6 Mount Meron – Ein Koves, Safed (Tzfat/ Tzefat)

Tsefat Israel National Trail 02/2015

Tsefat, Israel-Trail

Putzen im Carmel Hotel Safed bzw. Tsafed, Israel National Trail 02/2015

Putzen im Carmel Hotel Safed bzw. Tsafed

Ein Koves ist nicht viel mehr als ein Name. Ein kleiner Platz unterhalb des Städtchens Safed bzw. Tsafed – wie immer man es aussprechen mag. Ohnehin gibt es für hebräische Bezeichnungen keine exakten Übersetzungen, sondern immer ein wenig Spielraum, an den man sich gewöhnen muss.

Englische Unterschriften auf Schildern sind daher schon einmal in den verschiedensten denkbaren Schreibweisen aufgedruckt.

Nachdem es heute noch recht früh ist, wandere ich ein paar Hundert Meter hoch von Ein Koves nach Tsafed. Putzen für Essen und ein Bett. Und es macht Freude!

Carmel Hotel in Safed (Tzfat), Israel National Trail 02/2015

Im Carmel Hotel in Safed (Tzfat), 8 Ha’ari Street, 00973 (0)4 69 200 53), Shlomo Zaid (rechts)

Synagoge in Tsefad, Israel National Trail 02/2015

In der Synagoge in Tsefad mit Rabbi Rav Nachum

 

„Now you take kippa“,

nun nimmst du eine Kippa und gehst in die Synagoge. Wenn du willst. Klar möchte ich, aber darf man da als Christ einfach mal eben so hereinspazieren. „Ja natürlich“, antwortet Shlomi und befestigt gerade mit einer kleinen Klammer die Kippa an meinem Hinterkopf. Dann holt er mir aus seinen Privaträumen noch ein weißes Hemd. Leihweise.

Mit Kippa und schlecht sitzendem weißem Hemd, strapazierter Wanderhose und Trekkingschuhen fühle ich mich nicht gerade wohl in meiner Haut. Gleich vor der Hoteltür frage ich zwei Einheimische, ob ich denn so in meinem Outfit eine Synagoge besuchen könne.

Und die antworten mir gleich auf deutsch „Ja, gut so. Geht absolut. Du brauchst keinen Luxus, um Gott zu gefallen“. Trotzdem bin ich irgendwie fast erleichtert, als die Synagoge, zu der Shlomi mich geschickt hat dann doch geschlossen ist.

Kippa, Israel National Trail

Mit Kippa und geliehenem Hemd von Shlomo!

Hier ist eine kleine Leseprobe aus meinem Buch Israel Trail mit Herz:

… die Telefonnummer steht im Reiseführer. Der Besitzer hat mir am Telefon bereits einen Spezialpreis für Wanderer zugesichert, in Sachen „kostenlos“ ließ sich aber am Telefon nichts erreichen. Wenigstens versuchen muss ich es, und das geht wohl nur, indem ich persönlich anklopfe.

Den direkten Draht zu Gott habe ich ja nun, falls er nicht schon wieder, so wie bei einem Handynetz, abgerissen ist. Bei dieser Vorstellung muss ich schmunzeln und exakt jetzt öffnet sich die schwere Holztür.

„Mein Name ist Shlomi“, begrüßt mich der Hotelbesitzer höchstselbst mit einem ebenso freundlichen Lächeln an der Tür. „Wie gefällt dir Safed?“, fragt er mich noch, während wir in den hellen Empfangsraum treten.

„Gut“, antworte ich ihm und erzähle ihm, dass ich gerade einen Tefillin am Kopf hatte. „Dann hast du eine Fürbitte für uns gesprochen“, sagt Shlomi, nimmt einen Schlüssel vom Brett und möchte mir sofort mein Zimmer zeigen.

Zuvor muss ich ihm aber unbedingt noch sagen, dass … –

doch ich komme nicht dazu. Shlomi würgt mich immer wieder ab. Jetzt hat er mir sogar, ganz so wie ein Gentleman das bei einer Dame tun würde, meinen Rucksack abgenommen.

Ich stehe recht betreten vor dem Zimmereingang, während Shlomi die Fensterläden öffnet und Licht „mein“ Zimmer durchflutet. „Hier ist deine Dusche“, sagt er.

