11 Kfar Kish – Mashad, Nazareth

Nazareth

Der Berg Tabor und der “Berg” Nazareth

Die Verklärungsbasilika am Berg Tabor

Die Verklärungsbasilika am Berg Tabor liegt am Israel National Trail

Shvil Israel Fotos, Israel National Trail, Nazareth to Usfyia

Nazareth am Israel National Trail

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Nazareth am Israel National Trail

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Nazareth am Israel National Trail

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Nazareth am Israel National Trail

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Nazareth am Israel National Trail

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Nazareth am Israel National Trail

Diese Etappe führt von Kfar Kish zum und auf den Berg Tabor und dann weiter nach Mashad oder eben gleich Nazareth Illit. (Illit heißt oben, am Berg).

 

Nazareth ist Teil des weltbekannten und ca. 1.100 Kilometer langen Fernwanderwegs Israel National Trail, sowie Teil des Jesus Trail. Rund um Nazareth können hier auch Tageswanderer Kultur und historische Eindrücke erschließen, z.B. dem Israel Trail folgend den Berg Arbel erwandern.

 

Leseprobe aus dem Buch Israel Trail mit Herz:

Vor etwa 2 000 Jahren soll Jesus seinen drei Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus gesagt haben: „Komm, lass uns da hochgehen und beten.“ Und vielleicht, so interpretiere ich diese Geschichte für mich, ging er genauso wie ich ganz allein da hoch. Vielleicht, weil seine drei Jünger noch ein wenig ausschlafen wollten. Wer weiß das schon so genau. Vielleicht war er damals genauso erschöpft, wie ich. Er ist ja als Mensch hier hinauf gegangen. Es mag gut sein, dass auch er von anderen stehen gelassen wurde. Aber er kam hierher, um zu beten. Und das möchte ich nun auch tun. Am westlichen Rand der Verklärungskirche ist so etwas wie eine große Terrasse. Hier bin ich nun allein, kann meinen Rucksack ablegen und mich am Geländer festhalten. Der Blick hinab ins Tal ist erhaben. Es ist still hier. Nur ein leiser Wind streift über meine feuchte Kleidung. Ich setze mir meine hellblaue Mütze auf und stehe hier eine Weile, ohne zu beten. Dann lasse ich mich auf dem Steinboden nieder und danke Gott für alles, was mir so einfällt. Damit versinke ich tief in mir selbst. Was ist ein Gebet eigentlich? Ich wüsste außer dem Vaterunser und ein paar anderen Zeilen nicht wirklich, was ich jetzt aufsagen sollte. Aber Gott zu danken, löst in mir selbst ganz überwältigende Gefühle aus. Mein Dank geht zurück bis zur Stunde meiner Geburt. Ich habe es gut gehabt. Bin wohlbehütet aufgewachsen. Ich denke an meine Familie, an meine Kinder. An meine Jugend. Es erscheint mir irgendwie surreal, dass ich tatsächlich hier zu Fuß in Israel bin. Meine Gefühle sind irgendwie unbeschreiblich. Fast ist es so, als wenn in meinem Gehirn so etwas wie eine große Selbstreinigung stattfinden würde. Für diesen Augenblick bin ich einfach nur glücklich. …

 

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“Normale” Touristen sehen dich hier an wie einen Geist. Zu Fuß hier? Mit Rucksack? Eigenes Wasser dabei? Unglaublich.

In der biblischen Überlieferung ist der Berg Tabor der Weltenberg: hebräisch tabbur bedeutet „Nabel (der Welt)“. Christen bringen die Verklärung des Herrn mit ihm in Verbindung. Jesus erschien dabei auf dem „Verklärungsberg“ seinen Jüngern in göttlicher Gestalt.
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Der Berg Tabor (hebräisch הר תבור, lateinisch: Atabyrion) ist ein Berg am Ostrand der Jesreelebene in Galiläa.

Er war einst eine berühmte vorchristliche Kultstätte der Antike und soll nach christlicher Überlieferung der Ort der Verklärung Jesu Christi gewesen sein. Sein isolierter Standort und seine Höhe von 588 Metern sind sehr markant; der Gipfel liegt mehrere hundert Meter über der umgebenden Landschaft und ist auch heute noch ein Ziel von griechisch-orthodoxen Pilgern und von Touristen. Quelle: Wikipedia

Harte Arbeit – gutes Essen

Heute habe ich viel gefragt nach einer Unterkunft. Gar nicht so leicht in einer Stadt. Es ging immer weiter hinauf und es wurde immer exklusiver, sprich aussichtsloser! Schließlich stand ich vor dem St. Gabriel’s Hotel, die erste Adresse hier. Die Security fragte mich, ob ich eine Buchung hier hätte. Und ich antwortete frech “Ja, mit dem Chef”.

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Hotelchef Nizar Saffoury mit Christian Seebauer

Und so kam es dann auch. Chef Nizar Saffoury hatte ein Herz mit mir und gab mir ein Kämmerchen und Arbeit in der Küche. Zuvor schickte er mich erst einmal unter die Dusche. Nachdem die meisten Gäste weg waren, durfte ich am Abend mit dem Personal essen. Hervorragend. Und es gab auch gleich noch eine Wegzehrung für den nächsten Tag.

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In der Küche war Lia ausnahmsweise mal Chefin. Und sie hat das auch wahrgenommen und mir gezeigt, wo es lang geht. Hat Spass gemacht!

St. Gabriels Hotel, Nazareth

Tellerwaschen im St. Gabriels Hotel, Nazareth

Nazareth, Mein Ausblick vom St. GFabriels Hotel

Nazareth, Mein Ausblick vom St. Gabriels Hotel

 

In meinem Buch schreibe ich viel über die menschlichen Begegnungen, Nächstenliebe und die Suche nach dem Glauben.

 

Nazareth (ökumenische Schreibweise Nazaret; hebräisch נָצְרַת [naːts’raθ]; aramäisch ܢܵܨܪܲܬ [‘naːtsraθ]; arabisch الناصرة, DMG an-Nāṣira) ist eine Stadt im Nordbezirk Israels in der historischen Landschaft Galiläa.

Zusammen mit ihrer Schwesterstadt Nof HaGalil, bis 2019 Nazareth-Illit (‚Ober-Nazareth‘), kommen beide Städte auf 118.233 Einwohner (Stand 2018); auf Nof HaGalil entfallen davon 41.169 Einwohner, und auf Nazareth 77.064.[2] Nazareth ist eine sehr alte Stadt und wird heute in erster Linie von Muslimen und Christen bewohnt. Nof HaGalil ist deutlich jünger und wird hauptsächlich von Juden bewohnt. Nazareth und Nof HaGalil sind zwei selbständige Städte und haben getrennte Verwaltungen.

Der Ort wird weder im Tanach noch im Talmud erwähnt. Seine besondere Bedeutung liegt bis heute darin, dass er für Christen als Heimatort und Vaterstadt Jesu gilt. Nach Darstellung der Evangelien lebten hier seine Eltern Maria und Josef. In Nazareth kam der Erzengel Gabriel zu Maria und kündigte ihr die Geburt des künftigen Erlösers an (Verkündigung des Herrn). Da zu dieser Zeit der Zensus des Römischen Reiches stattfand, mussten sich laut Lukas-Evangelium alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort begeben (Lk 2,3 LUT), weshalb Josef mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem zog, wo Jesus geboren wurde. Nach den Evangelien wuchs er aber in Nazareth auf, wohin seine Familie zurückkehrte (Mt 2,23 EU; Lk 2,39 EU). In den Evangelien und der christlichen Tradition wird Jesus selbst daher auch als „Nazarener“ bezeichnet (z. B. Mk 1,24 ELB), womit seine Herkunft „aus Nazareth“ (s. Lk 4,16-24 ELB) gemeint ist.

Die früheste außerchristliche Erwähnung Nazareths ist eine Inschrift aus Caesarea Maritima aus dem späten 3. bzw. frühen 4. Jahrhundert, in der der Ort als Sitz einer von 24 Priesterordnungen genannt wird.

Heute gehört Nazareth zu den wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. An der Stelle, wo nach der Überlieferung das Haus Marias stand und der Verkündigungsengel zu ihr kam, erhebt sich die 1969 geweihte römisch-katholische Verkündigungsbasilika. Sie trägt die Aufschrift Hic verbum caro factum est – „Hier ist das Wort Fleisch geworden“. Quelle

Der Ort wird weder im Tanach noch im Talmud erwähnt. Seine besondere Bedeutung liegt bis heute darin, dass er für Christen als Heimatort und Vaterstadt Jesu gilt. Nach Darstellung der Evangelien lebten hier seine Eltern Maria und Josef. In Nazareth kam der Erzengel Gabriel zu Maria und kündigte ihr die Geburt des künftigen Erlösers an (Verkündigung des Herrn). Da zu dieser Zeit der Zensus des Römischen Reiches stattfand, mussten sich laut Lukas-Evangelium alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort begeben (Lk 2,3 LUT), weshalb Josef mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem zog, wo Jesus geboren wurde. Nach den Evangelien wuchs er aber in Nazareth auf, wohin seine Familie zurückkehrte (Mt 2,23 EU; Lk 2,39 EU). In den Evangelien und der christlichen Tradition wird Jesus selbst daher auch als „Nazarener“ bezeichnet (z. B. Mk 1,24 ELB), womit seine Herkunft „aus Nazareth“ (s. Lk 4,16-24 ELB) gemeint ist.

Die früheste außerchristliche Erwähnung Nazareths ist eine Inschrift aus Caesarea Maritima aus dem späten 3. bzw. frühen 4. Jahrhundert, in der der Ort als Sitz einer von 24 Priesterordnungen genannt wird.

Heute gehört Nazareth zu den wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. An der Stelle, wo nach der Überlieferung das Haus Marias stand und der Verkündigungsengel zu ihr kam, erhebt sich die 1969 geweihte römisch-katholische Verkündigungsbasilika. Sie trägt die Aufschrift Hic verbum caro factum est – „Hier ist das Wort Fleisch geworden“. Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Nazareth

 

Wer einen Israel-Reiseblog betreibt, lebt gefährlich

Angelika Kohlmeier lässt unser Engagement für Natur, Outdoor und Israel mit einem Gegenstandswert von 13.843,35 Euro abmahnen. Die Abmahnung richtet sich noch dazu und rechtlich äusserst umstritten direkt ganz privat an unseren Redakteur Christian Seebauer und nicht an den Betreiber der Webseite. Zudem sind die Anschuldigungen völlig falsch und unhaltbar. Darauf angesprochen, meinte Angelika Kohlmeier, das interessiere sie nicht.

