Der Israel National Trail

Von Isfiya nach Kerem Maharal

Foto Israel National Trail, Beitrag Von Isfiya nach Kerem Maharal

Dritte Woche

Warum betet er nicht?

Von Isfiya nach Kerem Maharal

Etwa 23 Kilometer, 430 Höhenmeter Gesamtanstieg. Trinkwasserverbrauch 4 Liter.

Foto Israel National Trail, Beitrag Von Isfiya nach Kerem Maharal

Kinder und Wanderfreunde helfen mir: Israel National Trail 15, von Isfiya nach Kerem Maharal

Aufstehen, losgehen! So war das bei der Bundeswehr. Heute sage ich ganz bewusst: Aufstehen und losgehen dürfen. Nichts, was dich aufhält. Bereit sein für die Natur – und die beginnt gleich ganz großartig. Weil ich die Nacht nicht in Freien verbracht habe, konnte ich auch ein wenig länger schlafen. Pünktlich zum Sonnenaufgang stehe an Gilads Tür und darf wandern. Die Sonne taucht Isfiya in ein unwirkliches, orangefarbenes, nebliges Licht. Ich werfe gerade einen langen Schatten vor mir her, als ich in den Wald eintauche. Vom Städtchen habe ich nicht viel mitbekommen.

Der Israel Trail führt von der Natur sofort wieder in die Natur. Trotzdem möchte ich all die schönen Orte hier eines Tages auch einmal als normaler Tourist erleben, vielleicht auch ein wenig erklärt bekommen, irgendwo auch eine Spezialität essen. Dafür sehe ich all die schönen Dinge, die dem normalen Urlauber stets verborgen bleiben. Ich sehe das Land und ich sehe die Herzen. Stundenlang wandere ich heute schon durch den Wald. Es sind die Wälder der Carmel Mountains. Bis auf kleine Steigungen geht es heute nur bergab. Von 550 Meter über Null werde ich heute Abend wieder fast bei Null ankommen. Dazwischen liegen noch ein paar Hügel, die es zu überwinden gilt. Aber mit guten achtzehn Kilometern ist die heutige Etappe doch recht erholsam – dachte ich.

Zuerst einmal genieße ich mein Dasein, wie es ist. Mein Leben hat sich auf ganz wenige Dinge reduziert: Meine Schritte, meinen Puls und meine Empfindungen in der Natur. Und letztere scheinen jeden Tag mehr und mehr zu werden. Ich kann wieder richtig riechen. Viel mehr als zu Hause. Und ich höre tief hinein in den Wald, der mich heute Schritt für Schritt begleitet. Grüner Wald, so weit das Auge reicht. Und alles ein Katzensprung heute. Abwärts geht es, dem Mittelmeer entgegen. Morgen werde ich es erreichen. Heute möchte ich mir noch Ein Hod ansehen, das berühmteste Künstlerdörfchen in Israel. Es liegt direkt am Weg. Und weil ich selbst ja nun endlich Künstler bin, möchte ich mich auf die Kunst der anderen einlassen. Nach Ein Hod folge ich dem Israel Trail. Doch dann wird es verwirrend: Plötzlich scheint der Israel Trail in verschiedene Richtungen zu gehen. Einmal halb links. Dann geradeaus, sprich steil nach oben und dann sehe ich noch Zeichen, die rechts abzubiegen scheinen. Scheinen deshalb, weil ich vermute, einer der Wegweiser ist hier umgefallen oder umgestoßen worden. Aber man weiß ja nie.

Aber wozu brauche ich schon Wegmarkierungen, ich habe ja auch mein Red Book dabei. Der Reiseführer von Jacob Saar hat sich bis jetzt als äußerst präzise erwiesen. Hier steht irgend etwas von: „To get to Hirbat Rakit you have to turn left on the dirt road“. Soweit so gut. Nach Hirbat Rakit will ich nicht. Oder doch? Liegt dieses Hirbat wie auch immer am Weg? Soll ich dann also auf dem Schotterweg links abbiegen? Oder ist Hirbat Rakit falsch? In diesem Fall möchte mir das Buch vielleicht mitteilen, dass ich den „Linksknick“ ausschließen soll, weil er ja dahin führt, wo ich gar nicht hin möchte. Hm?

Foto Israel National Trail, Beitrag Von Isfiya nach Kerem Maharal

Steinformation entlang des Israel National Trail 15, von Isfiya nach Kerem Maharal

Ich muss also mein Navi einschalten, auch wenn ich den Handy-Akku eigentlich lieber schonen möchte. Er läuft leider mit dem letzten Rest Strom, denn das gestrige Aufladen hat anscheinend nicht funktioniert. Meine Navigationsapp war mir bis jetzt immer ein weiterer zuverlässiger Partner. Doch die App meint, dass ich an Hirbat Rakit schon längst vorbeigegangen sein muss, ohne es zu bemerken. War Hirbat Rakit vielleicht nur ein Baum? Laut Navi müsste ich mich eher am „Oren Picnic“-Point befinden. Von dort aus ginge es laut Reiseführer geradeaus („climb the black trail“). Das Navi zeigt mir hier aber einen ganz anderen Weg rechts herum. Gut, nicht das Navi zeigt diesen Weg, vielmehr habe ich den aufgezeichneten GPS-Track eines unbekannten Wanderers hochgeladen, der hier eben rechts gegangen ist. Sagt also auch nichts. Auch wenn es sehr selten ist, dass man hier auf Menschen trifft: Vor mir tauchen plötzlich zwei Wanderer auf, die aber wiederum einen ganz anderen Weg scharf links einschlagen.

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Weil es im Höhenprofil des Reiseführers bergauf geht, entscheide ich mich für den schwarzen Weg geradeaus. Ich beginne erstmals, meinen Herzschlag in den Ohren zu hören. Und ich fühle, dass ich gerade mehr Wasser verschwitze, als ich in den nächsten Stunden werde trinken können. Auch wenn ich in den letzten Tagen viel Essbares geschenkt bekommen habe, geht mir die regelmäßige Kalorienzufuhr plötzlich ab. Auf einen Schlag fühle ich mich kaputt und krieche stellenweise auf allen Vieren nach oben. Beim Aufrichten wird mir schwarz vor den Augen. Ich klammere mich mit meinen Händen an einem Kieferzweig fest.

Wenige hundert Höhenmeter machen mich so fertig, wie ich es mir so nicht vorstellen konnte. Mein Puls rast und das erste Mal bekomme ich hier so etwas wie ein irrsinniges Angstgefühl. Ich setze mich auf den Boden, obwohl er nass ist. Dann höre ich viele Stimmen. Kinderstimmen. Es kommt von unten. Sie lachen und reden während des Gehens. Erst im letzten Moment kann ich sie sehen. Sie sausen an mir vorbei, als wenn der Wind sie tragen würde. Abwechselnd grüßen sie mich mit „Schalom“, „Hi“ und „Hello“. Ich gebe mir alle Mühe zu lächeln und mir nichts anmerken zu lassen. Bestimmt sind schon zwölf Kinder an mir vorbei gegangen. Dann kommen zwei Erwachsene nach. Ob es Eltern sind, oder Lehrer? Ich bemühe mich, freundlich „Schalom“ zu sagen und höre den Mann fragen, ob es mir gut gehe. „Yes, okay“, antworte ich, „everything okay“.

Schnell ist die Gruppe wieder weg und es ist wieder still geworden. Warum habe ich ihnen nicht gesagt, dass es mir schlecht geht? Immer wieder wird mir schwarz vor den Augen. Ich sehe Sterne. Ich friere, habe fast so etwas wie Schüttelfrost. Meine Zunge klebt fest am Gaumen, ich trinke zu wenig. Nur im Schneckentempo geht es nach oben. Mein Rucksack erschlägt mich fast. Meine Knie sind weich und zittern. Immer wieder falle ich hin vor Erschöpfung. Dabei sollte alles nur ein Katzensprung sein.

Beim letzten Sturz habe ich mich böse aufgeschürft. Aber immerhin rüttelt mich das ein wenig wach. Nach einer halben Stunde habe ich es dann geschafft. Ich stehe am höchsten Punkt. Zumindest eröffnet sich mir ein 360-Grad Panorama. Dass ich plötzlich das Mittelmeer unter mir sehe, registriere ich gar nicht wirklich. Ich bin falsch hier. Hier ist kein Ein Hod, kein Dorf, nichts. Hier ist einfach nur ein schöner Platz – und einer, der nicht mehr kann. Einer, der sich völlig überschätzt hat und gedacht hat, er könnte untrainiert Israel durchwandern. Ohne Erfahrung, ohne Geld. Wie naiv!

Ist dort unten mein Weg zu Ende? Da unten ist Zivilisation. Eindeutig. Nur, schaffe ich es überhaupt noch bis da unten hin? Ich bleibe nicht einmal stehen, obwohl es sicher einer der schönsten Aussichtspunkte meines Lebens gewesen wäre. Ich gehe nach unten. Vielmehr: Ich torkle nach unten. Nicht dem Weg nach, sondern in der Fall-Linie durch das Gestrüpp. Ob sie mich als einen Geist sehen? Da sind sie, die Kinder und die zwei Erwachsenen. Sie haben sich ein herrliches Plateau ausgewählt, um hier Picknick zu machen. Ich möchte denen nicht begegnen. Nicht jetzt. Nicht so. Daher mache ich einen großen Bogen, falle aber und rolle in zwei, drei Purzelbäumen direkt zu der Gruppe hin.

„No problem“, sage ich ihnen völlig abwesend und bemerke gar nicht, dass es mich schon wieder auf mein rechtes Knie gehauen hat. Die „Mama“ kommt auf mich zu und wischt mir erst einmal mein Blut weg. Trotzdem, ich möchte weg hier. Wenn man sich so fühlt wie ich, dann möchte man keinem Menschen begegnen, man möchte flüchten. Nur habe ich meine Rechnung ohne die Kinder gemacht. Die nämlich möchten sich mit dem Ausländer fotografieren lassen. Und sie lachen unentwegt. Da kann man einfach nicht raus. Nach dem Foto möchte ich selbst auch selbst die Gruppe filmen. Vor lauter Erschöpfung stürze ich mit einer Rolle vorwärts. Ich kann nicht mehr gehen und nicht mehr stehen. Ich sitze da und versuche zu lächeln. „Nichts passiert“, sage ich auf deutsch. Die Mama sagt den Kindern auf hebräisch wohl „Gebt dem Mann mal was zum Essen. Der kann nicht mehr. Schnell, schnell. Bringt mir ein paar Müsliriegel.“

Was nun passiert, kann man mit Worten nicht beschreiben. Soll ich Kindern ihre Nahrung wegnehmen? Nein, das geht einfach nicht. Viele Hände strecken mir Müsliriegel und Chips entgegen. Der Kleinste reicht mir einen Plastikbecher mit Tee. „Take“, meint er und sagt dann ganz bestimmt „please“ zu mir. Ein Bettler zu sein auf Zeit – damit konnte ich bis jetzt gut leben. Aber jetzt, was soll ich tun? Ich fühle mich erbärmlich. Kann und darf ich annehmen, was Gott mir hier durch seinen kleinen Geschöpfe schenkt? Ist das noch legitim oder soll ich genau jetzt abbrechen? Aufhören, „Stopp!“ sagen? Ich erzähle weder meine Geschichte, noch wie es mir geht. Aber ich beiße in einen der Müsliriegel. Nur einmal. Ich kaue ganz langsam und spüre die Kraft, die mir zuteil wird.

Ich denke an meine Mutter, die als Flüchtlingskind aus Schlesien nach Bayern gekommen ist. Ich habe sie nie verstanden, wenn es sie geschmerzt hatte, wenn wir unsere Teller nicht leer aßen. Ich konnte mir nie vorstellen, wie es ist, Hunger zu haben. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was ihr ein Schokoriegel bedeutet haben könnte, den sie als Kind von einem amerikanischen Soldaten geschenkt bekam. Jetzt fühle ich mich selbst wie dieses kleine Kind. Einen Müsliriegel in der Hand, umgeben von vielen fröhlichen Geschöpfen, die mich eine tiefe Geborgenheit spüren lassen. Gefühle wie diese hat man nicht oft im Leben. Als ich dann langsam meinen Weg ohne Ziel fortsetze, habe ich meinen Riegel noch immer in der Hand. Und ich beginne ganz bitterlich zu weinen. Nein, ich werde nicht aufgeben. Nicht nach all dem Guten, was mir hier und heute in Israel widerfahren ist. Nicht nach all den vielen Menschen, die mir einen guten Weg gewünscht haben. Ich werde gehen, gehen, gehen. Denn ich spüre, dass Gott mich begleitet. Ich fühle, dass er da ist, dass es ihn gibt!