„Ich muss Ihnen etwas sagen“, beginne ich herumzustammeln.

„Sag es mir unten“, antwortet mir Shlomi fröhlich und schon ist er die paar Stiegen ins Parterre wieder hinabgesaust.

„Ich brauch noch deinen Ausweis“, sagt er jetzt, als er hinter dem Tresen steht und sich mit beiden Händen auf die Theke aufstützt.

Jetzt muss ich es ihm sagen. Meinen Rucksack habe ich immerhin gleich wieder mit nach unten genommen und aufgeschnallt.

Ob ich bei ihm putzen dürfe, für Unterkunft und Verpflegung frage ich. Und sofort schiebe ich hinterher: „Ich schlafe auch im Garten und ich möchte wirklich bei Ihnen arbeiten.“

„Brot und Wasser? Du hast das am Telefon wirklich ernst gemeint?“

Dann schließt er bedächtig sein schweres schwarzes Gästebuch und sagt:

„Niemals würde ein Said“, und jetzt erzählt er mir von der langen Familientradition der Saids „einen Wanderer einfach stehen lassen.“ Shlomi begleitet mich noch einmal zurück zu meinem Zimmer und drückt mir dann den Schlüssel in die Hand.

In dem Moment, als ich die Türe hinter ihm schließe, spüre ich, wie klein und verletzlich ich doch als Wesen bin. Die Güte, die mir gerade widerfahren ist, bewegt mich. All das hat nichts, aber auch gar nichts mit Geld zu tun. Es geht nicht um Herunterhandeln von Hoteliers. Es geht nicht darum, ein Schnäppchen zu bekommen. Es geht nicht um den besten Deal und auch nicht darum, etwas umsonst zu bekommen.

Vielleicht geht es einfach darum, alles abzulegen, was ansonsten Glück verhindert. Heute besucht mich mein Glück im Gewand eines tiefen Urvertrauens. Ein Zustand, der völlig frei ist von jedem Zweifel. Shlomi hat mich „zu sich“ genommen. Er hat mir eine Bleibe gegeben, weil er es wollte. Für Shlomi gibt es kein Kalkül, keine Marge, nicht den kleinsten Gewinn.

Aber Shlomi hat meine feuchten Augen bemerkt, als er genickt hat. Und das hat auch ihn berührt. Auch das war echt.

Als mir Shlomi eine Stunde später zeigt, wie ich den Treppenflur putzen kann beziehungsweise darf, haben wir beide unseren Spaß. Shlomi meint, es sei ihm noch nie passiert, dass ein Gast hier auf den Knien herumgekrochen sei und die Treppe putzt. (…)

Das Carmel Hotel in Tzfat, Carmel Hotel in Tsefat

Das Carmel Hotel in Tzfat

Richtung Mount Meron, Tsefat

Häuser in Tzfat, Blick Richtung Mount Meron

Treppe zur Ha'ari Street in Tzfat, Tsefat

Treppe zur Ha’ari Street in Tzfat

 

 

Safed (hebräisch צפת Tzefat; arabisch صفد Safad, DMG Ṣafad) ist eine 840 m hoch gelegene Stadt in Galiläa im Nordbezirk Israels. Sie befindet sich auf einem der höchsten Berge des oberen Galil. 2018 hatte sie 35.715 Einwohner.

Safed ist eine der vier Heiligen Städte im Judentum, zusammen mit Jerusalem, Hebron und Tiberias. Bedeutung erlangte Safed als ein wichtiger Ort jüdischer Gelehrsamkeit und war lange Zeit ein geistiges Zentrum der Kabbala.

Die erste historisch greifbare Erwähnung findet die Stadt um das Jahr 66 n. Chr. Damals ließ Flavius Josephus zur Verteidigung gegen den bevorstehenden Angriff der Römer im Jüdischen Krieg einige galiläische Bergdörfer befestigten und zu Bollwerken ausbauen. Unter diesen Orten wird auch Seph (griechisch Σεπφ) genannt , womit möglicherweise Safed gemeint sein könnte. Im Jerusalemer Talmud wird Safed als einer der Berggipfel erwähnt, von denen zur Zeit des Herodianischen Tempels Feuersignale übermittelt wurden