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    Textauszug Israel-Trail.com 11 Kfar Kish – Mashad, Nazareth Der Berg Tabor und der "Berg" Nazareth Diese Etappe führt von Kfar Kish zum und auf den Berg Tabor und dann weiter nach Mashad oder eben gleich Nazareth Illit. (Illit heißt oben, am Berg). Nazareth ist Teil des weltbekannten und ca. 1.100 Kilometer langen Fernwanderwegs Israel National Trail, sowie Teil des Jesus Trail. Rund um Nazareth können hier auch Tageswanderer Kultur und historische Eindrücke erschließen, z.B. dem Israel Trail folgend den Berg Arbel erwandern. Leseprobe aus dem Buch Israel Trail mit Herz: Vor etwa 2 000 Jahren soll Jesus seinen drei Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus gesagt haben: „Komm, lass uns da hochgehen und beten.“ Und vielleicht, so interpretiere ich diese Geschichte für mich, ging er genauso wie ich ganz allein da hoch. Vielleicht, weil seine drei Jünger noch ein wenig ausschlafen wollten. Wer weiß das schon so genau. Vielleicht war er damals genauso erschöpft, wie ich. Er ist ja als Mensch hier hinauf gegangen. Es mag gut sein, dass auch er von anderen stehen gelassen wurde. Aber er kam hierher, um zu beten. Und das möchte ich nun auch tun. Am westlichen Rand der Verklärungskirche ist so etwas wie eine große Terrasse. Hier bin ich nun allein, kann meinen Rucksack ablegen und mich am Geländer festhalten. Der Blick hinab ins Tal ist erhaben. Es ist still hier. Nur ein leiser Wind streift über meine feuchte Kleidung. Ich setze mir meine hellblaue Mütze auf und stehe hier eine Weile, ohne zu beten. Dann lasse ich mich auf dem Steinboden nieder und danke Gott für alles, was mir so einfällt. Damit versinke ich tief in mir selbst. Was ist ein Gebet eigentlich? Ich wüsste außer dem Vaterunser und ein paar anderen Zeilen nicht wirklich, was ich jetzt aufsagen sollte. Aber Gott zu danken, löst in mir selbst ganz überwältigende Gefühle aus. Mein Dank geht zurück bis zur Stunde meiner Geburt. Ich habe es gut gehabt. Bin wohlbehütet aufgewachsen. Ich denke an meine Familie, an meine Kinder. An meine Jugend. Es erscheint mir irgendwie surreal, dass ich tatsächlich hier zu Fuß in Israel bin. Meine Gefühle sind irgendwie unbeschreiblich. Fast ist es so, als wenn in meinem Gehirn so etwas wie eine große Selbstreinigung stattfinden würde. Für diesen Augenblick bin ich einfach nur glücklich. ... "Normale" Touristen sehen dich hier an wie einen Geist. Zu Fuß hier? Mit Rucksack? Eigenes Wasser dabei? Unglaublich. In der biblischen Überlieferung ist der Berg Tabor der Weltenberg: hebräisch tabbur bedeutet „Nabel (der Welt)“. Christen bringen die Verklärung des Herrn mit ihm in Verbindung. Jesus erschien dabei auf dem „Verklärungsberg“ seinen Jüngern in göttlicher Gestalt.   Der Berg Tabor (hebräisch הר תבור, lateinisch: Atabyrion) ist ein Berg am Ostrand der Jesreelebene in Galiläa. Er war einst eine berühmte vorchristliche Kultstätte der Antike und soll nach christlicher Überlieferung der Ort der Verklärung Jesu Christi gewesen sein. Sein isolierter Standort und seine Höhe von 588 Metern sind sehr markant; der Gipfel liegt mehrere hundert Meter über der umgebenden Landschaft und ist auch heute noch ein Ziel von griechisch-orthodoxen Pilgern und von Touristen. Quelle: Wikipedia Harte Arbeit - gutes Essen Heute habe ich viel gefragt nach einer Unterkunft. Gar nicht so leicht in einer Stadt. Es ging immer weiter hinauf und es wurde immer exklusiver, sprich aussichtsloser! Schließlich stand ich vor dem St. Gabriel's Hotel, die erste Adresse hier. Die Security fragte mich, ob ich eine Buchung hier hätte. Und ich antwortete frech "Ja, mit dem Chef". Und so kam es dann auch. Chef Nizar Saffoury hatte ein Herz mit mir und gab mir ein Kämmerchen und Arbeit in der Küche. Zuvor schickte er mich erst einmal unter die Dusche. Nachdem die meisten Gäste weg waren, durfte ich am Abend mit dem Personal essen. Hervorragend. Und es gab auch gleich noch eine Wegzehrung für den nächsten Tag. In der Küche war Lia ausnahmsweise mal Chefin. Und sie hat das auch wahrgenommen und mir gezeigt, wo es lang geht. Hat Spass gemacht! In meinem Buch schreibe ich viel über die menschlichen Begegnungen, Nächstenliebe und die Suche nach dem Glauben. Nazareth (ökumenische Schreibweise Nazaret; hebräisch נָצְרַת [naːts'raθ]; aramäisch ܢܵܨܪܲܬ ['naːtsraθ]; arabisch الناصرة, DMG an-Nāṣira) ist eine Stadt im Nordbezirk Israels in der historischen Landschaft Galiläa. Zusammen mit ihrer Schwesterstadt Nof HaGalil, bis 2019 Nazareth-Illit (‚Ober-Nazareth‘), kommen beide Städte auf 118.233 Einwohner (Stand 2018); auf Nof HaGalil entfallen davon 41.169 Einwohner, und auf Nazareth 77.064.[2] Nazareth ist eine sehr alte Stadt und wird heute in erster Linie von Muslimen und Christen bewohnt. Nof HaGalil ist deutlich jünger und wird hauptsächlich von Juden bewohnt. Nazareth und Nof HaGalil sind zwei selbständige Städte und haben getrennte Verwaltungen. Der Ort wird weder im Tanach noch im Talmud erwähnt. Seine besondere Bedeutung liegt bis heute darin, dass er für Christen als Heimatort und Vaterstadt Jesu gilt. Nach Darstellung der Evangelien lebten hier seine Eltern Maria und Josef. In Nazareth kam der Erzengel Gabriel zu Maria und kündigte ihr die Geburt des künftigen Erlösers an (Verkündigung des Herrn). Da zu dieser Zeit der Zensus des Römischen Reiches stattfand, mussten sich laut Lukas-Evangelium alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort begeben (Lk 2,3 LUT), weshalb Josef mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem zog, wo Jesus geboren wurde. Nach den Evangelien wuchs er aber in Nazareth auf, wohin seine Familie zurückkehrte (Mt 2,23 EU; Lk 2,39 EU). In den Evangelien und der christlichen Tradition wird Jesus selbst daher auch als „Nazarener“ bezeichnet (z. B. Mk 1,24 ELB), womit seine Herkunft „aus Nazareth“ (s. Lk 4,16-24 ELB) gemeint ist. Die früheste außerchristliche Erwähnung Nazareths ist eine Inschrift aus Caesarea Maritima aus dem späten 3. bzw. frühen 4. Jahrhundert, in der der Ort als Sitz einer von 24 Priesterordnungen genannt wird. Heute gehört Nazareth zu den wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. An der Stelle, wo nach der Überlieferung das Haus Marias stand und der Verkündigungsengel zu ihr kam, erhebt sich die 1969 geweihte römisch-katholische Verkündigungsbasilika. Sie trägt die Aufschrift Hic verbum caro factum est – „Hier ist das Wort Fleisch geworden“. Quelle Der Ort wird weder im Tanach noch im Talmud erwähnt. Seine besondere Bedeutung liegt bis heute darin, dass er für Christen als Heimatort und Vaterstadt Jesu gilt. Nach Darstellung der Evangelien lebten hier seine Eltern Maria und Josef. In Nazareth kam der Erzengel Gabriel zu Maria und kündigte ihr die Geburt des künftigen Erlösers an (Verkündigung des Herrn). Da zu dieser Zeit der Zensus des Römischen Reiches stattfand, mussten sich laut Lukas-Evangelium alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort begeben (Lk 2,3 LUT), weshalb Josef mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem zog, wo Jesus geboren wurde. Nach den Evangelien wuchs er aber in Nazareth auf, wohin seine Familie zurückkehrte (Mt 2,23 EU; Lk 2,39 EU). In den Evangelien und der christlichen Tradition wird Jesus selbst daher auch als „Nazarener“ bezeichnet (z. B. Mk 1,24 ELB), womit seine Herkunft „aus Nazareth“ (s. Lk 4,16-24 ELB) gemeint ist. Die früheste außerchristliche Erwähnung Nazareths ist eine Inschrift aus Caesarea Maritima aus dem späten 3. bzw. frühen 4. Jahrhundert, in der der Ort als Sitz einer von 24 Priesterordnungen genannt wird. Heute gehört Nazareth zu den wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. An der Stelle, wo nach der Überlieferung das Haus Marias stand und der Verkündigungsengel zu ihr kam, erhebt sich die 1969 geweihte römisch-katholische Verkündigungsbasilika. Sie trägt die Aufschrift Hic verbum caro factum est – „Hier ist das Wort Fleisch geworden“. Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Nazareth Wer einen Israel-Reiseblog betreibt, lebt gefährlich Angelika Kohlmeier lässt unser Engagement für Natur, Outdoor und Israel mit einem Gegenstandswert von 13.843,35 Euro abmahnen. Die Abmahnung richtet sich noch dazu und rechtlich äusserst umstritten direkt ganz privat an unseren Redakteur Christian Seebauer und nicht an den Betreiber der Webseite. Zudem sind die Anschuldigungen völlig falsch und unhaltbar. Darauf angesprochen, meinte Angelika Kohlmeier, das interessiere sie nicht. Mehr dazu -> Bitte unterstütze uns, und wenn es nur ein virtueller Kaffe ist: Israel-Trail Post H1 Headlines 11 Kfar Kish – Mashad, Nazareth Array ( [0] => Der Berg Tabor und der "Berg" Nazareth [1] => Harte Arbeit - gutes Essen [2] => Wer einen Israel-Reiseblog betreibt, lebt gefährlich ) H2 Headlines zum Shvil Israel Beitrag Array ( ) Keywords zu diesem Israel-Trail-Beitrag:

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    Israel-Trail Textauszug:

    Israel National Trail: 1 000 Stufen nach Nazareth

    Shvil Israel: Über den Berg Tabor nach Nazareth

    Etwa 22 Kilometer, 1 190 Höhenmeter Gesamtanstieg. Über den Berg Tabor. Trinkwasserverbrauch 6 Liter.

    „Meine“ drei amerikanischen Studenten schlafen noch tief und fest, als ich im ersten Morgenlicht fröstelnd aufwache. Ich entschließe mich, dieser feuchten Kälte sofort zu entrinnen, stehe auf und packe zusammen. Auf der Suche nach meinem Ladekabel wecke ich Jesse dann auf. Er will noch weiter schlafen, es ist ihr letzter Tag. Ich drücke ihn kurz, dann ziehe ich los. Diese Mischung aus „Festhalten wollen“ und „Loslassen dürfen“ ist nach wie vor eines der tiefsten Gefühle, die ich je erfahren habe. Es ist ein unheimlich bewegender Moment, „Freunde“, die man gerade erst gewonnen hat, gleich auch wieder loslassen zu müssen. Andererseits hat dieser Moment des allein Losgehens auch etwas sehr Spirituelles an sich. Denn du spürst diese Verbundenheit mit Menschen, die gerade eben das Gleiche machen wie du selbst. In kurzer Zeit ist man so tief eingetaucht, dass man glaubt, deren Gedanken mitnehmen zu können und somit weiterhin verbunden zu sein. Beim Losgehen fühle ich mich frei und wehmütig zugleich. Ich freue mich auf das Neue, was heute kommen mag. Ich wage nicht, an morgen oder übermorgen zu denken. Zu absurd erscheint mir alles, was jenseits meines sehr sehr klein gewordenen Horizontes liegt.

    Beim Verlassen des Dorfes habe ich heute sehr lange einem Auto hinterhergesehen und mich als Fußgänger wie eine Schnecke gefühlt, die nicht vorwärts kommt. Gleichzeitig hat diese Langsamkeit etwas Magisches und Tiefsinniges in sich. Ich habe Zeit, ein Luxus, den man sich mit keinem Geld der Welt erkaufen kann. Und: Diese Zeit gibt mir andauernd etwas Schönes mit auf den Weg. Sie langweilt mich nie. Sie ist, wie sie ist. Gemächlich, nicht hektisch wie sonst. Sie gibt mir Eindrücke, die ich verarbeiten kann. Sie drängt mich nicht mehr. Sie macht mich zufrieden.

    Israel-Trail: Es hat aufgehört zu regnen

    Es hat aufgehört zu regnen. Die letzten Regenschwaden verziehen sich und zaubern mir im Gehen eine gespenstisch schöne Landschaft vor mich hin. Israel, das Heilige Land! Nichts, aber auch gar nichts ist so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich bin angekommen. Ich gehe, weil ich das für mich selbst tue. Und wo immer ich Hilfe brauche, sind plötzlich liebenswerte Menschen da! Da muss also noch viel mehr da sein. Ein gütiger Gott. Einer, der nicht auf irgendwelchen Geboten herumpocht. Eher einer, der dir zeigen möchte, dass die Welt an sich gar nicht so schlecht ist. Bryce, Jesse und Zachary sind schon wieder in einer anderen Zeit, während ich hier so vor mich hin laufe. Kikale, wie wird es ihm heute gehen? Hat er Familie? Kinder? Schade, dass er mir nicht viel von sich erzählt hat. Werde ich ihn je wiedersehen?

    Und Uri? Wer ist Uri eigentlich? Was ist seine Geschichte? Und Meinrad, Ido Ben? Und all die anderen, die mir „einfach so“ über den Weg gelaufen sind? Hat Gott sie mir gegeben? All das, was ich von Israel bisher gesehen habe, hat eine tiefe emotionale Komponente. Überall sind mir liebenswerte Menschen begegnet, die mich angenommen haben. Stets habe ich Hilfsbereitschaft und Liebe gespürt. Kann ich das auch verarbeiten? Ich habe mich geistig auf ganz andere Dinge gefasst gemacht: Auf die Härte des Weges, oder darauf, dass mich die unselige Vergangenheit Deutschlands einholen würde. Auch darauf, dass ich ohne Geld keine Chance haben würde.

    Diese eine Woche, die ich nun unterwegs bin, erscheint mir in meinem Leben bereits wie eine Ewigkeit. Ich gehe heute mit langsamen, fast bedächtigen Schritten in Richtung Berg Tabor. In mir ist kein Wunsch, möglichst alles über die bevorstehende Touristenattraktion zu erfahren. Nein, meine Gefühle zeigen gerade so etwas wie eine ganz tiefe Dankbarkeit diesem Universum gegenüber, das sich da gerade vor mir auf eine so wundervolle Art ausbreitet, mich beschützt und umgibt. Über den Berg Tabor heißt es in der Bibel: „So wie der Tabor größer ist als alle Berge und so wie der Karmel das Meer mächtig überragt, so wird einer gegen euch heranziehen.“ (Jeremia 46,18) – Na, das kann ja was werden!

    Der Berg Tabor liegt am Israel Trail

    Der Berg Tabor beschert mir wie prophezeit einen sehr harten Anstieg von null auf fünfhundert Meter über dem Meeresspiegel. Direttissima! Fast senkrecht nach oben. Grün über Grün. Herrliche Bäume. Aber eben auch Pulsschlag pur. Ich bin erschöpft, als ich oben ankomme. Und ich verliere den Weg, gehe nach Gefühl einmal um den kompletten Tabor herum und komme an in einer Welt, vor der ich plötzlich Angst bekomme! Idyllisch geht es zur Transformationskirche durch ein kleines steinernes Tor. Der große Parkplatz ist fast leer. Nur drei Busse und gut einhundert chilenische Touristen. Urplötzlich beginnt mein Puls zu rasen und mein Mund wird trocken. Ich bekomme Angst. Sie – die Chilenen – haben mich entdeckt. Mit großem Rucksack komme ich auf sie zu. Sie lachen und schütteln den Kopf. Und sie fotografieren mich. Wie eine Ware. „Mira!“ höre ich sie rufen – schau mal, da! „Cola, Fanta, Beer“ ruft mir ein anderer laut und spöttisch zu und seine Kumpane grölen.

    Ich gehe weiter. Tick Tack. Weiter, immer weiter. Da ist sie, die Basilika der Verklärung. Wie gerne hätte ich etwas über die Geschichte gelesen. Was hat sich hier damals abgespielt? Meine Internetverbindung im Handy funktioniert nicht, und so streife ich einfach ein wenig umher. Als sich mein Puls beruhigt hat, trinke ich Wasser und esse ein paar Krümel Brot. Zwischen den Touristen höre ich auch zwei deutsche Stimmen. Getrieben zwischen Highlight A und B haben die beiden Rentner einen Plan vor sich ausgebreitet und ich höre den Mann sagen: „Na, das ist jetzt die Verklärungsbasilika, oder?“ Und sie sagt: „Wir haben nur noch fünf Minuten. Hast du das schon gefilmt?“ Ich frage die beiden überraschten Alten, ob ich ein gemeinsames Foto von ihnen machen soll. Sie lehnen ab. Ich denke, sie haben Angst, ich könnte ihnen den Fotoapparat stehlen. Beide entfernen sich von mir, so als ob ich einer anderen Welt entsprungen wäre. Klar, ich bin ein Bettler. Aber bin ich deshalb ein böser Mensch? Einer, der andere stört, ihnen gar etwas nimmt?

    Nein, ich werde nicht hingehen und mich erklären. Nach dem Motto: Hallo, ich bin Christian, ein ganz normaler Deutscher, einem, dem es sogar sehr gut geht. Seht her, als Bettler habe ich das modernste Handy, eines, das noch gar nicht richtig am Markt ist. Und ich habe die beste und teuerste Actioncam mit mir, die es zurzeit gibt. Ich könnte die Erfolge meines Lebens aufzählen. Was ich schon alles war und was ich schon erreicht habe. Ist es das, was im Leben zählt?

    Die beiden Alten sind schon gut einhundert Meter von mir entfernt. Jetzt fühlen Sie sich anscheinend wieder sicher. Sie bleiben stehen und knipsen wieder wild herum. Für einen Augenblick hat mein blödes Ego die Oberhand gewonnen. Unnütz. Aber doch, es zeigt mir schon, wieviel Energie es ständig bedeutet, jemand zu sein. Akzeptiert zu sein, aufgrund äußerer Werte. Ja, ja, Kleider machen Leute. Und schicke Autos, frisch aus der Waschanlage. Und die goldene Kreditkarte. Was ich hier jetzt erlebe ist einfach echt. Ablehnung ist echt. Aber eben auch Liebe ist echt. Und meine Reise in Israel bietet mir endlich diese wunderbare Gelegenheit, mich selbst kennenzulernen, mich nicht zu verstecken, auch gar nicht verstecken zu können.

    Komm, lass uns da hochgehen und am Israel-Trail beten

    Vor etwa 2 000 Jahren soll Jesus seinen drei Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus gesagt haben: „Komm, lass uns da hochgehen und beten.“ Und vielleicht, so interpretiere ich diese Geschichte für mich, ging er genauso wie ich ganz allein da hoch. Vielleicht, weil seine drei Jünger noch ein wenig ausschlafen wollten. Wer weiß das schon so genau. Vielleicht war er damals genauso erschöpft, wie ich. Er ist ja als Mensch hier hinauf gegangen. Es mag gut sein, dass auch er von anderen stehen gelassen wurde. Aber er kam hierher, um zu beten. Und das möchte ich nun auch tun. Am westlichen Rand der Verklärungskirche ist so etwas wie eine große Terrasse. Hier bin ich nun allein, kann meinen Rucksack ablegen und mich am Geländer festhalten. Der Blick hinab ins Tal ist erhaben. Es ist still hier. Nur ein leiser Wind streift über meine feuchte Kleidung. Ich setze mir meine hellblaue Mütze auf und stehe hier eine Weile, ohne zu beten. Dann lasse ich mich auf dem Steinboden nieder und danke Gott für alles, was mir so einfällt. Damit versinke ich tief in mir selbst. Was ist ein Gebet eigentlich? Ich wüsste außer dem Vaterunser und ein paar anderen Zeilen nicht wirklich, was ich jetzt aufsagen sollte. Aber Gott zu danken, löst in mir selbst ganz überwältigende Gefühle aus. Mein Dank geht zurück bis zur Stunde meiner Geburt. Ich habe es gut gehabt. Bin wohlbehütet aufgewachsen. Ich denke an meine Familie, an meine Kinder. An meine Jugend. Es erscheint mir irgendwie surreal, dass ich tatsächlich hier zu Fuß in Israel bin. Meine Gefühle sind irgendwie unbeschreiblich. Fast ist es so, als wenn in meinem Gehirn so etwas wie eine große Selbstreinigung stattfinden würde. Für diesen Augenblick bin ich einfach nur glücklich.

