Halbtageswanderung am Shvil Israel: Vom Yatir Forest nach Tel Arad, 14 km

Vom Yatir Forest nach Tel Arad

Wunderschöne Halbtagestour (ca. 13.7km, +213m, -403m)

Wer einen kleinen Teil des Israel-Trails kennenlernen möchte und dabei herausragende Landschaft erleben möchte, dem empfehle ich die Tour vom Yatir Forest bis nach Tel Arad. Hier lässt man den grünen Norden Israels mit seinen Wäldern hinter sich und erreicht am Har Amasa/ Mout Amasa schlagartig die Vegetationsgrenze zur Wüste. Ein Blick nach Norden zeigt ein letztes Mal die grüne Vegetation, während sich vor Dir urplötzlich die Weite der Wüste auftut. Leicht rechts Deines Blickes in den Süden liegt die Wüstenstadt Be’er Sheva vor Dir. (Meistens) unsichtbar etwas links von Dir liegt Arad vor Dir.

Eine uralte Römerstraße (heute ein holpriger Feldweg) bringt Dich vom Mount Amasa (eigentlich nur ein kleiner Hügel) sanft nach unten und in die trockene Ferne.

Die Tour ist atemberaubend schön und meiner Meinung nach unverzichtbar, wenn man Israel einmal mit seinen eigenen Füßen erkunden möchte und die Stille hier draussen selbst erleben möchte.

Erschöpfte Wanderer könnten die Tour nach ca. 8km in Drijat (1km abseits des Trails) abbrechen, versäumen aber eine entspannte und traumhaft schöne Strecke in die Stille der Judäischen Wüste (manche sagen auch, es wäre schon die Wüste Negev).

Die Tour ist technisch durchwegs einfach, jedoch etwas länger und landschaftlich traumhaf schön. Auch weniger geübte Wanderer mit etwas Durchhaltevermögen kommen hier bei geruhsamen Tempo voll auf ihre Kosten. Der Weg ist das Ziel und nicht das Tempo. Auf dieser Strecke können sich schnellerer Wanderer austoben und langsamere kommen eben etwas später an.

Wandertour von Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad (Landkarte)

Wandertour von Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad (Satellit/ Landschaft)

Egon auf der Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

Traumhafte Feldwege: Wanderung am Shvil Israel nach Har Amasa

Hier oben ist der Mount Amasa/ Har Amasa.

Sonne und Glück: Auf der Israel Wanderung gibt es Momente, die einen echt bewegen

Hier am Mount Amasa kann man zurückblicken in den Norden: Grüne Wälder (Yatir Forst, Meitar Forest, JNF-KKL, und das Städchen Meitar)

Ein Rückblick in den Norden: Meitar. Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad.

Intimer Moment: Christian Seebauer ist glücklich am Mount Amasa

Hier ist die Vegetationsgrenze

Schechinger Reisen mit dem JNF-KKL und Christian Seebauer: Hier entdeckt man die Weite Israels

Teil einer alten Römerstraße: Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

Wüste ist relativ! Hier entshenen menschliche Kontakte und echte Freundschaften. Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

Am Mount Amassa. Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

Gipfelfoto am Mount Amassa

Katja Tsafrir vom JNF-KKL auf der Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

Gottes Segen. Ein Moment in Stille und Einsamkeit bewirkt unendlich viel

Markus geniest den Augenblick am Mount Amassa für sich

Links in der Ferne liegt Arad. Rechts Be’er Sheva. Aber alles weit weg!

 

 

 

Egal, ob Du 80 bist. Egal ob Du 21 bist und Triatleth. Wenn Du hier nicht freundschaften findest und zu Dir findest, dann…

Die Gruppe ist weg. Es bleibt die irrsinnig schöne Stille! Mache diesen Moment zu Deinem Moment!

Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad: Römische und biblischen Vergangenheit begleiten Dich

Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

Wanderung am Shvil Israel vom Yatir Forest über Amasa nach Tel Arad

 

 

 

 

Buchcover Israel Trail mit Herz - Das Heilige Land zu Fuß, allein und ohne Geld
Auf einer geführten Wandertour kann man Israel von seiner schönsten Seite erleben. Es muss ja nicht immer gleich so extrem sein, wie im Buch Israel Trail mit Herz. Eine Leseprobe:

Die nächsten Tage sehne ich die Wüste herbei. Sie bringen mich heute nach wenigen Kilometern zur Philip Farm. Für Tische abwischen und Müll zusammenklauben bekomme ich ein Fladenbrot mit Tomatenpesto. Die Philip Farm wäre etwas für meine Kinder. Hier kann man mit echten Pferdenkutschen fahren. Ich schlafe wieder in Freien. Dann laufe ich durch die letzten Wälder vor der Wüste. Nun geht es zwei Tage durch die letzten großen Wälder am Israel Trail. Zusammenhängend bilden der Lavav-Forest, der Meitar-Forest und der Yatir-Forest das größte zusammenhängende Waldgebiet in Israel. Auch hier begegne ich überall den Spendertafeln des KKL. Von einer arabischen Familie, die hier Picknick macht, bekomme einen Schluck zuckersüße Cola. Meine Ernährung wird bescheidener. Und ich halte mich nicht mehr an die vorgeschlagenen Etappen des Reiseführers. Ich gehe, so weit die Füße mich tragen. Wasser finde ich auch an Picknickplätzen im Wald. Auch hierfür sei den deutschen Spendern Dank! So kann ich mir oft den Gang ins nächste Kibbuz sparen, wenn ich Wasser nachfüllen möchte. Hier gibt es manchmal fließendes Wasser, oder ich treffe hier jemanden, der mit dem Auto zum Park gefahren ist und mir Wasser abgibt.Kurz vor Meitar geht der Israel-Trail dann doch einmal an der Straße entlang, genauer gesagt zwischen dem Grenzstreifen zum Westjordanland und der Straße. Rechts ist alles grün, links ist alles braun und dürr. Ich gehe an Meitar vorbei, auch wenn ich in Sachen Lebensmittel bereits auf Reserve laufe. Ich möchte einfach noch bis zum Sonnenuntergang wandern. Ein leichtes Auf und Ab bringt mich durch den Meitar-Wald und herrliche Wiesen. Dann stehe ich auf einer Anhöhe und blicke hinab in einen üppig grünen Kessel, der unter mir liegt. Vor mir breiten sich mehrere Quadratkilometer Weidelandschaft aus. Hier werde ich mein Zelt aufstellen. Auch heute tue ich das wieder reichlich spät, aber immerhin noch im letzten Licht. In Ermangelung großer Essensvorräte gehe ich im Anschluss daran direkt ab ins „Bett“. Wieder verbringe ich eine herrlich ruhige Nacht im Freien. Gut, ich habe fast vergessen, wie sehr einen die laut heulenden Schakale erschrecken können. Denn heute sind sie nicht auf Abstand gegangen. Es fühlt sich an, als würde uns nur die dünne Zeltplane voneinander trennen. Ich brauche lange, um meinen Puls wieder zu beruhigen und zu schlafen.

Dann schrecke ich erneut hoch. Ich habe doch gerade etwas gehört. Oder? Gebannt lausche ich in die Stille der Nacht. Irgendetwas war da. Vorsichtig und leise öffne ich einen kleinen Spalt mit dem Reißverschluss. Ich sehe nichts, außer tiefschwarze Nacht. Als ich mich gerade wieder hinlege, höre ich dann Stimmen. Also doch. Und ich höre Schritte, die auf mich zukommen. Mir stockt der Atem. Zum ersten Mal habe ich ein ungutes Gefühl. Ich sehe keinen Lichtkegel. Jemand kommt da im Dunkel auf mich zu. Je nach Wind oder Hügel sind die Stimmen dann für einen Moment wieder weg. Das ist noch unheimlicher. Dann kommen sie wieder und werden vernehmbar lauter.

