ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3)

Foto Israel National Trail, Beitrag ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3)
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Am Israel National Trail und für das ganze Leben: Mein Freund Tsur (rechts)

Israel-Trail. Ab Arad folgt der Israel National Trail in die Wüste Negev. In die Wüste aufzubrechen bedeutet nicht nur Einsamkeit zu durchleben, sondern auch das Bewältigen einer Menge von überwältigenden Gefühlen zuzulassen, bevor du endlich loslassen kannst. Meine heutige tiefe Freundschaft mit dem Israeli Tsur war ein langer Weg, der mich an viele Abgründe geführt hat. In den Weiten der Wüste Negev erlebe ich am 3. April meinen ersten Geburtstag im Leben ganz allein in der Wüste Negev und lerne zu begreifen, was Familie mir bedeutet und was Israel mir gegeben hat.

Der ERF Plus bietet Dir ein christliches 24-Stunden Radioprogramm mit Anspruch. Du findest hier herausfordernde und inspirierende Impulse zum Leben mit Gott.

In der Rubrik Lesezeichen spricht der ERF regelmäßig über empfehlenswerte Literatur. In diesem Beitrag stellen wir Dir den Beitrag ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3) vor.

Foto Israel National Trail, Beitrag ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3)

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ERF Plus: Israel Trail mit Herz (2/3)

29:59 Minuten Israel-Trail – Klicken und anhören!

Mit freundlicher Genehmigung des ERF. Gesprochen von Andreas Odrich.

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Foto Israel National Trail, Beitrag ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3)

Eine Wegmarkierung des Israel National Trails in der Wüste Negev

“Der Beitrag von ERF hat mich bewegt.”

 

Christian Seebauer

Israel Trail mit Herz 2/3 ERF pro

Nicht morgen, sondern bereits am Abend kommt Tsur hier an. Er hat mir gerade eine SMS geschickt, immerhin auf den zweiten Anlauf nicht auf Hebräisch, sondern auf Englisch. Mein „englisches“ Fragezeichen hat er also verstanden. Es folgen weitere E-Mails. Tsur lässt mich teilhaben, welchen Bus er gerade versäumt hat und wer ihn gerade beim Trampen nicht mitgenommen hat. Witzigerweise fragt er mich per SMS, ob für den Aufbruch morgen alles bereit sei. „Yes“ antworte ich ihm.

Tsur hat mir per SMS und auch im Forum von Yankale schon einiges über sich mitgeteilt, zum Beispiel, dass er gute Wandererfahrung hat. Und vor allem auch, dass er über sehr gute Wüstenerfahrungen beim Wandern verfügt. So etwas kann ich brauchen. Dann kommt Tsur hier an. Und er ist ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt habe. Er passt absolut nicht in mein Weltbild. Vor mir steht ein eher kleiner und fülliger Typ in einer viel zu großen Jeans. In Israel ist er allein optisch gesehen wohl schon ein Sonderling. Er hat lange, schwarze lockige Haare, die er zu einem Pferdeschwanz gebunden hat. Und er hat einen Schnauzbart. Auch das ist für Israel untypisch. Er trägt eine getönte Brille und einen dicken weißen, verschwitzten Wollpullover. Dann fällt mein Blick auf seine billigen, ausgelatschten Schuhe. Das ist definitiv nichts zum Wandern. Tsur wirkt unbeholfen und ich fühle mich auf einen Schlag ebenso. Mit dem soll ich morgen losgehen?

Die erste Nacht mit Tsur nervt mich zu Tode. Die vielen Sachen, die er dabei hat, hat er überall ausgebreitet. Es erschlägt mich fast. Immerhin: Tsur hat Nudeln und Tomatensauce dabei, kann aber nicht kochen. Ich habe nichts, koche aber außerordentlich gerne. Das passt. Aus dem Garten besorge ich mir frische Kräuter. Es gibt Nudeln. Aber nicht einfach so. Es gibt sie im Teller auf einem Servierteller. Ich habe den Tisch wie in einem Sternerestaurant gedeckt, meinen Möglichkeiten entsprechend. Wasser gibt es nicht aus dem Hahn, sondern aus dem Glas. Den Teller dekoriere ich mit den Blüten essbarer Studentenblumen. Sie schmecken hier scharf, wie eine Mischung aus Kresse und Zimt.

Tsur hat noch Humus und Halva als Nachtisch dabei. Ich selbst habe Brot mit Schwarzkümmel. Nach dem Essen packe ich mit Tsur die Sachen und das bedeutet in erster Linie, Tsur beizubringen, was er hier alles zurücklassen muss. Sein Rucksack ist mit geschätzten 30 Kilo so schwer, dass er mich sofort zu Boden reißen würde. Schnell wird mir klar, dass Tsur anders ist, als ich, ganz anders. Während ich mich selbst als angeborener Minimalisten bezeichnen würde, scheint Tsur das Gegenteil von mir zu sein. Um jedes noch so kleine Detail in seiner Ausrüstung kämpft er mit mir. Tsur ist nicht der Typ, der einen körperlich schlagen würde. Eher ist er der Typ, der jedermann intellektuell in den sicheren Tod diskutieren kann, und einen selbst auf dem Sterbebett noch mit seinen Fragen nerven würde. Diskussionen über die Anzahl der mitzunehmenden Rollen Toilettenpapier. Wie absurd! Vor allem, weil Tsur sofort auf den wissenschaftlichen Aspekt von durchschnittlicher – aber lassen wir das. Ist mir auch egal. Ich selbst habe stets etwa eine Drittel Rolle Klopapier bei mir. Diese ist immer in einer Klarsichtfolie gut verpackt, um sie vor Feuchtigkeit und Beschädigung zu schützen. Man braucht nicht viel. Aber das Wenige muss man sorgfältig verwahren und inventartechnisch gesehen in Stand halten. Habe ich da gerade etwa doch über Klopapier geredet? Scheint so. Gut, darf an dieser Stelle auch einmal sein.