    Nun haben auch zwei offenbar britische Touristen den Weg hierher gefunden. Sie stehen am Geländer und fotografieren. Als sie an mir vorbeigehen, verbeugt sich einer von Ihnen vor mir ganz leicht und schließt dabei sogar die Augen. Dann lächelt er. Er sagt nichts, geht ganz still und langsam an mir vorbei. Er hat gefühlt, dass ich bete und gerade einfach nur dankbar bin! Dann stehen sie plötzlich vor mir: Meine drei „Jünger“ Bryce, Jesse und Zachary. Sie haben sich also doch noch auf den Weg gemacht. Und tatsächlich: Sie beten! Von Jesus heißt es: „Sechs Tage später nahm Jesus Petrus und die beiden Brüder Jakobus und Johannes mit auf einen hohen Berg. Plötzlich veränderte sich sein Aussehen. Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleidung wurde strahlend weiß.“ (Matthäus 17,1-2) Gut, nichts an mir wurde leuchtend weiß. Oder habe ich es nur nicht bemerkt? Bryce und die anderen werden von hier aus zurück an die Universität in Haifa fahren. Ihr Israel Trail ist hier vorerst zu Ende. Doch alle drei haben vor, den Trail eines Tages weiterzugehen. Bryce verabschiedet sich ganz kurz, sagt, dass sie sich die Kirche ansehen wollen und dass wir uns danach ja nochmal sehen. Ich warte kurz und dann nehme ich die Gelegenheit wahr, still und leise weiterzuwandern. Bevor sich nun die biblische Szene wiederholt, in der eine Wolke herabkommt und eine Stimme aus ihr etwas vom geliebten Sohn herausruft, möchte ich hier wieder weg sein! Der Apostel Bryce – äh Petrus – soll damals vorgeschlagen haben, als Erinnerung hier an dieser Stelle drei Hütten zu bauen. Heute erinnert man sich daran noch immer, wahrscheinlich gibt es auch einen Bezug zum jüdischen Laubhüttenfest (Sukkot). Ob Bryce auch irgendeine Idee hat, kann ich heute noch nicht wissen. Aber mein Gefühl sagt mir, dass wir wieder voneinander hören werden. Vielleicht nicht durch eine Laubhütte, eher durch Facebook.

    Berg Tabor – Ein kleiner aber wichtiger Berg am Shvil Israel

    Steil geht es bergab vom Berg Tabor. Von hier oben sehe ich auch schon gegenüber von mir den Berg, auf dem Jerusalem erbaut ist. Ob ich das heute noch schaffe? Was ich jedoch geschafft habe, ist, vom Israel Trail abzukommen. Irgendwo muss er hier zwar sein, aber ohne Wegmarkierung bleibt mir zunächst nur, den Serpentinen der Teerstraße zu folgen. Hier werde ich ab und zu aus den Fenstern der vorbeifahrenden Busse heraus bestaunt.

    Bergab schmerzen meine Knie. Dennoch fühle ich mich befreit und erkenne den Weg als eine Art Bestimmung. Ganz ohne Bücher lehrt mich der Weg soviel über mich selbst. Er zeigt mir nicht nur meine Grenzen. Vielmehr zeigt er mir immer wieder, dass da gar keine Grenzen sind. „Fürchte dich nicht“, heißt es in der Bibel. Und weiter: „Weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jesaja 41,10; L) – Nicht fürchten soll ich mich also. Leicht gesagt. Vor mir liegt nun die zweite Bergtour des Tages. Hoch nach Nazareth. Auf dem Weg frage ich an mehreren Haustüren nach einer Unterkunft. So richtig klappen mag es aber nicht. Ich gehe also immer weiter nach Nazareth hinauf und erkenne: Nazareth liegt auf einem Berg! Beim Fragen nach Brot und Unterkunft hagelt es viele Neins. So weiß kann meine Kleidung also in der Verklärungsbasilika nicht geworden sein. „Nazareth Illit“ steht auf dem Ortsschild. „Illit“ bedeutet „hoch“ oder „Berg“. Erst ganz da oben wird mir klar: Ich habe es nicht geschafft. Keine Unterkunft. Kein Essen. Ich stehe an einer Straßenabzweigung. Sie führt noch gut einhundert Meter hoch zur feinsten und abgefahrendsten Hoteladresse in Nazareth, vielleicht sogar in ganz Israel. Hundert Meter. Unerreichbar für mich als Bettler. Diese einhundert Meter, die mich vom Saint Gabriels Hotel trennen, sind plötzlich eine ganze Welt. Ich, der Bettler. Da oben die Sterne! Das Hotel logiert nicht nur an der höchsten Stelle Nazareths. Es befindet sich in einer alten Kirche, abgeschirmt von Security-Leuten. Schon seit etwa einer halben Stunde stehe ich nun hier. Die Fahrzeuge, die hier ein- und ausfahren, sind respekteinflößend.

    Schließlich ist es mein Hunger, der jegliche Sicherung in meinem Gehirn durchbrennen lässt. In direktem „Sturzflug“ auf die drei mir entgegenkommenden Security-Guards sehe ich mich leuchten. So, wie es in der Bibel steht. Ich habe keine abgetretenen Schuhe und keinen Rucksack. Ich bewege mich mit dem Selbstverständnis eines Hochstaplers auf die drei zu. Sage leise zu Gott: „Bitte hilf mir. Jetzt! Ich brauch dich gerade.“

    Als Bettler ist man nichts. Aber in Israel ist man ein Mensch. Israel und seine Menschen sind großartig!

    „Stopp!“, ruft mir einer der drei entgegen und seine Hand deutet mir ein klares „No“. Zum ersten Mal wird mir klar, dass die Security-Leute hier in Israel richtige Maschinengewehre bei sich haben. Doch nichts, aber nichts wird mich jetzt aufhalten, wenn Gott bei mir ist. Und er scheint gerade die Regie zu übernehmen. Wie von Geisterhand gesteuert, nehme ich meinen schweren Rucksack ab und drücke dem verdutzen Security-Guard mit einem selbstbewussten Lächeln mein Gepäck in die Hand. „Wow, die letzten Meter hier hoch waren echt hart“, sage ich und frage ihn: „Geht das mit meinem Rucksack?“ Gleichzeitig schreite ich vor in Richtung Eingang. Nun, nachdem ich Nummer eins offenbar schon außer Gefecht gesetzt habe, fragt mich Nummer zwei: „Hey, wo wollen Sie denn hin?“

    „Ich habe gleich ein Gespräch mit dem Chef “ antworte ich und blicke auf die Uhr auf meinem Handy. „Please come with me“, sage ich der Nummer zwei, während Nummer drei hastig auf Hebräisch in sein Funkgerät spricht. An der Glastür heften sich zwei weitere Wachleute an meine Fersen. Umzingelt und im lauten Konvoi erreiche ich die Rezeption nun wie ein Superpromi. Nun muss ich mich auch so verhalten. Die kleine Schlange an der Rezeption ignoriere ich, jetzt bin ich der Star. Und schon kommt ein „Chef“, der mich fragend ansiseht – und dann der „Chef-Chef“, der mich vornehm zur Seite zieht und einen Tee anbietet und dann – kommt der richtige Chef.

    Nizar Saffoury kommt nicht einfach. Er erscheint. Nizar, wie ich ihn später beim Vornamen nennen darf, erwidert als erstes mein Lächeln und schickt die Wachleute zurück an ihren Platz im Freien. Nicht aber, ohne ihnen höflich zu danken. Dann wendet er sich den wartenden Gästen zu und fragt: „Darf ich mich kurz um diesen Gast kümmern? Er scheint Hilfe zu brauchen.“ Nizar wartet mehrere Sekunden mit dem Blick auf seine Gäste, nickt dann und wendet sich zu den beiden Damen an der Rezeption. „Bitte lassen Sie unseren lieben Gästen einen Tee bringen. Ich bin gleich auch persönlich da.“ Nizar streckt mir ein zweites Mal seine Hand zur Begrüßung entgegen und meint nur: „Du wolltest mich sprechen. Wie kann ich dir helfen?“

    Nizar ist ein wenig größer als ich und jünger. Seine wachen Augen funkeln. Er scheint ein fröhlicher Mensch zu sein. Ich erzähle Nizar von meinem Israel Trail. Ich frage ihn, ob ich gegen ein Essen bei ihm arbeiten dürfe. ob ich irgendwo – gerne auch im Freien – bei ihm übernachten dürfe. Nizar muss lachen und meint, dass ihm so etwas noch nicht passiert sei. Ohne es zu bemerken, sitze ich schon fast eine Stunde hier bei ihm. Mittlerweile haben wir uns beide unsere Vergangenheit erzählt und viel gelacht. Dann, als eine der Damen von der Rezeption mit einer Frage zu ihrem Chef kommt meint Nizar zu ihr: „Geben Sie Christian bitte oben ein kleines Angestelltenzimmer.“ und dann zu mir „Gehe erst einmal duschen, dann darfst du, wenn du möchtest in der Küche mithelfen. Wir kriegen das hin.“ Heißt es nicht in der Bibel: „Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die Nazareth heißt.“ (Lukas 1,26; L) Wenig später komme ich zurück und nun sind meine Kleider tatsächlich „strahlend hell“. Gibt es da wirklich den Gott, der mich schon wieder erhört hat? Wenn ja, dann ist es ein guter Gott.

    Israel Trail: Ich darf in der Küche arbeiten

    Nizar empfängt mich unten und begleitet mich in eine Art Vorküche. Hier werden Teller abgespült. Per Hand, wie sich das gehört. Ab hier überlässt Nizar mich seinen Küchenangestellten, die nun recht erheitert ihrerseits in die Rolle eines Chefs schlüpfen dürfen. Und das tun sie gut. Sie schenken mir nichts! Hier heißt es tatsächlich hart arbeiten. Abspülen, bis die Hände nicht mehr können. Zwei arabische Angestellte haben einen Höllenspaß daran, dass hier gerade ein Deutscher ihre Arbeit verrichtet. Denn für die beiden ist am Waschbecken nun kein Platz. Und ich selbst habe auch ein gutes Gefühl, arbeiten zu dürfen. Gut, dass ich keinen dieser riesigen Töpfe auf meinem Rucksack tragen muss, denke ich mir. Einer der beiden Araber klopft mir plötzlich von hinten auf die Schulter und meint lachend „good“, zeigt aber gleichzeitig auf die Unterseite des Topfes, die ihm noch nicht sauber genug ist.

    Doch schon bald befreit mich Nizar von meiner Arbeit wieder. Irgendwie scheint es ihm fast etwas peinlich zu sein, dass er mich hier für einen Augenblick wirklich arbeiten ließ. Ob nun alles gut für mich sei, fragt er mich lächelnd. Dann bringt Nizar mich ganz persönlich zum Abendbuffet. Ich bekomme einen kleinen Tisch für mich ganz allein. Der Chefkellner serviert sofort einen Gruß aus der Küche, bevor eine adrette Kellnerin Wasser serviert. Sie begleitet mich zum Buffet und meint, ich dürfe nach Belieben essen, was immer ich möchte. Das ist nicht einfach bei einem schier endlosen Buffet mit den feinsten Dingen, die man sich nur vorstellen kann! Dann höre ich, wie ein Gast zwei Tische weiter die Kellnerin anraunzt:. „Schon wieder derselbe Salat“, meine ich zu verstehen. Sie reagiert gelassen und fragt, ob sie ihm in der Küche etwas Spezielles zubereiten lassen darf.

    Ich selbst habe mir gerade etwas Nudelsalat in den Mund geschoben und bekomme schlagartig feuchte Augen. Was für ein Gefühl, so etwas zu essen, wenn man hungrig ist. Und was für ein Gefühl erst, im Leben lieb behandelt zu werden. Nicht des Geldes wegen, einfach so. Genau dieser Moment erklärt ganz gut die Frage, die mir viele zu Hause gestellt haben: „Warum machst du das ohne Geld?“ Vielleicht genau deswegen, um solche ganz kostbaren Momente erleben zu dürfen. Momente, in denen man ganz klein ist und sich doch ganz groß fühlen darf. Momente, an denen das Glück deinen Körper durchströmt. Momente, an denen du dich ganz klar als Mensch definierst. Und Momente eben, an denen du Ablehnung zu anderen verspürst, die gerade ganz oberflächlich durch das Leben gehen. Sie sehen gerade nichts. Sie hören nichts und sie fühlen nichts. Man könnte sagen: Sie sind so betäubt vom herzlosen Kommerz und vom Anspruchsdenken, dass sie „nicht sind“.

    Ich sitze am Tisch, längst schon satt. Hier ist kein Gesprächspartner. Trotzdem brauche ich kein Handy zum Herumspielen. Und keine Zeitung zum Lesen. Ich bin ganz zur Ruhe gekommen. Die nette Kellnerin weiß, dass ich ihr heute kein Trinkgeld geben kann. Aber ich schenke ihr dafür Komplimente und mein schönstes Lächeln. Dann gehe ich hoch in mein Zimmer. Todmüde, aber glücklich.

    Israel-Trail english excerpt:

    Israel National Trail: 1,000 steps to Nazareth

    Shvil Israel: Across Mount Tabor to Nazareth

    About 22 kilometers, a total ascent of 1,190 meters. Over the Mount Tabor. Drinking water consumption 6 liters.

    “My” three American students are still asleep when I wake up shivering in the first morning light. I decide to escape this damp cold immediately, get up and pack up. Then I wake Jesse up looking for my charging cable. He wants to go back to sleep, it’s her last day. I press it briefly, then I go. This mixture of “wanting to hold on” and “being able to let go” is still one of the deepest feelings I have ever experienced. It’s an incredibly moving moment to have to let go of “friends” you’ve just made. On the other hand, there is something very spiritual about this moment of walking alone. Because you feel this bond with people who are doing the same thing as you are. In a short time you are so deeply immersed, that you believe you can take their thoughts with you and thus continue to be connected. When I leave, I feel free and sad at the same time. I look forward to the new that may come today. I do not dare to think about tomorrow or the day after tomorrow. Everything seems too absurd to me that lies beyond my very, very small horizon.

    When I left the village today I watched a car for a very long time and as a pedestrian felt like a snail that cannot move forward. At the same time there is something magical and profound about this slowness. I have time, a luxury that no money in the world can buy. And: This time constantly gives me something beautiful to take with me. You never bore me. She is what she is. Leisurely, not hectic as usual. It gives me impressions that I can process. She no longer pushes me. She makes me happy.

    Israel Trail: It has stopped raining

    It has stopped raining. The last swaths of rain dissipate and conjure up an eerily beautiful landscape as I walk. Israel, the Holy Land! Nothing, absolutely nothing, is as I imagined it to be. I arrived. I’m leaving because I’m doing this for myself. And wherever I need help, there are suddenly lovely people! So there has to be a lot more. A good god. Someone who doesn’t poke around on any commandments. Rather, someone who wants to show you that the world is not that bad in itself. Bryce, Jesse and Zachary are back in a different time as I walk around here. How will he be today? Does he have family? Children? It’s a shame he didn’t tell me a lot about himself. Will I ever see him again?

