14 Isfiya – Nahal Me’arot

Der Shvil Israel von Isfiya nach Nahal Me’arot Von Isfiya aus geht es beständig bergab Richtung Mittelmeer. Und man durchlebt hier als Wanderer auf dramatische Art und Weise die Folgen der verheerenden Waldbrände von 2010. Denn der Israel National Trail geht mitten durch das Gebiet der Carmel Mountains und durch die Wiederaufforstungsprojekte des KKL. Das, was der Normalinteressierte hier nur

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JNF-KKL Hütte am Israel Trail

15 Nahal Me’arot – Zikhron Ya’akov

Israel-Trail: Nahal Me’arot – Zikhron Ya’akov Diese Etappe ist grün. Oder? Sie war es einmal. Und sie wird es auch wieder. Dazwischen waren die verheerenden Waldbrände 2010, deren Spuren man immer wieder als Hiker zu sehen bekommt. Das stimmt schon nachdenklich. Als langsamer Wanderer entwickelt man ein inneres Problembewußtsein für die Natur. Und man ist dankbar, wenn man sieht, dass

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Israel Trail an der Mittelmeerküste

16 Zikhron Ya’akov – Hadera

Nach guten zwei Wochen geht es durch die Ausläufer der Karmel Berge endlich zum Mittelmeer. Hier wechselt das Klima schlagartig. Und die mediterrane Kulisse tut nach den vielen Bergen richtig gut.   Plötzlich stehe ich hier hoch über dem Mittelmeer und erblicke eine ganz andere Seite von Israel. Da hinab führt mich nun der Trail. Und ich freue mich darauf!

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17 Hadera – Poleg Beach, Netanya

Der Israel National Trail an der Mittelmeerküste: Das bedeutet Wandern in herrlichster Natur. Es ist aber auch ein wenig anstrengender im Sand, als ich es mir so gedacht hätte.   Diesen Ausblick bekommt man zum Nulltarif. Hätte sich jemand Israel und den Israeltrail so mediterran vorgestellt? Hier ist er. Ich selbst habe heute Blasen, die ich mir aufstechen muß und

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Hoch über dem Strand

18 Poleg-Beach, Netanya- Tel Aviv

Eine Wanderung durch Israel am Mittelmeer. Feiner Sand begleitet mich nun auf Schritt und Trit. Das Klima am Israel National Trail ist nun ein mediterranes, ganz so, wie man es von Korsika, Saint Tropez oder der Toskana her kennt. Ich bin froh, das ich hier auf eine Gruppe Wanderer stoße, die mir nicht nur etwas zu essen geben, sondern denen

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Tel Aviv aus der Luft von von Bat -Yam aus, Foto: Michael Shubitz für israel-trail.com

19 Tel Aviv – Tel Afek

    Dieses sensationelle Luftbild hat Michael Shubitz mit seiner Drohne gemacht. Da bekommt man gleich wieder Lust, im Heiligen Land zu landen. Wie aber sieht das eigentlich unten aus, als Wanderer? Interessant: Der Israel Trail führt gar nicht wirklich durch die Großstadt Tel Aviv sondern verläuft an den unendlichen Windungen des Yarkon Rivers entlang immer im Grünen. Aus 1

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Israel National Trail bei Gimzo

20 Tel Afek – Gimzo

Zu Fuß in den Süden. Was für ein Gefühl, wenn neben einem gerade eben die Eisenbahntrasse und die Autobahn verläuft. Und da ist alles viel schneller unterwegs, als Du! Womöglich sind die Autos heute Abend schon in Eilat. Aber lassen wir dieses komische Gedankenspiel. Denn heute treffe ich eine Familie beim Betteln. Und die Kinder blicken mich mit großen Augen

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Gimzo am Shvil Israel, Zelten im Freien

21 Gimzo – Messilat Zion

Irgendwie fühle ich mich heute wie am Jakobsweg an der Küste in Spanien. Es ist angenehm kühl, eine leichte Brise weht. Optimal zum Wandern also. Und auch heute führt mich der Israel National Trail ausschließlich durch grüne Natur. Die Wege sind hier traumhafte Feldwege. Asphalt? Gott sein Dank gibt es das am Israel Trail praktisch nirgendwo. Doch auch wenn es

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22 Messilat Zion – Tzova

Längst habe ich meine eigenen Etappen völlig frei gestaltet. Kein Plan mehr, einfach gehen, so weit die Füße tragen. Und natürlich auch, so weit es Freude macht. Jacob Saar, der Autor des “Red Book” hat mich gestern bei sich übernachten lassen. Heute hat er mich noch ein paar Meter begleitet, zusammen mit seinem Hund. Und dann hat er mir alles

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The Sataf am Israel National Trail

23 Tzova – Eziona Junction, Netiv Ha’Lamed Heh

Der Israel National Trail: Ein Weg – viele Zeichen. Hier ist er auch der Weg mit dem roten Pfeil. Und er ist für kurze Zeit ein grüner Fahrradweg. Und es ist der Orange-Blau-Weiße Israeltrail. Und es ist ein KKL-Wald, den ich hier gerade wieder durchquere. Zu besseren Illustration zeigt diese Übersichtstafel hier dem interessierten Wanderer: Nichts. Ähm, könnte ich nur