Nach dem Ersten Kreuzzug errichteten die Kreuzfahrer hier im Jahr 1102 eine Burg. Diese wurde von Saladin belagert und ihm am 6. Dezember 1188 gegen freien Abzug der Garnison nach Tyros übergeben. Nach dem Kreuzzug Theobalds von Champagne erneuerten französische Templer 1240 die Burg. Ab Juni 1266 wurde die Burg von den ägyptischen Mamluken belagert. Am 23. Juli ergaben sich die Tempelritter gegen die Zusicherung freien Abzugs zur Küste. Sultan Baibars ließ jedoch die 1500 Mann der Garnison enthaupten. Ein einziger Franke wurde verschont und nach Akkon geschickt, um von der Hinrichtung zu berichten. Die Mamluken machten Safed zur Hauptstadt des nördlichen Galiläa.

Im 16. Jahrhundert wurde Safed unter osmanischer Herrschaft zur „jüdischen“ Stadt. Um das Jahr 1550 lebten hier annähernd 10.000 Juden, von denen viele 1492 aus Spanien geflohen waren. Viele berühmte jüdische Gelehrte, unter ihnen die bedeutenden Rabbiner Josef Karo, Moses Cordovero und Isaak Luria, siedelten sich hier an und festigten den Ruf Safeds als Zentrum der Kabbala. 1563 wurde hier die erste hebräische Druckerei Palästinas gegründet…. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Safed

 

