kikal che viaggio senza soldi. Gli dico quanto mi sento male oggi e che vorrei invitare tutti. In quel momento, Kikalé inizia a ridere e dice: “Sarebbe un bene per i tre americani. Di certo non sanno cucinare! Sai cucinare? ”Poi Kikalisch torna a un’espressione più seria. Mi rendo conto che non vuole mettermi in imbarazzo. KISCHE mi prende per mano e dice: “Ti basta un pacco di pasta grande o ne vuoi due?”

    Trail Angel significa angelo in arrivo. Ti danno cose che non saranno dimenticate!

    Abbiamo lasciato il caffè al tavolino fuori. Ora sono tornato nel suo negozietto con Kikal. Kikal ha i capelli scuri, ma è più un tipo europeo, più basso di me e un po ‘più tozzo. Indossa jeans e un dolcevita grigio scuro. Le sue mani sono più grandi e molto più forti delle mie. Sembra abituato a essere duro. Anche così, il suo viso ha qualcosa di buono e ci sono rughe sotto i suoi occhi. Kikal ha capito che non posso pagargli niente? O chiederà soldi agli altri? Ho già in mano una confezione di spaghetti da 500 grammi. “Cos’altro ti serve? Salsa di pomodoro? Uno non ti basterà. Meglio portarne due con te! “

    Poi Kikal mi passa due cipolle grandi, così fresche che la terra si attacca a loro. E mi dà un po ‘di prezzemolo fresco. Con il mio grosso Edding nero lascio che Kikalisch mi firmi sui pantaloni e finiamo il nostro caffè. Poi tutti e quattro ci dirigiamo verso “Kuellen’s Place”. Oggi posso cucinare per gli altri. Mi sento di nuovo un po ‘come un bambino piccolo, dipendente dall’aiuto dei genitori al momento giusto. E dipende dalla fiducia necessaria per ricavare qualcosa di buono da ciò che viene dato.

    Kikala’s Place è a una decina di minuti da qui ea prima vista è un posto piuttosto strano. A prima vista sembra una segheria o un’officina all’aperto con sopra un ventoso tetto di lamiera. Bryce Jesse, Zachary e io siamo ora di fronte a un caos totale. Dopo tutto è l’inizio della pioggia che ci fa entrare in questo posto disordinato. Spazzatura e strumenti a perdita d’occhio. In mezzo a tutto c’è un vecchio divano abbandonato, no aspetta – ce ne sono anche due! Kikal non ha detto niente sulla cucina? Che ne dici di una doccia? Non vedo niente di tutto questo. Ma questo posto mi piace molto velocemente. Sul lato nord, sempre sotto il tetto di lamiera, ho una buona visuale del monte Tabor, dove andrò domani. Al momento non sembra che stia piovendo. Piuttosto, il sole al tramonto sta solo bagnando il Tabor con una bellissima luce serale e illuminando il mio umore. Mentre mi appoggio a una parete di legno, scopro anche le attrezzature per cucinare: c’è un grande fornello a gas e una grande pentola di alluminio proprio davanti ai miei occhi. Ebbene, chi lo dice ?!

    Fare la doccia in mezzo alla natura? Questo è possibile sull’Israel National Trail al Trail Angel KISCHE

    Jesse lo ha trovato sotto la doccia. Devi immaginarlo come se avessi davvero trovato una doccia dietro una baracca di legno nel mezzo del mercato delle pulci, nella confusione di molte bancarelle. Assurdo ma fantastico! E ancora meglio: l’acqua è calda! Ora ne stiamo ottenendo uno dopo l’altro. Diamo vita rapidamente alla piastra riscaldante e con la prima scintilla e sibilo il nostro spirito torna. Anche Jesse diventa improvvisamente loquace. E dalla “cabina doccia” sentiamo forti risate e “benessere” di Zachary. Ci lascerà dell’acqua calda? Nel frattempo ho trovato una grossa tavola di legno nella confusione colorata e inizio a tritare le due cipolle. L’acqua sta già fumando, ma sembra che ci vorrà un po ‘per bollire. Spero che cucini anche! Jesse vuole aggiungere un po ‘di sale e chiede un po’ goffamente se possiamo mettere anche una scatola di tonno. “Certo – molto bene”! La nostra alta cucina sta pian piano prendendo forma e finalmente la pasta bolle nell’acqua. Oggi sarà una buona giornata!