Mit kleinen Schritten geht es abwärts. Aus dem Israel Trail wird ein harter Klettersteig ohne Markierung. Schließlich lande ich nach Stunden wieder da, wo ich heute Vormittag schon war: Am Oren Picknick Point. Das Künstlerdorf Ein Hod finde ich nicht. Ich verlaufe mich heute noch ein weiteres Mal. Ich weiß nicht, was Gott mich damit lehren möchte. Jetzt lande ich auf einer Schnellstraße und halte Ausschau nach meinem Israel Trail. Nach einer halben Stunde sehe ich weit entfernt eine Wegmarkierung, aber den Zaun an der Straße kann ich nicht überwinden. Ich weiß, dass der Weg dahinter ist und komme nicht hin. Die Kilometer auf der Straße zermürben mich. Ich will hier weg, möchte meinen Weg wieder finden.

„Warum betet er nicht, warum bittet er mich nicht?“, könnte Gott jetzt sagen. „Warum jammert er? Warum sagt er mir nicht einfach, was er will?“

„Er – Gott – muss es doch wissen, was ich will“, könnte ich dem entgegnen. Doch er könnte sich denken: „Du musst es schon selbst wollen. Selbstmitleid gilt nicht.“

Und so kommt es, dass ich mit mir und Gott ein sehr sehr langes Zwiegespräch führe. Kritisch. Undankbar und zerfressen von Selbstmitleid. „Dann hilf mir doch!“, sage ich und füge dann noch schnell ein höfliches „Bitte“ an. Wenngleich der Tonfall insgesamt so höflich gar nicht war. Überhaupt, welcher Tonfall? Habe ich soeben schon wieder laut gesprochen? Ja.

Wie auch immer, ich habe Gott nun darum gebeten, mich wieder auf meinen Weg zu führen. Soll er mal machen. Für den Augenblick jedenfalls geht es mir schon besser, denn ein anderer wird sich jetzt meines Problems annehmen und ich brauche nicht mehr verzweifelt sein. Ich kann also für einen Moment einfach einmal geradeaus gehen, ohne nachzudenken. Und was, wenn Gott ein jüdischer Gott ist, oder ein arabischer? Ich muss lachen. Vermutlich wäre es diesem Gott völlig egal, wie wir ihnen nennen. Denn wenn es ihn gibt, dann ist es bestimmt ein weiser Gott, einer, der über den Dingen steht. Also sage ich einfach noch einmal halblaut: „Bitte hilf mir einfach, lieber Gott. Ich wünsche mir meinen Weg zurück. Bitte hilf mir. Bringe mich wieder da hin“.

Sage es und ein uralter weißer Pickup rollt ganz langsam vor mir aus. Jetzt blinkt er rechts. Hält er wegen mir? Zum Rennen fehlt mir die Kraft. Ich sehe aber: Er wartet und er kurbelt die rechte Windschutzscheibe herunter. „Brauchst du Wasser? Kann ich dir helfen? Wo möchtest du hin“, fragt mich Semi. Ich stelle mich kurz vor und sage ihm, dass ich den Israel-Trail verloren habe. „Da musst du wieder zurück. Komm, steig ein, ich bringe dich wieder zurück, wenn du möchtest.“ Semi wendet an einer Tankstelle und fährt mich wieder in Richtung Oren Picknick Point. Semi kennt sich aber aus und biegt rechts in einen kleinen Feldweg ein. Vor einem Stacheldraht-Tor steigt er aus, öffnet mir das Tor und sagt mit einer ausladenden Handbewegung: „Voilà, hier ist dein Weg.“

Semi lässt es sich nicht nehmen, mir eine Flasche Wasser zu schenken. Ohne etwas zu trinken wolle er mich auf keinen Fall losgehen lassen. Ich winke ihm noch und dann atme ich ganz tief durch. Was möchte Gott mir noch alles beibringen auf meinem Weg? Für den Augenblick bin ich froh, dass ich einfach nur gehen darf und immer wieder die blau-orange-weißen Markierungen sehe. Von nun an werde ich besser aufpassen. Ich werde üben, die Markierungen zu sehen. Ich werde mich darauf konzentrieren, mir die jeweils letzte Markierung einzuprägen. Mich regelmäßig umzudrehen, um zu sehen, wie der Weg in der Gegenrichtung aussieht. Ich werde mir markante Stellen einprägen und auswendig lernen. Die letzten fünf Wegpunkte müssen sitzen. Ich habe gelernt: In der Wüste darf mir das nicht passieren. Sonst bin ich – tot. Vielleicht war das meine Lektion.

Foto Israel National Trail, Beitrag Von Isfiya nach Kerem Maharal

Der Israel National Trail auf der Etappe 15, von Isfiya nach Kerem Maharal, hier in den Karmel Bergen

Ein Hod habe ich heute nicht gesehen. Aber das kann ich eines Tages als Tourist sicher nachholen. Und Nahal Me’arot, mein Tagesziel, habe ich irgendwie auch nicht gefunden. Passt zum heutigen Tag. Dafür wandere ich wieder in traumhafter grüner Natur und: Ich habe per Telefon einen Trail Angel gefunden, besser gesagt, eine Trail Angelin. Bei Noa darf ich heute im Garten mein Zelt aufstellen. Ich staune nicht schlecht, als ich Noa kennen lerne. Wir treffen uns auf einer schmalen Straße, die der Israel Trail nahe Kerem Maharal überquert. Noa braust im letzten Licht mit einem kleinen Wägelchen vor, der Sitz ist ganz nach hinten gerückt, denn Noa ist hochschwanger. Der Geburtstermin wäre heute! Und ihr Freund kommt frühestens morgen zurück. Trotzdem hat Noa am Telefon Ja gesagt und gibt mir eine Unterkunft. Im kleinen Garten finde ich einen schönen Platz für mein Zelt. Mittlerweile regnet es leicht. Noa lässt mich zum Duschen ins Haus und dann kommt die Überraschung: Noa kocht mir Nudeln mit Tomatensoße, frischen Zwiebeln und frischer Petersilie. Zum Reden bleibt keine Zeit. Beide sind wir hundemüde und so verzieht sich jeder sofort nach dem Essen zum Schlafen. Die Nacht verläuft dann recht ruhig. Nachwuchs kommt eben nicht nach Termin, sondern wann er oder sie es will.

Der Israel National Trail von Christian Seebauer Trail Angelin Noa empfängt mich herzlich!