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Textauszug Israel-Trail.com 6 Mount Meron – Ein Koves, Safed (Tzfat/ Tzefat) Ein Koves ist nicht viel mehr als ein Name. Ein kleiner Platz unterhalb des Städtchens Safed bzw. Tsafed – wie immer man es aussprechen mag. Ohnehin gibt es für hebräische Bezeichnungen keine exakten Übersetzungen, sondern immer ein wenig Spielraum, an den man sich gewöhnen muss. Englische Unterschriften auf Schildern sind daher schon einmal in den verschiedensten denkbaren Schreibweisen aufgedruckt. Nachdem es heute noch recht früh ist, wandere ich ein paar Hundert Meter hoch von Ein Koves nach Tsafed. Putzen für Essen und ein Bett. Und es macht Freude! „Now you take kippa“, nun nimmst du eine Kippa und gehst in die Synagoge. Wenn du willst. Klar möchte ich, aber darf man da als Christ einfach mal eben so hereinspazieren. „Ja natürlich“, antwortet Shlomi und befestigt gerade mit einer kleinen Klammer die Kippa an meinem Hinterkopf. Dann holt er mir aus seinen Privaträumen noch ein weißes Hemd. Leihweise. Mit Kippa und schlecht sitzendem weißem Hemd, strapazierter Wanderhose und Trekkingschuhen fühle ich mich nicht gerade wohl in meiner Haut. Gleich vor der Hoteltür frage ich zwei Einheimische, ob ich denn so in meinem Outfit eine Synagoge besuchen könne. Und die antworten mir gleich auf deutsch „Ja, gut so. Geht absolut. Du brauchst keinen Luxus, um Gott zu gefallen“. Trotzdem bin ich irgendwie fast erleichtert, als die Synagoge, zu der Shlomi mich geschickt hat dann doch geschlossen ist. Hier ist eine kleine Leseprobe aus meinem Buch Israel Trail mit Herz: ... die Telefonnummer steht im Reiseführer. Der Besitzer hat mir am Telefon bereits einen Spezialpreis für Wanderer zugesichert, in Sachen „kostenlos“ ließ sich aber am Telefon nichts erreichen. Wenigstens versuchen muss ich es, und das geht wohl nur, indem ich persönlich anklopfe. Den direkten Draht zu Gott habe ich ja nun, falls er nicht schon wieder, so wie bei einem Handynetz, abgerissen ist. Bei dieser Vorstellung muss ich schmunzeln und exakt jetzt öffnet sich die schwere Holztür. „Mein Name ist Shlomi“, begrüßt mich der Hotelbesitzer höchstselbst mit einem ebenso freundlichen Lächeln an der Tür. „Wie gefällt dir Safed?“, fragt er mich noch, während wir in den hellen Empfangsraum treten. „Gut“, antworte ich ihm und erzähle ihm, dass ich gerade einen Tefillin am Kopf hatte. „Dann hast du eine Fürbitte für uns gesprochen“, sagt Shlomi, nimmt einen Schlüssel vom Brett und möchte mir sofort mein Zimmer zeigen. Zuvor muss ich ihm aber unbedingt noch sagen, dass ... – doch ich komme nicht dazu. Shlomi würgt mich immer wieder ab. Jetzt hat er mir sogar, ganz so wie ein Gentleman das bei einer Dame tun würde, meinen Rucksack abgenommen. Ich stehe recht betreten vor dem Zimmereingang, während Shlomi die Fensterläden öffnet und Licht „mein“ Zimmer durchflutet. „Hier ist deine Dusche“, sagt er. „Ich muss Ihnen etwas sagen“, beginne ich herumzustammeln. „Sag es mir unten“, antwortet mir Shlomi fröhlich und schon ist er die paar Stiegen ins Parterre wieder hinabgesaust. „Ich brauch noch deinen Ausweis“, sagt er jetzt, als er hinter dem Tresen steht und sich mit beiden Händen auf die Theke aufstützt. Jetzt muss ich es ihm sagen. Meinen Rucksack habe ich immerhin gleich wieder mit nach unten genommen und aufgeschnallt. Ob ich bei ihm putzen dürfe, für Unterkunft und Verpflegung frage ich. Und sofort schiebe ich hinterher: „Ich schlafe auch im Garten und ich möchte wirklich bei Ihnen arbeiten.“ „Brot und Wasser? Du hast das am Telefon wirklich ernst gemeint?