    And Uri? Who is Uri anyway? What’s his story? And Meinrad, Ido Ben? And all the others that I “just ran into”? Did god give them to me? Everything I’ve seen of Israel so far has a deep emotional component. I met lovable people everywhere who accepted me. I always felt a willingness to help and love. Can I also process that? I have prepared myself mentally for completely different things: for the hardness of the road, or for the unhappy past of Germany to catch up with me. Also on the fact that without money I wouldn’t have a chance.

    This one week that I’m on the road now seems like an eternity in my life. Today I am walking slowly, almost deliberately, towards Mount Tabor. I have no desire to find out as much as possible about the upcoming tourist attraction. No, my feelings show something like a very deep gratitude towards this universe, which is spreading right in front of me in such a wonderful way, protecting and surrounding me. The Bible says about Mount Tabor: “Just as the Tabor is larger than all mountains and as the Carmel towers mightily over the sea, one will come against you.” to become something!

    Mount Tabor is on the Israel Trail

    As predicted, Mount Tabor brings me a very hard rise from zero to five hundred meters above sea level. Direttissima! Almost straight up. Green over green. Magnificent trees. But also pure pulse rate. I am exhausted when I get to the top. And I lose my way, feel as though I walk around the entire Tabor and arrive in a world of which I suddenly get scared! Idyllic it goes to the Transformation Church through a small stone gate. The large parking lot is almost empty. Only three buses and a good hundred Chilean tourists. All of a sudden, my pulse starts racing and my mouth goes dry. I am getting scared. You – the Chileans – discovered me. I approach her with a large backpack. They laugh and shake their heads. And they take pictures of me. Like a commodity. “Mira! “I hear her calling – look there! “Cola, Fanta, Beer” calls out to me loudly and mockingly and his buddies shout.

    I go on. Tick ​​Tock. On, on and on. There it is, the Basilica of the Transfiguration. How I would have loved to read about history. What happened here back then? My cell phone internet connection doesn’t work, so I just wander around a little. When my pulse has calmed down, I drink water and eat a few crumbs of bread. I also hear two German voices between the tourists. Driven between Highlight A and B, the two pensioners have laid out a plan in front of them and I hear the man say: “Well, that’s the Transfiguration Basilica now, isn’t it?” And she says: “We only have five minutes left. Have you filmed that yet? ”I ask the two surprised old people if I should take a photo of them together. They refuse. I think they’re afraid I might steal their camera. Both move away from me, as if I had sprung from another world. Sure I am a beggar. But is that why I am an evil person? One who disturbs others, even takes something from them?

    No, I won’t go and explain myself. According to the motto: Hello, I’m Christian, a completely normal German, someone who is actually doing very well. Look, as a beggar I have the most modern cell phone, one that is not really on the market yet. And I have the best and most expensive action cam with me that is currently available. I could list the achievements of my life. What I’ve already been and what I’ve already achieved. Is that what matters in life?

    The two old men are already a hundred yards away from me. Now you seem to feel safe again. They stop and snap wildly again. For a moment my stupid ego got the better of me. Useless. But yes, it already shows me how much energy it means to be someone all the time. To be accepted based on external values. Yes, yes, clothes make the man. And chic cars, fresh from the car wash. And the golden credit card. What I’m experiencing here now is just real. Rejection is real. But love is also real. And my trip to Israel finally offers me this wonderful opportunity to get to know myself, not to hide, not even to be able to hide.

    Come on, let’s go up there and pray on the Israel Trail

    About 2,000 years ago Jesus is said to have said to his three disciples Peter, John and James: “Come, let’s go up there and pray.” And maybe, that’s how I interpret this story for myself, he went up there all alone, just like me. Maybe because his three disciples wanted to get some sleep. Who knows that exactly? Maybe he was just as exhausted as I was then. He went up here as a person. It may well be that he was left behind by others too. But he came here to pray. And now I want to do that too. At the western edge of the Transfiguration Church is something like a large terrace. Here I am alone now, can put down my backpack and hold on to the railing. The view down into the valley is sublime. It’s quiet here. Only a light wind brushes my damp clothes. I put my light blue cap on and stand here for a while without praying. Then I sit down on the stone floor and thank God for everything I can think of. With that I sink deep into myself. What is a prayer anyway? Apart from the Our Father and a few other lines, I don’t really know what to say now. But thanking God makes me feel overwhelming. My thanks go back to the hour of my birth. I’ve had a good time. I grew up well protected. I think of my family, my children. Of my youth. It seems somehow surreal to me that I am actually walking here in Israel. My feelings are somehow indescribable. It is almost as if something like a great self-cleaning is taking place in my brain.

    Now two apparently British tourists have also found their way here. You stand at the railing and take photos. As you walk past me, one of you bows very slightly and even closes your eyes. Then he smiles. He doesn’t say anything, walks past me very quietly and slowly. He felt that I was praying and that I was just grateful! Then suddenly they stand in front of me: My three “disciples” Bryce, Jesse and Zachary. So you’ve set off after all. And indeed: you pray! It says of Jesus: “Six days later Jesus took Peter and the two brothers James and John with him up a high mountain. Suddenly his appearance changed. His face shone like the sun and his clothes became brilliant white. ”(Matthew 17: 1-2) Well, nothing about me became brilliant white. Or did I just not notice? Bryce and the others will drive back to Haifa University from here. Your Israel Trail ends here for the time being. But all three plan to continue the trail one day. Bryce says goodbye for a moment, saying that they want to see church and that we will see each other again afterwards. I wait a moment and then I take the opportunity to walk on quietly. Before the biblical scene repeats itself in which a cloud comes down and a voice calls out something from it about the beloved son, I want to be away again! The apostle Bryce – er Peter – is said to have suggested building three huts here as a memento. It is still remembered today, and there is probably a reference to the Jewish Feast of Tabernacles (Sukkot). I still don’t know if Bryce has any ideas. But my feeling tells me we will hear from each other again. Maybe not through a tabernacle, more through Facebook.

    Mount Tabor – A small but important mountain on Shvil Israel

    It goes steeply downhill from Mount Tabor. From up here I can already see the mountain across from me on which Jerusalem is built. Can I still do it today? What I managed to do, however, is get off the Israel Trail. It must be here somewhere, but without any signposts, all I can do is follow the serpentines of the tar road. Here I am admired from time to time from the windows of the passing buses.

    My knees hurt when going downhill. Yet I feel liberated and recognize the path as a kind of destination. Without any books, the path teaches me so much about myself. It not only shows me my limits. Rather, he shows me again and again that there are no limits. “Do not be afraid,” says the Bible. And further: “Don’t give way, because I am your God; I strengthen you, I also help you, I hold you by the right hand of my righteousness. ”(Isaiah 41:10; L) – So I shouldn’t be afraid. Easy said. The second mountain tour of the day lies ahead of me. Up to Nazareth. On the way I ask for accommodation at several front doors. But it doesn’t really work out. So I keep going up to Nazareth and realize: Nazareth is on a mountain! When asked about bread and accommodation, there were a lot of no’s. So my clothes in the Basilica of the Transfiguration cannot have turned so white. “Nazareth Illit” is written on the place name sign. “Illit” means “high” or “mountain”. It’s only up there that I realize: I didn’t make it. No accommodation. No food. I’m standing at a junction. It leads a good hundred meters up to the finest and coolest hotel address in Nazareth, perhaps even in all of Israel. A hundred meters. Out of reach for me as a beggar. These hundred meters that separate me from the Saint Gabriels Hotel are suddenly a whole world. I, the beggar. The stars up there! The hotel is not only located at the highest point in Nazareth. It’s in an old church, shielded by security people. I’ve been standing here for about half an hour. The vehicles that drive in and out here

    After all, it’s my hunger that blows any fuse in my brain. In a direct “dive” on the three security guards approaching me, I see myself glowing. Just as it is in the Bible. I have no worn shoes and no backpack. I approach the three with the self-image of an impostor. Quietly say to God, “Please help me. Now! I need you right now. “

    As a beggar you are nothing. But in Israel you are human. Israel and its people are great!

    “Stop!”, One of the three calls out to me and his hand indicates a clear “No” to me. For the first time I realize that the security people here in Israel have real machine guns with them. Nothing but nothing will stop me now when God is with me. And he seems to be directing it right now. As if by magic, I take off my heavy backpack and push my luggage into the hand of the puzzled security guard with a confident smile. “Wow, the last few meters up here were really hard,” I say and ask him: “Is that possible with my backpack?” At the same time I step forward towards the entrance. Well, after I’ve apparently already incapacitated number one, number two asks me: “Hey, where are you going?”

    “I’m about to talk to the boss,” I reply and look at the watch on my cell phone. “Please come with me,” I tell number two, while number three speaks hastily in Hebrew into his radio. At the glass door, two more guards are clinging to my heels. Surrounded and in a noisy convoy, I reach the reception like a super celebrity. Now I have to behave like that too. I ignore the little queue at reception, now I ‘m the star. And then a “boss” comes who looks at me questioningly – and then the “boss-boss” who pulls me to the side elegantly and offers a tea and then – comes the right boss.

    Nizar Saffoury doesn’t come easily. He appears. Nizar, as I can later call him by his first name, first returns my smile and sends the guards back to their place in the open air. But not without politely thanking them. Then he turns to the waiting guests and asks: “May I take care of this guest for a moment? He seems to need help. ”Nizar waits several seconds to look at his guests, then nods and turns to the two women at the reception. “Please let our dear guests bring some tea. I’ll be there in person. ”Nizar holds out his hand a second time in greeting and just says:“ You wanted to speak to me. How can I help you?”

    Nizar is a little taller than me and younger. His watchful eyes sparkle. He seems to be a happy person. I tell Nizar about my Israel Trail. I ask him if I can work for him in exchange for a meal. whether I can stay with him somewhere – also outdoors. Nizar has to laugh and says that something like this has never happened to him. Without noticing it, I’ve been sitting here with him for almost an hour. In the meantime we’ve both told each other our past and laughed a lot. Then, when one of the ladies from reception comes to her boss with a question, Nizar says to her: “Please give Christian a small staff room upstairs.” help the kitchen. We can do it. ”Doesn’t the Bible say: “And in the sixth month the angel Gabriel was sent by God to a city in Galilee called Nazareth.” (Luke 1:26; L) A little later I come back and now my clothes are actually “shining bright”. Is there really God who has heard me again? If so, then it’s a good god.

    Israel Trail: I am allowed to work in the kitchen

    Nizar receives me downstairs and accompanies me to a kind of pre-kitchen. Plates are rinsed here. By hand, as it should be. From here on, Nizar leaves me to his kitchen staff, who are now quite amused and are allowed to slip into the role of a chef. And they do that well. You don’t give me anything! It actually means working hard here. Rinse until your hands can no longer. Two Arab employees are having a lot of fun that a German is doing their work here. Because there is now no room for the two of them at the sink. And I also have a good feeling of being able to work. It’s good that I don’t have to carry any of these huge pots on my backpack, I guess. One of the two Arabs suddenly pats me on the shoulder from behind and says, laughing, “good”,

    But soon Nizar frees me from my work. Somehow he almost seems a little embarrassed that he really let me work here for a moment. He asks me with a smile whether all is well for me now. Then Nizar personally takes me to the evening buffet. I get a small table all to myself. The head waiter immediately serves a greeting from the kitchen before a preppy waitress serves water. She accompanies me to the buffet and says I can eat whatever I want. It’s not easy with a seemingly endless buffet with the finest things you can imagine! Then I hear a guest two tables down at the waitress: “It’s the same salad again,” I mean to understand. She reacts calmly and asks

    I myself have just put some pasta salad in my mouth and suddenly my eyes are wet. What a feeling to eat something like this when you are hungry. And what a feeling to be treated kindly in life. Not for the money, just like that. Exactly this moment explains quite well the question that many people asked me at home: “Why are you doing this without money?” Perhaps precisely to be able to experience such very precious moments. Moments in which you are very small and yet can feel very big. Moments when happiness flows through your body. Moments when you clearly define yourself as a person. And moments when you feel rejection towards others who are just going through life very superficially. You don’t see anything right now. They don’t hear anything and they don’t feel anything. You could say:

    I’m sitting at the table, already full. There is no interlocutor here. Still, I don’t need a cell phone to play around with. And no newspaper to read. I’ve come to rest. The nice waitress knows I can’t tip her today. But I give her compliments and my best smile. Then I go up to my room. Dead tired but happy.

    Angelika Kohlmeier lässt Israelblog abmahnen ->

     

    Kuestenweg france excerpt:

    Sentier national d’Israël: 1000 pas vers Nazareth

    Shvil Israël: à travers le mont Thabor jusqu’à Nazareth

    Environ 22 kilomètres, soit une montée totale de 1190 mètres. Sur la montagne Tabor. Consommation d’eau potable 6 litres.

    «Mes» trois étudiants américains dorment encore quand je me réveille en frissonnant aux premières lueurs du matin. Je décide d’échapper immédiatement à ce froid humide, de me lever et de faire mes valises. Puis je réveille Jesse à la recherche de mon câble de charge. Il veut se rendormir, c’est son dernier jour. J’appuie brièvement, puis je pars. Ce mélange de «vouloir s’accrocher» et de «pouvoir lâcher prise» est toujours l’un des sentiments les plus profonds que j’aie jamais ressentis. C’est un moment incroyablement émouvant de devoir abandonner les «amis» que vous venez de vous faire. D’un autre côté, il y a quelque chose de très spirituel dans ce moment de marcher seul. Parce que vous ressentez ce lien avec des gens qui font la même chose que vous. En peu de temps, vous êtes si profondément immergé, que vous croyez pouvoir emporter leurs pensées avec vous et ainsi continuer à être connecté. Quand je pars, je me sens libre et triste à la fois. J’attends avec impatience le nouveau qui pourrait venir aujourd’hui. Je n’ose penser ni à demain ni à après-demain. Tout me semble trop absurde au-delà de mon très, très petit horizon.

    Quand j’ai quitté le village aujourd’hui, j’ai regardé une voiture pendant très longtemps et en tant que piéton, je me sentais comme un escargot qui ne peut pas avancer. En même temps, il y a quelque chose de magique et de profond dans cette lenteur. J’ai du temps, un luxe qu’aucun argent au monde ne peut acheter. Et: cette fois-ci me donne constamment quelque chose de beau à emporter avec moi. Tu ne m’as jamais ennuyé. Elle est ce qu’elle est. Calme, pas agité comme d’habitude, ça me donne des impressions que je peux traiter. Elle ne me pousse plus. Elle me rend heureux.

    Israel Trail: il ne pleut plus

    Il a arrêté de pleuvoir. Les dernières couches de pluie se dissipent et évoquent un paysage étrangement magnifique pendant que je marche. Israël, la Terre Sainte! Rien, absolument rien, n’est comme je l’imaginais. Je suis arrivé. Je pars parce que je fais ça pour moi-même. Et partout où j’ai besoin d’aide, il y a des gens tout à coup adorables! Il doit donc y en avoir beaucoup plus. Un bon dieu. Quelqu’un qui ne fouille sur aucun commandement. Au contraire, quelqu’un qui veut vous montrer que le monde n’est pas si mal en soi. Bryce, Jesse et Zachary sont de retour à une époque différente alors que je me promène ici. Comment sera-t-il aujourd’hui? A-t-il de la famille? Des enfants? C’est dommage qu’il ne m’ait pas beaucoup parlé de lui. Le reverrai-je jamais?

