Kurzwanderung: Vom Berg Arbel nach Kfar Hittim, 5 km

Ein kleines Stück Israel Trail kennen lernen: Vom Berg Arbel nach Kfar Hittim

 

Auf dieser sehr kurzen Wanderung (z.B. im Anschluß an die Wanderung von Ginnosar zum Berg Arbel) führt Euch der Israel Trail hoch über dem See Genezareth mit spektakulärerm Blick nach Kfar Hittim zurück zur Landstaße. Auf dem Bergrücken wandert Ihr vorbei an einem Wasserreservoir des JNF-KKL (Israels größer grüner Organisation) und dann stets meist leicht bergab durch herrliche Wiesen und Felder. Der Blick auf den See Genezareth ist atemberaubend schön und etwas ganz anderes, als mit dem Bus daran vorbei zu fahren. Von der Richtung her lauft in Ihr in etwa auf die Stadt Tiberias zu. Obwohl die Tour nicht wirklich anspruchsvoll ist, empfehle ich festes Schuhwerk. Was Ihr vorfindet, sind Pfade, Feldwege und lockerer Untergrund. Und Ihr solltet bergab auf lockerm Untergrund etwas trittfest sein. Die Tour lässt sich allein natürlich schneller machen, als in der Gruppe. Wer noch etwas weiter in Richtung Tiberias läuft, kommt auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut wieder z.B. nach Migdal oder Ginnosar.

Viele schöne Geschichten über den Israel Trail und die Menschen in Israel findet Ihr im Buch Israel Trail mit Herz. Als Reiseführer eignet sich Jacob Saar (Hike The Land of Israel bekannt als “Red Book”). Track von Georg Maas.

Israel Trail kennen lernen: Vom Berg Arbel nach Kfar Hittim

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Fotos von der Wanderung vom Berg Arbel nach Kfar Hittim

Israel Trail Wegmarkierung auf der Wanderung vom Berg Arbel nach Kfar Hittim. Unten: Der See Genezareth

Jesus Trail und eine Bike Trail Markierung um das Wasserreservoir des JNF-KKL

Auf der Wanderung vom Berg Arbel nach Kfar Hittim

Christian mit der Gruppe nach Kfar Hittim

Gut sichtbar: Die Wegmarkierungen des Shvil

Hinter uns liegt der Berg Arbel

Anpflanzungen des JNF-KKL

 

Die beiden Kurztouren “Ginnosar – Berg Arbel” und “Arbel – Kfar Hittim” gehören zusammen:

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Leseprobe aus dem Buch Israel Trail mit Herz:

Buchcover Israel Trail mit Herz - Das Heilige Land zu Fuß, allein und ohne Geld
Und was wäre, wenn Jesus dort unten tatsächlich mal eben auf einen Sprung vorbeischauen würde? Würde ihn dann einer mit dem Tablet knipsen? Oder würde ihn eher einer beiseite schieben, damit er im Bild nicht stört? Nein, Jesus wäre jetzt sicher schon eine ganze Weile neben mir hergelaufen. Hier oben. Ganz still und wortlos. Vielleicht würde er dabei bemerken, was gerade tief in mir drinnen passiert. Mit jedem Schritt, den ich vorwärts gehe, stelle ich die Welt in Frage, so wie man sie uns weißmachen will. Ich fühle mich so, als hätte ich einen heimlichen Ausgang gefunden aus dieser manipulierten, fremdgesteuerten Konsumwelt. Und ich beginne damit, diese tiefe Stille als etwas ganz Wunderbares und Gottgegebenes zu begreifen. Es ist so friedlich hier oben. Und doch ist es gefährlich, die Welt mit Abstand zu sehen und einen Teil von ihr abzulehnen.Was wird mit mir passieren, wenn ich irgendwann wieder zu Hause sein werde? Wie werde ich diese Welt dann sehen? Schon jetzt lehne ich übertriebenen Kommerz ab, frage ständig nach dem tieferen Sinn. Ist das, was ich tue, irgendwie sozial? Und welche soziale Rolle übernehmen die großen Konzerne, die uns tagtäglich schon fast mit Gewalt begleiten? Was tun sie für uns alle, außer uns festhalten zu wollen?