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24 Netiv Ha’Lamed Heh – Beit Guvrin

Mein Zelt habe ich irgendwo bei Bar Giora aufgebaut. Hinter mir liegt der Aminadav-Wald und viele Höhenmeter. Die Nacht hier mitten im Freien war heute wieder eine Wohltat. Jacob Saar hat mir ein wenig Verpflegung geschenkt und so geht es mir heute richtig gut. Zum ersten Mal höre ich spät in der Nacht Schakale heulen. Gleich in der Früh habe

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26 Tel Keshet -Kibbutz Dvir

Nur ein kleiner Spaziergang, heute. Flach. Grün und traumhafte Landschaft. Übernachtet habe ich auf der Philip Farm. Ein wenig abseits habe ich mein Zelt aufgeschlagen. In Sichtweite der Zivilisation und doch in gebührendem Respekt. Eine merkürdige Mischung eben, wenn man nach all den Wochen komisch wird. Wie ein scheuer Hund bin ich dann mal nach vorne gegangen. Immer ein paar

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27 Kibbutz Dvir – Meitar

Die letzten Wälder vor der Wüste Schritt für Schritt wird mir klar, dass sich hier die Landschaft langsam ändert. Grün ist ganz besonderes und es wird nicht mehr lange dauern, bis ich die Wüste Negev erreicht habe. Hier durchschreite ich noch den Meitar Forest, den Yattir Forest und den Lahav Forest. In zwei Tagen ist Schluß damit. Dann wird es

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28 Meitar – Amasa

Heute geht es ca. 23 Kilometer von 400m über Null auf knapp 900m über Null. Wobei ich eigentlich noch die Kilometer abziehen müsste, die ich gestern noch gelaufen bin. Nach meiner Nacht mit Schakalen, arabischen Stimmen und Soldaten bin ich heute etwas kraftlos unterwegs. Ich bin froh, dass mich die Sonne rasch wärmt, denn es ist eiskalt in der Früh,

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29 Amasa – Arad

Vielleicht geht es einfach darum, alles abzulegen, was ansonsten Glück verhindert.     Auszug aus dem Israel Trail mit Herz – Buch: Bis Mittag war ich nicht Wasser lassen. Scheinbar habe ich auch nicht geschwitzt. Trotzdem wird mir plötzlich schwarz vor Augen und ich setze mich hin. Bisher habe ich nur eineinhalb Liter Wasser getrunken, viel zu wenig! Gerade noch

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30 Arad – Be’er Efe

Ab Arad beginnt nun wirklich die Wüste. Erst die Judäische Wüste und dann die Negev. Als Wanderer merkt man nichts davon.   Die ersten Meter aus Arad raus geht man noch in der Nähe der Landstraße 31 zum Toten Meer. Und wenn man die Wüste nicht gewohnt ist, vermittelt das noch für eine erste halbe Stunde so ein kleines Gefühl

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31 Be’er Efe – Meizad Tamar

  Strenggenommen noch nicht Negev, sondern die Judäische Wüste. Und Naturschutzgebiet. Die Etappe von Be’er Efe nach Meizad Tamar ist eine eher leichte aber sehr schöne Wüstenetappe. Nur etwa 17 km, lang. Und immer leicht bergauf. Von 50 m über Null auf 400 m über Null. Tsur mach kurz Pause. Eine gute Idee. Es ist noch kühl. Kurz danach entstand

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32 Meizad Tamar – Makthesh Katan/ Small Crater

Eine der beeindruckensten Touren am Israel National Trail: Der Makhtesh Katan Krater bzw. The Small Crater – Machtesch Katan – HaMakhtesh HaKatan Hier erst einmal der Weg dorthin in der Morgensonne.   Und im Osten ein Blick auf das Tote Meer. Faszinierend sind die unterschiedlichen Gesteinsarten. Rot. Violett. Am Kraterrand angekommen ergibt sich ein Blick wie aus einem Flugzeug… das

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Blick in den Canyon, Nahal Yemin

33 Makthesh Katan – Nahal Yemin – Oron

Heute geht es erst einmal 7 Kilometer recht flach und angenehm auf einem herrlichen Gebirgspfad dahin, um dann in das atemberaubend schöne Nahal Yemin (Yemin Canyon abszusteigen). Das Ende der Etappe ist die Quelle Ein Yorkeam bzw. der Schlafplatz bei der Oron Factory. … und dann stehe ich urplötzlich vor dieser gigantischen Kulisse. Direkt vor mir geht es 200 Meter

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34 Oron – Mount Karbolet – Mador Night Camp

… oder: Der gefürchtete Mount Karbolet! Just do it.   Jacob Saar beschreibt in seinem Buch den Mount Karbolet als die härteste Tour am gesamten Israel National Trail. Die härteste von 50 Etappen. Aber langsam. Respekt ist angebracht. Aber die Tour ist absolut machbar, wenn man früh genug aufsteht, genug Wasser dabei hat und den nötigen Respekt vor der Natur

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