    Et Uri? Qui est Uri de toute façon? Quelle est son histoire? Et Meinrad, Ido Ben? Et tous les autres que je “viens de rencontrer”? Dieu me l’a-t-il donné? Tout ce que j’ai vu d’Israël jusqu’à présent a une composante émotionnelle profonde. J’ai rencontré partout des gens adorables qui m’ont accepté. J’ai toujours ressenti la volonté d’aider et d’aimer. Puis-je gérer ça aussi? Je me suis préparé mentalement à des choses complètement différentes: pour les difficultés de la route, ou pour le passé malheureux de l’Allemagne pour me rattraper. Aussi sur le fait que sans argent je n’aurais aucune chance.

    Cette semaine que je suis maintenant sur la route me semble déjà une éternité dans ma vie. Aujourd’hui, je marche lentement, presque délibérément, vers le mont Thabor. Je ne souhaite pas en savoir le plus possible sur la prochaine attraction touristique. Non, mes sentiments montrent quelque chose comme une très profonde gratitude envers cet univers, qui se répand juste devant moi d’une manière si merveilleuse, me protégeant et m’entourant. La Bible dit à propos du mont Thabor: “Tout comme le Thabor est plus grand que toutes les montagnes et comme le Carmel domine puissamment la mer, de même on viendra contre vous.” (Jérémie 46:18) – Eh bien, cela peut devenir quelque chose!

    Le mont Tabor est sur le sentier d’Israël

    Comme prévu, le mont Tabor m’apporte une montée très dure de zéro à cinq cents mètres d’altitude. Direttissima! Presque tout droit. Vert sur vert. Des arbres magnifiques. Mais aussi un pouls pur. Je suis épuisé quand j’arrive au sommet. Et je me perds, j’ai l’impression de faire le tour de tout le Tabor et d’arriver dans un monde dont j’ai soudainement peur! Idyllique, il se dirige vers l’église de transformation par un petit portail en pierre. Le grand parking est presque vide. Seulement trois bus et une bonne centaine de touristes chiliens. Tout à coup, mon pouls se met à battre et ma bouche s’assèche. J’ai peur. Vous – les Chiliens – m’avez découvert. Je m’approche d’elle avec un grand sac à dos. Ils rient et secouent la tête. Et ils prennent des photos de moi. Comme une marchandise. «Mira! «Je l’entends appeler – regardez là! «Cola, Fanta, Beer» crie un autre bruyamment et moqueusement à moi et ses copains crient.

    Je continue. Cochez Tock. Encore, encore et encore. La voilà, la Basilique de la Transfiguration. Comment j’aurais aimé lire l’histoire. Que s’est-il passé ici à l’époque? La connexion Internet de mon téléphone portable ne fonctionne pas, alors je me promène un peu. Quand mon pouls s’est calmé, je bois de l’eau et mange quelques miettes de pain. J’entends aussi deux voix allemandes entre les touristes. Conduits entre les faits saillants A et B, les deux retraités ont présenté un plan devant eux et j’entends l’homme dire: «Eh bien, c’est la Basilique de la Transfiguration maintenant, n’est-ce pas?» Et elle dit: «Il ne nous reste que cinq minutes. Avez-vous déjà filmé ça? »Je demande aux deux vieillards surpris si je devais prendre une photo d’eux ensemble. Ils refusent. Je pense qu’ils ont peur que je vole leur appareil photo. Les deux s’éloignent de moi, comme si j’avais surgi d’un autre monde. Bien sûr, je suis un mendiant. Mais est-ce pour cela que je suis une personne mauvaise? Celui qui dérange les autres, leur prend même quelque chose?

    Non, je n’irai pas m’expliquer. Selon la devise: Bonjour, je suis Christian, un Allemand tout à fait normal, quelqu’un qui va très bien. Écoutez, en tant que mendiant, j’ai le téléphone portable le plus moderne, qui n’est pas encore vraiment sur le marché. Et j’ai avec moi la caméra d’action la meilleure et la plus chère qui soit actuellement disponible. Je pourrais énumérer les réalisations de ma vie. Ce que j’ai déjà été et ce que j’ai déjà accompli. Est-ce ce qui compte dans la vie?

    Les deux vieillards sont déjà à cent mètres de moi. Maintenant, vous semblez vous sentir à nouveau en sécurité. Ils s’arrêtent et se cassent à nouveau sauvagement. Pendant un instant, mon stupide ego a eu raison de moi. Inutile. Mais oui, cela me montre déjà combien d’énergie cela signifie d’être quelqu’un tout le temps. A accepter sur la base de valeurs externes. Oui, oui, les vêtements font l’homme. Et des voitures chics, fraîchement sorties du lave-auto. Et la carte de crédit dorée. Ce que je vis ici maintenant est juste réel. Le rejet est réel. Mais l’amour est aussi réel. Et mon voyage en Israël m’offre enfin cette merveilleuse opportunité de me connaître, de ne pas me cacher, pas même de pouvoir me cacher.

    Allez, allons là-haut et prions sur le sentier d’Israël

    Il y a environ 2000 ans, Jésus aurait dit à ses trois disciples Pierre, Jean et Jacques: «Venez, montons là-haut et prions.» Et peut-être, c’est ainsi que j’interprète cette histoire pour moi-même, il est allé là-bas tout seul, tout comme moi. Peut-être parce que ses trois disciples voulaient dormir. Qui sait cela exactement? Peut-être était-il aussi épuisé que moi à l’époque. Il est monté ici en tant que personne. Il se peut bien qu’il ait été laissé par d’autres aussi. Mais il est venu ici pour prier. Et maintenant, je veux faire ça aussi. Sur le bord ouest de l’église de la Transfiguration se trouve quelque chose comme une grande terrasse. Me voilà seul maintenant, je peux poser mon sac à dos et m’accrocher à la balustrade. La vue sur la vallée est sublime. C’est calme ici. Seul un vent léger effleure mes vêtements humides. Je mets mon bonnet bleu clair et reste ici un moment sans prier. Puis je m’assois sur le sol en pierre et je remercie Dieu pour tout ce à quoi je peux penser. Avec cela, je m’enfonce profondément en moi. Qu’est-ce qu’une prière de toute façon? A part le Notre Père et quelques autres lignes, je ne sais pas vraiment quoi dire maintenant. Mais remercier Dieu me fait me sentir accablé. Mes remerciements remontent à l’heure de ma naissance. J’ai passé un bon moment. J’ai grandi bien protégé. Je pense à ma famille, à mes enfants. De ma jeunesse. Il me semble en quelque sorte surréaliste que je marche réellement ici en Israël. Mes sentiments sont en quelque sorte indescriptibles. C’est presque comme si quelque chose comme un grand auto-nettoyage se déroulait dans mon cerveau.

    Maintenant, deux touristes apparemment britanniques ont également trouvé leur chemin ici. Vous vous tenez à la balustrade et prenez des photos. En passant devant moi, l’un de vous s’incline très légèrement et ferme même les yeux. Puis il sourit. Il ne dit rien, passe devant moi très doucement et lentement. Il a senti que je priais et que j’étais simplement reconnaissant! Puis, soudain, ils se tiennent devant moi: Mes trois «disciples» Bryce, Jesse et Zachary. Vous êtes donc parti après tout. Et en effet: vous priez! Il est dit de Jésus: «Six jours plus tard, Jésus emmena Pierre et les deux frères Jacques et Jean avec lui sur une haute montagne. Soudain, son apparence a changé. Son visage brillait comme le soleil et ses vêtements devenaient d’un blanc éclatant. »(Matthieu 17: 1-2) Eh bien, rien de moi n’est devenu d’un blanc éclatant. Ou n’ai-je tout simplement pas remarqué? Bryce et les autres retourneront à l’université de Haïfa à partir d’ici. Votre Israel Trail se termine ici pour le moment. Mais tous les trois prévoient de continuer la piste un jour. Bryce dit au revoir un moment, disant qu’ils veulent voir l’église et que nous nous reverrons après. J’attends un moment puis j’en profite pour marcher tranquillement. Avant que la scène biblique ne se répète dans laquelle un nuage descend et une voix en appelle quelque chose à propos du fils bien-aimé, je veux être à nouveau loin! L’apôtre Bryce – euh Pierre – aurait suggéré de construire ici trois huttes en souvenir. On s’en souvient encore aujourd’hui, et il y a probablement une référence à la fête juive des tabernacles (Souccot). Je ne sais toujours pas si Bryce a des idées. Mais mon sentiment me dit que nous nous entendrons à nouveau. Peut-être pas à travers un tabernacle, plutôt via Facebook.

    Mont Tabor – Une petite mais importante montagne sur Shvil Israël

    Il descend en pente raide depuis le mont Tabor. De là-haut, je peux déjà voir la montagne en face de moi sur laquelle Jérusalem est construite. Puis-je encore le faire aujourd’hui? Ce que j’ai réussi, cependant, c’est de sortir de l’Israel Trail. Il doit être ici quelque part, mais sans aucun panneau indicateur, tout ce que je peux faire est de suivre les serpentins de la route goudronnée. Ici, je suis admiré par les fenêtres des bus qui passent de temps en temps.

    J’ai mal aux genoux en descendant. Pourtant, je me sens libéré et je reconnais le chemin comme une sorte de destination. Sans livre, le chemin m’apprend beaucoup sur moi-même, il ne me montre pas seulement mes limites. Au contraire, il continue de me montrer qu’il n’y a aucune limite. «N’ayez pas peur», dit la Bible. Et plus loin: «Ne cédez pas, car je suis votre Dieu; Je vous fortifie, je vous aide aussi, je vous tiens par la main droite de ma justice. »(Ésaïe 41:10; L) – Je ne devrais donc pas avoir peur. Facile a dit. Le deuxième tour de montagne de la journée m’attend. Jusqu’à Nazareth. En chemin, je demande un logement à plusieurs portes d’entrée. Mais ça ne marche pas vraiment. Alors je continue à monter à Nazareth et je réalise: Nazareth est sur une montagne! Interrogés sur le pain et l’hébergement, il y a eu beaucoup de non. Ainsi mes vêtements dans la Basilique de la Transfiguration ne peuvent pas être devenus aussi blancs. “Nazareth Illit” est écrit sur le signe du nom de lieu. «Illit» signifie «haute» ou «montagne». Ce n’est que là-haut que je réalise: je n’ai pas réussi. Pas d’hébergement. Pas de nourriture. Je me tiens à un carrefour. Il mène une bonne centaine de mètres jusqu’à l’adresse d’hôtel la plus belle et la plus cool de Nazareth, peut-être même dans tout Israël. Une centaine de mètres. Hors de portée pour moi en tant que mendiant. Ces cent mètres qui me séparent de l’hôtel Saint Gabriels sont soudain un monde entier. Moi, le mendiant. Les étoiles là-haut! L’hôtel n’est pas seulement situé au point culminant de Nazareth. C’est dans une vieille église, protégée par des agents de sécurité. Je suis ici depuis environ une demi-heure. Les véhicules qui entrent et sortent ici

    Après tout, c’est ma faim qui fait sauter n’importe quel fusible dans mon cerveau. Lors d’un «plongeon» direct sur les trois gardes de sécurité qui m’approchent, je me vois briller. Tout comme c’est dans la Bible. Je n’ai pas de chaussures usées ni de sac à dos. J’aborde les trois avec l’image de soi d’un imposteur. Dites tranquillement à Dieu: «S’il vous plaît, aidez-moi. Maintenant! J’ai besoin de toi maintenant. “

    En tant que mendiant, vous n’êtes rien. Mais en Israël, vous êtes humain. Israël et son peuple sont formidables!

    “Arrêtez!”, L’un des trois m’appelle et sa main m’indique clairement un “Non”. Pour la première fois, je me rends compte que les gens de la sécurité ici en Israël ont de véritables mitrailleuses avec eux. Rien mais rien ne m’arrêtera maintenant quand Dieu sera avec moi. Et il semble le diriger en ce moment. Comme par magie, j’enlève mon lourd sac à dos et pousse mes bagages dans la main de l’agent de sécurité perplexe avec un sourire confiant. «Wow, les derniers mètres ici ont été vraiment durs», lui dis-je en lui demandant: «Est-ce possible avec mon sac à dos?» En même temps, je m’avance vers l’entrée. Eh bien, après avoir apparemment éliminé le numéro un, le numéro deux me demande: “Hé, où vas-tu?”

    «Je suis sur le point de parler au patron», répondis-je en regardant la montre sur mon téléphone portable. «S’il vous plaît, venez avec moi», dis-je au numéro deux, tandis que le numéro trois parle à la hâte en hébreu dans sa radio. À la porte vitrée, deux autres gardes sont accrochés à mes talons. Entouré et dans un convoi bruyant, j’arrive à la réception comme une super célébrité. Maintenant, je dois me comporter comme ça aussi. J’ignore la petite file d’attente à la réception, maintenant je suis la star. Et puis vient un «patron» qui me regarde d’un air interrogateur – et puis le «boss-boss» qui me tire élégamment sur le côté et m’offre une tasse de thé et puis – le bon patron arrive.

    Nizar Saffoury ne vient pas facilement. Il apparaît. Nizar, comme je pourrai plus tard l’appeler par son prénom, me retourne d’abord le sourire et renvoie les gardes à leur place en plein air. Mais pas sans les remercier poliment. Puis il se tourne vers les invités et demande: «Puis-je m’occuper de cet invité pendant un moment? Il semble avoir besoin d’aide. »Nizar attend quelques secondes pour regarder ses invités, puis acquiesce et se tourne vers les deux femmes à la réception. “Veuillez laisser nos chers invités apporter du thé. Je serai là en personne. »Nizar tend la main une seconde fois pour le saluer et dit simplement:« Vous vouliez me parler. Comment puis-je vous aider?”

    Nizar est un peu plus grand que moi et plus jeune. Ses yeux vigilants brillent. Il semble être une personne heureuse. Je parle à Nizar de mon Israel Trail. Je lui demande si je peux travailler pour lui en échange d’un repas. si je peux rester avec lui quelque part – également à l’extérieur. Nizar doit rire et dit que quelque chose comme ça ne lui est jamais arrivé. Sans m’en rendre compte, je suis assis ici avec lui depuis près d’une heure. En attendant, nous nous sommes tous deux raconté notre passé et nous avons beaucoup ri. Puis, quand une des dames de la réception vient poser une question à son patron, Nizar lui dit: «S’il te plaît, donne à Christian une petite chambre pour le personnel à l’étage.» Et puis à moi: «Va d’abord prendre une douche, alors tu peux si tu veux entrer aider la cuisine. Nous pouvons le faire. »La Bible ne dit-elle pas: «Et au sixième mois, l’ange Gabriel fut envoyé par Dieu dans une ville de Galilée appelée Nazareth.» (Luc 1:26; L) Un peu plus tard, je reviens et maintenant mes vêtements sont en fait «brillamment lumineux». Y a-t-il vraiment Dieu qui m’a entendu à nouveau? Si c’est le cas, alors c’est un bon dieu.

