Depressionen – ein beschissener Vorteil!

Depressionen sind kein leichter Begleiter. Wie schafft man eigentlich den Shvil Israel? Und wie bereitet man sich darauf vor? Wer unter schweren Depressionen leidet, hat gleichzeitig ganz andere Probleme, findet aber womöglich am Shvil auch ganz eigene und sehr hilfreiche Antworten für sein Leben. Dass der Shvil Israel für Menschen wie mich ein Lichtblick und eine echte Hilfestellung sind, möchte ich Euch hier in einem sehr subjektiven Beitrag näher bringen. “Normale” Menschen sollten ihn lieber NICHT lesen!

1.014 Kilometer, 20.000 Höhenmeter, allein und ohne Geld. Deiner Krankheit “Depressionen” kannst Du nicht entrinnen. Hier allein kannst Du Dich ihr aber ehrlich stellen!

 

Depressionen? Wer verdammt geht denn überhaupt einen Pilgerweg?

Auch wenn der Israel National Trail kein Pilgerweg im eigentlichen Sinne ist, so ist er doch einer, der Dich hautnah zu Dir selbst bringt. Doch wer tut sich so etwas überhaupt an?

Viele meiner besten Freunde können auch heute nicht verstehen, warum man freiwillig über 1.014 Kilometer und weit mehr als 20.000 Höhenmeter zu Fuß zurücklegen möchte. Dabei geht es gar nicht um die Strecke und um irgendwelche sportlichen Leistungen.

Es geht darum, auszubrechen!

Auszubrechen aus den eigenen Gedankenspiralen. Grenzen zu überwinden, sich selbst wieder zu spüren und Gefühle “zu fühlen”. Und auch, Halt im Glauben zu finden. All das funktioniert nämlich im ganz normalen Alltag für einen, der Depressionen hat, oft nicht mehr so richtig. Denn leider ist oft die Gefühlswahrnehmung stark verschoben (zu viel Negatives, zu wenig Positives). Vielleicht aber ist es auch alles noch viel viel schlimmer und die innere Gefühlswelt ist längst verstummt – wie bei mir (damals).

Das Schlimmste daran: Niemand um Dich herum bemerkt es! Nicht Deine eigenen Eltern. Nicht Deine besten Freunde. Du bist ja immer (noch) der “Pausenclown”, der “Hochbegabte”, der “Spontane” und was weiß ich nicht alles. Und genau so entsteht Sch…”Erfolg”. Man funktioniert für die Aussenwelt scheinbar perfekt. Und doch oder gerade deshalb entfremdet man sich innerlich immer weiter von sich selbst. So lange eben, bis man am Ende gar nichts mehr spürt – außer, dass es einen hin- und wieder innerlich fast zerreißt. Gut, es ist noch nicht das Ende, Gott sei Dank!

Nochmal eine große Bitte: Wenn Du “gesund” bist – also wenn Dir Depressionen fremd sind, dann bitte: Lese NICHT weiter! Du wirst es womöglich nicht verstehen, wie so viele in unserer Gesellschaft, die absolut gar nichts über diese Krankheit wissen wollen. Also klicke bitte hier weg, wenn es Dir gut geht.

Verrückterweise (und ja, wenn man einmal in der Psychiatrie war – ist man ja verrückt) habe ich mir am Israel Trail und auf Jakobswegen immer die Frage gestellt: Wer geht eigentlich diesen Weg? Wer in aller Welt tut sich das an? Und dabei habe ich viele Menschen getroffen, die sich ganz so wie ich verhalten haben: Riesige Fassade außen herum. Riesige Show! Und… hier draußen total zerbrechlich!

Bemerkenswert: Auf den Pilgerwegen kann man diese Fassade als Außenstehender auch hie und da durchbrechen. Und dann hat man plötzlich Menschen vor sich, die unmittelbar vor Dir zusammenbrechen. Wow – denke ich mir dann – endlich die Mauer durchbrochen! Da steht jetzt gerade der echte Mensch vor Dir und bricht in Tränen aus.