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    Textauszug Israel-Trail.com Von Isfiya nach Kerem Maharal Dritte Woche Warum betet er nicht? Von Isfiya nach Kerem Maharal Etwa 23 Kilometer, 430 Höhenmeter Gesamtanstieg. Trinkwasserverbrauch 4 Liter. Aufstehen, losgehen! So war das bei der Bundeswehr. Heute sage ich ganz bewusst: Aufstehen und losgehen dürfen. Nichts, was dich aufhält. Bereit sein für die Natur – und die beginnt gleich ganz großartig. Weil ich die Nacht nicht in Freien verbracht habe, konnte ich auch ein wenig länger schlafen. Pünktlich zum Sonnenaufgang stehe an Gilads Tür und darf wandern. Die Sonne taucht Isfiya in ein unwirkliches, orangefarbenes, nebliges Licht. Ich werfe gerade einen langen Schatten vor mir her, als ich in den Wald eintauche. Vom Städtchen habe ich nicht viel mitbekommen. Der Israel Trail führt von der Natur sofort wieder in die Natur. Trotzdem möchte ich all die schönen Orte hier eines Tages auch einmal als normaler Tourist erleben, vielleicht auch ein wenig erklärt bekommen, irgendwo auch eine Spezialität essen. Dafür sehe ich all die schönen Dinge, die dem normalen Urlauber stets verborgen bleiben. Ich sehe das Land und ich sehe die Herzen. Stundenlang wandere ich heute schon durch den Wald. Es sind die Wälder der Carmel Mountains. Bis auf kleine Steigungen geht es heute nur bergab. Von 550 Meter über Null werde ich heute Abend wieder fast bei Null ankommen. Dazwischen liegen noch ein paar Hügel, die es zu überwinden gilt. Aber mit guten achtzehn Kilometern ist die heutige Etappe doch recht erholsam – dachte ich. Zuerst einmal genieße ich mein Dasein, wie es ist. Mein Leben hat sich auf ganz wenige Dinge reduziert: Meine Schritte, meinen Puls und meine Empfindungen in der Natur. Und letztere scheinen jeden Tag mehr und mehr zu werden. Ich kann wieder richtig riechen. Viel mehr als zu Hause. Und ich höre tief hinein in den Wald, der mich heute Schritt für Schritt begleitet. Grüner Wald, so weit das Auge reicht. Und alles ein Katzensprung heute. Abwärts geht es, dem Mittelmeer entgegen. Morgen werde ich es erreichen. Heute möchte ich mir noch Ein Hod ansehen, das berühmteste Künstlerdörfchen in Israel. Es liegt direkt am Weg. Und weil ich selbst ja nun endlich Künstler bin, möchte ich mich auf die Kunst der anderen einlassen. Nach Ein Hod folge ich dem Israel Trail. Doch dann wird es verwirrend: Plötzlich scheint der Israel Trail in verschiedene Richtungen zu gehen. Einmal halb links. Dann geradeaus, sprich steil nach oben und dann sehe ich noch Zeichen, die rechts abzubiegen scheinen. Scheinen deshalb, weil ich vermute, einer der Wegweiser ist hier umgefallen oder umgestoßen worden. Aber man weiß ja nie. Aber wozu brauche ich schon Wegmarkierungen, ich habe ja auch mein Red Book dabei. Der Reiseführer von Jacob Saar hat sich bis jetzt als äußerst präzise erwiesen. Hier steht irgend etwas von: „To get to Hirbat Rakit you have to turn left on the dirt road“. Soweit so gut. Nach Hirbat Rakit will ich nicht. Oder doch? Liegt dieses Hirbat wie auch immer am Weg? Soll ich dann also auf dem Schotterweg links abbiegen? Oder ist Hirbat Rakit falsch? In diesem Fall möchte mir das Buch vielleicht mitteilen, dass ich den „Linksknick“ ausschließen soll, weil er ja dahin führt, wo ich gar nicht hin möchte. Hm? Ich muss also mein Navi einschalten, auch wenn ich den Handy-Akku eigentlich lieber schonen möchte. Er läuft leider mit dem letzten Rest Strom, denn das gestrige Aufladen hat anscheinend nicht funktioniert. Meine Navigationsapp war mir bis jetzt immer ein weiterer zuverlässiger Partner. Doch die App meint, dass ich an Hirbat Rakit schon längst vorbeigegangen sein muss, ohne es zu bemerken. War Hirbat Rakit vielleicht nur ein Baum? Laut Navi müsste ich mich eher am „Oren Picnic“-Point befinden. Von dort aus ginge es laut Reiseführer geradeaus („climb the black trail“). Das Navi zeigt mir hier aber einen ganz anderen Weg rechts herum. Gut, nicht das Navi zeigt diesen Weg, vielmehr habe ich den aufgezeichneten GPS-Track eines unbekannten Wanderers hochgeladen, der hier eben rechts gegangen ist. Sagt also auch nichts. Auch wenn es sehr selten ist, dass man hier auf Menschen trifft: Vor mir tauchen plötzlich zwei Wanderer auf, die aber wiederum einen ganz anderen Weg scharf links einschlagen. Warum bitten wir Dich um eine Kaffespende? Weil wir diese Webseite ohne Cookies Betreiben und Deine persönlichen Daten NICHT an Tausend andere verscherbeln! Wir betreiben diese Webseite auch reiner Freude. Christian Seebauer schreibt hier seit Jahren kostenfrei! Weil es im Höhenprofil des Reiseführers bergauf geht, entscheide ich mich für den schwarzen Weg geradeaus. Ich beginne erstmals, meinen Herzschlag in den Ohren zu hören. Und ich fühle, dass ich gerade mehr Wasser verschwitze, als ich in den nächsten Stunden werde trinken können. Auch wenn ich in den letzten Tagen viel Essbares geschenkt bekommen habe, geht mir die regelmäßige Kalorienzufuhr plötzlich ab. Auf einen Schlag fühle ich mich kaputt und krieche stellenweise auf allen Vieren nach oben. Beim Aufrichten wird mir schwarz vor den Augen. Ich klammere mich mit meinen Händen an einem Kieferzweig fest. Wenige hundert Höhenmeter machen mich so fertig, wie ich es mir so nicht vorstellen konnte. Mein Puls rast und das erste Mal bekomme ich hier so etwas wie ein irrsinniges Angstgefühl. Ich setze mich auf den Boden, obwohl er nass ist. Dann höre ich viele Stimmen. Kinderstimmen. Es kommt von unten. Sie lachen und reden während des Gehens. Erst im letzten Moment kann ich sie sehen. Sie sausen an mir vorbei, als wenn der Wind sie tragen würde. Abwechselnd grüßen sie mich mit „Schalom“, „Hi“ und „Hello“. Ich gebe mir alle Mühe zu lächeln und mir nichts anmerken zu lassen. Bestimmt sind schon zwölf Kinder an mir vorbei gegangen. Dann kommen zwei Erwachsene nach. Ob es Eltern sind, oder Lehrer? Ich bemühe mich, freundlich „Schalom“ zu sagen und höre den Mann fragen, ob es mir gut gehe. „Yes, okay“, antworte ich, „everything okay“. Schnell ist die Gruppe wieder weg und es ist wieder still geworden. Warum habe ich ihnen nicht gesagt, dass es mir schlecht geht? Immer wieder wird mir schwarz vor den Augen. Ich sehe Sterne. Ich friere, habe fast so etwas wie Schüttelfrost. Meine Zunge klebt fest am Gaumen, ich trinke zu wenig. Nur im Schneckentempo geht es nach oben. Mein Rucksack erschlägt mich fast. Meine Knie sind weich und zittern. Immer wieder falle ich hin vor Erschöpfung. Dabei sollte alles nur ein Katzensprung sein. Beim letzten Sturz habe ich mich böse aufgeschürft. Aber immerhin rüttelt mich das ein wenig wach. Nach einer halben Stunde habe ich es dann geschafft. Ich stehe am höchsten Punkt. Zumindest eröffnet sich mir ein 360-Grad Panorama. Dass ich plötzlich das Mittelmeer unter mir sehe, registriere ich gar nicht wirklich. Ich bin falsch hier. Hier ist kein Ein Hod, kein Dorf, nichts. Hier ist einfach nur ein schöner Platz – und einer, der nicht mehr kann. Einer, der sich völlig überschätzt hat und gedacht hat, er könnte untrainiert Israel durchwandern. Ohne Erfahrung, ohne Geld. Wie naiv! Ist dort unten mein Weg zu Ende? Da unten ist Zivilisation. Eindeutig. Nur, schaffe ich es überhaupt noch bis da unten hin? Ich bleibe nicht einmal stehen, obwohl es sicher einer der schönsten Aussichtspunkte meines Lebens gewesen wäre. Ich gehe nach unten. Vielmehr: Ich torkle nach unten. Nicht dem Weg nach, sondern in der Fall-Linie durch das Gestrüpp. Ob sie mich als einen Geist sehen? Da sind sie, die Kinder und die zwei Erwachsenen. Sie haben sich ein herrliches Plateau ausgewählt, um hier Picknick zu machen. Ich möchte denen nicht begegnen. Nicht jetzt. Nicht so. Daher mache ich einen großen Bogen, falle aber und rolle in zwei, drei Purzelbäumen direkt zu der Gruppe hin. „No problem“, sage ich ihnen völlig abwesend und bemerke gar nicht, dass es mich schon wieder auf mein rechtes Knie gehauen hat. Die „Mama“ kommt auf mich zu und wischt mir erst einmal mein Blut weg. Trotzdem, ich möchte weg hier. Wenn man sich so fühlt wie ich, dann möchte man keinem Menschen begegnen, man möchte flüchten. Nur habe ich meine Rechnung ohne die Kinder gemacht. Die nämlich möchten sich mit dem Ausländer fotografieren lassen. Und sie lachen unentwegt. Da kann man einfach nicht raus. Nach dem Foto möchte ich selbst auch selbst die Gruppe filmen. Vor lauter Erschöpfung stürze ich mit einer Rolle vorwärts. Ich kann nicht mehr gehen und nicht mehr stehen. Ich sitze da und versuche zu lächeln. „Nichts passiert“, sage ich auf deutsch. Die Mama sagt den Kindern auf hebräisch wohl „Gebt dem Mann mal was zum Essen. Der kann nicht mehr. Schnell, schnell. Bringt mir ein paar Müsliriegel.“ Was nun passiert, kann man mit Worten nicht beschreiben. Soll ich Kindern ihre Nahrung wegnehmen? Nein, das geht einfach nicht. Viele Hände strecken mir Müsliriegel und Chips entgegen. Der Kleinste reicht mir einen Plastikbecher mit Tee. „Take“, meint er und sagt dann ganz bestimmt „please“ zu mir. Ein Bettler zu sein auf Zeit – damit konnte ich bis jetzt gut leben. Aber jetzt, was soll ich tun? Ich fühle mich erbärmlich. Kann und darf ich annehmen, was Gott mir hier durch seinen kleinen Geschöpfe schenkt? Ist das noch legitim oder soll ich genau jetzt abbrechen? Aufhören, „Stopp!“ sagen? Ich erzähle weder meine Geschichte, noch wie es mir geht. Aber ich beiße in einen der Müsliriegel. Nur einmal. Ich kaue ganz langsam und spüre die Kraft, die mir zuteil wird. Ich denke an meine Mutter, die als Flüchtlingskind aus Schlesien nach Bayern gekommen ist. Ich habe sie nie verstanden, wenn es sie geschmerzt hatte, wenn wir unsere Teller nicht leer aßen. Ich konnte mir nie vorstellen, wie es ist, Hunger zu haben. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was ihr ein Schokoriegel bedeutet haben könnte, den sie als Kind von einem amerikanischen Soldaten geschenkt bekam. Jetzt fühle ich mich selbst wie dieses kleine Kind. Einen Müsliriegel in der Hand, umgeben von vielen fröhlichen Geschöpfen, die mich eine tiefe Geborgenheit spüren lassen. Gefühle wie diese hat man nicht oft im Leben. Als ich dann langsam meinen Weg ohne Ziel fortsetze, habe ich meinen Riegel noch immer in der Hand. Und ich beginne ganz bitterlich zu weinen. Nein, ich werde nicht aufgeben. Nicht nach all dem Guten, was mir hier und heute in Israel widerfahren ist. Nicht nach all den vielen Menschen, die mir einen guten Weg gewünscht haben. Ich werde gehen, gehen, gehen. Denn ich spüre, dass Gott mich begleitet. Ich fühle, dass er da ist, dass es ihn gibt! Mit kleinen Schritten geht es abwärts. Aus dem Israel Trail wird ein harter Klettersteig ohne Markierung. Schließlich lande ich nach Stunden wieder da, wo ich heute Vormittag schon war: Am Oren Picknick Point. Das Künstlerdorf Ein Hod finde ich nicht. Ich verlaufe mich heute noch ein weiteres Mal. Ich weiß nicht, was Gott mich damit lehren möchte. Jetzt lande ich auf einer Schnellstraße und halte Ausschau nach meinem Israel Trail. Nach einer halben Stunde sehe ich weit entfernt eine Wegmarkierung, aber den Zaun an der Straße kann ich nicht überwinden. Ich weiß, dass der Weg dahinter ist und komme nicht hin. Die Kilometer auf der Straße zermürben mich. Ich will hier weg, möchte meinen Weg wieder finden. „Warum betet er nicht, warum bittet er mich nicht?“, könnte Gott jetzt sagen. „Warum jammert er? Warum sagt er mir nicht einfach, was er will?“ „Er – Gott – muss es doch wissen, was ich will“, könnte ich dem entgegnen. Doch er könnte sich denken: „Du musst es schon selbst wollen. Selbstmitleid gilt nicht.“ Und so kommt es, dass ich mit mir und Gott ein sehr sehr langes Zwiegespräch führe. Kritisch. Undankbar und zerfressen von Selbstmitleid. „Dann hilf mir doch!“, sage ich und füge dann noch schnell ein höfliches „Bitte“ an. Wenngleich der Tonfall insgesamt so höflich gar nicht war. Überhaupt, welcher Tonfall? Habe ich soeben schon wieder laut gesprochen? Ja. Wie auch immer, ich habe Gott nun darum gebeten, mich wieder auf meinen Weg zu führen. Soll er mal machen. Für den Augenblick jedenfalls geht es mir schon besser, denn ein anderer wird sich jetzt meines Problems annehmen und ich brauche nicht mehr verzweifelt sein. Ich kann also für einen Moment einfach einmal geradeaus gehen, ohne nachzudenken. Und was, wenn Gott ein jüdischer Gott ist, oder ein arabischer? Ich muss lachen. Vermutlich wäre es diesem Gott völlig egal, wie wir ihnen nennen. Denn wenn es ihn gibt, dann ist es bestimmt ein weiser Gott, einer, der über den Dingen steht. Also sage ich einfach noch einmal halblaut: „Bitte hilf mir einfach, lieber Gott. Ich wünsche mir meinen Weg zurück. Bitte hilf mir. Bringe mich wieder da hin“. Sage es und ein uralter weißer Pickup rollt ganz langsam vor mir aus. Jetzt blinkt er rechts. Hält er wegen mir? Zum Rennen fehlt mir die Kraft. Ich sehe aber: Er wartet und er kurbelt die rechte Windschutzscheibe herunter. „Brauchst du Wasser? Kann ich dir helfen? Wo möchtest du hin“, fragt mich Semi. Ich stelle mich kurz vor und sage ihm, dass ich den Israel-Trail verloren habe. „Da musst du wieder zurück. Komm, steig ein, ich bringe dich wieder zurück, wenn du möchtest.“ Semi wendet an einer Tankstelle und fährt mich wieder in Richtung Oren Picknick Point. Semi kennt sich aber aus und biegt rechts in einen kleinen Feldweg ein. Vor einem Stacheldraht-Tor steigt er aus, öffnet mir das Tor und sagt mit einer ausladenden Handbewegung: „Voilà, hier ist dein Weg.“ Semi lässt es sich nicht nehmen, mir eine Flasche Wasser zu schenken. Ohne etwas zu trinken wolle er mich auf keinen Fall losgehen lassen. Ich winke ihm noch und dann atme ich ganz tief durch. Was möchte Gott mir noch alles beibringen auf meinem Weg? Für den Augenblick bin ich froh, dass ich einfach nur gehen darf und immer wieder die blau-orange-weißen Markierungen sehe. Von nun an werde ich besser aufpassen. Ich werde üben, die Markierungen zu sehen. Ich werde mich darauf konzentrieren, mir die jeweils letzte Markierung einzuprägen. Mich regelmäßig umzudrehen, um zu sehen, wie der Weg in der Gegenrichtung aussieht. Ich werde mir markante Stellen einprägen und auswendig lernen. Die letzten fünf Wegpunkte müssen sitzen. Ich habe gelernt: In der Wüste darf mir das nicht passieren. Sonst bin ich – tot. Vielleicht war das meine Lektion. Ein Hod habe ich heute nicht gesehen. Aber das kann ich eines Tages als Tourist sicher nachholen. Und Nahal Me’arot, mein Tagesziel, habe ich irgendwie auch nicht gefunden. Passt zum heutigen Tag. Dafür wandere ich wieder in traumhafter grüner Natur und: Ich habe per Telefon einen Trail Angel gefunden, besser gesagt, eine Trail Angelin. Bei Noa darf ich heute im Garten mein Zelt aufstellen. Ich staune nicht schlecht, als ich Noa kennen lerne. Wir treffen uns auf einer schmalen Straße, die der Israel Trail nahe Kerem Maharal überquert. Noa braust im letzten Licht mit einem kleinen Wägelchen vor, der Sitz ist ganz nach hinten gerückt, denn Noa ist hochschwanger. Der Geburtstermin wäre heute! Und ihr Freund kommt frühestens morgen zurück. Trotzdem hat Noa am Telefon Ja gesagt und gibt mir eine Unterkunft. Im kleinen Garten finde ich einen schönen Platz für mein Zelt. Mittlerweile regnet es leicht. Noa lässt mich zum Duschen ins Haus und dann kommt die Überraschung: Noa kocht mir Nudeln mit Tomatensoße, frischen Zwiebeln und frischer Petersilie. Zum Reden bleibt keine Zeit. Beide sind wir hundemüde und so verzieht sich jeder sofort nach dem Essen zum Schlafen. Die Nacht verläuft dann recht ruhig. Nachwuchs kommt eben nicht nach Termin, sondern wann er oder sie es will. Trail Angelin Noa empfängt mich herzlich! Israel-Trail Post H1 Headlines Von Isfiya nach Kerem Maharal Array ( ) H2 Headlines zum Shvil Israel Beitrag Array ( ) Keywords zu diesem Israel-Trail-Beitrag:

    Israel-Trail

    Israel-Trail english excerpt:

    Why isn’t he praying?