    Israel Trail: je suis autorisé à travailler dans la cuisine

    Nizar me reçoit en bas et m’accompagne dans une sorte de pré-cuisine. Les assiettes sont rincées ici. À la main, comme il se doit. A partir de là, Nizar me laisse à son personnel de cuisine, qui est maintenant assez amusé et a le droit de se glisser dans le rôle d’un chef. Et ils le font bien. Vous ne me donnez rien! Cela signifie en fait travailler dur ici. Rincez jusqu’à ce que vos mains ne puissent plus. Deux employés arabes s’amusent beaucoup qu’un Allemand fasse leur travail ici. Parce qu’il n’y a plus de place pour eux deux à l’évier. Et j’ai aussi un bon sentiment de pouvoir travailler. C’est bien que je n’ai pas à porter l’un de ces énormes pots sur mon sac à dos, je suppose. L’un des deux Arabes me tape soudainement sur l’épaule par derrière et rit en disant “bien”,

    Mais bientôt Nizar me libère de mon travail. D’une manière ou d’une autre, il semble presque un peu gêné de m’avoir vraiment laissé travailler ici pendant un moment. Il me demande avec un sourire si tout va bien pour moi maintenant. Puis Nizar m’emmène personnellement au buffet du soir. Je reçois une petite table pour moi tout seul. Le maître d’hôtel sert immédiatement une salutation de la cuisine avant qu’une serveuse preppy ne sert de l’eau. Elle m’accompagne au buffet et dit que je peux manger ce que je veux. Ce n’est pas facile avec un buffet apparemment sans fin avec les meilleures choses que vous puissiez imaginer! Puis j’entends un invité deux tables plus bas chez la serveuse: «C’est encore la même salade», je veux comprendre. Elle réagit calmement et demande

    Je viens moi-même de mettre de la salade de pâtes dans ma bouche et du coup mes yeux sont humides. Quelle sensation de manger quelque chose comme ça quand on a faim. Et quel sentiment d’être traité avec bonté dans la vie. Pas pour l’argent, juste comme ça. Justement ce moment explique assez bien la question que beaucoup de gens m’ont posée chez moi: «Pourquoi fais-tu ça sans argent?» Peut-être précisément pour pouvoir vivre des moments aussi précieux. Des moments où vous êtes très petit et où vous pouvez vous sentir très grand. Moments où le bonheur traverse votre corps. Moments où vous vous définissez clairement en tant que personne. Et des moments où vous ressentez du rejet envers les autres qui ne font que traverser la vie de manière très superficielle. Vous ne voyez rien pour le moment. Ils n’entendent rien et ne ressentent rien. Vous pourriez dire:

    Je suis assis à table, déjà plein. Il n’y a pas d’interlocuteur ici. Pourtant, je n’ai pas besoin d’un téléphone portable pour jouer avec. Et pas de journal à lire. Je suis venu me reposer. La gentille serveuse sait que je ne peux pas lui donner un pourboire aujourd’hui. Mais je lui fais des compliments et mon plus beau sourire. Puis je monte dans ma chambre. Mort fatigué mais heureux.

     

    Angelika Kohlmeier lässt Israelblog abmahnen ->



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Israel National Trail: 1.000 gradini per Nazareth

    Shvil Israel: attraverso il monte Tabor fino a Nazareth

    Circa 22 chilometri, un dislivello totale di 1.190 metri. Oltre il monte Tabor. Consumo di acqua potabile 6 litri.

    I “miei” tre studenti americani stanno ancora dormendo quando mi sveglio tremando alla prima luce del mattino. Decido di sfuggire subito a questo freddo umido, mi alzo e faccio le valigie. Poi sveglio Jesse cercando il mio cavo di ricarica. Vuole tornare a dormire, è il suo ultimo giorno. Lo stringo brevemente, poi vado. Questa miscela di “voler tenere duro” e “essere in grado di lasciarsi andare” è ancora uno dei sentimenti più profondi che abbia mai provato. È un momento incredibilmente commovente dover lasciare andare gli “amici” che hai appena fatto. D’altra parte, c’è anche qualcosa di molto spirituale in questo momento in cui si cammina da soli. Perché senti questo legame con persone che stanno facendo la tua stessa cosa. In breve tempo sei così profondamente immerso, che credi di poter portare i loro pensieri con te e quindi continuare a essere connesso. Quando esco, mi sento libera e triste allo stesso tempo. Attendo con ansia il nuovo che potrebbe arrivare oggi. Non oso pensare a domani o dopodomani. Tutto quello che mi sembra troppo assurdo è oltre il mio piccolissimo orizzonte.

    Quando sono uscito dal paese oggi ho guardato a lungo un’auto e da pedone mi sono sentito come una lumaca che non riesce ad andare avanti. Allo stesso tempo c’è qualcosa di magico e profondo in questa lentezza. Ho tempo, un lusso che nessun denaro al mondo può comprare. E: questa volta mi dà costantemente qualcosa di bello da portare con me. Non mi annoi mai. Lei è quello che è. Piacevole, non frenetico come al solito, mi dà impressioni che posso elaborare. Non mi spinge più. Lei mi rende felice.

    Israel Trail: ha smesso di piovere

    Ha smesso di piovere. Le ultime strisce di pioggia si dissipano e evocano un paesaggio stranamente bello mentre cammino. Israele, la Terra Santa! Niente, assolutamente niente, è come immaginavo. Sono arrivato. Me ne vado perché lo sto facendo per me stesso. E ovunque ho bisogno di aiuto, improvvisamente ci sono persone adorabili! Quindi ci deve essere molto di più. Un buon dio. Qualcuno che non si preoccupa di nessun comandamento. Piuttosto, qualcuno che vuole mostrarti che il mondo stesso non è poi così male. Bryce, Jesse e Zachary sono tornati in un momento diverso mentre cammino qui. Come sarà oggi? Ha una famiglia? Bambini? È un peccato che non mi abbia detto molto di se stesso. Lo rivedrò mai più?

    E Uri? Chi è comunque Uri? Qual è la sua storia? E Meinrad, Ido Ben? E tutti gli altri che ho “appena incontrato”? Dio me l’ha dato? Tutto quello che ho visto finora di Israele ha una profonda componente emotiva. Ovunque ho incontrato persone adorabili che mi hanno accettato. Ho sempre sentito la volontà di aiutare e amare. Posso gestire anche quello? Mi sono preparato mentalmente per cose completamente diverse: per le difficoltà della strada, o per il passato infelice della Germania per raggiungermi. Anche sul fatto che senza soldi non avrei una possibilità.

    Questa settimana in cui sono in viaggio ora sembra un’eternità nella mia vita. Oggi cammino lentamente, quasi deliberatamente, verso il monte Tabor. Non ho alcun desiderio di scoprire il più possibile sulla prossima attrazione turistica. No, i miei sentimenti mostrano qualcosa di simile a una profonda gratitudine verso questo universo, che si sta diffondendo proprio davanti a me in un modo così meraviglioso, proteggendomi e circondandomi. La Bibbia dice del Monte Tabor: “Proprio come il Tabor è più grande di tutte le montagne e come il Carmelo torreggia possentemente sul mare, così uno verrà contro di te”. (Geremia 46:18) – Ebbene, questo può diventare qualcosa!

    Il monte Tabor si trova sull’Israel Trail

    Come previsto, il Monte Tabor mi porta da zero a cinquecento metri sul livello del mare con una salita molto dura. Direttissima! Quasi dritto. Verde su verde. Magnifici alberi. Ma anche pulsazioni pure. Sono esausto quando arrivo in cima. E mi perdo, mi sento come se girassi per tutto il Tabor e arrivassi in un mondo di cui all’improvviso mi spavento! Idilliaco va alla Chiesa della Trasformazione attraverso un piccolo cancello di pietra. Il grande parcheggio è quasi vuoto. Solo tre autobus e un centinaio di turisti cileni. All’improvviso, il mio polso inizia ad accelerare e la mia bocca si secca. Mi sto spaventando. Voi, i cileni, mi avete scoperto. Mi avvicino a lei con un grande zaino. Ridono e scuotono la testa. E mi fanno delle foto. Come una merce. “Mira! “La sento chiamare – guarda là! “Cola, Fanta, Beer” mi chiama ad alta voce e in modo beffardo ei suoi amici gridano.

    Io vado avanti. Tick ​​Tock. Ancora e ancora. Eccola, la Basilica della Trasfigurazione. Quanto mi sarebbe piaciuto leggere della storia. Cosa è successo qui allora? La connessione Internet del mio cellulare non funziona, quindi vado in giro un po ‘. Quando il mio polso si è calmato, bevo acqua e mangio qualche briciola di pane. Sento anche due voci tedesche tra i turisti. Guidati tra Highlight A e B, i due pensionati hanno preparato un piano di fronte a loro e sento l’uomo dire: “Bene, questa è la Basilica della Trasfigurazione ora, non è vero?” E lei dice: “Ci rimangono solo cinque minuti. L’hai già filmato? ”Chiedo ai due anziani sorpresi se devo far loro una foto insieme. Si rifiutano. Penso che abbiano paura che io possa rubare la loro macchina fotografica. Entrambi si allontanano da me, come se fossi nato da un altro mondo. Certo, sono un mendicante. Ma è per questo che sono una persona malvagia? Uno che disturba gli altri, addirittura prende qualcosa da loro?

    No, non vado a spiegarmi. Secondo il motto: Ciao, sono Christian, un tedesco completamente normale, qualcuno che in realtà sta andando molto bene. Guarda, come mendicante ho il cellulare più moderno, uno che non è ancora sul mercato. E ho con me la migliore e più costosa action cam attualmente disponibile. Potrei elencare i risultati della mia vita. Quello che sono già stato e quello che ho già ottenuto. È questo ciò che conta nella vita?

    I due vecchi sono già a un centinaio di metri da me. Ora sembri di nuovo al sicuro. Ti fermi e scatti di nuovo selvaggiamente. Per un momento il mio stupido ego ha avuto la meglio su di me. Inutili. Ma sì, già mi mostra quanta energia significa essere qualcuno tutto il tempo. Essere accettato in base a valori esterni. Sì, sì, i vestiti fanno l’uomo. E auto chic, fresche dall’autolavaggio. E la carta di credito dorata. Quello che sto vivendo qui ora è semplicemente reale. Il rifiuto è reale. Ma anche l’amore è reale. E il mio viaggio in Israele mi offre finalmente questa meravigliosa opportunità per conoscere me stesso, per non nascondermi, nemmeno per potermi nascondere.

    Dai, andiamo lassù e preghiamo sull’Israel Trail

    Si dice che circa 2000 anni fa Gesù avesse detto ai suoi tre discepoli Pietro, Giovanni e Giacomo: “Vieni, andiamo lassù e preghiamo”. E forse, è così che interpreto questa storia per me stesso, è andato lassù tutto solo, proprio come me. Forse perché i suoi tre discepoli volevano dormire un po ‘. Chi lo sa esattamente? Forse era esausto quanto me allora. È salito qui come persona. Può darsi che sia stato lasciato indietro anche da altri. Ma è venuto qui per pregare. E ora voglio farlo anche io. All’estremità occidentale della Chiesa della Trasfigurazione c’è qualcosa come una grande terrazza. Adesso sono qui da solo, posso posare lo zaino e aggrapparmi alla ringhiera. La vista a valle è sublime. È tranquillo qui. Solo un vento leggero sfiora i miei vestiti umidi. Mi metto il berretto azzurro e resto qui per un po ‘senza pregare. Poi mi siedo sul pavimento di pietra e ringrazio Dio per tutto quello a cui riesco a pensare. Detto questo, sprofondo in me stesso, cos’è una preghiera comunque? A parte il Padre Nostro e poche altre righe, non so proprio cosa dire adesso. Ma ringraziare Dio mi fa sentire opprimente. I miei ringraziamenti risalgono all’ora della mia nascita. Mi sono divertito. Sono cresciuto ben protetto. Penso alla mia famiglia, ai miei figli. Della mia giovinezza. Mi sembra in qualche modo surreale che in realtà sto camminando qui in Israele. I miei sentimenti sono in qualche modo indescrivibili. È quasi come se nel mio cervello stesse avvenendo qualcosa come una grande autopulizia.

    Ora anche due turisti apparentemente britannici hanno trovato la loro strada qui. Stai alla ringhiera e fai delle foto. Mentre mi passi accanto, uno di voi si inchina leggermente e chiude persino gli occhi. Poi sorride. Non dice niente, mi passa accanto molto piano e lentamente. Sentiva che stavo pregando e che gli ero solo grato! Poi, all’improvviso, si trovano di fronte a me: i miei tre “discepoli” Bryce, Jesse e Zachary. Quindi sei partito, dopotutto. E infatti: pregate! Di Gesù si dice: “Sei giorni dopo, Gesù portò con sé Pietro ei due fratelli Giacomo e Giovanni su un alto monte. All’improvviso il suo aspetto cambiò. La sua faccia risplendeva come il sole e le sue vesti divennero di un bianco brillante ”. (Matteo 17: 1-2) Ebbene, nulla di me divenne bianco brillante. O semplicemente non me ne sono accorto? Bryce e gli altri torneranno all’Università di Haifa da qui. Il tuo Israel Trail finisce qui per il momento. Ma tutti e tre hanno in programma di continuare il percorso un giorno. Bryce dice addio per un momento, dicendo che vogliono vedere la chiesa e che ci rivedremo dopo. Aspetto un attimo e poi ne approfitto per proseguire con calma. Prima che si ripeta la scena biblica in cui scende una nuvola e una voce da essa richiama qualcosa sull’amato figlio, voglio essere di nuovo via! Si dice che l’apostolo Bryce – er Peter – abbia suggerito di costruire qui tre capanne come ricordo. È ancora ricordato oggi e probabilmente c’è un riferimento alla festa ebraica dei tabernacoli (Sukkot). Non riesco ancora a sapere se Bryce ha qualche idea. Ma la mia sensazione mi dice che ci sentiremo di nuovo. Forse non attraverso un tabernacolo, più tramite Facebook.

    Monte Tabor – Una piccola ma importante montagna su Shvil Israel

    Va ripidamente in discesa dal Monte Tabor. Da quassù posso già vedere la montagna di fronte a me su cui è costruita Gerusalemme. Posso farlo ancora oggi? Quello che sono riuscito, tuttavia, è uscire dall’Israel Trail. Deve essere qui da qualche parte, ma senza indicazioni, tutto quello che posso fare è seguire le serpentine della strada asfaltata. Eccomi di tanto in tanto ammirato dai finestrini degli autobus di passaggio.

    Mi fanno male le ginocchia durante la discesa. Eppure mi sento liberato e riconosco il percorso come una sorta di destinazione. Senza libri, il percorso mi insegna molto su me stesso, non solo mi mostra i miei limiti. Piuttosto, continua a mostrarmi che non ci sono limiti. “Non abbiate paura”, dice la Bibbia. E ancora: “Non mollare, perché io sono il tuo Dio; Ti rafforzo, ti aiuto anche, ti tengo per la mano destra della mia giustizia “. (Isaia 41:10; L) – Quindi non dovrei aver paura. Facile a dirsi. Il secondo tour in montagna della giornata mi aspetta. Fino a Nazareth. Per strada chiedo alloggio a diversi portoni. Ma non funziona davvero. Quindi continuo a salire a Nazareth e mi rendo conto: Nazareth è su una montagna! Alla domanda su pane e alloggio, ci sono molti no. Quindi i miei vestiti nella Basilica della Trasfigurazione non possono essere diventati così bianchi. “Nazareth Illit” è scritto sul cartello del nome del luogo. “Illit” significa “alto” o “montagna”. È solo lassù che mi rendo conto: non ce l’ho fatta. Nessun alloggio. No cibo. Sono a un incrocio. Conduce un buon centinaio di metri fino all’indirizzo dell’hotel più bello e alla moda di Nazareth, forse anche in tutto Israele. Cento metri. Fuori portata per me come mendicante. Questi cento metri che mi separano dall’Hotel Saint Gabriels sono improvvisamente un mondo intero. Io, il mendicante. Le stelle lassù! L’hotel non si trova solo nel punto più alto di Nazareth. È in una vecchia chiesa, protetta dalle guardie di sicurezza. Sono qui da circa mezz’ora. I veicoli che entrano ed escono qui

    Dopotutto, è la mia fame che fa saltare qualsiasi miccia nel mio cervello. In un “tuffo” diretto sulle tre guardie di sicurezza che mi si avvicinano, mi vedo raggiante. Proprio come è nella Bibbia. Non ho scarpe indossate né zaino. Mi avvicino ai tre con l’immagine di sé di un impostore. Dite tranquillamente a Dio: “Per favore, aiutami. Adesso! Ho bisogno di te adesso. “

    Come un mendicante non sei niente. Ma in Israele sei umano. Israele e il suo popolo sono fantastici!