Ich denke fest: Genau deshalb ist er/sie hier!

Nein, Depressionen zu haben, ist keine Schande. Es ist auch nicht unnormal. Es ist einfach Teil Deines Ichs, um es etwas besser zu verstehen. Und es gibt so verdammt viele hässliche Formen davon: Manisch Depressiv, bipolar, ängstlich, Todesmutig, panisch, von Wut zerfressen und Tausend andere Varianten.

Ist man deshalb ein schlechterer Mensch? Ein Versager? Ein Verlierer? Einer, der mit dem Leben nicht zu Recht kommt? In gewissem Sinne ja, denn immer wieder spielt mir mein Verstand diesen bösen Streich, dass er mich glauben lässt, ich sei absolut nichts wert. Und dabei lässt er mich doch gleichzeitig fest glauben, dass mein eigener Maßstab stets der richtige sei und nur die anderen mich mit purer Gewalt brechen wollten. Mein Bewertungssystem liefert leider sehr oft falsche Ergebnisse!

Mein bester Freund Aron Kamphausen schreibt mir dann Gehts dir nach dem Spaziergang ein wenig besser mein Freund?“.

Wow! Solche Freunde hatte ich früher nicht im Leben. Oder ich Trottel wusste nichts davon und habe nie einen an mich herangelassen, so wie ich bin. Mit all meinen Fehlern und all meinen menschlichen Werten. Vielleicht hätte ich mal reden sollen. Aber meine Angst war einfach so groß, dass ich mein Leben lang lieber geschwiegen habe.

 

Meine Stimmungen habe ich oft auf Leinwand gemalt und früher dann im Speicher versteckt:

Meine Ölbilder kannst Du hier sehen: http://www.seebauers-world.com/

 

Auf meinen Pilgerwegen habe ich viele zu Fuß ganz “klein” getroffen: Staatspräsidenten, Aufsichtsräte, Vorstände, Promis, Milliardäre, Weltfußballstars. Und NoNames mit der gleichen Last! Allen gemein am Weg war die Erkenntnis, dass dieser “echte” Weg nun der wichtigste ihres Lebens ist! Wichtiger als jeder finanzielle Weg, wichtiger als jeder öffentlicher Weg. Wichtiger als alles andere.

Fast jeder, den ich auf meinen Pilgerwegen zu Fuß getroffen habe, war ganz nahe “am Wasser” gebaut. Und fast jeder hat an irgendeinem Punkt gespürt, dass er/sie gehen MUSS, um mit mehr oder weniger Gewalt die Show und den Ballast abzulegen, um das wahre Leben wieder zu spüren (und ggf. seinem lieben Gott wieder nahe zu kommen).

Buen Camino heißt nicht immer nur “Willkommen” sondern manchmal auch “laß mich allein. Ich habe Angst davor, dass Du mir zu nahe kommst. Ich bin noch nicht so weit!

Ich habe nur wenige “ganz gesunde” Menschen getroffen, die nur einfach einmal so in bester Verfassung den Trail (oder den Camino) gehen. Denn: Jeder hatte seine ganz eigene Geschichte. Manche dramatisch, manche traurig, manche unfassbar.

Wer so einen Weg gehen will, will und muss seine Grenzen überschreiten, sich peinigen und ausbrechen! Die Chancen, dass dies gelingt sind hoch! Und die Chancen, wertvolle Erkenntnisse daraus fürs Leben mitzunehmen, sind ebenfalls sehr hoch.

Es macht doch jetzt keinen Sinn, einen Pilgerweg zu gehen…?

Wann dann, wenn nicht jetzt?

Es macht auch keinen Sinn, aus einer Gondel zu springen, weil Dein Schmerz so groß ist, dass Du nicht mehr siehst, dass Deine Familie Dich liebt. “Begib Dich auf einen Pilgerweg” ist ein viel besserer Ratgeber! Und auch die Aufforderung: “Stelle Dich Deinem Schmerz, nehme ihn an, beginne Deinen Lauf mit Deinem Schmerz!” ist ein viel besserer Ratgeber. Denn wenn Du erst mal wieder Schmerzen spüren kannst, bist Du auf der Genesungsskala doch schon ganz weit angekommen.