Tsur macht sich nun Gedanken, wo er schlafen soll. Er schnarche so laut, dass er schon sein ganzes Leben befürchte, dass ihn eines Tages ein anderer im Schlaf erschlagen würde. Er legt sich also in die Küche des Appartements, während ich im Doppelbett sehr bequem schlafen kann. Was mir fehlt, ist der Sternenhimmel.

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Für morgen haben wir uns zum Aufbruch um 5:00 Uhr verabredet. Nach endlosen Diskussionen habe ich dann Tsur 5:30 Uhr zugestanden. Irgendwann um 3:30 Uhr piepst dann im schrillen Fiepen eines Mäuseklaviers ein Wecker. Ich traue meinen Augen beziehungsweise Ohren nicht. Nach gefühlten einhundert Piepstönen steht Tsur dann auf und meint: „Sorry, mein Wecker.“ Er fragt mich sofort, ob 06:00 Uhr auch okay wäre. Doch da hat er die Rechnung ohne mein Zeitgefühl gemacht. Für mich war Schlafen jetzt nicht mehr möglich. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Menschen gehört, der so laut schnarcht. Das Schnarchen allein hätte mich wohl gar nicht so sehr gestört. Vielmehr jagen mir die ständigen Atemaussetzer von Tsur massiv Angst ein. Lebt er noch? Erstickt er gerade? Tsur verschreckt mich mit seinen permanenten Apnoezuständen. Ich beginne damit, mich in die Atmung von Tsur hineinzuhören. Ich kann ja auch gar nicht anders. Doch der unstete Rhythmus seiner Atmung macht mich schier wahnsinnig.

Ich bin froh, als endlich der Tag anbricht. Auf den Wecker möchte ich nicht warten. „Hey, Tsur. Komm, aufstehen“! Keine Reaktion. Scheintot. Nichts da, Tsur. Wir sind nicht im Urlaub: „Wake up. Stand up, please!“ Ich fühle, wie mir allein die Weckversuche meine letzte Energie rauben. Allein hätte ich längst meinen Rucksack geschultert und wäre fort. Tsur ist mittlerweile wach. Was er aber seit einer geschlagenen halben Stunde im Bad macht, weiß ich nicht. Dann öffnet sich die Türe und Tsur fragt mich nach Handtüchern. Handtücher? Welche Handtücher? Tsur möchte dann frühstücken. Ob ich schon einen Kaffee gemacht habe, fragt er mich. Welchen Kaffee, antworte ich. In jeder israelischen Wohnung sei irgendwo Kaffeepulver, meint er, bevor er wieder im Bad verschwindet. Er werde jetzt duschen.

Natürlich finde ich bei Joel auch Kaffee. Sogar mehrere Sorten stehen zur Auswahl. Was für ein Irrsinn. Ich möchte endlich losmarschieren. Eine weitere halbe Stunde vergeht, bis Tsur sichtlich wohl gelaunt aus der Dusche kommt. Damit ist aber noch längst nicht Tsurs Rucksack gepackt. Es ist noch nicht abgespült und noch nicht aufgeräumt. Dann möchte Tsur sich noch eine Zigarette drehen, bevor er losgeht. Tsur bereitet mir, dem ungeduldigsten Menschen der Welt, die größten Qualen, die man sich überhaupt vorstellen kann. Tsur ist der totale Gegenentwurf von mir. Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Zeit und Ziel interessieren ihn überhaupt nicht.

 

Irael Trail: Lebensgefährlich schön!

 

Ich bin froh, als wir endlich loskommen. Tsur heftet sich an meine Fersen. Beim Militär sei er schon einmal in der Wüste gewesen. Und da habe er gelernt – bleibt stehen und meint, dass er sich erst einmal ausziehen muss. Ich bin schockiert. Wie? Wir sind doch gerade eben erst losgegangen? Tsur zieht seine Jeans aus und ich traue meinen Augen nicht. Darunter trägt er eine weiße Strumpfhose, die er jetzt auszieht. „Zu warm“, meint er, bevor er sein Gleichgewicht verliert.

Wäre ich nicht so entnervt, würde ich jetzt loslachen. Ich helfe ihm auf. Wenig später muss Tsur seine Morgentoilette verrichten. Ich setze mich. Er rennt in Richtung Süden davon. Nach fünf Minuten kommt er zurück. „Falsche Richtung“ meint er, ohne seine Entscheidung näher zu erläutern. Nun saust er in Richtung Norden davon. Erst nach etwa 20 Minuten kommt er zurück. „Feuerzeug vergessen“, sagt er und verschwindet wieder nordwärts. Die Sonne hat meine Umgebung nun schon aufgeheizt. Die kühle Morgenluft ist längst dahin. Als wir endlich ein bisschen laufen, textet mich Tsur endlos voll. Sein Englisch verstehe ich nur ansatzweise. Dennoch geht es ohne Unterbrechung von Pontius zu Pilatus.

Tsur erzählt nicht über sein Leben. Er fasst in Worte, was er gerade sieht. Jeder Stein, jeder Grashalm schlägt so fortwährend ein neues Kapitel in seiner Erzählflut auf, ohne dass alte Kapitel je beendet werden. Und Tsur kann wahrhaftig über alles etwas erzählen. Er ist nicht dumm, sondern eher hochbegabt. Hier allerdings irgendwie gefangen im eigenen IQ. Es kommt mir so vor, als habe er keinen Filtermechanismus, der die auf ihn einströmenden Eindrücke in einer vernünftigen Art nach Prioritäten ordnen und gegebenenfalls aussortieren könnte. Alles scheint auf ihn einzuprasseln und zeitgleich überschüttet er mich mit seinen unfiltrierten Eindrücken.