    Cucinare insieme sull’Israel National Trail

    Con un ferro di rinforzo abbiamo trovato il “cucchiaio da cucina” per eccellenza. Dopotutto, il bastoncino è lungo circa 80 cm. Mescolare diventa un fattore di divertimento assoluto. Assumo Bryce per fare questo come “capo chef”. Nel frattempo scattiamo il sole al tramonto, lontano sul Monte Tabor. Anche il mio caricabatterie per il mio cellulare è molto popolare. Ho individuato una presa elettrica nella mensa e ho trovato qualcosa come un interruttore principale dall’altra parte di Kikales Place. Gli spaghetti di solito non richiedono molto tempo, ma qui è già buio. Il cibo è molto speciale per tutti noi. I nostri fari sono accesi e tutti i fasci di luce illuminano il finale: metto il prezzemolo fresco sulla pasta e lo piego con il nostro cucchiaio di legno oversize. Ora è il momento di divertirsi. Bryce, Jesse e Zachary non hanno pentole con loro. Neanche io ho quel tipo di lusso. Quindi mangiamo dalla stessa pentola. Non ho nemmeno la forchetta con me, quindi devo mangiare con le dita. Poiché i noodles sono così caldi, gli altri hanno un chiaro vantaggio – e per quanto possa sembrare stupido, sviluppo una sensazione di invidia per il cibo perché non riesco a tenere il passo abbastanza velocemente. Solo quando la pasta è stata a lungo tiepida mi sento all’altezza delle dita. Zachary viene in mente che ha del formaggio con sé, e qualcuno ha anche messo dei biscotti con gocce di cioccolato sulla nostra “tavola”. Puro lusso. Sono davvero pieno e ora proverò la doccia da solo. A differenza degli americani, non ho con me né shampoo né asciugamano. Prendo la mia lampada frontale il mio spazzolino da denti e dentifricio e poi vedremo. La doccia – se ti piace chiamare questa parte così – è ancora calda. E questa è una vera esperienza per me adesso. Se chiudo l’acqua adesso, mi bagnerò e mi congelerò.

    Lascio che il peggio si esaurisca, poi mi metto una maglietta, un cappello sui capelli umidi e via nel sacco a pelo. È diventato freddo. Gli altri stanno già dormendo. Ad un certo punto fa così freddo che mi copro con la mia tenda. Allora ringrazio Dio per questa bellissima giornata che mi ha regalato oggi e dormo tutta la notte davvero bene.

    Kuestenweg espanol excerpt:

    Hablando contigo mismo en el Camino Nacional de Israel bajo la lluvia

    Senderismo en Shvil Israel desde Degania a Kfar Kish

    Unos 21 kilómetros, un ascenso total de 470 metros. Temperatura del aire solo 2 ° grados. Consumo de agua potable 4 litros.

    No ha dejado de llover. El despertar es cruel y frío. Rápidamente empaco mis cosas y doblo con cuidado la envoltura de plástico de Uri. Llueva o no. Aquí, en el fregadero exterior, tengo que hacer un poco de higiene personal para bien o para mal. Y de repente Uri se para frente a mí. Llegó esa noche y me ofrece un café caliente afuera. Juntos estudiamos el mapa. Uri me explica el camino a través de las montañas. De hecho, me aconseja que no empiece con este barro. Solo haces eso en el ejército. Si usted tiene que. Me pregunta si estaba en el ejército.

    Israel Trail: también llueve en Israel

    “Sí”, le respondo. Y también que la lluvia no es un problema para mí. Pero era una mentira. ¿Qué más debería haber dicho? Uri me ofrece llevarme en coche hacia Kfar Kish alrededor del mediodía. Pero también agrega de inmediato: “Si no te importa la lluvia, entonces …”

    “¿Podrías ir tú mismo?”, Lo interrumpo interrogativamente. Uri se ríe y me responde enseguida: “No, no me importa la lluvia”, se ríe y pregunta si siempre llueve en Alemania como aquí. Uri también profetiza que hoy me deslizaré medio paso hacia atrás en el barro con cada paso. Será una forma de recordar todos los pecados que he cometido en mi vida, dice. Pero deberías ir por este camino. “Espero que también tengas algo bueno en qué pensar. Algo que te dé fuerzas “.