Oil Paintings from Christian Seebauer: Hier bin ich am Jakobsweg! Klein. Glücklich.

Link zu meinen Ölgemälden: www.seebauers-world.com ->

 

Gesunde” können sich meistens gar nicht vorstellen, was Depressionen sind. Dabei kann es jeden treffen: Auch die Krankenschwester, die selbst in der Psychiatrie arbeitet!

Es ist (für den Gesunden erstaunlicherweise) meistens eben gar nicht Jammerei und Wehklagen. Es ist oft vielmehr die totale Abwesenheit von allen wünschenswerten und echten und angenehmen Gefühlen. Es ist z.B. der Zustand einer zu Stein verkommene Seele und das wenige was man fühlt ist stets verkehrt! (Es gibt Tausend Varianten, meine Beschreibung trifft  nie, ausser womöglich für mich selbst)

“Es ist ein böser Streich den Dir Dein Gehirn ständig spielt”

Auf dem Weg kannst Du alles neu sortieren! Auch biochemisch gesehen kannst Du manche festgefahrenen Strukturen Deines Gehirns verlassen und neue Strukturen aufbauen.

Wer den Shvil geht, mag viele Motive haben. Eines davon ist womöglich der Wunsch, aus Deinen Depressionen auszubrechen. Tue es! Gehe los!

(Meinen Shvil Israel habe ich längst hinter mir und andere Wege vor mir. Was mir heute hilft, wenn es mir schlecht geht, sind gute Freunde wie Aron, Rachel etc, die ihre Erlebnisse vom Shvil posten! Dann fühle ich plötzlich wieder, kann mitfiebern, mitfühlen! Glücklich sein.)

Der Israel National Trail ist für jeden etwas. Naja – entscheiden musst Du das selbst. Eine glückliche Tageswanderung? Ja. Eine Wanderung in der Gruppe und Träumen von mehr? Ja. Selbstfindung? Ja. Den eigenen Glauben finden? Vielleicht ja. Ein besserer Mensch werden? Nein. Achtsamer werden? Ja. Mit Depressionen besser zu Recht kommen? Vielleicht ja. Bei mir: Ja!

Extrem beschämend: Tränen bei geschenkten Lebensmitteln

 

Vorbereitung zum Pilgern? Depressionen kein Nachteil!

“Menschen mit Depressionen sind im Prinzip schon bestens vorbereitet!”

Eigentlich sollte man sich auf einen Pilgerweg gut vorbereiten. Eigentlich. Manchmal ist es aber auch besser, jetzt einfach loszuziehen. Alles andere ergibt sich dann schon von selbst.

Grundsätzlich gibt es für einen Pilgerweg m.E. mindestens zwei wesentliche Faktoren: Den Körper und den Geist. Also Fitness und Psyche. Vorweg: Ich bin der festen Überzeugung, dass man körperlich schon fit sein sollte (es aber auch werden kann) und sich ein Weg zu einem sehr sehr großen Teil im Kopf entscheidet.

Die Gute Nachricht: Menschen mit Depressionen sind i.d.R. nicht (wie man annehmen könnte) wehleidig. Ganz im Gegenteil: Schmerz zu unterdrücken und trotzdem weiterzumachen kennen sie bestens!

Und jetzt sind wir beim Vorteil, den ein “Depressionskranker” womöglich hat: Er befindet sich in ständigen besch… gedanklichen Endlosschleifen, die potentiell so stark sind, dass sie über ein LEBEN Oberhand gewinnen können. Auch wenn der “Depressionskranke” – wie ich – manchmal kaum mehr etwas “echtes” auf die Reihe bringt, so ist doch hin und wieder der Wusch da, auszubrechen. Und dieser Wusch ist extrem kraftvoll! Also setze ihn in pure Laufenergie um! Gehe da weiter, wo andere aufgeben! Peitsche Dich zu weiteren Kilometern, um endlich alles hinter Dir zu lassen:

Depressionen sind beim Pilgern womöglich kein Nachteil, sondern ein Vorteil.