Hier „oben“ über dem See Genezareth beginnt meine Seele gerade, sich neu zu sortieren. Und diese „Besserung“ scheint spürbar in einem irrsinnigen Tempo vonstatten zu gehen. Dieses „sich selbst in Ruhe beobachten“ ist ein gewaltiges Gefühl! Ich wünsche es jedem! Kein Mainstream mehr. Kein Fernsehen. Kein Handy. Keine E-Mails. Kein Terminplan mehr. Kein Plan für das Wiederkommen, keine Gewissheit. Kein Plan für den Tag, kein Plan für die Woche. Kein Autofahren. Kein Fertiggericht, kein Fastfood. Keinen Alkohol. Keinen Tee. Kein Gesprächspartner. Kein Navi, keine Ausweichroute, kein Stau. Kein Radio, keine Musik, kein Walkman, kein Technobeat. Kein Windows, keine Fehlermeldungen, kein Update, kein Neustart. Kein Warten auf andere, keine Ampel, kein Verkehrsschild. Keine Krawatte, kein Hemd, keine Schuhcreme. Kein Chef, keine Chefin. Keinen Arzt, keine Medikamente, keine Angst. Keine Brille. Kein Plan B. Kein doppelter Boden. Keine Gewissheit, ob meine Frau auf mich wartet. Keine Ahnung, wie es weitergeht …

Und doch eins: Dieses irrsinnig große Glücksgefühl der totalen Freiheit! Wäre ich nicht schon auf dem Jakobsweg gewesen, würde ich behaupten: Es ist das Gefühl deines Lebens! Doch festzustellen, dass dieses Gefühl immer wieder erneut wiederkehrt, sobald man nur loslässt und „Gott vertraut“, ist eine ebenso bedeutende Erkenntnis für mich. Ich lasse ja nicht meine Familie los. Ich lasse nur für eine Weile meine Ängste los. Ich schiebe die Bedenken der anderen zur Seite. Und ich stelle fest: Glück hat nichts mit Geld zu tun!

Ich glaube, ich habe es gerade eben nicht einmal erwähnt. Und ich glaube, es ist noch nicht einmal etwas Besonderes, ohne Geld unterwegs zu sein. Jedenfalls ist es für mich bei Weitem nicht die Hauptsache, sondern einfach nur ein weiterer Schritt der Selbsterfahrung, die mit Geld eben niemals so echt und so schön wäre. Ich erkenne: Glück ist, wenn du verletzlich bist und du dich geborgen fühlst! Im normalen Leben habe ich nie die Zeit, überhaupt einmal über mich selbst nachzudenken. Noch abwegiger ist es für mich, meinen Gedanken den „freien Lauf“ zu gestatten. Nun dürfen sie es. Frei laufen! Sich beim freien Denken Schritt für Schritt unbeschwert zu bewegen ist für mich wie eine Erleuchtung. Da arbeiten der Geist und der Körper wie von sich aus auf eine wundervolle Art zusammen.

Und da ist dieses unbeschreibliche Gefühl in mir, gerade auf so eine Art Ur-Harmonie gestoßen zu sein. Vor Jahrtausenden muss es so gewesen sein! Der Geist und das Gehen waren ein Einklang. Das tiefe innere Bewusstsein, fest verankert in einem tiefgreifenden Verständnis für die natürlichen Abläufe und einem unerschütterlichen Glauben, haben einen wohl Schritt für Schritt begleitet. Vielleicht hat der andere gefühlt, wenn ich an ihn gedacht habe. So wie ich jetzt hat man sich wohl nie wirklich allein gefühlt. Und wenn man dann jemanden, den man sich gewünscht hat, getroffen hat, standen sich wohl zwei fremde Vertraute gegenüber.