    “Sí”, le respondo y le muestro la foto de mi familia en mi librito.

    “Si me llamas, te sacaré de allí”, dice Uri. “Visítame una vez cuando estés en Israel con tu familia. De nada. ¡Te estoy esperando! ”Uri se da la vuelta cuando ve que algunas lágrimas brotan de mis ojos.

    En los primeros metros, lucho a cada paso. El camino de tierra se ha convertido en un tobogán de barro. Perderme todo el tiempo me cuesta fuerza adicional, incluso si son solo unos pocos cientos de metros los que me desvían. Hoy me siento absolutamente deprimido. En mi cabeza parece haberse vuelto gris, solitario y brumoso. Tengo los pies empapados y me congelo a pesar del ejercicio. El Jordan está a mi lado. Sí, el Jordán. Lo hubiera imaginado todo de manera muy diferente. Mucho más espectacular. Un pequeño hilo, también podría ser un pequeño arroyo sin nombre que fluye a través de un pasto de vacas alemanas. Me agacho y me echo un puñado de agua en la cara. Helado, con olor a tierra. No me importa si estoy metido hasta los tobillos en el caldo. También,

    Israel Trail: ¿puedes beber el agua del Jordán?

    Si puedo hacer algo mal ahora, sería beber esta agua de Jordan de mis manos. Lo voy a hacer de todos modos. Por supuesto que puedo pensar en todos los seres vivos que ahora pueden invadirme, desde virus hasta bacterias terribles, gusanos y qué más sé. Deja que este caldo me ataque. No me importa Y ahora empiezo a llorar como es debido.

    Correr en realidad tiene un estado de ánimo apocalíptico. Cuando estaba en la Bundeswehr en ese momento, podría haberme detenido. Solo di que no puedo soportarlo más Físicamente ya no. Y especialmente ya no psicológicamente. Pero, lamentablemente, no hay nadie que me lleve. Yo mismo lo elegí. Yo lo quiero de esa manera. Y quiero sentir la vida así, llegar a mis límites, sufrir, sentir autocompasión y superarlo. Y aquí, en medio de las lágrimas, en medio de la tormenta helada, Uri tiene razón. Es la familia, es mi esposa, son mis hijos a quienes les estoy agradecido por esta vida. Está tan cerca, esta felicidad y esta experiencia extrema. Quizás sean las dos caras de la misma moneda. Tal vez la felicidad llegue cuando ya no puedas defenderte. Luego, cuando ya no tengas fuerzas para apagar los sentimientos. Quizás la felicidad sea también ese momento que simplemente te abruma mientras luchas.

    Militar en el Camino de Israel: una vista familiar

    Es extraño que esta mezcla de gratitud e ira pueda estar ahí al mismo tiempo. Y que estos sentimientos liberen poderes de oso en ti. Ir hoy, Uri tiene razón, es una locura. Pero Uri entendió muy bien de qué se trataba. Para encontrarte a ti mismo. Para encontrar tu propio centro. Permitir que suceda algo bueno. Aprendiendo a confiar. ¡Y creer!

    De repente, la tormenta helada separa las nubes espesas y me da una última vista del Mar de Galilea, que se encuentra muy por debajo de mí. La niebla y las nubes se unen justo frente a mí en la cresta hacia el punto de observación de Eilot, que tengo que escalar en algún lugar aquí. Hoy podría usar guantes de lana. En cualquier caso, estoy muy contento con mi sombrero. Como para demostrar que está apenas por encima de cero grados, de repente comienza a dormir de nuevo. Como si de la nada apareciera un pesado todoterreno militar a unos 50 metros frente a mí, que se desplazaba lateralmente en el barro hacia mí a gran velocidad. Él para.