Dort wo andere längst wehleidig aufgegeben haben, kannst Du damit beginnen, Dich auf neues Terrain zu bewegen! Du kannst nun endlich – im positiven Sinne – über die Grenzen gehen, ohne gegen einen Baum zu fahren.

(Falls Dir Depressionen fremd sind und Du hier immer noch weiter liest, dann klicke endlich weg… oder Danke, dass Du damit beginnst, Dich zu interessieren. Eine Umarmung hilft oft mehr, als wegzusehen. Danke Dir!)

Depressionen/ Pilgern: Gefühle beginnen erst dann, wenn Du den Schmerz ertragen kannst!

 

Gefühle kommen erst lange nach dem Schmerz…

… leider. Und doch: Gott sei Dank, dass sie überhaupt irgendwo endlich wieder beginnen können. Denn wer schwere Depressionen hat, der fühlt schon lange nichts (richtiges) mehr, obwohl er doch so sehnlich fühlen will!

Lernen ist Schmerz, sagt man schon kleinen Kindern. Stimmt. Aber eben nur, wenn man Schmerz überhaupt empfinden kann! Deshalb ist es kein schlechter Rat, so weit an die Grenzen zu gehen, dass man eben Schmerzen und Gefühle endlich wieder fühlen kann. (ADHS ruhig zu stellen ist, einen Hochbegabten ohne Urteil in ein chemisches Gefängsniss zu stecken!) Denn dann weiß man auch später wieder: Es gibt sie: Die Gefühle. Und erst dann und damit kommen die normalen, die klaren Gedanken wieder! Auch wenn wir als Kind nie erkannt und nicht gefördert wurden, ist es nie zu spät. Die Vergangenheit ist keine Entschuldigung.

Gefühle sind ein reinigendes Gewitter. Feuchte Augen zu bekommen, ist ein Segen. Allein dafür hat sich der Shvil jede Sekunde für mich rentiert. Feuchte Augen zu bekommen bedeutet, dankbar zu werden, demütig zu werden. Es ist der Beginn, Glück wieder zu spüren.

Wenn Du den Shvil gehen willst, dann gehe ihn. Doch bitte Deinen Lebenspartner um ihren/seinen Segen! Bitte ihn/sie, Dich für einen Augenblick loszulassen. Bitte sie/ihn, Dich mit guten Gedanken zu begleiten, an Dich zu glauben, vielleicht sogar für Dich zu beten. Genau dann kehren Deine Gefühle wieder zurück!

Doch bedenke: Auch Dein Partner/In hat womöglich schon lange Zeit sehr großen Schmerz darüber verspürt, dass Du schon lange “nicht mehr da warst”. Wenn Du zurückkommst, musst Du etwas ändern!

Klar, keiner traut sich es zu sagen: Mit Depressionen am Israel Trail

 

Extremleistung am Shvil

Der Israel National Trail zählt definitiv zu einem der härtesten Fernwanderweg der Welt. Mach Dir das bitte klar! Du könntest mehrere Versuche brauchen, um zu Dir zu kommen. Ja, Du kannst das schaffen. Aber es zählt gar nicht der Weg. Es zählt schon der Versuch: Dass Du endlich aufbrichts, ausbrichst! Nur darum geht es! Denn danach brauchen Dich Deine Familie, Deine Freunde und vielleicht auch ganz andere Seelen, denen Du nun helfen kannst und helfen musst! Doch jetzt, genau jetzt, brauchts Du Deine Familie!

Ja, der Shvil ist extrem! Nicht der perfekte Triathlet wird ihn begehen, sondern Du! Dafür musst Du brennen. Und Schmerz musst Du nun wohl auch annehmen… (Das wolltest Du doch?)

Ganz klar ist vielleicht sogar jede einzelne Etappe eine, auf der Du wieder etwas spüren kannst.