Dabei ist es nicht so, dass er sich begeistern würde. Vielmehr sieht er überall Probleme und Verschwörungen. Schon nach der ersten Stunde sehne ich mich nach Ruhe. Da bin ich nun seit Wochen unterwegs, immer allein, und ich habe mich so sehr danach gesehnt, mit jemanden zusammen zu gehen. Ist es Tsur, oder habe ich mich selbst so verändert? Bin ich zum Sonderling geworden? Kann ich mich auf andere nicht mehr einstellen?

Es geht nur langsam voran. Und Tsur möchte Pause machen. Das verstehe ich, denn ich selbst bin das Laufen inzwischen sehr viel besser gewöhnt. Nach dem Wasserlassen bittet mich Tsur nach Wasser. Ich reiche ihm meine Flasche. Was jetzt kommt, schlägt dem Fass den Boden aus. Tsur dreht meine Wasserflasche auf und wäscht sich mit dem Wasser verschwenderisch die Hände, nach dem Ausschütteln sogar noch mit einem zweiten Schwall Wasser. Ich bin sprachlos.

„Give you back“ – bekommst du zurück, sagt er. Offensichtlich bin ich selbst verwahrlost. Auf jeden Fall würde ich mir nach dem Wasserlassen – jetzt verstehe ich schmerzvoll den Ausdruck – niemals in der Wüste die Hände waschen. Warum auch? Ich habe ja auch nichts angefasst hier in der freien Natur. Aber gut.

Weil Tsur jetzt schon Hunger hat, beschließe ich, meine Dose Thunfisch zu opfern, die mir Nuri mit auf den Weg gegeben hat. Tsur macht sie auf. Und dann – „Neeeeiiiin! Stoppppp! Niiiiicht!“ – ist es leider auch schon zu spät. Wenn meine Frau zu Hause das Öl aus der Thunfischdose ins Waschbecken kippt, mag das als kalorienbewusstes Verhalten gerade noch so durchgehen. Aber hier in der Wüste, wo ich um jede einzelne Kalorie betteln muss! Überhaupt weiß ich noch gar nicht, was nach der Thunfischdose und den Vorräten von Nuri überhaupt nachkommt. Wenn da überhaupt etwas nachkommt. Tsur hat also soeben das komplette Öl im Wüstensand der Negev versenkt. Wie gerne hätte ich dieses Öl mit ein paar Krümeln Brot gegessen.

„Sorry, ich wusste ja nicht…“

Ich drehe gerade eine kleine Runde um Tsur herum und könnte weinen. Es fühlt sich an, als hätte mir jemand etwas von meinem Teller weggegessen. Tsur merkt zum ersten Mal, dass ich verbittert bin. Wortlos gehen wir weiter. Weit sind wir aus Arad auch noch gar nicht herausgekommen. In der Ferne sehen wir einen Antennenmast, an dem Bauarbeiter arbeiten. Tsur möchte dort hingehen. Dort, so denkt er, werde er seinen morgendlichen israelischen Kaffee bekommen. „Tsur, hier ist der Israel-Trail“, sage ich und merke, dass er einfach von mir auf Abstand gehen möchte. Ich habe ihn verletzt.

Tsur bückt sich und zündet mit dem Feuerzeug einen kleinen Papierfetzen an, der hier wohl vom Wind an einen Stein geweht wurde. „Das verrottet in der Wüste nicht. Wie können Menschen in der Wüste etwas wegwerfen. Versteh ich nicht.“ Dann umarmt er mich. „Christian, geh’ schon los. Wir sehen uns“, sagt er, dreht sich weg und geht in die andere Richtung. Plötzlich fühle ich etwas Menschliches und Liebenswertes in Tsur. Aber er ist weg. Soll ich ihn aufhalten? Erwartet er, dass ich ihn aufhalte? Ich laufe nach rechts, dem Israel-Trail nach. Meine Entscheidung empfinde ich als brutal, als ungerecht. Habe ich ihm eine Chance gelassen, an mich heranzukommen? Wie mag er mich gesehen haben? Das Weitergehen stürzt mich plötzlich in eine tiefe menschliche Krise.

Allein steige ich hoch zum Mount Kina, sehe das Tote Meer, und schon wieder kann ich meine überwältigenden Eindrücke mit niemandem teilen. Was bin ich nur für ein Arschloch? Andererseits: Ich bin erleichtert. Ich fühle mich ohne Tsur so, als ob ich Ballast abgeworfen hätte, so, als ob ich wieder befreit atmen könnte, als wenn ich auf nichts und niemanden im Leben Rücksicht nehmen müsse.

Aber ist das das Leben? Rücksicht nehmen, das trifft es. Beim Abstieg in ein heißes Wadi, ein ausgetrocknetes Flussbett, begegnen mir zwei Mädels, die in Eilat gestartet sind. Eigentlich begegnet mir erst Janine und dann fünf Minuten später Liwie. Beide sind bestimmt erst Anfang zwanzig, also halb so alt wie ich. Die Rucksäcke, die sie mit Würde und Leichtigkeit schultern, könnte ich selbst keinen Meter hier hochtragen. Janine und Liwie hiken zusammen und doch gehen sie ihren eigenen Weg. So etwas kenne ich nur zu gut vom Jakobsweg. Man hält Abstand, lässt jeden sich selbst finden. Man respektiert die verletzliche Aura. Man kommt sich nur nahe, wenn beide es wirklich wollen. Und: Man ist sich auch auf einige Entfernung nahe. Nur, das muss man erst lernen. Allein zu sein und doch auf den anderen zu vertrauen. Ich möchte sagen: Vertrauen zu dürfen.