    Los soldados jóvenes me preguntan “Oye, ¿estás bien?” – Oye, ¿estás bien? Ves a alguien en mí que está a la deriva frente a él. Alguien que tiene que estar loco o que se encuentra en un estado de emergencia absolutamente emocional. “Sí, está bien”, grito, aunque noto que mis dos manos están apretadas en puños y los mocos me corren por la cara. Luego despegan y el barro rojo salpica asombrosamente alto detrás del SUV. Después de unos segundos me vuelvo a sentir completamente solo y noto un pulso en mí que me hace bajar. Inmediatamente siento frío. Solo tengo que seguir adelante. Tengo que moverme No puedo detenerme aquí. La niebla aquí arriba me ha robado la vista y estoy un poco asustado.

    ¿Faltan marcas de camino en el Camino de Israel? ¿O es solo la niebla?

    Ya no hay ninguna marca. Ya no puedo ver ninguna piedra con los colores familiares de naranja, azul y blanco. ¡Vamos, vamos! Simplemente seguir adelante. Usted puede hacerlo. ¡Calme usted mismo! Adelante. Sí eso es bueno. ¡Y un paso más! ¡Cálmate, encuentra tu ritmo! Nada te pasará. Deja de pensar tan negativamente … “-

    ¡Qué locura! Ahora mismo estoy hablando solo, no solo estoy pensando. No, de hecho comencé a hablar conmigo mismo. Realmente ruidoso, como si fuera guía de montaña y excursionista en una sola persona. Es bueno que pensar de repente se haya vuelto tan complejo, que me distraiga de pensar en mí mismo y pensar en el hecho de que me sorprendí “pensando en mí mismo”. Y allí, justo delante de mí, con una vista de poco más de 30 metros, descubro la marca del camino redentor.

    Gracias, estoy en lo correcto. ¿Pero a quién estoy agradeciendo realmente? ¿Quién me ayudó? Alguien debe haber estado allí, porque durante media hora solo he estado en un pastizal grande y pedregoso sin vista de ningún tipo. Repito mi “gracias” en voz muy baja y susurro: “Gracias, querido Dios”.

    Pierdes la noción del tiempo en el Camino de Israel

    Llevo una semana viajando. ¿Debería decir ya? ¿O mejor primero? Es extraño que haya perdido todo el sentido del tiempo tal como lo conozco. La precisión se ha ido. Con ella, sin embargo, ha vuelto un poco de naturalidad que no veía desde mi Camino de Santiago. Mi estómago ahora determina el momento. Y la luz del sol forma el marco muy grande a su alrededor. La luz determina cuándo puedo ir y cuándo puedo descansar. El viento y el clima me hacen sentir intensamente lo elemental que es este mundo.

    Empiezo a soñar de nuevo. Imagínese cómo los humanos colonizaron Marte hace generaciones. Imagínese lo difícil que es para ellos estar siempre fuera de casa con un traje espacial, no sentir nada de lo que hay ahí fuera. Me imagino cómo los diminutos líquenes han creado desde hace mucho tiempo una atmósfera pequeña y delicada que espera ser descubierta. E imagino a las madres diciéndoles a sus hijos nacidos en Marte: “No se quiten el traje protector. Es peligroso ahí fuera, morirías instantáneamente. ¡No puedes sobrevivir allí! ”De todos modos, puedo sentir que este niño anhela intentarlo algún día. Creo que la necesidad de libertad es simplemente abrumadora y mayor que cualquier otra razón en el mundo. Y asi sucederá

    Senderismo bajo la lluvia. Caminando en el barro. Israel es hermoso, ¡pero exige todo de ti!

    Mi sueño debe haberme traído unos buenos diez kilómetros por el barro y por primera vez me siento bien hoy de nuevo. Uri me dio mucho pan, una barra de granola y una manzana. Mientras preparo un bocadillo por mi cuenta, me río de mi sueño. Aire de Marte, ¡qué absurdo! Y ya estoy en mi próximo sueño. Soy todavía un niño pequeño y todavía es un paisaje desértico de arena roja que me rodea. Muy fuerte grito al espacio infinito “¡Sí, funciona!” Y sigo escuchando el eco “eso funciona, eso funciona, eso funciona…”. Sueño con árboles verdes que algún día crecerán aquí. Mi madre me dice con cariño: “Vamos, volvamos otra vez. Los árboles no pueden crecer aquí en medio del desierto. ¡Hace demasiado calor aquí! “