Es sind zwei Männer, die hier im Dunkel auf mich zukommen und arabisch sprechen. Das beunruhigt mich noch mehr. An den Tonfall der hebräischen Sprache habe ich mich in Laufe der Zeit recht gut gewöhnt. Hebräisch kommt mir viel vertrauter vor als Arabisch. Und Hebräisch ist viel ruhiger. Nicht so hart und nicht so hektisch. Wenn Araber sich unterhalten, kann man als Europäer nie so recht wissen, ob sie sich vielleicht streiten. Und ich weiß nicht, was jetzt gleich passieren wird. Haben sie mich schon entdeckt? Oder werden sie gleich über mein Zelt stolpern? Ein kleiner Trampelpfad hin zur Grenze führt fast direkt an meinem Zelt vorbei. Was wollen die von mir? Ich starre aus meinem kleinen Spalt mit den Augen in die Nacht. Das einzige, was ich erkennen kann, sind Sterne. Dann bleibt mir das Herz fast stehen. Ich sehe die beiden plötzlich gegen den Sternenhimmel als pechschwarze Silhouetten. Sie sind keine drei Meter von mir entfernt stehen geblieben. Sie sehen mein Zelt. Ob auch sie erschrocken sind? Nach einem schier endlosen Augenblick gehen die beiden wortlos an meinem Zelt vorbei. Ich fühle mit meinem Körper die Schwingung am Boden. Beide gehen rasch weiter und verschwinden in der Dunkelheit. Nach einiger Zeit unterhalten sie sich wieder auf Arabisch. So kann ich hören, wie beide sich entfernen. Mein Puls rast noch lange.

Waren das Grenzgänger, die hier in Israel heimlich ihr Geld für ihre Familien verdienen? Werden sie gleich da vorne in einem Loch im Zaun auf ihre Seite der Grenze gehen? Ich weiß es nicht und versuche wieder zu schlafen. Keine Schakale mehr bitte, und auch keine nächtlichen Wanderer mehr, bitte! Weil ich extrem erschöpft vom Wandern bin, schlafe ich dann doch noch – bis zur Operation „tent down“.

Was sich während meines Schlafs da auf den Feldern zusammengebraut hat, ahne ich nicht. Dass die strategisch günstigen Plätze eher oben sind und niemals in einer Senke, habe ich mir beim Einschlafen gedacht. Ein Angriff findet immer von oben statt. Sei es durch Wasser, sei es durch eine Gerölllawine, sei es durch einen Überraschungs-angriff. Im Schutz der Dunkelheit haben Feldwebel die Hügel eingenommen und beobachten den nächtlichen Orientierungsmarsch ihres Bataillons mit dem Nachtsichtgerät. Eine komplette Hundertschaft Soldaten/Innen stolpert hier unten ohne jegliches Licht auf den Meitar-Feldern herum. Und noch bevor ich wach werde, stolpert einer der Gefreiten auf mein Zelt und damit auf mich. Seinen Hintermann ereilt das gleiche Schicksal. Er landet wiederum auf seinem Kameraden und rammt mir hartes Gerät in meinen Magen.

Todesangst klingt untertrieben. Ich weiß nicht im Geringsten, was gerade passiert, werde aber jeden Moment ersticken oder erdrückt werden. Plötzlich höre ich überall um mich herum hebräische Stimmen, Chaos und Anweisungen. Viele Lampen gehen an und grünes Licht scheint durch meine Zeltplane. Ich spüre jedoch keine Schläge, sondern eine Art Vorsicht „à la rohes Ei“. Was ich spüre, ist ein innerlicher Kampf zwischen meinem von der Steinzeit geprägten und ältesten Teil meines Gehirns mit dem fühlenden Bewusstsein. Der prähistorische Teil meines Gehirns kennt nur die Gegenmaßnahmen Angriff, Flucht oder Erstarrung. Die ersteren Varianten fallen bei mir – eingewickelt wie eine Mumie – aus. Aber Erstarrung ist für mich auch keine gute Option. Ich winde mich und trete wie wild um mich, ringe nach Luft. Sehr schnell lässt das Gewicht über mir nach. Mit vereinten Kräften macht man sich auf die Suche nach dem Reißverschluss, um mich aus meiner misslichen Lage zu befreien. Als ich endlich in das Freie sehen kann, blicke ich in unzählige Lichtkegel, die meine Pupillen überfordern.

Ein recht witzig vorgetragenes „Schalom“ aus der hinteren Reihe der Soldaten/Innen sorgt rasch für Entspannung. Dann entsteht sogar ein netter Smalltalk um mich herum und mit mir. Auch ein höherer Dienstgrad ist nun hier und begrüßt mich, indem er sich zu mir niederkniet. Er bleibt völlig ruhig und entspannt. Die Lampen sind wieder aus und ich erzähle ein wenig von meinem Israel Trail. Wie von Geisterhand verschwinden die Soldaten/Innen wieder im Schutz der Dunkelheit. Der letzte von Ihnen dreht sich noch einmal um und ruft laut zu mir zurück: „Hey, Christian! Have a good sleep!“

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