Viel kann ich mit Janine und Liwie „verbal“ nicht austauschen, denn keiner von uns Dreien ist bereit, gänzlich stehen zu bleiben. Das mag für einen Nichtwanderer merkwürdig klingen, aber keiner von uns möchte seinen eigenen Rhythmus verlieren. Selbst bei einer kurzen Umarmung tänzelt man im eigenen Rhythmus von einem Bein auf das andere, um nicht wirklich stehen zu bleiben. Was dich verbindet, sind Gefühle. Und was man austauscht, sind Dimensionen. „Wie weit kommst du noch mit deinem Wasser?“ „Wie viele Wochen bist du ungefähr schon unterwegs?“ oder „Bist du Carlos Goldberg begegnet?“ – „Ja“ – „Ich auch, kurz vor Arad.“

Trotzdem entsteht hier draußen im Vorbeigehen so viel Vertrauen, dass ich jedem hier bedenkenlos meinen Auto- oder meinen Haustürschlüssel überreichen würde und sagen könnte: „Bitte, mach nur!“ Die laute Welt, so wie wir sie kennen, hat sich zurückgezogen. Sie reduziert sich nun auf echte und völlig unverfälschte Eindrücke. Das ist weit mehr als Lebensqualität. Es macht mich sentimental. Denn: So könnte es sein zwischen uns Menschen.

Tsur habe ich hinter mir gelassen. Allein wage ich mich vor in die Wüste. Und sie ist wahrhaftig schön. Seit vielen Kilometern folge ich nun dem Nahal Kanfan. Ich durchwandere in wilden Windungen einen vorzeitlichen Wasserlauf, und der wird immer enger. Gefangen zwischen kalkweißen Wänden klettere ich bergab. Ich rutsche und springe in dieser verzauberten Umgebung über kleine ausgetrocknete Wasserfälle, die hier in Zehntausenden von Jahren rundgeschliffen wurden. Die Kulisse ist unwirtlich und sensationell. Ein Entrinnen gäbe es hier aber so schnell auch nicht. Handynetz? Nein. Mit einem Mal wird mir klar, dass ich jetzt ganz woanders angekommen bin: In der grandiosen Einsamkeit der Negev-Wüste!

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Kurz nach nach Arad: Ich folge dem Wadi

Ich bin körperlich und seelisch erschöpft, und das, obwohl es gerade erst Mittag ist. Mittag? Ist mir egal, ich fühle mich depressiv. Eigentlich wollte ich heute mit Tsur meinen Siebenundvierzigsten Geburtstag feiern. Ja, heute ist mein Geburtstag, fernab von zu Hause und weit weg von jedem anderen menschlichen Wesen. Die Temperaturen betragen nun gut und gerne 35 Grad. Ich muss mich hier hinsetzen und abwarten. Mittags kann und darf ich nicht allein durch die Wüste wandern, schon gar nicht durch ein trockenes Wadi, in dem kein einziger Windhauch die Luft bewegt.

Seit dem Beginn meiner Reise schleppe ich ein nicht so kleines Paket mit mir herum. Es ist mein Geburtstagsgeschenk, das mir meine Kinder mitgegeben haben. Ich möchte jetzt nicht mehr bis zum Sonnenuntergang warten. Plötzlich bin ich mir nicht mehr so sicher, ob meine Reise überhaupt noch weitergeht. Ich lege den Rucksack ab. Er knallt sehr unsanft gegen die Wand des trockenen Bachlaufs. Ich merke, wie kraftlos ich geworden bin. Mein Geschenk befindet sich ganz unten im Rucksack. Ich habe nun Zeit zum Auspacken. Vielleicht packe ich hier das letzte Mal etwas aus. Viele meiner Habseligkeiten liegen nun ausgebreitet vor mir auf den trockenen, hellen Kieselsteinen. Als erstes fühle ich es, mein Geschenk. Denn jeden meiner Ausrüstungsgegenstände kann ich nun auch erfühlen, ohne ihn zu sehen. Ich kenne meine Gegenstände. Und ich weiß blind, wo etwas ist.

Mein Geschenk ist verpackt in rosafarbenem Geschenkpapier, und dann noch einmal eingewickelt in Klarsichtfolie. Es fühlt sich weich an, und es wiegt nur etwa 300 Gramm. Gleich werde ich es sehen … Beim ersten Öffnen erblicke ich eine klitzekleine Karte. Aufgeklebt mit Tesafilm ist eine Miniaturkerze, wie man sie auf einen Geburtstagskuchen steckt. Auf die Karte haben meine Kinder etwas geschrieben. Ich lese die ersten Zeilen und dann bricht es aus mir heraus.

 

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Geburtstag in der Wüste Negev am Israel National Trail

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Geburtstag in der Wüste Negev am Israel National Trail

Im richtigen Leben bin ich wohl oft zu Stein geworden, aber hier überwältigen mich meine Gefühle mit einer unglaublichen Intensität, mit gewaltiger Wucht. Das echte Leben schlägt mir, der ich darauf gar nicht vorbereitet bin, entgegen. Einer wie ich, der immer einen großen Schutzwall mit sich herumträgt. Mauern, so hoch, dass ja kein anderer in mich eindringen kann. Was meine Kinder mir schreiben, und auch meine Frau, bewegt mich zutiefst. Es macht mich ganz klein. Es ist der schönste Augenblick meines Lebens. Der schönste, und der empfindlichste. So schutzlos wie heute war ich noch nie, so hin- und hergerissen, so weit weg, so am Ende, so nahe am Aufgeben. So nahe an der Grenze, wo du siehst, was bisher war und dass nur großes Glück dich hier auf dieser Erde Gast sein lässt.