    Quizás todavía soy demasiado joven para comprender realmente el mundo de los adultos. Quizás soy demasiado ingenuo, no he tenido ninguna experiencia en mi vida. Pero también es posible que mi mundo sea muy real incluso cuando era niño y que son los adultos quienes simplemente no pueden entender mi mundo en lo más mínimo. Cualquier sueño que tengas de niño puede hacerse realidad. Y es difícil de creer: cada sueño golpeado hasta la muerte puede molestarte sin esfuerzo después de cuarenta años. Aquí, en el norte de Israel, todos los adultos seguramente pueden imaginar que los pequeños retoños volverán a convertirse en árboles. Y los bosques se crean de nuevo a partir de árboles. Sí, la idea de un adulto es suficiente para eso. ¿Pero bosques en Marte o bosques en el Negev? La idea de un adulto normal probablemente no sea suficiente para esto.

    El senderismo rompe este ciclo

    En general, con el aumento de la “experiencia de vida” se vuelve bastante pobre en el cerebro. Entonces ya lo sabes todo. Y puedes poner tu experiencia de vida en los ojos de todos los demás. Lo dices bien y ni siquiera notas que estás rompiendo algo en el niño. Y con eso me refiero a mí mismo, porque como padre de cuarenta y tantos años, ya no soy ese niño bien protegido, sino también el que cree que soy condescendiente con los demás. Todo se repite. Ido Ben, que me dio alojamiento el primer día en Israel, tiene toda la razón cuando dice “… y caminar rompe este ciclo”.

    Toda mi vida he soñado con ser como soy ahora. No me importa estar en algún lugar en el frío húmedo. Pero puedo vivir, moverme, ser libre. Se me permite experimentar la naturaleza hasta cierto punto como ya lo han experimentado los pueblos indígenas de este planeta. Nadie tiene que entender eso. No tengo que hacerle entender a nadie. Mi esposa tiene toda la razón cuando dice: “Y si él puede explicarte algunas plantas, entonces se sumerge completamente en sí mismo”. Tiene razón cuando dice que a veces soy una persona extraña, cuanto más él es tiene, más miserable es. Y cuanto menos tiene, más feliz es. Por “más” se refiere a todo el material que nos inunda cada día. Y con “menos” pienso de nuevo en prescindir de este “filtro de spam” ascendente sin miedo. ¡Porque no hay más spam! Pero ahora el agua fría gotea en mi cuello desde arriba. Pero todavía estoy aquí preparando bocadillos bajo un gran roble en medio del Camino Nacional de Israel. Y ahora quiero disfrutar un poco. El pan plano de Uri es de primera categoría. No hace falta más para sentirse bien.

    Los estudiantes estadounidenses caminan por el Camino Nacional de Israel como una excursión de 3 días