    “Stop!”, Uno dei tre mi chiama e la sua mano mi indica un chiaro “No”. Per la prima volta mi rendo conto che le persone della sicurezza qui in Israele hanno con sé vere mitragliatrici. Niente ma niente mi fermerà ora quando Dio è con me. E sembra che lo stia dirigendo proprio ora. Come per magia, mi tolgo il pesante zaino e spingo il mio bagaglio in mano alla guardia perplessa con un sorriso fiducioso. “Wow, gli ultimi metri quassù sono stati davvero duri,” dico e gli chiedo: “È possibile con il mio zaino?” Allo stesso tempo, mi avvicino all’ingresso. Ora, dopo aver apparentemente messo fuori combattimento il numero uno, il numero due mi chiede: “Ehi, dove stai andando?”

    “Sto per parlare con il capo,” rispondo e guardo l’orologio sul cellulare. “Per favore, vieni con me,” dico al numero due, mentre il numero tre parla frettolosamente in ebraico alla sua radio. Alla porta a vetri, altre due guardie si aggrappano ai miei talloni. Circondato e in un convoglio rumoroso, raggiungo il ricevimento come una super celebrità. Adesso devo comportarmi così anch’io. Ignoro la coda poco alla reception, ora ho ‘m la stella. E poi arriva un “capo” che mi guarda interrogativamente – e poi il “capo-capo” che mi tira di lato elegantemente e offre un tè e poi – arriva il capo giusto.

    Nizar Saffoury non è facile. Lui appare. Nizar, come posso chiamarlo in seguito con il suo nome, prima ricambia il mio sorriso e rimanda le guardie al loro posto all’aperto. Ma non senza ringraziarli cortesemente. Quindi si rivolge agli ospiti in attesa e chiede: “Posso occuparmi un momento di questo ospite? Sembra aver bisogno di aiuto. ”Nizar aspetta diversi secondi per guardare i suoi ospiti, poi annuisce e si rivolge alle due donne al ricevimento. “Per favore, lascia che i nostri cari ospiti portino del tè. Ci sarò di persona. “Nizar tende una seconda volta la mano in segno di saluto e dice semplicemente:” Volevi parlare con me. Come posso aiutarla?”

    Nizar è un po ‘più alto di me e più giovane. I suoi occhi attenti brillano. Sembra essere una persona felice. Racconto a Nizar del mio Israel Trail. Gli chiedo se posso lavorare per lui in cambio di un pasto. se posso stare con lui da qualche parte, anche all’aperto. Nizar deve ridere e dice che non gli è mai successo niente del genere. Senza accorgermene, sono stato seduto qui con lui per quasi un’ora. Nel frattempo ci siamo raccontati entrambi il nostro passato e abbiamo riso molto. Poi, quando una delle signore della reception viene dal suo capo con una domanda, Nizar le dice: “Per favore, dai a Christian una piccola stanza per il personale al piano di sopra”. E poi a me “Vai prima a farti una doccia, poi puoi se vuoi entrare aiutare la cucina. Possiamo farlo “. La Bibbia non dice: “E nel sesto mese l’angelo Gabriele fu mandato da Dio in una città della Galilea chiamata Nazaret.” (Luca 1:26; L) Un po ‘più tardi torno e ora i miei vestiti sono in realtà “brillantemente luminosi”. C’è davvero Dio che mi ha ascoltato di nuovo? Se è così, allora è un buon dio.

    Israel Trail: mi è permesso lavorare in cucina

    Nizar mi riceve al piano di sotto e mi accompagna in una specie di pre-cucina. I piatti vengono risciacquati qui. A mano, come dovrebbe essere. Da qui in poi, Nizar mi lascia al suo staff di cucina, che ora è abbastanza divertito e ha il permesso di infilarsi nei panni di uno chef. E lo fanno bene. Non mi dai niente! In realtà significa lavorare duro qui. Risciacquare finché le mani non possono più. Due impiegati arabi si stanno divertendo molto che un tedesco stia facendo il loro lavoro qui. Perché adesso non c’è più posto per loro due al lavandino. E ho anche una bella sensazione di poter lavorare. È un bene che non debba portare nessuno di questi enormi vasi nello zaino, immagino. Uno dei due arabi improvvisamente mi dà una pacca sulla spalla da dietro e ride, dicendo “bravo”,

    Ma presto Nizar mi libera dal mio lavoro. In qualche modo sembra quasi un po ‘imbarazzato dal fatto che mi abbia davvero lasciato lavorare qui per un momento. Mi chiede con un sorriso se adesso va tutto bene per me. Poi Nizar mi porta personalmente al buffet serale. Ho un tavolino tutto per me. Il capo cameriere serve immediatamente un saluto dalla cucina prima che una cameriera preppy serva l’acqua. Mi accompagna al buffet e dice che posso mangiare quello che voglio. Non è facile con un buffet apparentemente infinito con le cose più belle che puoi immaginare! Poi sento un ospite a due tavoli dalla cameriera: “Di nuovo la stessa insalata”, voglio dire. Reagisce con calma e chiede

    Io stesso mi sono appena messo in bocca un po ‘di insalata di pasta e all’improvviso ho gli occhi bagnati. Che sensazione mangiare qualcosa di simile quando hai fame. E che sensazione essere trattati con gentilezza nella vita. Non per i soldi, proprio così. Proprio questo momento spiega abbastanza bene la domanda che tante persone mi hanno fatto a casa: “Perché lo fai senza soldi?” Forse proprio per poter vivere momenti così preziosi. Momenti in cui sei molto piccolo eppure puoi sentirti molto grande. Momenti in cui la felicità scorre attraverso il tuo corpo. Momenti in cui ti definisci chiaramente come persona. E i momenti in cui provi rifiuto verso gli altri che stanno solo attraversando la vita in modo molto superficiale. Non vedi niente adesso. Non sentono niente e non sentono niente. Potresti dire:

    Sono seduto a tavola, già pieno. Non c’è nessun interlocutore qui. Tuttavia, non ho bisogno di un telefono cellulare con cui giocare. E nessun giornale da leggere. Sono venuto a riposarmi. La simpatica cameriera sa che non posso darle una mancia oggi. Ma le faccio i complimenti e il mio miglior sorriso. Poi salgo in camera mia. Stanco morto ma felice.

    Kuestenweg espanol excerpt:

    Sendero Nacional de Israel: 1,000 pasos a Nazaret

    Shvil Israel: al otro lado del monte Tabor hasta Nazaret

    Unos 22 kilómetros, un ascenso total de 1.190 metros. Sobre el monte Tabor. Consumo de agua potable 6 litros.

    “Mis” tres estudiantes estadounidenses todavía están dormidos cuando me despierto temblando con la primera luz de la mañana. Decido escapar de este frío húmedo inmediatamente, me levanto y hago las maletas. Luego despierto a Jesse buscando mi cable de carga. Quiere volver a dormir, es su último día. Lo aprieto brevemente, luego me voy. Esta mezcla de “querer aguantar” y “ser capaz de dejar ir” sigue siendo uno de los sentimientos más profundos que he experimentado. Es un momento increíblemente conmovedor tener que dejar ir a los “amigos” que acaba de hacer. Por otro lado, también hay algo muy espiritual en este momento de caminar solo. Porque sientes este vínculo con personas que están haciendo lo mismo que tú. En poco tiempo estás tan profundamente inmerso, que cree que puede llevarse sus pensamientos con usted y así continuar conectado. Cuando me voy, me siento libre y triste al mismo tiempo. Espero lo nuevo que pueda llegar hoy. No me atrevo a pensar en mañana o pasado mañana. Me parece demasiado absurdo todo lo que se encuentra más allá de mi diminuto horizonte.

    Cuando salí del pueblo hoy miré un auto durante mucho tiempo y como peatón me sentí como un caracol que no puede avanzar. Al mismo tiempo, hay algo mágico y profundo en esta lentitud. Tengo tiempo, un lujo que no se puede comprar con dinero en el mundo. Y: Esta vez constantemente me da algo hermoso para llevarme. Nunca me aburriste. Ella es lo que es. Tranquilo, no agitado como de costumbre, me da impresiones que puedo procesar. Ella ya no me empuja. Ella me hace feliz.

    Israel Trail: ha dejado de llover

    Paró de llover. Las últimas ráfagas de lluvia se disipan y evocan un paisaje inquietantemente hermoso mientras camino. Israel, Tierra Santa! Nada, absolutamente nada, es como imaginaba. Llegué. Voy porque hago esto por mí mismo. Y donde sea que necesite ayuda, ¡de repente hay gente encantadora! Entonces tiene que haber mucho más. Un buen dios. Alguien que no hurga en los mandamientos. Más bien, alguien que quiera mostrarte que el mundo no es tan malo en sí mismo. Bryce, Jesse y Zachary están de regreso en un momento diferente mientras camino por aquí. ¿Cómo estará hoy? ¿Tiene familia? ¿Niños? Es una pena que no me haya contado mucho sobre sí mismo. ¿Lo volveré a ver alguna vez?

    ¿Y Uri? ¿Quién es Uri de todos modos? Cual es su historia? ¿Y Meinrad, Ido Ben? ¿Y todos los demás con los que “acabo de encontrarme”? ¿Dios me los dio? Todo lo que he visto de Israel hasta ahora tiene un profundo componente emocional. En todas partes conocí gente adorable que me aceptaba. Siempre sentí la voluntad de ayudar y amar. ¿Puedo procesar eso también? Me he preparado mentalmente para cosas completamente diferentes: para las dificultades de la carretera o para que el triste pasado de Alemania me alcance. También sobre el hecho de que sin dinero no tendría ninguna oportunidad.

    Esta semana que estoy viajando parece una eternidad en mi vida. Hoy camino despacio, casi con parsimonia, hacia el monte Tabor. No tengo ningún deseo de aprender tanto como sea posible sobre la próxima atracción turística. No, mis sentimientos muestran algo así como una gratitud muy profunda hacia este universo, que se está extendiendo frente a mí de una manera tan maravillosa, protegiéndome y rodeándome. La Biblia dice sobre el monte Tabor: “Así como el Tabor es más grande que todas las montañas y así como el Carmelo se eleva poderosamente sobre el mar, uno vendrá contra ti” (Jeremías 46:18). Bueno, eso puede para convertirse en algo!

    El monte Tabor está en el Camino de Israel

    Como estaba predicho, el monte Tabor me trae una subida muy fuerte de cero a quinientos metros sobre el nivel del mar. Direttissima! Casi hacia arriba. Verde sobre verde. Magníficos árboles. Pero también pulso puro. Estoy exhausto cuando llego a la cima. ¡Y me pierdo, siento como si anduviera por todo el Tabor y llegara a un mundo del que de pronto me asusto! Idílico se dirige a la Iglesia de la Transformación a través de una pequeña puerta de piedra. El gran estacionamiento está casi vacío. Sólo tres autobuses y un buen centenar de turistas chilenos. De repente, mi pulso comienza a acelerarse y mi boca se seca. Me estoy asustando. Ustedes, los chilenos, me descubrieron. Me acerco a ella con una mochila grande. Se ríen y mueven la cabeza. Y me sacan fotos. Como una mercancía. “¡Mira! “Escucho su llamada – ¡mira ahí! “Cola, Fanta, Cerveza”, grita otro en voz alta y burlona y me gritan sus compinches.

    Sigo. Tick ​​Tock. Sigue, sigue y sigue. Ahí está, la Basílica de la Transfiguración. Cómo me hubiera encantado leer sobre historia. ¿Qué pasó aquí en ese entonces? La conexión a Internet de mi teléfono celular no funciona, así que deambulo un poco. Cuando mi pulso se ha calmado, bebo agua y como unas migajas de pan. También escucho dos voces alemanas entre los turistas. Conducidos entre Highlight A y B, los dos jubilados han presentado un plan frente a ellos y escucho al hombre decir: “Bueno, esa es la Basílica de la Transfiguración ahora, ¿no?” Y ella dice: “Solo nos quedan cinco minutos. ¿Ya lo has filmado? Le pregunto a los dos ancianos sorprendidos si debería tomarles una foto juntos. Ellos se niegan. Creo que tienen miedo de que les robe la cámara. Ambos se alejan de mí, como si hubiera surgido de otro mundo. Claro, soy un mendigo. ¿Pero es por eso que soy una persona malvada? ¿Alguien que molesta a los demás, incluso les quita algo?

    No, no iré a explicarme. Según el lema: Hola, soy Christian, un alemán completamente normal, alguien que realmente lo está haciendo muy bien. Mira, como mendigo tengo el celular más moderno, uno que todavía no está realmente en el mercado. Y tengo la cámara de acción mejor y más cara que está disponible actualmente. Podría enumerar los logros de mi vida. Lo que ya fui y lo que ya logré. ¿Es eso lo que importa en la vida?

    Los dos viejos ya están a cien metros de mí. Ahora parece sentirse seguro de nuevo. Se detienen y vuelven a romperse violentamente. Por un momento, mi estúpido ego se apoderó de mí. Inútil. Pero sí, ya me muestra cuánta energía significa ser alguien todo el tiempo. Ser aceptado en base a valores externos. Sí, sí, la ropa hace al hombre. Y autos elegantes, recién salidos del lavado de autos. Y la tarjeta de crédito dorada. Lo que estoy experimentando aquí ahora es real. El rechazo es real. Pero el amor también es real. Y mi viaje a Israel finalmente me ofrece esta maravillosa oportunidad de conocerme a mí mismo, no de esconderme, ni siquiera de poder esconderme.

    Vamos, subamos y oramos por el Camino de Israel

    Se dice que hace unos 2.000 años Jesús les dijo a sus tres discípulos Pedro, Juan y Santiago: “Venid, subamos allá y oramos”. Y tal vez, así es como interpreto esta historia por mí mismo, él subió allí solo, como yo. Quizás porque sus tres discípulos querían dormir un poco. ¿Quién sabe eso exactamente? Quizás estaba tan agotado como yo entonces. Subió aquí como persona. Bien puede ser que otros también lo hayan dejado atrás. Pero vino aquí a rezar. Y ahora quiero hacer eso también. En el borde occidental de la Iglesia de la Transfiguración hay algo así como una gran terraza. Aquí estoy solo ahora, puedo dejar mi mochila y agarrarme a la barandilla. La vista hacia el valle es sublime. Aquí está tranquilo. Sólo un ligero viento roza mi ropa húmeda. Me pongo mi gorra azul claro y me quedo aquí un rato sin rezar. Luego me siento en el suelo de piedra y le doy gracias a Dios por todo lo que puedo pensar. Con eso me hundo en mí mismo. ¿Qué es una oración de todos modos? Aparte del Padre Nuestro y algunas otras líneas, realmente no sé qué decir ahora. Pero agradecer a Dios me abruma. Mi agradecimiento se remonta a la hora de mi nacimiento. Me lo he pasado bien. Crecí bien protegido. Pienso en mi familia, mis hijos. De mi juventud. De alguna manera me parece surrealista que en realidad esté caminando aquí en Israel. Mis sentimientos son de alguna manera indescriptibles. Es casi como si algo así como una gran autolimpieza estuviera ocurriendo en mi cerebro.