Ich stecke die kleine Geburtstagskerze vor meinen Füßen in den Sand, suche mein Feuerzeug heraus und zünde sie an. Dann ist nichts mehr „Mann“ in mir. Ich weine wie ein kleines Kind, weit weg von allem, was ich je gefühlt habe. Meine Kinder haben mir Cantuccini geschenkt, mein italienisches Lieblingsgebäck aus Mandeln. Ich mache die Packung auf. Auch wenn Einiges davon schon sehr zerbröselt ist, es schmeckt gut und süß auf meiner Zunge. So intensiv habe ich noch niemals in meinem Leben einen Geburtstag erlebt. Es war der schönste Geburtstag meines Lebens. Ich bin sicher, er wird es auch bleiben. „Größer“ geht es nicht. Weit weg von allem. Und so nahe dran an meinen Kindern und an meiner Frau. Was sonst echte Nähe ist, ist nun gedankliche Nähe. Sie fühlt sich verdammt gut an. Ich weiß, dass alle drei bestimmt auch gerade an mich denken. Herrgott, was will ich mehr in meinem Leben. Das ist der Höhepunkt, gefühlt auf jeden Fall.

Zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich wie angekommen. Es muss nicht mehr nach oben gehen. Ich darf meinen Ehrgeiz loslassen. Ich bin sicher: Bergab wird es leichter, in meiner zweiten Lebenshälfte. Es geht jetzt so weit, wie Gott es mir schenkt. Ich muss mich nicht mehr verbiegen. Ich bin kein Teenager mehr, eher schon ein älterer Herr. Jedenfalls habe ich das Gefühl, als würden sich Millionen und Abermillionen Synapsen in meinem Gehirn gerade neu vernetzen und sich vorbereiten auf das Neue, das da kommt. Ich bin gerührt und glücklich.

Dann mache mich wieder auf den Weg. Ich führe keinerlei Selbstgespräche mehr. Für den Rest des Tages geht es ganz still voran. Ich muss noch das Night Camp Be’er Efe erreichen. Überhaupt, was ist ein Night Camp? Wie wird es aussehen? Treffe ich dort andere Menschen? Und finde ich dort mein Wasser? Ohne Wasser kann man nicht in die Wüste aufbrechen. Das wäre Selbstmord. Betteln geht nicht. Selbst wenn man auf einen entgegenkommenden Wanderer stößt, kann man ihm alles, nur nicht sein Wasser nehmen. Da hört der Spaß auf. Denn das bringt den anderen selbst in Lebensgefahr. Ohne ausreichend Wasser überlebt man hier nicht. Deshalb habe ich mir vor meinem Israel Trail schon zu Hause überlegt, welche Möglichkeiten es für die Wasserversorgung gibt.

Da gibt es Selbstversorger. Wanderer, die erreichbare Versorgungspunkte am Trail zuvor mit dem Jeep ansteuern und sich dort Wasservorräte vergraben. Organisatorisch müsste man hierzu die Strecke Arad-Eilat und zurück bewältigen und die vielen Night Camps in der Wüste auch finden, mit hebräischen Karten keine leichte Aufgabe. Man sollte hierfür mindestens zu zweit sein. Mindestens. Und man muss sich im Klaren darüber sein, dass man finanziell gesehen wohl kaum etwas sparen kann.

Hiker sollen es ohne Wasserdepots auch schon geschafft haben. Aber das dürfte Hardcore sein. Wasservorräte à acht Liter pro Tag für etwa drei Tage neben der normalen Ausrüstung mit sich herumzutragen ist schon grenzwertig. Und um alle drei Tage zuverlässig Wasser zu haben, muss man auch noch sehr gut planen.

Eine andere Möglichkeit bieten Unternehmer an, die an bestimmten Versorgungspunkten grob gesagt Wasserflaschen verbuddeln. Water-Caching nennt sich das. Davon habe ich kurz vor meiner Abreise mehrere angeschrieben, aber nur von einem eine Antwort erhalten: Von Dr. Haim Berger. Und zwar ein „NEIN“. Haim schrieb mir auf meine Email von 23:00 Uhr um 23:30 Uhr zurück, dass er immer gerne helfe, aber beim besten Willen nicht tausend Wüstenkilometer umsonst fahren könne. Für Studenten und in diesem Falle auch für mich würde er jedoch einen Preisnachlass gewähren.

Dachte ich es mir doch. Ein Nein! Mit diesem Nein bin ich „damals“ dann nach unten ins Wohnzimmer gerannt und habe meiner Frau erzählt: „Das geht nicht, der hat Nein gesagt.“ Conny hat mich daraufhin ausgelacht und meinte: „Was bist du denn für ein Weichei? In die Wüste gehen wollen und beim ersten Nein das Handtuch werfen! Spinnst du?“ Dann ergänzte sie: „Du gehst jetzt hoch und schreibst ihm noch einmal. Ich warte hier.“

Also bin ich zurück ins Büro geschlichen und habe Haim Berger noch einmal mein Vorhaben erläutert. Es dauerte keine fünf Minuten, bis ich eine Antwort erhielt. Ob ich denn sein Nein nicht verstanden hätte? Er habe schließlich vier Kinder, die er ernähren müsse, und er könne nicht völlig umsonst Wasser in der Wüste ausfahren.

Also geh ich wieder zu meiner Frau „Ich sag’s doch. Nein. Er hat vier Kinder und…“. Wobei mich Conny auch schon unterbricht und sagt: „Und du hast zwei Kinder. Geh hoch und schreib ihm das. Schick ihm ein Foto. Fang an zu kämpfen. Oder denkst du, jeder wird dir das Wasser nachwerfen?“

Wütend gehe ich nach oben. Richtig wütend. Und ich schreibe ihm: „Lieber Haim“, wobei ich ihn in meiner Wut respektlos duze. Dann kläre ich ihn auf, dass ich auch zwei kleine Kinder habe, die total süß sind. Und ich möchte auch gerne seine Familie kennenlernen. Ich bitte ihn noch einmal, mir zu helfen. Während ich schreibe, schwindet mein Mut. Doch ich habe das Gefühl, als wenn Gottes Hand meine Finger bewegt und gute Gedanken einkehren lässt.