“ Dann schließt er bedächtig sein schweres schwarzes Gästebuch und sagt: „Niemals würde ein Said“, und jetzt erzählt er mir von der langen Familientradition der Saids „einen Wanderer einfach stehen lassen.“ Shlomi begleitet mich noch einmal zurück zu meinem Zimmer und drückt mir dann den Schlüssel in die Hand. In dem Moment, als ich die Türe hinter ihm schließe, spüre ich, wie klein und verletzlich ich doch als Wesen bin. Die Güte, die mir gerade widerfahren ist, bewegt mich. All das hat nichts, aber auch gar nichts mit Geld zu tun. Es geht nicht um Herunterhandeln von Hoteliers. Es geht nicht darum, ein Schnäppchen zu bekommen. Es geht nicht um den besten Deal und auch nicht darum, etwas umsonst zu bekommen. Vielleicht geht es einfach darum, alles abzulegen, was ansonsten Glück verhindert. Heute besucht mich mein Glück im Gewand eines tiefen Urvertrauens. Ein Zustand, der völlig frei ist von jedem Zweifel. Shlomi hat mich „zu sich“ genommen. Er hat mir eine Bleibe gegeben, weil er es wollte. Für Shlomi gibt es kein Kalkül, keine Marge, nicht den kleinsten Gewinn. Aber Shlomi hat meine feuchten Augen bemerkt, als er genickt hat. Und das hat auch ihn berührt. Auch das war echt. Als mir Shlomi eine Stunde später zeigt, wie ich den Treppenflur putzen kann beziehungsweise darf, haben wir beide unseren Spaß. Shlomi meint, es sei ihm noch nie passiert, dass ein Gast hier auf den Knien herumgekrochen sei und die Treppe putzt. (...) Safed (hebräisch צפת Tzefat; arabisch صفد Safad, DMG Ṣafad) ist eine 840 m hoch gelegene Stadt in Galiläa im Nordbezirk Israels. Sie befindet sich auf einem der höchsten Berge des oberen Galil. 2018 hatte sie 35.715 Einwohner. Safed ist eine der vier Heiligen Städte im Judentum, zusammen mit Jerusalem, Hebron und Tiberias. Bedeutung erlangte Safed als ein wichtiger Ort jüdischer Gelehrsamkeit und war lange Zeit ein geistiges Zentrum der Kabbala. Die erste historisch greifbare Erwähnung findet die Stadt um das Jahr 66 n. Chr. Damals ließ Flavius Josephus zur Verteidigung gegen den bevorstehenden Angriff der Römer im Jüdischen Krieg einige galiläische Bergdörfer befestigten und zu Bollwerken ausbauen. Unter diesen Orten wird auch Seph (griechisch Σεπφ) genannt , womit möglicherweise Safed gemeint sein könnte. Im Jerusalemer Talmud wird Safed als einer der Berggipfel erwähnt, von denen zur Zeit des Herodianischen Tempels Feuersignale übermittelt wurden Nach dem Ersten Kreuzzug errichteten die Kreuzfahrer hier im Jahr 1102 eine Burg. Diese wurde von Saladin belagert und ihm am 6. Dezember 1188 gegen freien Abzug der Garnison nach Tyros übergeben. Nach dem Kreuzzug Theobalds von Champagne erneuerten französische Templer 1240 die Burg. Ab Juni 1266 wurde die Burg von den ägyptischen Mamluken belagert. Am 23. Juli ergaben sich die Tempelritter gegen die Zusicherung freien Abzugs zur Küste. Sultan Baibars ließ jedoch die 1500 Mann der Garnison enthaupten. Ein einziger Franke wurde verschont und nach Akkon geschickt, um von der Hinrichtung zu berichten. Die Mamluken machten Safed zur Hauptstadt des nördlichen Galiläa. Im 16. Jahrhundert wurde Safed unter osmanischer Herrschaft zur „jüdischen“ Stadt. Um das Jahr 1550 lebten hier annähernd 10.000 Juden, von denen viele 1492 aus Spanien geflohen waren. Viele berühmte jüdische Gelehrte, unter ihnen die bedeutenden Rabbiner Josef Karo, Moses Cordovero und Isaak Luria, siedelten sich hier an und festigten den Ruf Safeds als Zentrum der Kabbala. 1563 wurde hier die erste hebräische Druckerei Palästinas gegründet.... Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Safed Israel-Trail Post H1 Headlines 6 Mount Meron – Ein Koves, Safed (Tzfat/ Tzefat) Array ( ) H2 Headlines zum Shvil Israel Beitrag Array ( ) Keywords zu diesem Israel-Trail-Beitrag:

Israel-Trail, Dishon, Ein Koves, Etappen 1-7, Israel Trail im Norden, Kibbuz Dan, Migdal, Mount Meron, Nimrod, Safed, She'ar Yesuv, Tel Hai, Tzefat, Yesha Fort

Israel-Trail english excerpt: 6 Mount Meron - Ein Koves, Safed (Tzfat / Tzefat) israel trail edit post Tsefat Israel National Trail 02/2015 Tsefat, Israel Trail Cleaning in the Carmel Hotel Safed or Tsafed, Israel National Trail 02/2015 Cleaning in the Carmel Hotel Safed or Tsafed A koves is not much more than a name. A small square below the town of Safed or Tsafed - however you want to pronounce it. In any case, there are no exact translations for Hebrew names, but always a little leeway to get used to. English signatures on signs are therefore already printed in various conceivable spellings. Since it is still early today, I hike a few hundred meters from Ein Koves to Tsafed. Cleaning for food and a bed. And it's fun! Carmel Hotel in Safed (Tzfat), Israel National Trail 02/2015 At the Carmel Hotel in Safed (Tzfat), 8 Ha'ari Street, 00973 (0) 4 69 200 53), Shlomo Zaid (right) Synagogue in Tsefad, Israel National Trail 02/2015 In the synagogue in Tsefad with Rabbi Rav Nachum "Now you take kippa", now you take a kippa and go to the synagogue. If you want. Sure, I want to, but as a Christian you can just walk in there. "Yes of course," replies Shlomi and is using a small clip to attach the kippa to the back of my head. Then he gets me a white shirt from his private room. On loan. Display tavern a tree! Planting a Tree in Israel / Donating a Tree / JNF-KKL Responsible for the content of the advertisement: Imprint With a kippa and a badly fitting white shirt, stressed hiking pants and trekking shoes, I don't feel comfortable in my skin. Right outside the hotel door, I ask two locals if I can go to a synagogue in my outfit. And they answer me in German straight away "Yes, that's a good thing. Absolutely. You don't need luxury to please God ”. Still, I'm almost relieved when the synagogue Shlomi sent me to is closed. Kippa, Israel National Trail With kippa and borrowed shirt from Shlomo! Here is a small sample from my book Israel Trail with Heart: ... the phone number is in the travel guide. The owner has already assured me of a special price for hikers on the phone, but nothing could be achieved on the phone for free. At least I have to try, and that can only be done by knocking personally. I have the direct line to God now, if it has not been broken again, as with a cell phone network. I have to smile at this idea and now the heavy wooden door opens. "My name is Shlomi," the hotel owner greets me with an equally friendly smile at the door. "How do you like Safed?" He asks me as we step into the bright reception room. "Good," I answer him, and tell him that I just had a tefillin on my head. "Then you interceded for us," says Shlomi, takes a key from the board and wants to show me my room immediately. Before that, I have to tell him that ... - but I don't get to it. Shlomi keeps choking me. Now, like a gentleman who would do to a lady, he even took my backpack off me. I stand right in front of the entrance to the room while Shlomi opens the shutters and light floods "my" room. "Here is your shower," he says. "I have to tell you something," I begin to stumble around. "Tell me downstairs," Shlomi replies cheerfully and he has whizzed down the few stairs to the ground floor again. "I still need your ID," he says now as he stands behind the counter and leans on the counter with both hands. Now I have to tell him. After all, I took my backpack down with me and buckled it up. I ask whether I can clean with him for room and board. And immediately I move afterwards: "I also sleep in the garden and I really want to work for you." "Bread and water? Did you really mean that on the phone? " Then he carefully closes his heavy black guest book and says: "Never would a Said," and now he is telling me about the long family tradition of the Saids "Just leave a hiker standing." Shlomi accompanies me back to my room and then presses the key into my hand. The moment I close the door behind him, I feel how small and vulnerable I am as a being. The kindness that has just happened to me moves me. All of this has nothing, but nothing to do with money at all. It is not about bartering down by hoteliers. It's not about getting a bargain. It's not about the best deal, and it's not about getting something for free. Maybe it's just a matter of taking everything that would otherwise prevent happiness. Today my luck visits me in the guise of a deep trust. A state that is completely free of any doubt. Shlomi "took me in". He gave me a place to stay because he wanted to. For Shlomi there is no calculation, no margin, not the smallest profit. But Shlomi noticed my wet eyes when he nodded. And that touched him too. That too was real. When Shlomi shows me an hour later how I can or may clean the hallway, we both have fun. Shlomi says that it has never happened to him that a guest has crawled around on his knees and is cleaning the stairs. (…) The Carmel Hotel in Tzfat, Carmel Hotel in Tsefat The Carmel Hotel in Tzfat Towards Mount Meron, Tsefat Houses in Tzfat, view towards Mount Meron Stairs to Ha'ari Street in Tzfat, Tsefat Stairs to Ha'ari Street in Tzfat

Shvil Israel 1. Woche : Die Etappen 1-7

Map Israel Trail 1st week

1 Kibbuz Dan – Tel Hai (Kfar Giladi)

Willkommen am Israel National Trail. Willkomen in Kibbuz Dan Von Kibbuz Dan nach Tel Hai (Kfar Giladi) Ca. 14 Kilometer, ...
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Israel National Trail bei Kfar Giladi

2 Kfar Giladi – Ramot Naftali (Yesha Fort)

Von Kfar Giladi nach Ramot Naftali (kurz nach Yesha Fort) und weiter Kfar Giladi nach Ramot Naftali ca. 17 Km, ...
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3 Ramot Naftali – Dishon

- Gut, dass die ersten Etappen am Israel Trail recht „human“ sind. So habe ich auch kein schlechtes Gewissen, dass ...
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4 Yesha Fort – Dishon

Hier ist die "offizielle" Etappe Nr. 4, von Yesha Fort nach Dishon ...
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Mount Meron

5 Dishon – Mount Meron

Hier ist die "offizielle" Etappe von Dishon auf den Mount Meron. Der Mount Meron befindet sich im Norden Israels. Über ...
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6 Mount Meron – Ein Koves, Safed (Tzfat/ Tzefat)

Ein Koves ist nicht viel mehr als ein Name. Ein kleiner Platz unterhalb des Städtchens Safed bzw. Tsafed – wie ...
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7 Ein Koves – Migdal

Leseprobe aus meinem Buch: Wandern wie vor 2.000 Jahren Hinab zum See Genezareth Etwa 20 Kilometer, 750 Meter Gesamthöhenabstieg auf ...
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israel national trail am see genezerath

8 Migdal – Poria

Die Etappe von Migdal und weiter bis Degania an den Jordan bietet landschaftlich eine überwältigende Kulisse. Von Migdal geht es ...
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