Du kannst endlich wieder herausfinden, dass nach einer Weile wieder Selbstmitleid, Schmerzen (physisch und psychisch) kommen und damit wieder Dein eigenes Leben einen Weg zu Dir findet. Es zeigt Dir “ICH bin hier!”. Dann musst Du diesen Weg auch annehmen und gehen.

Niemand – wirklich niemand – ist wohl den Shvil ohne sein eigenes Päckchen gelaufen. Jeder hat Schmerzen “angenommen” und ist mit Schmerzen gelaufen! Als Depressionskranker hast Du eine extrem hohe Gefühlsgrenze. Du kannst also locker mal mit Schmerzen laufen. (Kein guter Tipp für normal Gesunde!)

Der Shvil ist wirklich extrem. Und hier hast Du die Chance, über Deine Grenzen zu gehen. Was Du dann erkennen wirst ist Deine Sache! Bei mir waren es die Menschen in Israel, die mich regelmäßig zu Tränen bewegt und tief berührt haben. Wie gesagt, es ist Deine Sache, Hauptsache Du beginnst wieder zu fühlen… und zu Laufen!

72 Kilometer-Etappen? Ja, habe ich gemacht. Immer wieder einmal. Warum? Einfach, weil es mir endlich gut ging! Weil ich alle Gedankenspiralen vergessen habe und gelaufen bin, solange die Füße und Gott mich tragen! Gott? Wenn Du daran glaubst oder es nur wünschst, dann wirst Du ihn dort draußen endlich finden! In der Wüste wirst Du Zeit haben, mit Ihm zu sprechen. Vielleicht das erste Mal in Deinem Leben.

Weint man, wenn man depressiv ist?

 

Leider nein. Erst wenn man wieder etwas fühlen kann, kann man auch weinen! Das kann vielleicht ein “gesunder” Mensch nicht verstehen… aber zu Weinen bedeutet einfach, dass man wieder in die Welt der Gefühle eingetreten ist, mit dabei ist, fühlen kann.

Am Israel Trail wird es Dir vielleicht auch irgendwann einmal passieren, dass die Gefühle Dich überwältigen. Dann ist es soweit! Schäme Dich nicht dafür, sondern begreife diesen Moment als etwas Gott gegebenes, als etwas ganz Besonderes! Du bist wieder angekommen und bereit, auf Deinen Weg nun vieles “nachzuholen”, was Dir gefehlt hat!

Tränen für ein Stück geschenkte Brot, extrem bitter und doch: Das ist wahres Glück. Danke Israel!!!!!

 

Vorbereitung und Nachbereitung

Es gibt heute in der Literatur und im gesellschaftlichen Kontext leider nur sehr wenige Ansätze, aus Deinen Depressionen “erfolgreich” auszubrechen oder mit ihnen wenigstens ein halbwegs gutes Leben zu führen.

Die härteste Übung kann Dir leider niemand abnehmen: Irgendwann selbst zu erkennen, dass Du Hilfe brauchst! Du musst in einem lichten Moment erkennen können, dass es nicht die anderen sind, die Dein Leid verursachen, sondern dass womöglich Dein ganz eigenes “Bewertungssystem” einfach nicht richtig eingestellt ist!

Was hilft, ist also “Selbsterkenntnis” oder zumindest Zweifel und der Wunsch “auszubrechen” und endlich Konsequenzen zu ziehen!

 

Möchtest Du Deine eigene Geschichte erzählen und anderen helfen? Dann lass es mich wissen und hilf mit, etwas Gutes zu tun!

 

Du bist nicht allein!

Deine besten Freunde haben das Gleich wie Du! Aron Kamphausen engagiert sich in einem irrsinnigen Ausmaß für die Shvil Israel Gemeinschaft! Manchmal habe ich ihn und seine Reaktionen nicht verstanden. Heute ist er – und das sage ich nicht einfach so – mein bester Freund! Er ist brilliant, genial,

Aron Kamphausen

besitzt eine überagende Schöpfungskraft und… scheiße .. ja, er ist bipolar.
Auf der Webseite IsraelAbenteurer.de gibt es von Aron einen krassguten Beitrag dazu:  Bipolar durch die Wüste: Mein Desert Marathon ->

An dieser Stelle könnte ich gleich noch viele andere erwähnen, traue mich aber nicht, die Namen zu nennen.
Aron Danke ich hier von ganzem Herzen, denn er hat mich immer als wahrer Freund begleitet! Und auch Danke an alle, die ich hier nicht nennen kann. Ihr seid nicht allein. Und einer/eine die Depressionen hat, ist kein schlechterer Mensch!