Haim schreibt mir um 00:15 Uhr zurück: „Lieber Christian, O.K, ich helfe dir mit Wasser, du gibst ja doch nicht auf. Ich freue mich auf deinen Besuch. Und auch meine Frau freut sich auf dich. Ich habe ihr dein E-Mail mit dem Foto gezeigt. Rufe mich an, wenn du in Israel bist. Ich helfe dir! Good Luck, Dein Haim.“

Gestern habe ich Haim angerufen. Er hat mir per SMS eine Art Schatzkarte geschickt, mit der ich heute mein Wasser finden werde. Am Spätnachmittag komme ich da an, wo das Night Camp sein soll. Ich gehe immer wieder vor und zurück, aber das hier muss es sein. Eigentlich nur ein paar Steine im Kreis, die einen Platz zum Verweilen markieren. Wenn man nicht aufpasst, geht man daran vorbei. Ich lege meinen Rucksack ab und mache mich auf die Suche nach Wasser. Das geht in etwa so: „Geh fünfhundert Meter am Trail nach Norden. Dann siehst du einen etwa 10 Kilo schweren Stein. Gehe hier nach links, 30 Schritte. Dann gehe den Hügel nach oben. Am rechten kleinen Strauch fünf Meter weg gen Süden. Grabe hier.“ Gesagt, getan. Allerdings dauert es eine gute Stunde, bis ich fündig werde. Und in dieser Stunde geht mir vieles durch den Kopf. Jetzt muss ich nur noch mit meinen sechs Eineinhalb-Literflaschen zurück zum Night Camp.

Im letzten Licht schlage ich mein Zelt auf. Der Untergrund ist hart und steinig. Mein Zeltplatz liegt quasi direkt auf dem Trail. Links und rechts begrenzen leichte Hügel mein Gelände. Gegen Süden hin geht der Trail nach oben. Unter mir liegt die Wegstrecke, die ich gerade nach oben gestiegen bin. Night Camps liegen oft in der Nähe von Straßenverbindungen. Auch hier wäre ich nicht weit weg von einer Straße und zur Not schnell zurück in der Zivilisation. Mein Schlafplatz liegt jedoch fernab von jeglichem Geräusch. Ich fühle mich wie in den Bergen, nicht wie in der Wüste.

Nach Sonnenuntergang beginne ich zu frieren, auch vor Erschöpfung. Es ist einsam, und ich vermisse Tsur. Könnte ich den heutigen Tag nur zurückspulen! Es noch einmal besser machen, bei Tsur bleiben. Schade, ich hätte mich schon irgendwie auf ihn eingestellt. Ich sitze schon sehr lange hier herum und fange an zu beten: „Lieber Gott, was soll ich tun? Zurückgehen? Auf Tsur warten? Ich bitte dich, schenke mir einen Begleiter. Bringe mir Tsur zurück!“

Im Halbschlaf höre ich dann schwere Schritte. Es ist Tsur! Auch Tsur hat Wasser von Haim dabei. Und wie soll es anders sein, dass ihm direkt neben meinem Zelt der ganze Sechserpack aus der Hand fällt und zwei Flaschen augenblicklich ihren Inhalt an den Wüstenboden verschenken. „Macht nichts. Ist genug für einen Tee“, sagt Tsur und dann umarmen wir uns erst einmal. Tsur hat im Gegensatz zu mir Kochgeschirr und sogar Feuerholz dabei. Feuermachen kann er. Trotz Wind und ganz wenig Holz zaubert Tsur im Nu ein kleines romantisches Feuer und setzt Teewasser auf. Jetzt habe ich keine Angst mehr vor der Wüste!

 

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Israel-Trail: Wenn ein “Hochdeutscher” den Bayern übersetzt und echte Gefühle rüberbringt…

Danke lieber Andreas Odrich! Wir kennen uns nicht, sind uns noch nie im echten Leben begegnet. Und doch hat mich Dein gefühlvolles Engagement extrem bewegt! In den ersten Sekunden dachte ich: Nein, das bin nicht ich. Und dann hörte ich zu. Es war viel besser, als ich. Ich spreche bayrisch. Klar, ich komme auch in Norddeutschland total gut zurecht, weil ich es einfach liebe und mir Mühe gebe. Und weil mit dann auch etwas liebenswertes entgegenschlägt. Doch so gut wie Andreas Odrich vorliest, das bewegt mich selbst. Denn ehrlich gesagt geht es ja auch nicht um mich, oder irgendweine Leistung. Es geht um den Israel National Trail, die Menschen und alle, die mir überhaupt diese wunderbare Erfahrung ermöglicht haben. Meine Gedanken hören sich auf italienisch, spanisch, englisch ganz anders an, wenn ich sie selbst spreche. Aber gutes hochdeutsch, das ist ein echter Wegbegleiter und hier gebe ich auch gerne ab an Andreas Odrich. Danke ERF, Danke SCM, Danke Andreas! Zusammen schaffen wir es, Menschen für Israel und die Wüste zu begeistern.

 

 