    From Isfiya to Kerem Maharal

    About 23 kilometers, a total ascent of 430 meters. Drinking water consumption 4 liters.

    Photo Israel National Trail, contribution From Isfiya to Kerem Maharal

    Children and hikers help me: Israel National Trail 15, from Isfiya to Kerem Maharal

    Get up, go! That’s how it was with the Bundeswehr. Today I say quite deliberately: get up and go. Nothing, that stops you. Be ready for nature – and it starts off really well. Because I didn’t spend the night outdoors, I was able to sleep a little longer. Just in time for sunrise, I am standing at Gilad’s door and are allowed to hike. The sun bathes Isfiya in an unreal, orange, misty light. I’m casting a long shadow in front of me as I dive into the forest. I didn’t get much of the town.

    The Israel Trail leads from nature back to nature immediately. Nevertheless, one day I would like to experience all the beautiful places here as a normal tourist, maybe even get a little explanation, eat a specialty somewhere. Instead, I see all the beautiful things that the normal vacationer always does not see. I see the land and I see the hearts. I have been hiking through the forest for hours today. It’s the forests of the Carmel Mountains. Except for small inclines, it is only downhill today. From 550 meters above zero, I’ll be back to almost zero tonight. In between there are a few more hills that have to be overcome. But with a good eighteen kilometers, today’s stage is quite relaxing – I thought.

    € 2

    First of all, I enjoy my existence as it is. My life has been reduced to very few things: my steps, my pulse and my feelings in nature. And the latter seem to be getting more and more every day. I can smell right again. Much more than at home. And I listen deep into the forest that accompanies me step by step today. Green forest as far as the eye can see. And everything is a stone’s throw away today. It goes downhill towards the Mediterranean. Tomorrow I will achieve it. Today I would like to see Ein Hod, the most famous artists’ village in Israel. It’s right on the way. And because I’m finally an artist myself, I want to get involved in the art of others. After Ein Hod I follow the Israel Trail. But then it gets confusing: Suddenly the Israel Trail seems to be going in different directions. Half left once. Then straight ahead, speak steeply upwards and then I see signs that seem to turn right. Seems because I suspect one of the signposts fell over or was knocked over here. But you never know.

    But why do I need road markings, I have my Red Book with me. Jacob Saar’s travel guide has so far proven to be extremely precise. It says something like: “To get to Hirbat Rakit you have to turn left on the dirt road”. So far so good. I don’t want to go to Hirbat Rakit. Or is it? Is this Hirbat anyway on the way? Should I then turn left on the gravel road? Or is Hirbat Rakit wrong? In this case, the book might want to tell me that I should exclude the “left kink” because it leads to where I don’t want to go. Hm?

    Photo Israel National Trail, contribution From Isfiya to Kerem Maharal

    Stone formation along Israel National Trail 15, from Isfiya to Kerem Maharal

    So I have to switch on my navigation system, even if I actually prefer to conserve the cell phone battery. Unfortunately, it runs on the last bit of power, because yesterday’s charging apparently didn’t work. My navigation app has always been another reliable partner for me. But the app says that I must have passed Hirbat Rakit long ago without noticing. Was Hirbat Rakit just a tree? According to the navigation system, I should be at the “Oren Picnic” point. From there, according to the travel guide, it would go straight ahead (“climb the black trail”). The navigation system shows me a completely different route to the right. Well, the navigation system does not show this route, rather I uploaded the recorded GPS track of an unknown hiker who just walked to the right here. So don’t say anything either. Even if it is very rare

    € 2

    Because the elevation profile of the travel guide is uphill, I decide to take the black path straight ahead. I start to hear my heartbeat in my ears for the first time. And I feel that I’m sweating more water than I’ll be able to drink in the next few hours. Even though I’ve been given a lot of edible gifts in the last few days, I suddenly lose my regular calorie intake. Suddenly I feel broken and in places I crawl up on all fours. When I sit up, my eyes go black. I hold onto a pine branch with my hands.

    A few hundred vertical meters make me so exhausted that I could not have imagined. My pulse is racing and for the first time I get something like an insane feeling of fear here. I sit down on the floor even though it’s wet. Then I hear a lot of voices. Children’s voices. It comes from below. They laugh and talk while walking. Only at the last moment can I see them. They whiz past me as if the wind carried them. They alternately greet me with “Shalom”, “Hi” and “Hello”. I do my best to smile and not show anything. I’m sure twelve children have already passed me by. Then two adults follow. Are they parents or teachers? I try to say “Shalom” in a friendly manner and hear the man ask if I’m okay. “Yes, okay”, I answer, “everything okay”.

    The group left quickly and it became quiet again. Why didn’t I tell them I was sick? Again and again my eyes go black. I see stars. I’m freezing, almost like chills. My tongue sticks firmly to the roof of my mouth, I don’t drink enough. It only goes up at a snail’s pace. My backpack almost kills me. My knees are weak and shaking. I keep falling from exhaustion. Everything should be just a stone’s throw away.

    The last time I fell, I grazed myself badly. But at least it wakes me up a little. After half an hour I made it. I’m at the highest point. At least a 360-degree panorama opens up to me. I don’t really notice that I suddenly see the Mediterranean below me. I am wrong here. There is no Ein Hod here, no village, nothing. Here is just a beautiful place – and one that can no longer. Someone who completely overestimated himself and thought he could wander through Israel untrained. Without experience, without money. How naive!

    Is my way over there down there? There’s civilization down there. Clearly. Only, can I even make it down there? I don’t even stop, although it would have been one of the most beautiful viewpoints of my life. I’m going downstairs. Rather: I stagger down. Not the way after, but in the fall line through the brush. Do you see me as a ghost? There they are, the children and the two adults. You have chosen a wonderful plateau to have a picnic here. I don’t want to meet them. Not now. Not so. So I make a wide arc, but fall and roll two or three somersaults directly towards the group.

    € 2

    “No problem”, I tell them completely absent-mindedly and don’t even notice that it has knocked me on my right knee again. “Mama” comes up to me and first of all wipes my blood away. Still, I want to get out of here. If you feel like me, then you don’t want to meet anyone, you want to flee. Only I did my math without the children. They want to be photographed with the foreigner. And they keep laughing. You just can’t get out of there. After the photo, I would like to film the group myself. From sheer exhaustion, I rush forward with a roll. I can no longer walk or stand. I sit there and try to smile. “Nothing happens,” I say in German. Mama probably says to the children in Hebrew, “Give the man something to eat. He can no longer. Fast fast. Bring me some granola bars. “

    What happens now cannot be described in words. Should I take away food from children? No, it just doesn’t work. Many hands hold out granola bars and chips to me. The smallest one hands me a plastic cup with tea. “Take”, he says and then definitely says “please” to me. To be a beggar for a while – I’ve been able to live with that until now. But now what should I do? I feel pathetic. Can and may I accept what God is giving me here through his little creatures? Is that still legitimate or should I cancel right now? Stop saying “stop!” I’m not telling my story or how I feel. But I bite into one of the granola bars. Once only. I chew very slowly and feel the strength that comes to me.

    I think of my mother, who came to Bavaria from Silesia as a refugee child. I never understood her when it hurt when we didn’t finish our plates. I never imagined what it was like to be hungry. I had no idea what a candy bar she received as a child from an American soldier might have meant to her. Now I feel like this little kid myself. A muesli bar in my hand, surrounded by many happy creatures that make me feel a deep sense of security. You don’t have feelings like these very often in life. As I slowly continue on my way without a goal, I still have my latch in my hand. And I begin to cry very bitterly. No, I will not give up. Not after all the good what happened to me here today in Israel. Not after all the many people who wished me a good path. I’ll go, go, go Because I feel that God is with me. I feel that it is there, that it is there!

    With small steps it goes down. The Israel Trail becomes a hard via ferrata without any markings. Finally, after hours, I end up back where I was this morning: At the Oren Picnic Point. I can’t find the artist village Ein Hod. I’m getting lost one more time today. I don’t know what God is trying to teach me with that. Now I land on an expressway and look out for my Israel Trail. After half an hour I see a trail marker far away, but I can’t get over the fence on the road. I know that the way is behind it and I can’t get there. The kilometers on the road wear me down. I want to get out of here, want to find my way again.

    “Why doesn’t he pray, why doesn’t he ask me?” God could say now. “Why is he complaining? Why doesn’t he just tell me what he wants? “

    “He – God – must know what I want,” I could reply. But he might think: “You have to want it yourself. Self-pity does not count. “

    And so it happens that I have a very, very long dialogue with myself and God. Critical. Ingrateful and eaten away by self-pity. “Then help me!”, I say and then quickly add a polite “Please”. Even though the tone of voice wasn’t that polite overall. Anyway, what tone of voice? Have I just spoken aloud again? Yes.

    However, I have now asked God to lead me back on my way. Should he do it. For the moment, in any case, I am feeling better because someone else will now take care of my problem and I don’t need to be desperate anymore. So I can just walk straight ahead for a moment without thinking. And what if God is a Jewish God or an Arab one? I have to laugh. Presumably this god wouldn’t care what we call them. Because if there is, then there is definitely a wise God, one who is above all things. So I just say again in a low voice: “Please just help me, dear God. I wish for my way back. Please help me. Take me back there ”.

    Say it and an ancient white pickup truck slowly rolls out in front of me. Now it flashes on the right. Is he stopping because of me? I don’t have the strength to run. But I see: he’s waiting and he’s rolling down the right windshield. “Do you need water? May I help you? Where do you want to go ”, Semi asks me. I introduce myself briefly and tell him that I lost the Israel Trail. “You have to go back. Come on, get in, I’ll take you back if you want. ”Semi turns around at a gas station and drives me back towards Oren Picnic Point. But Semi knows his way around and turns right into a small dirt road. He gets out in front of a barbed wire gate, opens the gate for me and says with a sweeping gesture: “Voilà, this is your way.”

    Semi insists on giving me a bottle of water. He doesn’t want to let me go without something to drink. I wave to him and then I take a deep breath. What else does God want to teach me on my way? For the moment I’m glad that I can just walk and keep seeing the blue-orange-white markings. From now on I’ll be more careful. I will practice seeing the markings. I will concentrate on memorizing the last mark. Turning around regularly to see what the path looks like in the opposite direction. I will memorize distinctive passages and learn them by heart. The last five waypoints must be right. I’ve learned: this shouldn’t happen to me in the desert. Otherwise I’m – dead. Maybe that was my lesson.