    Ahora, dos turistas aparentemente británicos también han encontrado su camino aquí. Te paras en la barandilla y tomas fotos. Al pasar junto a mí, uno de ustedes se inclina levemente e incluso cierra los ojos. Luego sonríe. No dice nada, pasa a mi lado muy silencioso y lento. ¡Él sintió que estaba orando y que estaba agradecido! Entonces, de repente, se paran frente a mí: Mis tres “discípulos” Bryce, Jesse y Zachary. Así que, después de todo, partió. Y de hecho: ¡rezas! Dice de Jesús: “Seis días después, Jesús se llevó a Pedro ya los dos hermanos Santiago y Juan a una montaña alta. De repente, su apariencia cambió. Su rostro brillaba como el sol y su ropa se volvió de un blanco brillante ”(Mateo 17: 1-2). Bueno, nada en mí se volvió blanco brillante. ¿O simplemente no me di cuenta? Bryce y los demás regresarán a la Universidad de Haifa desde aquí. Su Israel Trail termina aquí por el momento. Pero los tres planean continuar el camino algún día. Bryce se despide por un momento, diciendo que quieren ver la iglesia y que nos volveremos a ver después. Espero un momento y luego aprovecho para caminar tranquila y silenciosamente. Antes de que se repita la escena bíblica en la que desciende una nube y una voz grita algo sobre el hijo amado, ¡quiero estar lejos de aquí nuevamente! Se dice que el apóstol Bryce – er Peter – sugirió construir tres chozas aquí como recuerdo. Todavía se recuerda hoy, y probablemente hay una referencia a la Fiesta Judía de los Tabernáculos (Sukkot). Todavía no sé si Bryce tiene alguna idea. Pero mi sentimiento me dice que nos volveremos a escuchar. Quizás no a través de un tabernáculo, más a través de Facebook.

    Monte Tabor: una montaña pequeña pero importante en Shvil Israel

    Va cuesta abajo desde el monte Tabor. Desde aquí ya puedo ver la montaña frente a mí sobre la que está construida Jerusalén. ¿Puedo seguir haciéndolo hoy? Lo que logré hacer, sin embargo, fue salir del Camino de Israel. Tiene que estar aquí en alguna parte, pero sin señales, todo lo que puedo hacer es seguir las serpentinas del camino asfaltado. Aquí me admiran de vez en cuando desde las ventanas de los autobuses que pasan.

    Me duelen las rodillas cuando voy cuesta abajo. Sin embargo, me siento liberado y reconozco el camino como una especie de destino. Sin libros, el camino me enseña mucho sobre mí mismo, no solo me muestra mis límites. Más bien, me muestra una y otra vez que no hay límites. “No tengas miedo”, dice la Biblia. Y además: “No cedas, porque yo soy tu Dios; Te fortalezco, también te ayudo, te sostengo por la diestra de mi justicia. ”(Isaías 41:10; L) – Por eso no debería tener miedo. Dijo Easy. Tengo por delante la segunda gira de montaña del día. Hasta Nazaret. En el camino pido alojamiento en varias puertas de entrada. Pero realmente no funciona. Así que sigo subiendo a Nazaret y me doy cuenta: ¡Nazaret está en una montaña! Cuando se les preguntó sobre el pan y el alojamiento, hubo muchos no. Así que mi ropa en la Basílica de la Transfiguración no puede haberse vuelto tan blanca. “Nazareth Illit” está escrito en el letrero con el nombre del lugar. “Illit” significa “alto” o “montaña”. Es solo ahí arriba que me doy cuenta: no lo logré. Sin alojamiento. Sin comida. Estoy parado en un cruce. Conduce unos buenos cien metros hasta la mejor y más fresca dirección de hotel en Nazaret, quizás incluso en todo Israel. Cien metros. Fuera de mi alcance como mendigo. Estos cien metros que me separan del hotel Saint Gabriels son de repente todo un mundo. Yo, el mendigo. ¡Las estrellas allá arriba! El hotel no solo está ubicado en el punto más alto de Nazaret. Está en una iglesia vieja, protegida por guardias de seguridad. Llevo aquí aproximadamente media hora. Los vehículos que entran y salen aquí

    Después de todo, es mi hambre lo que quema cualquier fusible en mi cerebro. En una “inmersión” directa sobre los tres guardias de seguridad que se me acercan, me veo radiante. Tal como está en la Biblia. No tengo zapatos gastados ni mochila. Me acerco a los tres con la autoimagen de un impostor. Dile en voz baja a Dios: “Por favor, ayúdame. ¡Ahora! Te necesito ahora mismo. “

    Como mendigo no eres nada. Pero en Israel eres humano. ¡Israel y su gente son grandiosos!

    “¡Alto!”, Uno de los tres me llama y su mano me indica un claro “No”. Por primera vez me doy cuenta de que la gente de seguridad aquí en Israel tiene ametralladoras reales con ellos. Nada más que nada me detendrá ahora cuando Dios está conmigo. Y parece que lo está dirigiendo ahora mismo. Como por arte de magia, me quito mi pesada mochila y pongo mi equipaje en la mano del desconcertado guardia de seguridad con una sonrisa de confianza. “Vaya, los últimos metros aquí arriba fueron muy duros”, le digo y le pregunto: “¿Es eso posible con mi mochila?” Al mismo tiempo, doy un paso hacia la entrada. Bueno, después de que aparentemente ya he incapacitado al número uno, el número dos me pregunta: “Oye, ¿a dónde vas?”.

    “Estoy a punto de hablar con el jefe”, respondo y miro el reloj en mi teléfono celular. “Por favor, ven conmigo”, le digo al número dos, mientras el número tres habla apresuradamente en hebreo en su radio. En la puerta de cristal, dos guardias más se aferran a mis talones. Rodeado y en un convoy ruidoso, llego a la recepción como una súper celebridad. Ahora yo también tengo que comportarme así. Ignoro la pequeña cola en la recepción, ahora yo estoy a la estrella. Y luego viene un “jefe” que me mira inquisitivamente – y luego el “jefe-jefe” que me lleva a un lado elegantemente y ofrece un té y luego – viene el jefe correcto.

    Nizar Saffoury no es fácil. El aparece. Nizar, como luego podré llamarlo por su primer nombre, primero me devuelve la sonrisa y envía a los guardias de regreso a su lugar al aire libre. Pero no sin agradecerles cortésmente. Luego se vuelve hacia los invitados que esperan y pregunta: “¿Puedo ocuparme de este invitado por un momento? Parece necesitar ayuda ”. Nizar espera varios segundos para mirar a sus invitados, luego asiente y se vuelve hacia las dos mujeres en la recepción. “Por favor, permita que nuestros queridos invitados traigan té. Estaré allí en persona ”. Nizar extiende su mano por segunda vez a modo de saludo y simplemente dice:“ Querías hablar conmigo. ¿Como puedo ayudarte?”

    Nizar es un poco más alto que yo y más joven. Sus ojos atentos brillan. Parece una persona feliz. Le hablo a Nizar de mi Israel Trail. Le pregunto si puedo trabajar para él a cambio de una comida. si puedo quedarme con él en algún lugar, también al aire libre. Nizar tiene que reír y dice que nunca le ha pasado algo así. Sin darme cuenta, llevo sentada aquí con él casi una hora. Mientras tanto, ambos nos hemos contado nuestro pasado y nos hemos reído mucho. Luego, cuando una de las señoras de la recepción se acerca a su jefe con una pregunta, Nizar le dice: “Por favor, dale a Christian una pequeña sala para el personal en el piso de arriba”, y luego a mí: “Ve a darte una ducha primero, luego puedes entrar si quieres”. ayuda a la cocina. Podemos hacerlo ”. ¿No dice la Biblia: “Y en el sexto mes, el ángel Gabriel fue enviado por Dios a una ciudad de Galilea llamada Nazaret” (Lucas 1:26; L). Un poco más tarde regresé y ahora mis ropas son realmente “brillantes”. ¿Hay realmente Dios que me ha vuelto a escuchar? Si es así, entonces es un buen dios.

    Israel Trail: puedo trabajar en la cocina

    Nizar me recibe en la planta baja y me acompaña a una especie de precocina. Las placas se enjuagan aquí. A mano, como debe ser. A partir de aquí, Nizar me deja con su personal de cocina, que ahora se divierte bastante y puede deslizarse en el papel de chef. Y lo hacen bien. ¡No me das nada! En realidad, significa trabajar duro aquí. Enjuague hasta que sus manos ya no puedan. Dos empleados árabes se divierten mucho porque un alemán está haciendo su trabajo aquí. Porque ahora no hay espacio para los dos en el fregadero. Y también tengo la buena sensación de poder trabajar yo mismo. Es bueno que no tenga que llevar ninguna de estas enormes ollas en mi mochila, supongo. Uno de los dos árabes de repente me da una palmada en el hombro por detrás y se ríe, diciendo “bien”,

    Pero pronto Nizar me libera de mi trabajo. De alguna manera, casi parece un poco avergonzado de haberme dejado trabajar aquí por un momento. Me pregunta con una sonrisa si todo va bien para mí ahora. Luego Nizar me lleva personalmente al buffet de la noche. Consigo una mesa pequeña para mí solo. El jefe de camareros sirve inmediatamente un saludo desde la cocina antes de que una camarera preppy sirva agua. Me acompaña al buffet y dice que puedo comer lo que quiera. ¡No es fácil con un buffet aparentemente interminable con las mejores cosas que puedas imaginar! Entonces escucho a un invitado dos mesas más abajo en la camarera: “La misma ensalada otra vez”, quiero entender. Ella reacciona con calma y pregunta

    Yo mismo me acabo de poner un poco de ensalada de pasta en la boca y de repente se me humedecen los ojos. Qué sensación comer algo así cuando tienes hambre. Y qué sentimiento ser tratado con amabilidad en la vida. No por el dinero, simplemente así. Exactamente este momento explica bastante bien la pregunta que mucha gente me hacía en casa: “¿Por qué haces esto sin dinero?” Quizás precisamente para poder vivir momentos tan preciosos. Momentos en los que eres muy pequeño y, sin embargo, puedes sentirte muy grande. Momentos en los que la felicidad fluye por tu cuerpo. Momentos en los que te defines claramente como persona. Y momentos en los que sientes rechazo hacia otros que simplemente están pasando por la vida de manera muy superficial. No ves nada ahora mismo. No escuchan nada y no sienten nada. Tu puedes decir:

    Estoy sentado a la mesa, ya lleno. Aquí no hay interlocutor. Aún así, no necesito un teléfono celular para jugar. Y no hay periódico para leer. He venido a descansar. La simpática camarera sabe que no puedo darle propina hoy. Pero le doy mis cumplidos y mi mejor sonrisa. Luego subo a mi habitación. Muerto cansado pero feliz.

    Shvil Israel 2. Woche : Die Etappen 8-14

    Map Israel Trail 2nd week

    10 Yavne’el – Kfar Kish

    Israel Trail zwischen Yavne'el und  Kfar Kish Alternativ kann man diese und die beiden letzten Etappen auch gut zu zwei ...
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    Nazareth

    11 Kfar Kish – Mashad, Nazareth

    Der Berg Tabor und der "Berg" Nazareth Diese Etappe führt von Kfar Kish zum und auf den Berg Tabor und ...
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    Israeltrail vor Alon HaGalil

    12 Mashad – Hanezirim Mill

    Der Israel Trail von Mashad nach Hanezirim Mill Einfach einmal NICHTS im Kopf haben zu müssen ist purer Luxus. Einfach ...
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    13 Hanezirim Mill – Isfiya

    Israel Trail: Isfiya Wann bekommt man im Leben schon etwas geschenkt? Hier in Isfiya bekomme ich einen wunderbaren grünen Apfel ...
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    14 Isfiya – Nahal Me’arot

    Der Shvil Israel von Isfiya nach Nahal Me'arot Von Isfiya aus geht es beständig bergab Richtung Mittelmeer. Und man durchlebt ...
    Weiterlesen …
    JNF-KKL Hütte am Israel Trail

    15 Nahal Me’arot – Zikhron Ya’akov

    Israel-Trail: Nahal Me'arot - Zikhron Ya'akov Diese Etappe ist grün. Oder? Sie war es einmal. Und sie wird es auch ...
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    israel national trail am see genezerath

    8 Migdal – Poria

    Die Etappe von Migdal und weiter bis Degania an den Jordan bietet landschaftlich eine überwältigende Kulisse. Von Migdal geht es ...
    Weiterlesen …

    9 Poria – Yavne’el

    Die Etappe van Poria nach Yavne'el folgt erst hoch oben dem See Genezareth, mündet dann in Kinnereth am Jordan und ...
    Weiterlesen …

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    Ein Kommentar

    • Gabriele Steininger

      Zum Buch Israeltrail mit Herz: „Nur darum geht es: sich im Leben für etwas begeistern, dem eigenen Leben >Leben < einhauchen“ (Seite 177)

      Sieben Wochen lang (von Februar bis April 2014) ist Christian Seebauer durch Israel gewandert, um einer Depression zu entkommen. Er hatte nur einen Rucksack mit den nötigsten Utensilien (vor allem Wasser) dabei und kein Geld. Seine Erlebnisse hat er in diesem Buch festgehalten. Er nimmt den Leser mit in ein Land, das ganz anders ist, als man es sich als Nachrichtenverfolger vorstellt.

      Das Cover zeigt zwar eine Marslandschaft, aber zu Beginn führt uns der Autor durch – dank neu aufgeforsteter Wälder – fruchtbare Gegenden. Selbst die Wüste beschreibt er mit einer Begeisterung, die den Leser an Gottes Wunder heranführt. Anders als „normale“ Touristen besucht er nicht die Sehenswürdigkeiten des Landes, sondern nimmt Kontakt zu den Menschen auf. Dabei erlebt er von fast allen Seiten eine unvorstellbare Hilfsbereitschaft.

      Auf Seite 109 schreibt Seebauer: „Ich sehe das Land und ich sehe die Herzen“. Wir Leser erfahren, wie der hungrige Wanderer unmittelbar Gottes Gegenwart spürt. Immer wieder hat man das Gefühl, dass Christians Gebete erhört werden, wenn er nicht nur einmal an den Rand seiner Kräfte gerät.

      Erst nach vier Wochen hat er das Bedürfnis nach einem Begleiter, den er übers Internet findet. Bis dahin hat er seine Etappen allein zurückgelegt. „Es ist wichtig, dass du dir selbst nahe kommst. Nur wenn du dich selbst gefunden hast, kannst du anderen Menschen deine Kraft und deine Hilfe geben“ (Seite 202)

      Für ihn bedeutete das Gehen des Weges immer wieder loslassen. Loslassen von Menschen, die einem nahe kommen, loslassen von Gedanken, von schönen Anblicken, „um wieder völlig offen zu sein, für den nächsten schönen Moment“ (Seite 75)

      Es sind wahrlich atemberaubende Momente, die Seebauer in seinem Buch beschreibt. Einige davon hat er im Bilderteil eingearbeitet. Und am Ende des Buches gibt es eine Übersichtskarte des über 1000 Kilometer langen Weges, sowie eine Zusammenstellung der einzelnen Etappen, so dass derjenige, der sich selbst auf den Weg machen will, Anregungen dafür holen kann. Doch auch für diejenigen, die nur von diesem Weg träumen wollen, lohnt sich die Lektüre.

      Ich vergebe begeisterte fünf Sterne.