    En la siguiente subida, me crucé con tres estadounidenses empapados: Bryce, Jesse y Zachary. Los jóvenes están estudiando en Jerusalén y han planificado algunas etapas del Camino de Israel. Al principio, mi alegría por la nueva empresa solo dura unos minutos. Simplemente no puedo seguir el ritmo de los tres que se han quedado aquí frente a mis narices y ahora están comenzando. Pero a lo largo de las horas se establece algo parecido a una comunidad de excursionistas. Los tres disminuyeron la velocidad y durante la siguiente pausa bajo un enorme árbol de hoja caduca los alcancé de nuevo. Al principio es bastante superficial en Estados Unidos. Bebo un sorbo de Gatorade, una limonada de color azul, por la que renuncio a algunos de mis panes planos. Casi todo, en realidad pero en el momento de la avaricia ya es demasiado tarde para dar marcha atrás. No les dije que viajaba sin dinero. Bryce se convierte en tractor durante las próximas millas. Todos tienen la mitad de mi edad. Debido a que está lloviendo mucho y Bryce habla un dialecto casi incomprensible, no tenemos mucho que decirnos. Aún así, me aferro firmemente a los talones del equipo de tres hombres. Por primera vez en Israel Trail, empiezo a calcular. ¿Qué tan lejos está hoy? ¿Tengo la oportunidad de mantener este ritmo o me agoto por completo y me quedo aquí en el barro? La experiencia de correr detrás de los tres exige toda mi fuerza que aún puedo movilizar. Barro. Bofetada, bofetada. Todo mojado y “sí, mierda, increíble”. No les dije que viajaba sin dinero. Bryce se convierte en tractor durante las próximas millas. Todos tienen la mitad de mi edad. Debido a que está lloviendo mucho y Bryce habla un dialecto casi incomprensible, no tenemos mucho que decirnos. Aún así, me aferro firmemente a los talones del equipo de tres hombres. Por primera vez en Israel Trail, empiezo a calcular. ¿Qué tan lejos está hoy? ¿Tengo la oportunidad de mantener este ritmo o me agoto por completo y me quedo aquí en el barro? La experiencia de correr detrás de los tres exige toda mi fuerza que aún puedo movilizar. Barro. Bofetada, bofetada. Todo mojado y “sí, mierda, increíble”. No les dije que viajaba sin dinero. Bryce se convierte en tractor durante las próximas millas. Todos ustedes tienen la mitad de mi edad. Debido a que está lloviendo mucho y Bryce habla un dialecto casi incomprensible, no tenemos mucho que decirnos. Aún así, me aferro firmemente a los talones del equipo de tres hombres. Por primera vez en el Camino de Israel, empiezo a calcular. ¿Qué tan lejos está hoy? ¿Tengo la oportunidad de mantener este ritmo o me agoto completamente y me quedo aquí en el barro? La experiencia de correr detrás de los tres exige toda mi fuerza que pueda movilizar. Barro. Bofetada, bofetada. Todo mojado y “sí, mierda, increíble”. Todos tienen la mitad de mi edad. Debido a que está lloviendo mucho y Bryce habla un dialecto casi incomprensible, no tenemos mucho que decirnos. Aún así, me aferro a los talones del equipo de tres hombres. Por primera vez en Israel Trail, empiezo a calcular. ¿Qué tan lejos está hoy? ¿Tengo la oportunidad de mantener este ritmo o me agoto completamente y me quedo aquí en el barro? La experiencia de correr detrás de los tres exige toda mi fuerza que aún puedo movilizar. Barro. Bofetada, bofetada. Todo mojado y “sí, mierda, increíble”. Todos tienen la mitad de mi edad. Debido a que está lloviendo mucho y Bryce habla un dialecto casi incomprensible, no tenemos mucho que decirnos. Aún así, me aferro a los talones del equipo de tres hombres. Por primera vez en el Camino de Israel, empiezo a calcular. ¿Qué tan lejos está hoy? ¿Tengo la oportunidad de mantener este ritmo o me agoto completamente y me quedo aquí en el barro? La experiencia de correr detrás de los tres exige toda mi fuerza que aún puedo movilizar. Barro. Bofetada, bofetada. Todo mojado y “sí, mierda, increíble”. Por primera vez en el Camino de Israel, empiezo a calcular. ¿Qué tan lejos está hoy? ¿Tengo la oportunidad de mantener este ritmo o me agoto por completo y me quedo aquí en el barro? La experiencia de correr detrás de los tres exige toda mi fuerza que pueda movilizar. Barro. Bofetada, bofetada. Todo mojado y “sí, mierda, increíble”. Por primera vez en Israel Trail, empiezo a calcular. ¿Qué tan lejos está hoy? ¿Tengo la oportunidad de mantener este ritmo o me agoto por completo y me quedo aquí en el barro? La experiencia de correr detrás de los tres exige toda mi fuerza que pueda movilizar. Barro. Bofetada, bofetada. Todo mojado y “sí, mierda, increíble”.

    A última hora de la tarde atravesamos un vado acuífero, situación extrema que nos hace reír a todos. Al menos en el último ascenso a Kfar Kish me doy cuenta de que los tres están prácticamente terminados y que puedo volver a mi ritmo normal. De repente, en los últimos metros, soy algo así como el padre que arrastra a sus hijos detrás de él. Es extraño cuando no te sientes ni viejo ni joven.