    Photo Israel National Trail, contribution From Isfiya to Kerem Maharal

    The Israel National Trail on stage 15, from Isfiya to Kerem Maharal, here in the Carmel Mountains

    I didn’t see a hod today. But as a tourist I can certainly catch up on that one day. And Nahal Me’arot, my destination for the day, somehow I haven’t found either. Fits today. For this I hike again in wonderful green nature and: I found a Trail Angel over the phone, or rather, a Trail Angel. Today I’m allowed to pitch my tent in Noa’s garden. I’m amazed when I meet Noa. We meet on a narrow road that the Israel Trail crosses near Kerem Maharal. Noa rushes forward in the last light with a little cart, the seat is pushed all the way back, because Noa is heavily pregnant. The due date would be today! And her boyfriend won’t come back until tomorrow at the earliest. Nevertheless, Noa said yes on the phone and gives me accommodation. In the small garden I find a nice place for my tent. It’s raining lightly now. Noa lets me into the house to shower and then the surprise comes: Noa cooks me pasta with tomato sauce, fresh onions and fresh parsley. There is no time to talk. We are both dog-tired and so everyone immediately goes to sleep after eating. The night is then quite calm. The offspring doesn’t come by appointment, but when he or she wants it.

    Christian Seebauer Trail Angelin Noa's Israel National Trail welcomes me warmly!

    Trail Angelin Noa welcomes me warmly!

    Book and poster are available here:

    Kuestenweg france excerpt:

    Troisième semaine sur le sentier national d’Israël

    Pourquoi ne prie-t-il pas?

    Sur Shvil Israël d’Isfiya à Kerem Maharal

    Environ 23 kilomètres, soit une montée totale de 430 mètres. Consommation d’eau potable 4 litres.

    Lève-toi, vas-y! C’était comme ça avec la Bundeswehr. Aujourd’hui, je dis délibérément: levez-vous et partez. Rien, cela vous arrête. Soyez prêt pour la nature – et cela commence très bien. Parce que je n’ai pas passé la nuit à l’extérieur, j’ai pu dormir un peu plus longtemps. Juste à temps pour le lever du soleil, je me tiens à la porte de Gilad et je suis autorisé à marcher. Le soleil baigne Isfiya dans une lumière irréelle, orange et brumeuse. Je projette une longue ombre devant moi alors que je plonge dans la forêt. Je n’ai pas vu grand-chose de la ville.

    Le sentier d’Israël ramène immédiatement la nature à la nature. Néanmoins, un jour, j’aimerais découvrir tous les beaux endroits ici en tant que touriste normal, peut-être aussi obtenir une petite explication, manger une spécialité quelque part. Au lieu de cela, je vois toutes les belles choses que le vacancier normal ne voit toujours pas. Je vois la terre et je vois les cœurs. Je marche dans la forêt depuis des heures aujourd’hui. Ce sont les forêts des montagnes du Carmel. Sauf pour les petites pentes, ce n’est que de la descente aujourd’hui. De 550 mètres au-dessus de zéro, je serai de retour à presque zéro ce soir. Entre les deux, il y a encore quelques collines à surmonter. Mais avec un bon dix-huit kilomètres, l’étape d’aujourd’hui est assez relaxante – je pensais.

    Panneau et forêt sur le sentier d’Israël

    Tout d’abord, j’apprécie mon existence telle qu’elle est. Ma vie s’est réduite à très peu de choses: mes pas, mon pouls et mes sentiments dans la nature. Et ces derniers semblent en devenir de plus en plus chaque jour. Je peux sentir à nouveau bien. Bien plus qu’à la maison. Et j’écoute au plus profond de la forêt qui m’accompagne pas à pas aujourd’hui. Forêt verte à perte de vue. Et tout est à deux pas aujourd’hui. Il descend vers la Méditerranée. Demain, je l’atteindrai. Aujourd’hui, j’aimerais voir Ein Hod, le village d’artistes le plus célèbre d’Israël. C’est juste en route. Et parce que je suis moi-même enfin artiste, je veux m’impliquer dans l’art des autres. Après Ein Hod, je suis le sentier d’Israël. Mais alors cela devient déroutant: Soudain, l’Israel Trail semble aller dans des directions différentes. À moitié gauche une fois. Puis tout droit, parlez brusquement vers le haut et puis je vois des signes qui semblent tourner à droite. Il semble que je soupçonne qu’un des panneaux indicateurs est tombé ou a été renversé ici. Mais tu ne sais jamais.

    Balisage des sentiers, Redbook Shvil Israël

    Mais pourquoi ai-je besoin de marques de chemin, j’ai aussi mon livre rouge avec moi. Le guide de voyage de Jacob Saar s’est jusqu’à présent avéré extrêmement précis. Il dit quelque chose comme: “Pour arriver à Hirbat Rakit, vous devez tourner à gauche sur le chemin de terre”. Jusqu’ici tout va bien. Je ne veux pas aller à Hirbat Rakit. Ou est-ce? Est-ce que Hirbat est en route de toute façon? Dois-je alors tourner à gauche sur la route de gravier? Ou Hirbat Rakit a-t-il tort? Dans ce cas, le livre voudra peut-être me dire que je devrais exclure le «kink gauche» parce qu’il mène là où je ne veux pas aller. Hm?

    Je dois donc allumer mon système de navigation, même si je préfère en fait économiser la batterie du téléphone portable. Malheureusement, il fonctionne avec le dernier peu de puissance, car la charge d’hier n’a apparemment pas fonctionné. Mon application de navigation a toujours été un autre partenaire fiable pour moi. Mais l’application dit que j’ai dû passer Hirbat Rakit il y a longtemps sans m’en apercevoir. Hirbat Rakit n’était-il qu’un arbre? Selon le système de navigation, je devrais être au point “Oren Picnic”. De là, selon le guide de voyage, il irait tout droit («monter le sentier noir»). Le système de navigation me montre un itinéraire complètement différent vers la droite. Eh bien, le système de navigation n’affiche pas cet itinéraire, j’ai plutôt téléchargé la trace GPS enregistrée d’un randonneur inconnu qui vient de marcher vers la droite ici. Alors ne dis rien non plus. Même si c’est très rare

    Profil d’élévation Israel Trail

    Le profil d’élévation du guide de voyage étant en montée, je décide d’emprunter le chemin noir tout droit. Je commence à entendre mon cœur battre dans mes oreilles pour la première fois. Et je sens que je transpire plus d’eau que je ne pourrai en boire dans les prochaines heures. Même si j’ai reçu beaucoup de cadeaux comestibles ces derniers jours, je perds soudainement mon apport calorique régulier. Soudain, je me sens brisé et par endroits je rampe à quatre pattes. Quand je m’assois, mes yeux deviennent noirs. Je tiens une branche de pin avec mes mains.

    Quelques centaines de mètres de dénivelé me ​​rendent si épuisé que je n’aurais pas pu imaginer. Mon pouls bat la chamade et pour la première fois, je ressens ici un sentiment de peur insensé. Je m’assois par terre même s’il est mouillé. Ensuite, j’entends beaucoup de voix. Voix d’enfants. Cela vient d’en bas. Ils rient et parlent en marchant. Ce n’est qu’au dernier moment que je peux les voir. Ils passent devant moi comme si le vent les emportait. Ils me saluent en alternance avec «Shalom», «Salut» et «Bonjour». Je fais de mon mieux pour sourire et ne rien montrer. Je suis sûr que douze enfants m’ont déjà dépassé. Puis deux adultes suivent. Sont-ils parents ou enseignants? J’essaie de dire «Shalom» d’une manière amicale et j’entends l’homme demander si je vais bien. “Oui, d’accord”, je réponds, “tout va bien”.

    Le groupe est parti rapidement et il est redevenu calme. Pourquoi ne leur ai-je pas dit que j’étais malade? Encore et encore, mes yeux deviennent noirs. Je vois des étoiles. Je gèle, presque comme des frissons. Ma langue colle fermement au toit de ma bouche, je ne bois pas assez. Il ne monte qu’à un rythme d’escargot. Mon sac à dos me tue presque. Mes genoux sont faibles et tremblent. Je continue de tomber d’épuisement. Tout devrait être à deux pas.

    Perdez-vous, faites un pèlerinage, faites une randonnée sur le sentier d’Israël

    La dernière fois que je suis tombé, je me suis gravement écorché. Mais au moins ça me réveille un peu. Après une demi-heure, je l’ai fait. Je suis au plus haut point. Au moins un panorama à 360 degrés s’ouvre à moi. Je ne remarque pas vraiment que je vois soudain la Méditerranée en dessous de moi. Je me trompe ici. Il n’y a pas d’Ein Hod, pas de village, rien. Voici juste un bel endroit – et un qui ne peut plus. Quelqu’un qui s’est complètement surestimé et pensait qu’il pouvait errer à travers Israël sans formation. Sans expérience, sans argent. Comme c’est naïf!

    Mon chemin est-il là-bas? Il y a de la civilisation là-bas. Clairement. Seulement, puis-je même y arriver? Je ne m’arrête même pas, même si cela aurait été l’un des plus beaux points de vue de ma vie. Je descends. Plutôt: je décale. Pas le chemin après, mais dans la ligne de pente à travers la brosse. Tu me vois comme un fantôme? Les voilà, les enfants et les deux adultes. Vous avez choisi un magnifique plateau pour y pique-niquer. Je ne veux pas les rencontrer. Pas maintenant. Non. Je fais donc un large arc, mais je tombe et roule deux ou trois culbutes directement vers le groupe.

    “Pas de problème”, leur dis-je complètement distraitement et je ne remarque même pas que cela m’a de nouveau frappé au genou droit. «Mama» s’approche de moi et essuie tout d’abord mon sang. Pourtant, je veux sortir d’ici. Si vous vous sentez comme moi, alors vous ne voulez rencontrer personne, vous voulez fuir. Seulement j’ai fait mes maths sans les enfants. Ils veulent être photographiés avec l’étranger. Et ils continuent de rire. Vous ne pouvez tout simplement pas sortir de là. Après la photo, j’aimerais filmer moi-même le groupe. Épuisé, je me précipite en avant avec un roulement. Je ne peux plus marcher ni me tenir debout. Je m’assois là et j’essaye de sourire. «Rien ne se passe», dis-je en allemand. Maman dit probablement aux enfants en hébreu: «Donnez à l’homme à manger. Il ne peut plus. Vite vite. Apportez-moi des barres granola. “

    Grande volonté d’aider en Israël

    Ce qui se passe maintenant ne peut être décrit avec des mots. Dois-je retirer de la nourriture aux enfants? Non, ça ne marche pas. Beaucoup de mains me tendent des barres granola et des chips. Le plus petit me tend une tasse en plastique avec du thé. «Prends», dit-il, puis me dit définitivement «s’il te plaît». Être un mendiant pendant un certain temps – j’ai pu vivre avec ça jusqu’à maintenant. Mais maintenant que dois-je faire? Je me sens pathétique. Puis-je et puis-je accepter ce que Dieu me donne ici à travers ses petites créatures? Est-ce toujours légitime ou dois-je annuler tout de suite? Arrêtez de dire “arrêtez!” Je ne raconte pas mon histoire ou ce que je ressens. Mais je mords dans l’une des barres granola. Une seule fois. Je mâche très lentement et sens la force qui me vient.

    Je pense à ma mère, venue de Silésie en Bavière en tant qu’enfant réfugiée. Je ne l’ai jamais comprise quand ça faisait mal de ne pas avoir fini nos assiettes. Je n’ai jamais imaginé ce que c’était que d’avoir faim. Je n’avais aucune idée de ce qu’une barre chocolatée qu’elle avait reçue d’un soldat américain dans son enfance aurait pu signifier pour elle. Maintenant, je me sens moi-même comme ce petit enfant. Une barre de muesli à la main, entourée de nombreuses créatures heureuses qui me font ressentir un profond sentiment de sécurité. Vous n’avez pas de tels sentiments très souvent dans la vie. Alors que je continue lentement mon chemin sans but, j’ai toujours mon verrou dans ma main. Et je commence à pleurer très amèrement. Non je n’abandonnerai pas. Pas après tout le bien ce qui m’est arrivé ici aujourd’hui en Israël. Pas après toutes les nombreuses personnes qui m’ont souhaité un bon chemin. Je vais aller y aller Parce que je sens que Dieu est avec moi. Je sens que c’est là, que c’est là!