Bleib hier!

Bleib hier… wünsche ich all meinen guten Freunden! Ich möchte keinen mehr verlieren!

 

Was Dir Hilfe verschaffen kann:

  • Gute Familie, echte Freunde, über Depressionen sprechen
  • Ärzte, Psychologen
  • Medizin, Psychopharmaka, Neuroleptika
  • Entwickeln des Glaubens
  • PILGERN!

Mein gelbes T-Shirt war ein wahnsinnig liebes Geschnk von ICEJ – der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem. Danke dafür lieber Stephan Lehnert! https://de.icej.org/

Oft entsteht die Selbsterkenntnis, dass man Hilfe braucht, gerade erst auf dem Pilgerweg. Gehe ihn also! Mit Depressionen zu leben bedeutet auch, dass Deine Familie (endlich) darüber Bescheid wissen muss und Dich unterstützen muss (Ankerpunkte etc.).

Und Depressionen bedeuten manchmal auch: Entdecke endlich Deine eigenen Kräfte, Talente und Fähigkeiten. Setze sie ein, kündige Jobs, denke neu!

Angst ist kein guter Begleiter!

 

Du bist verrückt? Dann mach Verrücktes!

Gerade Menschen mit Depressionen fehlt die gefühlte Verbindung zur Umgebung! Durchbreche das! Beginne damit, Deine Umgebung intensiv zu spüren. Egal, was Deine “Freunde” sagen!

Mach’, auf was Du Lust hast. Mach was Verrücktes!

z.B. ziehe Deine Schuhe aus und laufe barfuß! Auch im Schnee. Warnhinweis: Natürlich könntest Du Deine Zehen verlieren, sie könnten Dir absterben. Das haben heute meine beiden kleinen Kinder zu mir gesagt, weil ich immer überttreibe. Sie haben mich gebeten nicht so weit zu laufen, sie haben Angst um mich. Aber was wäre schon eine abgefrorene Zehe im Vergleich zu einer abgestorbenen Seele? Ein Vergleich, den ich meinen Kindern so niemals sagen kann.

Schneelaufen Barfuß

 

Oder schwimme im Eiswasser. Hauptsache, Du beginnst wieder vom Shvil Israel und vom Leben zu träumen!

Egal, was immer Du auch machen willst: Es gibt da diese Skala zwischen extrem gefährlich und langweilig. Behalte den Respekt vor den Elementen. Behalte im Kopf, dass Du Verantwortung für andere trägst. Aber sch… drauf, was manch´ andere Dir sagen. Tu es einfach und finde Dein Glück!

Wenn Du nicht traust, zu beten…

… (es aber wünscht), dann gehe im Stillen los. Für den Anfang tut es auch die Stille in der Freiheit. Der Moment wird perfekt, wenn Deine Kinder oder gute Freunde Dich begleiten.

Depressionen sind Dein Freund

Nein! Aber nehme sie an, als eine Deiner vielen Eigenschaften. Du hast, was andere nicht haben. Bist vielleicht hochsenibel, hochbegabt und manisch depressiv? Sei stolz auf das, was Gott Dir geschenkt hat. Nimm Dein Ich an. Nimm aber auch Deine Kräfte an! Los geht`s…

Dein Christian

 

Danke Israel! Danke Conny, Selina und Stella. Danke liebe Brit, lieber Aron! Danke Bettina und Tom, Danke Katja! Heute geht es mir gut!

Mein Buch über schwere Depressionen und das Pilgern am Jakobsweg an der Küste

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Was andere sagen ->

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