    Puedo cocinar para los peregrinos estadounidenses en el Camino de Israel

    Después de todo, tengo un plan y los tres estadounidenses “¡Ni idea”! Ayer llamé a un Trail Angel llamado Kikal quien me prometió un lugar donde quedarme. Lo encontraré aquí en el supermercado que le pertenece. No tengo idea de lo que pasará con los tres chicos, por supuesto. Pero mi sentimiento me dice que puedo ayudarte hoy. El supermercado de Kikalé resulta ser una pequeña tienda de la esquina. Kikalisch inmediatamente me habla con “Hola Christian” y me ofrece un café. Mi primera preocupación, sin embargo, son los tres estadounidenses que traje conmigo y que también necesitan un lugar para quedarse. Bastante grosero en realidad, pero ¿qué debo hacer?

    Kikal hace tiempo que ve a los tres peregrinos congelados frente a la puerta y me dice de manera relajada: “¿Cuatro de ustedes? No hay problema. Te explicaré en un momento cómo llegar a la casa de Kikalé ”. Pero primero tomamos un café juntos y le digo a Kikal que llegué hasta aquí sin dinero. KISCHE mira mis pantalones mojados, que ahora están marcados con muchas firmas. “Mucha gente ya ha firmado”, dice KISCHE. “¿Puedo firmar allí también?” Con esta pregunta, Kikal me está metiendo en un verdadero problema moral. ¿Qué debo decirle? ¿Son todas las personas que me dieron pan y agua? Hasta ahora no le he hecho a Bryce ni a las otras dos preguntas. Porque hoy me da vergüenza pedirle algo a otras personas. Sí, digamos en voz baja, para suplicar. Simplemente no tengo la fuerza.

    KISCHE se da cuenta de que no quiero responderle correctamente y sigue investigando. ¿Por qué firmaron todos? Solo así, o ¿qué hicieron al respecto? Una vez más, KISCHE dice: “Yo también quiero participar”. Entonces le explico a Kikal que estoy viajando sin dinero. Le digo lo mal que me siento hoy y que me gustaría invitar a todos. En ese momento, Kikalé comienza a reír y dice: “Eso sería bueno para los tres estadounidenses. ¡Ciertamente no pueden cocinar! ¿Puedes cocinar? ”Entonces Kikalisch vuelve a una expresión más seria. Me doy cuenta de que no quiere avergonzarme. KISCHE me toma de la mano y dice: “¿Te basta con un paquete grande de pasta o quieres dos?”

    Trail Angel significa ángel en el camino. ¡Te dan cosas que no se olvidarán!

    Dejamos el café en la mesita de afuera. Ahora estoy de vuelta en su pequeña tienda con Kikal. Kikal tiene el pelo oscuro pero es más un chico europeo, más bajo que yo y un poco más fornido. Lleva vaqueros y un jersey de cuello alto gris oscuro. Sus manos son más grandes y mucho más fuertes que las mías. Parece acostumbrado a ser duro. Aun así, su rostro tiene algo de bondad y hay líneas de risa debajo de sus ojos. ¿Kikal entendió que no puedo pagarle nada? ¿O les pedirá dinero a los demás? Ya tengo un paquete de espaguetis de 500 gramos en la mano. “¿Que más necesitas? ¿Salsa de tomate? Uno no será suficiente para ti. ¡Mejor llévate dos de ellos contigo! “

    Luego, Kikal me pasa dos cebollas grandes, tan frescas que la tierra se les pega. Y me da un poco de perejil fresco. Con mi grueso marcador negro dejo que Kikalish firme en mis pantalones y terminamos nuestro café. Luego, los cuatro nos dirigimos a “Kuellen’s Place”. Hoy puedo cocinar para los demás. Me vuelvo a sentir un poco como el niño pequeño, dependiente de la ayuda de los padres en el momento adecuado. Y depende de la confianza para hacer algo bueno con lo que se da.