    Israel Natinal Trail: Ici une via ferrata dure sans balisage

    Avec de petits pas, il descend. L’Israel Trail devient une via ferrata dure sans aucun marquage. Finalement, après des heures, je me retrouve là où j’étais ce matin: au point de pique-nique d’Oren. Je ne trouve pas le village d’artistes Ein Hod. Je me perds encore une fois aujourd’hui. Je ne sais pas ce que Dieu essaie de m’apprendre avec ça. Maintenant, j’atterris sur une autoroute et je cherche mon Israel Trail. Après une demi-heure, je vois un marqueur de piste très loin, mais je ne peux pas franchir la clôture sur la route. Je sais que le chemin est derrière et je ne peux pas y arriver. Les kilomètres sur la route m’épuisent. Je veux sortir d’ici, je veux retrouver mon chemin.

    «Pourquoi ne prie-t-il pas, pourquoi ne me le demande-t-il pas?» Dieu pourrait dire maintenant. «Pourquoi se plaint-il? Pourquoi ne me dit-il pas simplement ce qu’il veut? “

    «Il – Dieu – doit savoir ce que je veux», pourrais-je répondre. Mais il pourrait penser: «Vous devez le vouloir vous-même. L’apitoiement sur soi ne compte pas. “

    Et il se trouve que j’ai un très, très long dialogue avec moi-même et Dieu. Critique. Ingrédient et rongé par l’apitoiement sur soi. “Alors aidez-moi!”, Dis-je, puis j’ajoute rapidement un “S’il vous plaît” poli. Même si le ton de la voix n’était pas si poli dans l’ensemble. Bref, quel ton de voix? Ai-je de nouveau parlé à haute voix? Oui.

    Shvil: Je veux mon retour

    Cependant, j’ai maintenant demandé à Dieu de me ramener sur mon chemin. Devrait-il le faire. Au moins pour le moment, je me sens mieux parce que quelqu’un d’autre va maintenant s’occuper de mon problème et je n’ai plus besoin d’être désespéré. Je peux donc marcher tout droit pendant un moment sans réfléchir. Et si Dieu était un Dieu juif ou arabe? Je dois rire. Vraisemblablement, ce dieu ne se soucierait pas de ce que nous les appelons. Parce que s’il y en a, alors il y a définitivement un Dieu sage, celui qui est audessus de tout . Alors je répète simplement à voix basse: «S’il vous plaît, aidez-moi, mon Dieu. Je souhaite mon retour. Aidez-moi, s’il vous plaît. Ramenez-moi là-bas ».

    Dites-le et une ancienne camionnette blanche roule lentement devant moi. Maintenant, il clignote à droite. Est-ce qu’il s’arrête à cause de moi? Je n’ai pas la force de courir. Mais je vois: il attend et il roule sur le bon pare-brise. «Avez-vous besoin d’eau? Puis-je vous aider? Où voulez-vous aller », me demande Semi. Je me présente brièvement et lui dis que j’ai perdu l’Israel Trail. «Vous devez rentrer. Allez, monte, je te ramène si tu veux. »Semi se retourne à une station-service et me reconduit vers Oren Picnic Point. Mais Semi connaît son chemin et se transforme à droite dans un petit chemin de terre. Il sort devant un portail en fil de fer barbelé, m’ouvre le portail et me dit d’un geste profond: “Voilà, c’est votre chemin.”

    Il ne veut définitivement pas me laisser partir sans quelque chose à boire

    Semi insiste pour me donner une bouteille d’eau. Il ne veut pas me laisser partir sans quelque chose à boire. Je lui fais signe, puis je prends une profonde inspiration. Qu’est-ce que Dieu veut m’apprendre d’autre sur mon chemin? Pour le moment, je suis heureux de pouvoir marcher et de continuer à voir les marques bleu-orange-blanc. A partir de maintenant, je serai plus prudent. Je m’entraînerai à voir les marques. Je vais me concentrer sur la mémorisation de la dernière note. Se retourner régulièrement pour voir à quoi ressemble le chemin dans la direction opposée. Je vais mémoriser des passages distinctifs et les apprendre par cœur. Les cinq derniers waypoints doivent être corrects. J’ai appris: cela ne devrait pas m’arriver dans le désert. Sinon, je suis – mort, c’était peut-être ma leçon.

    Israel Trail: je n’ai pas vu de Hod aujourd’hui

    Je n’ai pas vu un hod aujourd’hui. Mais en tant que touriste, je peux certainement rattraper ça un jour. Et Nahal Me’arot, ma destination du jour, je n’ai pas trouvé non plus. Convient aujourd’hui. Pour cela, je marche à nouveau dans une nature verdoyante magnifique et: j’ai trouvé un Trail Angel au téléphone, ou plutôt un Trail Angel. Aujourd’hui, j’ai le droit de planter ma tente dans le jardin de Noa. Je suis étonné quand je rencontre Noa. Nous nous retrouvons sur une route étroite que traverse l’Israel Trail près de Kerem Maharal. Noa se précipite dans la dernière lumière avec un petit chariot, le siège est repoussé à fond, car Noa est très enceinte. La date d’échéance serait aujourd’hui! Et son copain ne reviendra que demain au plus tôt. Néanmoins, Noa a dit oui au téléphone et me donne un logement. Dans le petit jardin, je trouve un endroit agréable pour ma tente. Il pleut légèrement maintenant. Noa me laisse entrer dans la maison pour prendre une douche et la surprise vient: Noa me cuisine des pâtes avec de la sauce tomate, des oignons frais et du persil frais. Il n’y a pas de temps pour parler. Nous sommes tous les deux fatigués par les chiens et donc tout le monde s’endort immédiatement après avoir mangé. La nuit est alors assez calme. La progéniture ne vient pas sur rendez-vous, mais quand elle le veut.



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Terza settimana sull’Israel National Trail

    Perché non sta pregando?

    Su Shvil Israel da Isfiya a Kerem Maharal

    Circa 23 chilometri, un dislivello totale di 430 metri. Consumo di acqua potabile 4 litri.

    Alzati, vai! Così è stato con la Bundeswehr. Oggi dico abbastanza deliberatamente: alzati e vai. Niente, questo ti ferma. Preparati per la natura – e inizia molto bene. Poiché non ho passato la notte all’aperto, ho potuto dormire un po ‘di più. Giusto in tempo per l’alba, sono davanti alla porta di Gilad e posso fare escursioni. Il sole bagna Isfiya con una luce irreale, arancione e nebbiosa. Sto proiettando una lunga ombra davanti a me mentre mi tuffo nella foresta. Non ho visto molto della città.

    L’Israel Trail riconduce immediatamente dalla natura alla natura. Tuttavia, un giorno mi piacerebbe vivere tutti i bei posti qui come un normale turista, magari avere anche una piccola spiegazione, mangiare una specialità da qualche parte. Invece vedo tutte le cose belle che il normale vacanziere non vede sempre. Vedo la terra e vedo i cuori. Sono ore che faccio un’escursione nella foresta oggi. Sono le foreste delle montagne del Carmelo. Fatta eccezione per le piccole pendenze, oggi è solo in discesa. Da 550 metri sopra lo zero, stanotte tornerò quasi a zero. In mezzo ci sono altre colline che devono essere superate. Ma con ben diciotto chilometri, la tappa di oggi è abbastanza rilassante – ho pensato.

    Cartello e foresta sull’Israele Trail

    Prima di tutto, mi godo la mia esistenza così com’è. La mia vita si è ridotta a pochissime cose: i miei passi, il mio battito cardiaco e le mie sensazioni nella natura. E questi ultimi sembrano diventare sempre di più ogni giorno. Sento di nuovo l’odore giusto. Molto più che a casa. E ascolto nel profondo della foresta che mi accompagna passo dopo passo oggi. Foresta verde a perdita d’occhio. E oggi è tutto a portata di mano. Si scende verso il Mediterraneo. Domani lo raggiungerò. Oggi vorrei vedere Ein Hod, il villaggio di artisti più famoso in Israele. È proprio sulla strada. E poiché finalmente sono io stesso un artista, voglio essere coinvolto nell’arte degli altri. Dopo Ein Hod seguo l’Israel Trail. Ma poi diventa confuso: All’improvviso l’Israel Trail sembra andare in direzioni diverse. Metà sinistra una volta. Poi dritto, parlo ripidamente verso l’alto e poi vedo segni che sembrano girare a destra. Sembra perché sospetto che uno dei segnali stradali sia caduto o sia stato rovesciato qui. Ma non si sa mai.

    Segnavia, Redbook Shvil Israel

    Ma perché ho bisogno dei segni del percorso, ho anche il mio Libro rosso con me. La guida di viaggio di Jacob Saar si è finora dimostrata estremamente precisa. Dice qualcosa come: “Per arrivare a Hirbat Rakit devi girare a sinistra sulla strada sterrata”. Fin qui tutto bene. Non voglio andare a Hirbat Rakit. O è? Questo Hirbat è comunque in arrivo? Devo quindi girare a sinistra sulla strada sterrata? O Hirbat Rakit ha torto? In questo caso, il libro potrebbe volermi dire che dovrei escludere il “nodo a sinistra” perché porta dove non voglio andare. Hm?

    Quindi devo accendere il mio sistema di navigazione, anche se in realtà preferisco risparmiare la batteria del cellulare. Sfortunatamente, funziona con l’ultimo bit di elettricità, perché la ricarica di ieri apparentemente non ha funzionato. La mia app di navigazione è sempre stata un altro partner affidabile per me. Ma l’app dice che devo aver superato Hirbat Rakit molto tempo fa senza accorgermene. Hirbat Rakit era solo un albero? Secondo il sistema di navigazione, dovrei essere al punto “Oren Picnic”. Da lì, secondo la guida turistica, andrebbe dritto (“salire sul sentiero nero”). Il sistema di navigazione mi mostra un percorso completamente diverso a destra. Ebbene, il sistema di navigazione non mostra questo percorso, piuttosto ho caricato la traccia GPS registrata di un escursionista sconosciuto che ha appena svoltato a destra qui. Quindi non dire niente neanche. Anche se è molto raro

    Profilo altimetrico Israel Trail

    Poiché il profilo altimetrico della guida turistica è in salita, decido di prendere il sentiero nero dritto davanti a me. Comincio a sentire il battito del mio cuore nelle orecchie per la prima volta. E sento che sto sudando più acqua di quanta potrò bere nelle prossime ore. Anche se negli ultimi giorni ho ricevuto molti regali commestibili, perdo improvvisamente il mio normale apporto calorico. All’improvviso mi sento a pezzi e in alcuni punti mi arrampico carponi. Quando mi siedo, i miei occhi diventano neri. Mi aggrappo a un ramo di pino con le mie mani.

    Poche centinaia di metri di dislivello mi rendono così stanco che non avrei potuto immaginare. Il mio polso sta accelerando e per la prima volta provo qualcosa di simile a una folle sensazione di paura qui. Mi siedo sul pavimento anche se è bagnato. Poi sento molte voci. Voci di bambini. Viene dal basso. Ridono e parlano mentre camminano. Solo all’ultimo momento posso vederli. Mi sorpassano come se il vento li trasportasse. Mi salutano alternativamente con “Shalom”, “Ciao” e “Ciao”. Faccio del mio meglio per sorridere e non mostrare nulla. Sono sicuro che dodici bambini mi sono già passati accanto. Poi seguono due adulti. Sono genitori o insegnanti? Cerco di dire “Shalom” in modo amichevole e sento l’uomo chiedere se sto bene. “Sì, va bene”, rispondo, “tutto a posto”.

    Il gruppo se ne andò rapidamente e tornò il silenzio. Perché non ho detto loro che ero malato? Ancora e ancora i miei occhi diventano neri. Vedo le stelle. Sto congelando, quasi come i brividi. La mia lingua si attacca saldamente al palato, non bevo abbastanza. Sale solo a passo di lumaca. Il mio zaino quasi mi uccide. Le mie ginocchia sono deboli e tremano. Continuo a cadere per esaurimento. Tutto dovrebbe essere a un tiro di schioppo.

    Perdersi, fare un pellegrinaggio, fare un’escursione sull’Israel Trail

    L’ultima volta che sono caduto, mi sono graffiato male. Ma almeno mi sveglia un po ‘. Dopo mezz’ora ce l’ho fatta. Sono nel punto più alto. Almeno mi si apre un panorama a 360 gradi. Non mi accorgo davvero di vedere improvvisamente il Mediterraneo sotto di me. Mi sbaglio qui. Non c’è Ein Hod, nessun villaggio, niente. Qui è solo un posto bellissimo – e uno che non può più. Qualcuno che ha completamente sopravvalutato se stesso e ha pensato di poter vagare per Israele senza addestramento. Senza esperienza, senza soldi. Quanto ingenuo!