Fast scheint es so, als käme in der heutigen Welt das Schöne, das Spirituelle, die Hoffnung, oder wie andere es nennen „der Glaube“ gar nicht mehr vor. Vielleicht gibt es aber sogar viel viel mehr Menschen, als ich es mir vorstellen kann, die ähnlich wie ich durchaus auf der Suche nach den wahren Werten sind. Menschen, die mich womöglich gar nicht auslachen würden, sondern vielleicht sogar im Vertrauen sagen würden, dass sie sich „da draußen“ schon noch mehr vorstellen können. Dass sie schon „irgendwie“ an einen Gott glauben oder dass es da zumindest etwas gibt, was uns alle verbindet. Oder dass es so etwas wie ganz einfache soziale Verpflichtungen zwischen uns Lebewesen gibt: Dass der Stärkere einem Schwächeren hilft. Und nicht wie Banken, Kreditinstitute und Großkonzerne womöglich den Schwächeren einfach fertigmachen. Weil die Regel längst heißt: Hole dir die Rendite, mach ihn fertig, vernichte ihn dafür! Nimm alles, und gib nichts. Oder: Dass der Wissende dem Unwissenden hilft. Und nicht wie große Auskunfteien den Unwissenden womöglich mit Negativauskünften in seiner Existenz bedrohen, ihn von Pontius zu Pilatus rennen lassen, nicht wissend, dass er überall abgelehnt wird! Intrigiere, und schweige dann. Und: Dass der Verantwortliche Verantwortung übernimmt. Sich nicht die Gewinne einsteckt und den großen Schaden auf alle abwälzt. Mit jedem Meter fallen mir noch weitere Dinge ein. Dinge, die so klar sind, dass sie eigentlich keiner Regel und keines Gesetzes bedürfen. Hier draußen habe ich nun endlich die Freiheit, einfach gehen zu dürfen. Es gibt nichts, was mich aus dieser „modernen“ Welt bis hierher verfolgt.

Ich kann es mir endlich einmal erlauben, einfach alles zuzulassen von dem, was um mich herum so vorgeht. Vielleicht ist das aus psychologischer Sicht der wahre Wert einer Pilgerreise: Du benötigst plötzlich keinen geistigen Filter mehr, der dir den täglichen Irrsinn wegfiltert, um nicht an Reizüberflutung zu sterben. Kein Filter mehr! Hier komme ich dem jetzigen Gefühl noch einmal näher, wenn ich es richtig beschreiben kann. Keinen Filter mehr vor dem Gehirn betreiben zu müssen, ist für mich ein ungewohnter Ausnahmezustand. Es ist der Mut „alles hereinzulassen, was gerade da ist“.Und dieser Mut scheint belohnt zu werden. Denn was hier auf meiner Fußwanderung so alles in mich hineinspaziert, ist einfach nur noch schön.

Zum ersten Mal mache ich mir richtig bewusst, dass dieses „Gehen“ eine wahre Flut des Lebens mit sich bringt. Da meldet sich urplötzlich der zarte Duft einer kleinen rosafarbenen Blume zu Wort. Ich bücke mich, um herauszufinden, ob so eine kleine Blüte tatsächlich so intensiv duften kann, dass sie hier „oben“ meine Nase beeindrucken kann. Wann habe ich mich das letzte Mal in meinem Leben für eine kleine Blüte hingekniet? Wann habe ich dafür dreckige Knie in Kauf genommen?

Habe ich je in meinem Leben an eine kleine Pflanze gedacht, während ich weiter gehe? Habe ich jemals so etwas wie eine Verbindung zu einer Pflanze gespürt? O Gott, wie lächerlich mache ich mich gerade! Und doch: So glücklich wie jetzt war ich selten je zuvor!

 

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