    Kikala’s Place está a unos diez minutos de aquí y, a primera vista, es un lugar bastante extraño. A primera vista, parece un aserradero o un taller al aire libre con un techo de hojalata con viento. Bryce Jesse, Zachary y yo nos enfrentamos ahora a un caos absoluto. Es el inicio de la lluvia lo que nos hace entrar en este lugar desordenado después de todo. Basura y herramientas hasta donde alcanza la vista. En medio de todo esto hay un viejo sofá descartado, no esperes, ¡incluso hay dos! ¿Kikal no dijo nada sobre cocinar? ¿Qué tal una ducha? No veo nada de esto. Pero realmente me gusta este lugar muy rápido. En el lado norte, todavía bajo el techo de hojalata, tengo una buena vista del monte Tabor, adonde iré mañana. No parece estar lloviendo allí en este momento. Más bien, el sol poniente está bañando el Tabor con una maravillosa luz vespertina e iluminando mi estado de ánimo. Mientras me apoyo contra una pared de madera, también descubro las instalaciones para cocinar: hay una gran estufa de gas y una gran olla de aluminio justo frente a mis ojos. Bueno, ¿quién lo dice?

    ¿Ducharse en medio de la naturaleza? Esto es posible en el Camino Nacional de Israel en Trail Angel KISCHE

    Jesse lo encontró en la ducha. Tienes que imaginarlo como si realmente encontraras una ducha en medio del mercado de pulgas en el revoltijo de muchos puestos detrás de un cobertizo de madera. ¡Absurdo pero genial! Y aún mejor: ¡el agua está tibia! Ahora tenemos uno tras otro. Rápidamente damos vida a la zona de cocción y con la primera chispa y el siseo nuestro ánimo regresa. Jesse de repente se vuelve hablador también. Y desde el “cubículo de la ducha” escuchamos una fuerte risa y “bienestar” de Zachary. ¿Nos dejará agua tibia? Mientras tanto, he encontrado una gran tabla de madera en el colorido desorden y comienzo a picar las dos cebollas. El agua ya está humeando, pero parece que tardará un poco en hervir. ¡Ojalá también se cocine! Jesse quiere agregar un poco de sal y pregunta algo incómodo si podemos poner una lata de atún allí también. “¡Claro, muy bien”! Nuestra alta cocina va tomando forma poco a poco y finalmente la pasta hierve en el agua. ¡Hoy va a ser un buen día!

    Cocinar juntos en el Camino Nacional de Israel

    Con una plancha de refuerzo hemos encontrado la última “cuchara de cocinar” estable. Después de todo, el palo mide unos 80 cm de largo. Revolver se convierte en un factor absolutamente divertido. Como “jefe de cocina”, contrato a Bryce para hacer esto. En el medio, tomamos el sol poniente, muy atrás en el monte Tabor. Mi cargador para mi teléfono celular también es muy popular. Vi una toma de corriente en el desorden y encontré algo así como un interruptor principal en el otro extremo de Kikales Place. La pasta no suele tardar mucho, pero aquí ya está oscuro. La comida es muy especial para todos. Nuestros faros están encendidos y todos los rayos de luz iluminan el acabado: añado el perejil fresco a la pasta y lo doblo con nuestra cuchara de madera de gran tamaño. Ahora es el momento de disfrutar. Bryce, Jesse y Zachary no tienen ollas con ellos. Yo tampoco tengo ese tipo de lujo. Entonces comemos de la misma olla. Yo tampoco llevo tenedor, así que tengo que comer con los dedos. Debido a que los fideos están tan calientes, los demás tienen una clara ventaja y, por muy estúpido que parezca, desarrollo un sentimiento de envidia por la comida porque no puedo mantener el ritmo lo suficientemente rápido. Solo cuando la pasta ha estado tibia durante mucho tiempo, me siento igual con mis dedos. Se le ocurre a Zachary que tiene queso con él, y alguien también puso galletas con chispas de chocolate en nuestra “mesa”. Puro lujo. Estoy realmente lleno y ahora probaré la ducha yo mismo. A diferencia de los estadounidenses, no llevo ni champú ni toalla. Tomo mi faro mi cepillo de dientes y pasta de dientes y luego veremos. La ducha, si quiere llamar así a esta parte, todavía está caliente. Y esa es una experiencia real para mí en este momento. Si cierro el agua ahora, estaré mojado y congelado.

    Dejé que se escurriera lo peor, luego me puse una camiseta, un sombrero en mi cabello húmedo y me metí en mi saco de dormir. Ha hecho frío. Los demás ya están dormidos. En algún momento hace tanto frío que me cubro con mi tienda. Entonces agradezco a Dios por este hermoso día que me regaló hoy y duermo muy bien durante toda una noche.

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