    È la mia strada laggiù? C’è civiltà laggiù. Chiaramente. Solo, posso anche farcela laggiù? Non mi fermo nemmeno, anche se sarebbe stato uno dei punti di vista più belli della mia vita. Sto andando giù. Piuttosto: barcollo verso il basso. Non la strada dopo, ma nella linea di caduta attraverso il pennello. Mi vedi come un fantasma? Eccoli, i bambini e i due adulti. Hai scelto un meraviglioso altopiano per fare un picnic qui. Non voglio incontrarli. Non adesso. Non così. Quindi faccio un ampio arco, ma cado e faccio due o tre salti mortali direttamente verso il gruppo.

    “Nessun problema”, dico loro in modo completamente distratto e non mi accorgo nemmeno di avermi nuovamente sbattuto sul ginocchio destro. “Mamma” viene da me e prima di tutto mi asciuga il sangue. Comunque, voglio uscire di qui. Se ti senti come me, allora non vuoi incontrare nessuno, vuoi fuggire. Solo io facevo i conti senza i bambini. Vogliono essere fotografati con lo straniero. E continuano a ridere. Non puoi uscire da lì. Dopo la foto, vorrei filmare io stesso il gruppo. Per pura stanchezza, mi precipito in avanti con un rotolo. Non posso più camminare o stare in piedi. Mi siedo lì e cerco di sorridere. “Non succede niente” dico in tedesco. La mamma probabilmente dice ai bambini in ebraico: “Date qualcosa da mangiare all’uomo. Non può più. Veloce veloce. Portami delle barrette di cereali. “

    Grande disponibilità ad aiutare in Israele

    Ciò che accade ora non può essere descritto a parole. Devo portare via il cibo dai bambini? No, semplicemente non funziona. Molte mani mi offrono barrette di cereali e patatine. Il più piccolo mi porge un bicchiere di plastica con il tè. “Prendi”, dice e poi dice decisamente “per favore” a me. Essere un mendicante per un po ‘- sono stato in grado di conviverci fino ad ora. Ma ora cosa dovrei fare? Mi sento patetico. Posso e posso accettare ciò che Dio mi sta dando qui attraverso le sue piccole creature? È ancora legittimo o devo cancellarlo adesso? Smettila di dire “basta!” Non sto raccontando la mia storia o come mi sento. Ma mordo una delle barrette di cereali. Solo una volta. Mastico molto lentamente e sento la forza che mi viene.

    Penso a mia madre, che è arrivata in Baviera dalla Slesia da bambina rifugiata. Non l’ho mai capita quando faceva male quando non finivamo i nostri piatti. Non avrei mai immaginato cosa si prova ad avere fame. Non avevo idea di cosa potesse significare per lei una barretta di cioccolato che ha ricevuto da un soldato americano da bambina. Ora mi sento come questo ragazzino anch’io. Una barretta di muesli in mano, circondata da tante creature felici che mi fanno provare un profondo senso di sicurezza. Non provi sentimenti come questi molto spesso nella vita. Mentre continuo lentamente per la mia strada senza un obiettivo, ho ancora il mio fulmine in mano. E comincio a piangere molto amaramente. No non mi arrenderò. Non dopo tutto il bene cosa mi è successo qui oggi in Israele. Non dopo tutte le tante persone che mi hanno augurato buon cammino. Io vado Perché sento che Dio è con me. Sento che è lì, che è lì!

    Israel Natinal Trail: qui una ferrata dura senza segnatura

    A piccoli passi scende. L’Israel Trail diventa una ferrata dura e priva di segnaletica. Finalmente, dopo ore, arrivo di nuovo dov’ero stamattina: all’Oren Picnic Point. Non riesco a trovare il villaggio degli artisti Ein Hod. Oggi mi perdo ancora una volta. Non so cosa Dio sta cercando di insegnarmi con questo. Ora atterro su una superstrada e cerco il mio Israel Trail. Dopo mezz’ora vedo un segnavia in lontananza, ma non riesco a superare la staccionata sulla strada. So che la strada c’è dietro e non posso arrivarci. I chilometri sulla strada mi logorano. Voglio uscire di qui, voglio ritrovare la mia strada.

    “Perché non prega, perché non me lo chiede?” Dio potrebbe dire ora. “Perché si lamenta? Perché non mi dice solo quello che vuole? “

    “Lui – Dio – deve sapere quello che voglio”, potevo rispondere. Ma potrebbe pensare: “Devi volerlo da solo. L’autocommiserazione non conta. “

    E così succede che ho un dialogo molto, molto lungo con me stesso e Dio. Critico. Ingrato e divorato dall’autocommiserazione. “Allora aiutami!”, Dico e poi aggiungo subito un cortese “Per favore”. Anche se nel complesso il tono della voce non era così gentile. Comunque, che tono di voce? Ho appena parlato di nuovo ad alta voce? Sì.

    Shvil: Voglio tornare indietro

    Tuttavia, ora ho chiesto a Dio di ricondurmi sulla mia strada. Dovrebbe farlo. In ogni caso, per il momento mi sento meglio perché adesso qualcun altro si prenderà cura del mio problema e non ho più bisogno di essere disperato. Quindi posso solo camminare dritto per un momento senza pensare. E se Dio fosse un Dio ebraico o arabo? Mi viene da ridere. Presumibilmente a questo dio non importerebbe come li chiamiamo. Perché se c’è, allora è sicuramente un Dio saggio, uno che è al di sopra di ogni cosa. Quindi dico di nuovo a bassa voce: “Per favore, aiutami, caro Dio. Desidero tornare indietro. Mi aiuti per favore. Riportami là ”.

    Dillo e un vecchio camioncino bianco rotola lentamente davanti a me. Ora lampeggia a destra. Si ferma a causa mia? Non ho la forza di correre. Ma vedo: sta aspettando e sta rotolando giù dal parabrezza destro. “Hai bisogno di acqua? Posso aiutarti? Dove vuoi andare ”, mi chiede Semi. Mi presento brevemente e gli dico che ho perso l’Israel Trail. “Devi tornare indietro. Dai, sali, ti porto indietro se vuoi. ”Semi si gira a una stazione di servizio e mi riporta verso Oren Picnic Point. Ma Semi sa come muoversi e gira a destra in una piccola strada sterrata. Scende davanti a un cancello di filo spinato, mi apre il cancello e dice con un gesto ampio: “Voilà, questa è la tua strada”.

    Non vuole lasciarmi andare senza qualcosa da bere

    Semi insiste per darmi una bottiglia d’acqua. Sicuramente non vuole lasciarmi andare senza qualcosa da bere. Lo saluto con la mano e poi faccio un respiro profondo. Cos’altro vuole insegnarmi Dio sulla mia strada? Per il momento sono contento di poter semplicemente camminare e continuare a vedere i segni blu-arancio-bianchi. D’ora in poi starò più attento. Mi eserciterò a vedere i segni. Mi concentrerò sulla memorizzazione dell’ultimo segno. Girarsi regolarmente per vedere come appare il percorso nella direzione opposta. Memorizzerò i passaggi distintivi e li imparerò a memoria. Gli ultimi cinque waypoint devono essere corretti. Ho imparato: questo non dovrebbe accadermi nel deserto. Altrimenti sono … morta, forse quella era la mia lezione.

    Israel Trail: oggi non ho visto un Hod

    Non ho visto un hod oggi. Ma come turista posso sicuramente recuperare quel giorno. E Nahal Me’arot, la mia destinazione per la giornata, in qualche modo non l’ho trovata neanche io. Si adatta oggi. Per questo faccio di nuovo un’escursione in una meravigliosa natura verde e: al telefono ho trovato un Trail Angel, o meglio, un Trail Angel. Oggi posso piantare la mia tenda nel giardino di Noa. Sono sbalordito quando incontro Noa. Ci incontriamo su una strada stretta che l’Israel Trail attraversa vicino a Kerem Maharal. Noa si precipita in avanti nell’ultima luce con un carretto, il sedile è spinto tutto indietro, perché Noa è fortemente incinta. La data di scadenza sarebbe oggi! E il suo ragazzo non tornerà prima di domani. Tuttavia, Noa ha detto di sì al telefono e mi dà alloggio. Nel piccolo giardino trovo un bel posto per la mia tenda. Adesso piove leggermente. Noa mi fa entrare in casa per fare la doccia e poi arriva la sorpresa: Noa mi cucina la pasta con sugo di pomodoro, cipolle fresche e prezzemolo fresco. Non c’è tempo per parlare. Siamo entrambi stanchi di cani e quindi tutti vanno subito a dormire dopo aver mangiato. La notte è quindi abbastanza calma. La prole non viene su appuntamento, ma quando lo vuole.

    Kuestenweg espanol excerpt:

    De Isfiya a Kerem Maharal

    Tercera semana

    ¿Por qué no está rezando?

    De Isfiya a Kerem Maharal

    Unos 23 kilómetros, un ascenso total de 430 metros. Consumo de agua potable 4 litros.

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución de Isfiya a Kerem Maharal

    Niños y amigos de senderismo me ayudan: Sendero Nacional de Israel 15, de Isfiya a Kerem Maharal

    ¡Levántate, vete! Así fue con la Bundeswehr. Hoy digo con bastante parsimonia: levántate y vete. Nada, eso te detiene. Esté preparado para la naturaleza, y comienza realmente bien. Como no pasé la noche al aire libre, pude dormir un poco más. Justo a tiempo para el amanecer, me paro en la puerta de Gilad y se me permite caminar. El sol baña a Isfiya con una luz brumosa, anaranjada e irreal. Estoy proyectando una larga sombra frente a mí mientras me sumerjo en el bosque. No vi mucho de la ciudad.

    El Camino de Israel conduce de la naturaleza a la naturaleza de inmediato. Sin embargo, algún día me gustaría experimentar todos los lugares hermosos aquí como un turista normal, tal vez incluso obtener una pequeña explicación, comer una especialidad en algún lugar. En cambio, veo todas las cosas hermosas que el turista normal siempre no ve. Veo la tierra y veo los corazones. Hoy he estado caminando por el bosque durante horas. Son los bosques de las montañas Carmel. Excepto por pequeñas pendientes, hoy solo es cuesta abajo. Desde 550 metros sobre cero, volveré a casi cero esta noche. En el medio hay algunas colinas más que deben superarse. Pero con unos buenos dieciocho kilómetros, la etapa de hoy es bastante relajante, pensé.

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    En primer lugar, disfruto de mi existencia tal como es. Mi vida se ha reducido a muy pocas cosas: mis pasos, mi pulso y mis sentimientos en la naturaleza. Y estos últimos parecen estar aumentando cada día más. Puedo oler bien de nuevo. Mucho más que en casa. Y escucho profundamente en el bosque que hoy me acompaña paso a paso. Bosque verde hasta donde alcanza la vista. Y hoy todo está a tiro de piedra. Desciende hacia el Mediterráneo. Mañana lo lograré. Hoy me gustaría ver Ein Hod, el pueblo de artistas más famoso de Israel. Está en camino. Y como finalmente soy un artista, quiero involucrarme en el arte de los demás. Después de Ein Hod sigo el Camino de Israel. Pero luego se vuelve confuso: De repente, el Camino de Israel parece ir en diferentes direcciones. La mitad se fue una vez. Luego, en línea recta, hable bruscamente hacia arriba y luego veo señales que parecen girar a la derecha. Parece que sospecho que una de las señales se cayó o fue derribada aquí. Pero nunca se sabe.

    Pero, ¿por qué necesito marcas viales? Tengo mi Libro Rojo conmigo. Hasta ahora, la guía de viajes de Jacob Saar ha demostrado ser extremadamente precisa. Dice algo así como: “Para llegar a Hirbat Rakit tienes que girar a la izquierda en el camino de tierra”. Hasta ahora tan bueno. No quiero ir a Hirbat Rakit. ¿O es eso? ¿De todos modos este Hirbat está en camino? ¿Debería girar a la izquierda en el camino de grava? ¿O está equivocado Hirbat Rakit? En este caso, el libro podría querer decirme que debería excluir el “nudo izquierdo” porque me lleva a donde no quiero ir. ¿Hm?

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución de Isfiya a Kerem Maharal

    Formación de piedra a lo largo del Camino Nacional de Israel 15, desde Isfiya hasta Kerem Maharal

    Así que tengo que encender mi sistema de navegación, incluso si realmente prefiero conservar la batería del teléfono celular. Desafortunadamente, funciona con el último tramo de electricidad, porque la carga de ayer aparentemente no funcionó. Mi aplicación de navegación siempre ha sido otro socio confiable para mí. Pero la aplicación dice que debo haber pasado por Hirbat Rakit hace mucho tiempo sin darme cuenta. ¿Hirbat Rakit era solo un árbol? Según el sistema de navegación, debería estar en el punto “Oren Picnic”. A partir de ahí, según la guía de viaje, seguiría recto (“subir por el sendero negro”). El sistema de navegación me muestra una ruta completamente diferente a la derecha. Bueno, el sistema de navegación no muestra esta ruta, más bien he subido el track GPS grabado de un excursionista desconocido que acaba de girar a la derecha aquí. Así que tampoco digas nada. Incluso si es muy raro

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    Debido a que el perfil de elevación de la guía de viaje es cuesta arriba, decido tomar el camino negro de frente. Empiezo a escuchar los latidos de mi corazón en mis oídos por primera vez. Y siento que estoy sudando más agua de la que podré beber en las próximas horas. Aunque me han dado muchos obsequios comestibles en los últimos días, de repente pierdo mi ingesta habitual de calorías. De repente me siento roto y en algunos lugares me arrastro a cuatro patas. Cuando me siento, mis ojos se vuelven negros. Me aferro a una rama de pino con las manos.

    Unos cientos de metros verticales me dejan tan exhausto que no podría haberlo imaginado. Mi pulso está acelerado y, por primera vez, siento algo así como una loca sensación de miedo aquí. Me siento en el suelo aunque está mojado. Entonces escucho muchas voces. Voces de niños. Viene de abajo. Se ríen y hablan mientras caminan. Solo en el último momento puedo verla. Pasan zumbando a mi lado como si el viento los llevara. Alternativamente me saludan con “Shalom”, “Hola” y “Hola”. Hago todo lo posible por sonreír y no mostrar nada. Seguro que ya me han pasado doce niños. Luego le siguen dos adultos. ¿Son padres o profesores? Intento decir “Shalom” de manera amistosa y escucho al hombre preguntar si estoy bien. “Sí, está bien”, respondo, “todo está bien”.

    El grupo se fue rápidamente y volvió a quedarse en silencio. ¿Por qué no les dije que estaba enferma? Una y otra vez mis ojos se vuelven negros. Veo estrellas. Me estoy congelando, casi como escalofríos. Mi lengua se pega firmemente al paladar, no bebo lo suficiente. Solo sube a paso de caracol. Mi mochila casi me mata. Mis rodillas están débiles y temblando. Sigo cayendo de cansancio. Todo debería estar a tiro de piedra.

    La última vez que me caí me rasgué mucho. Pero al menos me despierta un poco. Después de media hora lo hice. Estoy en el punto más alto. Se me abre al menos un panorama de 360 ​​grados. Realmente no me doy cuenta de que de repente veo el Mediterráneo debajo de mí. Me equivoco aquí. Aquí no hay Ein Hod, ni aldea, nada. Este es un lugar hermoso, y uno que ya no puede. Alguien que se sobreestimó por completo y pensó que podía vagar por Israel sin entrenamiento. Sin experiencia, sin dinero. ¡Qué ingenuo!

    ¿Mi camino está ahí abajo? Hay civilización ahí abajo. Claramente. Solo, ¿puedo siquiera llegar allí? Ni siquiera me detengo, aunque habría sido uno de los miradores más bonitos de mi vida. Voy abajo Más bien: me tambaleo. No el camino después, sino en la línea de caída a través del cepillo. ¿Me ves como un fantasma? Ahí están, los niños y los dos adultos. Has elegido una maravillosa meseta para hacer un picnic aquí. No quiero conocerlos. Ahora no. No tan. Así que hago un arco amplio, pero caigo y ruedo dos o tres saltos mortales directamente hacia el grupo.

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    “No hay problema”, les digo completamente distraídamente y ni siquiera noto que me ha vuelto a golpear la rodilla derecha. “Mamá” se me acerca y, en primer lugar, me limpia la sangre. Aún así, quiero salir de aquí. Si te sientes como yo, entonces no quieres conocer a nadie, quieres huir. Solo hice mis matemáticas sin los niños. Quieren ser fotografiados con el extranjero. Y siguen riendo. Simplemente no puedes salir de allí. Después de la foto, me gustaría filmar el grupo yo mismo. Por puro agotamiento, me apresuro hacia adelante con un rollo. Ya no puedo caminar ni estar de pie. Me siento y trato de sonreír. “No pasa nada”, digo en alemán. Mamá probablemente les dice a los niños en hebreo: “Denle algo de comer al hombre. Ya no puede. Rápido rápido. Tráeme unas barras de granola “.

    Lo que sucede ahora no se puede describir con palabras. ¿Debo quitarles la comida a los niños? No, simplemente no funciona. Muchas manos me tienden barras de granola y papas fritas. El más pequeño me entrega un vaso de plástico con té. “Toma”, dice y luego definitivamente me dice “por favor”. Ser mendigo por un tiempo, he podido vivir con eso hasta ahora. Pero ahora, ¿qué debo hacer? Me siento patético. ¿Puedo y puedo aceptar lo que Dios me está dando aquí a través de sus pequeñas criaturas? ¿Sigue siendo legítimo o debería cancelar ahora mismo? Deja de decir “¡Alto!” No estoy contando mi historia ni cómo me siento. Pero muerdo una de las barras de granola. Por una sola vez. Mastico muy despacio y siento la fuerza que me viene.

    Pienso en mi madre, que llegó a Baviera desde Silesia como una niña refugiada. Nunca la entendí cuando le dolía que no terminamos nuestros platos. Nunca imaginé lo que era tener hambre. No tenía idea de lo que podría haber significado para ella una barra de chocolate que recibió de niña de un soldado estadounidense. Ahora me siento como un niño pequeño. Una barra de muesli en mi mano, rodeada de muchas criaturas felices que me hacen sentir una profunda sensación de seguridad. No tienes sentimientos como estos muy a menudo en la vida. Mientras sigo lentamente mi camino sin un objetivo, todavía tengo el pestillo en la mano. Y empiezo a llorar muy amargamente. No, no me rendiré. No despues de todo lo bueno lo que me pasó hoy aquí en Israel. No después de toda la gente que me deseaba un buen camino. Yo iré, iré, iré Porque siento que Dios está conmigo. ¡Siento que está ahí, que está ahí!

    Con pequeños pasos desciende. El Israel Trail se convierte en una vía ferrata dura sin marcas. Finalmente, después de horas, termino de regreso donde estaba esta mañana: en el Oren Picnic Point. No puedo encontrar el pueblo de artistas Ein Hod. Me estoy perdiendo una vez más hoy. No sé lo que Dios está tratando de enseñarme con eso. Ahora aterrizo en una autopista y busco mi Israel Trail. Después de media hora, veo un marcador de sendero muy lejos, pero no puedo cruzar la valla en la carretera. Sé que el camino está atrás y no puedo llegar. Los kilómetros de carretera me desgastan. Quiero salir de aquí, quiero encontrar mi camino de nuevo.

    “¿Por qué no reza, por qué no me pregunta?”, Podría decir Dios ahora. “¿Por qué se queja? ¿Por qué no me dice simplemente lo que quiere? “

    “Él, Dios, debe saber lo que quiero”, pude responder. Pero podría pensar: “Tienes que quererlo tú mismo. La autocompasión no cuenta “.

    Y entonces sucede que tengo un diálogo muy, muy largo conmigo y con Dios. Crítico. Ingrato y carcomido por la autocompasión. “¡Entonces ayúdame!”, Digo y luego rápidamente agrego un cortés “Por favor”. Aunque el tono de voz no era tan educado en general. De todos modos, ¿qué tono de voz? ¿He vuelto a hablar en voz alta? Si.

    Sin embargo, ahora le he pedido a Dios que me lleve de regreso a mi camino. ¿Debería hacerlo? Por el momento, en cualquier caso, me siento mejor porque ahora alguien más se ocupará de mi problema y ya no necesito estar desesperada. Así que puedo caminar en línea recta un momento sin pensar. ¿Y si Dios es un Dios judío o árabe? Tengo que reír Es de suponer que a este dios no le importaría cómo los llamamos. Porque si lo hay, definitivamente es un Dios sabio, uno que está por encima de todas las cosas. Así que solo digo de nuevo en voz baja: “Por favor, ayúdame, querido Dios. Deseo mi camino de regreso. Por favor, ayúdame. Llévame allí ”.

    Dígalo y una vieja camioneta blanca rueda lentamente frente a mí. Ahora parpadea a la derecha. ¿Se detiene por mi culpa? No tengo fuerzas para correr. Pero ya veo: está esperando y está rodando por el parabrisas derecho. “¿Necesitas agua? ¿Puedo ayudarlo? ¿A dónde quieres ir? ”, Me pregunta Semi. Me presento brevemente y le digo que perdí el Camino de Israel. “Tienes que volver. Vamos, entra, te llevaré de vuelta si quieres. Semi se da la vuelta en una gasolinera y me lleva de regreso a Oren Picnic Point. Pero Semi conoce su camino y gira a la derecha en un pequeño camino de tierra. Sale frente a un portón de alambre de púas, me abre el portón y me dice con un gesto de barrido: “Voilà, este es tu camino”.

    Semi insiste en darme una botella de agua. No quiere dejarme ir sin algo de beber. Lo saludo y luego respiro profundamente. ¿Qué más quiere Dios enseñarme en mi camino? Por el momento, me alegro de poder caminar y seguir viendo las marcas azul-naranja-blancas. De ahora en adelante tendré más cuidado. Practicaré viendo las marcas. Me concentraré en memorizar la última marca. Dar vueltas con regularidad para ver cómo se ve el camino en la dirección opuesta. Memorizaré pasajes distintivos y los aprenderé de memoria. Los últimos cinco waypoints deben ser correctos. He aprendido: esto no debería sucederme en el desierto. De lo contrario, estoy … muerto. Tal vez esa fue mi lección.

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución de Isfiya a Kerem Maharal

    El Camino Nacional de Israel en la etapa 15, de Isfiya a Kerem Maharal, aquí en las montañas del Carmelo

    Hoy no vi un hod. Pero como turista ciertamente puedo ponerme al día con eso algún día. Y Nahal Me’arot, mi destino del día, de alguna manera tampoco lo he encontrado. Se adapta a la actualidad. Para esto, vuelvo a caminar en la maravillosa naturaleza verde y: encontré un Trail Angel por teléfono, o mejor dicho, un Trail Angel. Hoy puedo montar mi tienda en el jardín de Noa. Me asombra conocer a Noa. Nos encontramos en una carretera estrecha que cruza el Israel Trail cerca de Kerem Maharal. Noa se apresura hacia adelante en la última luz con un carrito pequeño, el asiento está empujado completamente hacia atrás, porque Noa está muy embarazada. La fecha de vencimiento sería hoy! Y su novio no volverá hasta mañana como muy pronto. Sin embargo, Noa dijo que sí por teléfono y me dio alojamiento. En el pequeño jardín encuentro un bonito lugar para mi tienda. Mientras tanto, está lloviendo levemente. Noa me deja entrar a la casa para ducharme y luego llega la sorpresa: Noa me cocina pasta con salsa de tomate, cebolla fresca y perejil fresco. No hay tiempo para hablar. Ambos estamos cansados ​​de los perros y todos se van a dormir inmediatamente después de comer. Entonces la noche es bastante tranquila. La cría no viene con cita previa, sino cuando lo desea.

    Christian Seebauer Trail ¡El sendero nacional de Israel de Angelin Noa me da una cálida bienvenida!

    ¡Trail Angelin Noa me da una cálida bienvenida!

    El libro y el póster están disponibles aquí:

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