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    Textauszug Israel-Trail.com ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3) Israel-Trail. Ab Arad folgt der Israel National Trail in die Wüste Negev. In die Wüste aufzubrechen bedeutet nicht nur Einsamkeit zu durchleben, sondern auch das Bewältigen einer Menge von überwältigenden Gefühlen zuzulassen, bevor du endlich loslassen kannst. Meine heutige tiefe Freundschaft mit dem Israeli Tsur war ein langer Weg, der mich an viele Abgründe geführt hat. In den Weiten der Wüste Negev erlebe ich am 3. April meinen ersten Geburtstag im Leben ganz allein in der Wüste Negev und lerne zu begreifen, was Familie mir bedeutet und was Israel mir gegeben hat. Der ERF Plus bietet Dir ein christliches 24-Stunden Radioprogramm mit Anspruch. Du findest hier herausfordernde und inspirierende Impulse zum Leben mit Gott. In der Rubrik Lesezeichen spricht der ERF regelmäßig über empfehlenswerte Literatur. In diesem Beitrag stellen wir Dir den Beitrag ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3) vor. ERF Plus: Israel Trail mit Herz (2/3) 29:59 Minuten Israel-Trail - Klicken und anhören! Mit freundlicher Genehmigung des ERF. Gesprochen von Andreas Odrich. Link zum Beitrag: https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/lesezeichen/israel-trail-mit-herz-2-3/3680-1647 "Der Beitrag von ERF hat mich bewegt." Christian Seebauer Israel Trail mit Herz 2/3 ERF pro Nicht morgen, sondern bereits am Abend kommt Tsur hier an. Er hat mir gerade eine SMS geschickt, immerhin auf den zweiten Anlauf nicht auf Hebräisch, sondern auf Englisch. Mein „englisches“ Fragezeichen hat er also verstanden. Es folgen weitere E-Mails. Tsur lässt mich teilhaben, welchen Bus er gerade versäumt hat und wer ihn gerade beim Trampen nicht mitgenommen hat. Witzigerweise fragt er mich per SMS, ob für den Aufbruch morgen alles bereit sei. „Yes“ antworte ich ihm. Tsur hat mir per SMS und auch im Forum von Yankale schon einiges über sich mitgeteilt, zum Beispiel, dass er gute Wandererfahrung hat. Und vor allem auch, dass er über sehr gute Wüstenerfahrungen beim Wandern verfügt. So etwas kann ich brauchen. Dann kommt Tsur hier an. Und er ist ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt habe. Er passt absolut nicht in mein Weltbild. Vor mir steht ein eher kleiner und fülliger Typ in einer viel zu großen Jeans. In Israel ist er allein optisch gesehen wohl schon ein Sonderling. Er hat lange, schwarze lockige Haare, die er zu einem Pferdeschwanz gebunden hat. Und er hat einen Schnauzbart. Auch das ist für Israel untypisch. Er trägt eine getönte Brille und einen dicken weißen, verschwitzten Wollpullover. Dann fällt mein Blick auf seine billigen, ausgelatschten Schuhe. Das ist definitiv nichts zum Wandern. Tsur wirkt unbeholfen und ich fühle mich auf einen Schlag ebenso. Mit dem soll ich morgen losgehen? Die erste Nacht mit Tsur nervt mich zu Tode. Die vielen Sachen, die er dabei hat, hat er überall ausgebreitet. Es erschlägt mich fast. Immerhin: Tsur hat Nudeln und Tomatensauce dabei, kann aber nicht kochen. Ich habe nichts, koche aber außerordentlich gerne. Das passt. Aus dem Garten besorge ich mir frische Kräuter. Es gibt Nudeln. Aber nicht einfach so. Es gibt sie im Teller auf einem Servierteller. Ich habe den Tisch wie in einem Sternerestaurant gedeckt, meinen Möglichkeiten entsprechend. Wasser gibt es nicht aus dem Hahn, sondern aus dem Glas. Den Teller dekoriere ich mit den Blüten essbarer Studentenblumen. Sie schmecken hier scharf, wie eine Mischung aus Kresse und Zimt. Tsur hat noch Humus und Halva als Nachtisch dabei. Ich selbst habe Brot mit Schwarzkümmel. Nach dem Essen packe ich mit Tsur die Sachen und das bedeutet in erster Linie, Tsur beizubringen, was er hier alles zurücklassen muss. Sein Rucksack ist mit geschätzten 30 Kilo so schwer, dass er mich sofort zu Boden reißen würde. Schnell wird mir klar, dass Tsur anders ist, als ich, ganz anders. Während ich mich selbst als angeborener Minimalisten bezeichnen würde, scheint Tsur das Gegenteil von mir zu sein. Um jedes noch so kleine Detail in seiner Ausrüstung kämpft er mit mir. Tsur ist nicht der Typ, der einen körperlich schlagen würde. Eher ist er der Typ, der jedermann intellektuell in den sicheren Tod diskutieren kann, und einen selbst auf dem Sterbebett noch mit seinen Fragen nerven würde. Diskussionen über die Anzahl der mitzunehmenden Rollen Toilettenpapier. Wie absurd! Vor allem, weil Tsur sofort auf den wissenschaftlichen Aspekt von durchschnittlicher – aber lassen wir das. Ist mir auch egal. Ich selbst habe stets etwa eine Drittel Rolle Klopapier bei mir. Diese ist immer in einer Klarsichtfolie gut verpackt, um sie vor Feuchtigkeit und Beschädigung zu schützen. Man braucht nicht viel. Aber das Wenige muss man sorgfältig verwahren und inventartechnisch gesehen in Stand halten. Habe ich da gerade etwa doch über Klopapier geredet? Scheint so. Gut, darf an dieser Stelle auch einmal sein. Tsur macht sich nun Gedanken, wo er schlafen soll. Er schnarche so laut, dass er schon sein ganzes Leben befürchte, dass ihn eines Tages ein anderer im Schlaf erschlagen würde. Er legt sich also in die Küche des Appartements, während ich im Doppelbett sehr bequem schlafen kann. Was mir fehlt, ist der Sternenhimmel. Israel-Trail: Wenn ein "Hochdeutscher" den Bayern übersetzt und echte Gefühle rüberbringt... Danke lieber Andreas Odrich! Wir kennen uns nicht, sind uns noch nie im echten Leben begegnet. Und doch hat mich Dein gefühlvolles Engagement extrem bewegt! In den ersten Sekunden dachte ich: Nein, das bin nicht ich. Und dann hörte ich zu. Es war viel besser, als ich. Ich spreche bayrisch. Klar, ich komme auch in Norddeutschland total gut zurecht, weil ich es einfach liebe und mir Mühe gebe. Und weil mit dann auch etwas liebenswertes entgegenschlägt. Doch so gut wie Andreas Odrich vorliest, das bewegt mich selbst. Denn ehrlich gesagt geht es ja auch nicht um mich, oder irgendweine Leistung. Es geht um den Israel National Trail, die Menschen und alle, die mir überhaupt diese wunderbare Erfahrung ermöglicht haben. Meine Gedanken hören sich auf italienisch, spanisch, englisch ganz anders an, wenn ich sie selbst spreche. Aber gutes hochdeutsch, das ist ein echter Wegbegleiter und hier gebe ich auch gerne ab an Andreas Odrich. Danke ERF, Danke SCM, Danke Andreas! Zusammen schaffen wir es, Menschen für Israel und die Wüste zu begeistern. Link zum ERF-Beitrag: https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/lesezeichen/israel-trail-mit-herz-2-3/3680-1647 Mehr zum Israel Trail anhören Israel-Trail Post H1 Headlines ERF Lesezeichen Israel Trail mit Herz (2/3) Array ( [0] => ERF Plus: Israel Trail mit Herz (2/3) [1] => Israel Trail mit Herz 2/3 ERF pro [2] => Israel-Trail: Wenn ein "Hochdeutscher" den Bayern übersetzt und echte Gefühle rüberbringt... ) H2 Headlines zum Shvil Israel Beitrag Array ( [0] => 29:59 Minuten Israel-Trail - Klicken und anhören! ) Keywords zu diesem Israel-Trail-Beitrag:

    Israel-Trail

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    ERF Bookmark Israel Trail with Heart (2/3)

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    On the Israel National Trail and for life: My friend Tsur (right)

    Israel Trail. The ERF Plus offers you a Christian 24-hour radio program with high standards. Here you will find challenging and inspiring impulses for living with God.

    In the bookmark section, the ERF regularly talks about recommended literature. In this article we present the article ERF Bookmark Israel Trail with Heart (2/3).

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

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    ERF Plus: Israel Trail with a Heart (2/3)

    29:59 minutes

    Courtesy of the ERF. Voiced by Andreas Odrich.

    Link to the article: https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/lesezeichen/israel-trail-mit-herz-2-3/3680-1647

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    “I was moved by ERF’s contribution.”

    Christian Seebauer

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    My friend Tsur – in the middle of the Negev desert, after Mount Karbolet

    Israel Trail with a heart 2/3 ERF pro

    Tsur arrives not tomorrow, but in the evening. He just sent me a text message, at least the second time I tried it, not in Hebrew, but in English. So he understood my “English” question mark. More emails will follow. Tsur lets me know which bus he just missed and who didn’t take him while hitchhiking. Funnily enough, he asks me via SMS whether everything is ready for tomorrow’s departure. “Yes” I answer him.

    Tsur has already told me a lot about himself via SMS and in the Yankale forum, for example that he has good hiking experience. And, above all, that he has had very good hiking experience in the desert. I can use something like that. Then Tsur arrives here. And it’s completely different from what I imagined. He absolutely does not fit into my worldview. In front of me is a rather short and plump guy in jeans that are much too big. In Israel he is already a bit of an oddity from a visual point of view. He has long, black curly hair that he has tied in a ponytail. And he has a mustache. This is also atypical for Israel. He wears tinted glasses and a thick, white, sweaty wool sweater. Then my eyes fall on his cheap, worn-out shoes. This is definitely not for hiking. Tsur looks awkward and I suddenly feel the same way. Should I go out with him tomorrow?

    The first night with Tsur annoys me to death. He has spread the many things that he has with him everywhere. It almost kills me. After all: Tsur has noodles and tomato sauce with him, but cannot cook. I don’t have anything, but I really enjoy cooking. That fits. I get fresh herbs from the garden. There is noodles. But not just like that. They are available in the plate on a serving plate. I set the table like in a star restaurant, according to my possibilities. There is no water from the tap, but from the glass. I decorate the plate with the flowers of edible marigolds. They taste hot here, like a mixture of cress and cinnamon.

    Tsur also has humus and halva for dessert. I myself have bread with black cumin. After dinner, I pack things with Tsur and that means primarily teaching Tsur what he has to leave behind here. His backpack is so heavy at an estimated 30 kilos that it would knock me to the ground immediately. I quickly realize that Tsur is different from me, very different. While I would describe myself as an innate minimalist, Tsur seems to be the opposite of me. He fights with me for every little detail in his equipment. Tsur is not the type who would hit you physically. Rather, he is the type who can intellectually discuss anyone into certain death and who would annoy you with questions even on your deathbed. Discussions about the number of rolls of toilet paper to take with you. How absurd! Mainly because Tsur immediately on the scientific aspect of average – but let’s leave that. I don’t care. I myself always have around a third of a roll of toilet paper with me. This is always well packed in a cling film to protect it from moisture and damage. You don’t need a lot. But what little you have to keep carefully and keep it in good condition in terms of inventory. Was it just then that I was talking about toilet paper? Seems so. Well, it can be at this point once. This is always well packed in a cling film to protect it from moisture and damage. You don’t need a lot. But what little you have to keep carefully and maintain it in terms of inventory. Was it just then that I was talking about toilet paper? Seems so. Well, it can be here once. This is always well packed in a cling film to protect it from moisture and damage. You don’t need a lot. But what little you have to keep carefully and maintain it in terms of inventory. Was it just then that I was talking about toilet paper? Seems so. Well, it can be at this point once.

    Tsur is now wondering where to sleep. He snores so loudly that he has feared all his life that someday someone else will kill him in his sleep. So he lies down in the kitchen of the apartment while I can sleep very comfortably in the double bed. What I am missing is the starry sky.

    For tomorrow we have agreed to leave at 5:00 a.m. After endless discussions, I gave Tsur 5:30 a.m. At some point at 3:30 a.m., an alarm clock beeps in the shrill whine of a mouse piano. I don’t trust my eyes or ears. After what feels like one hundred beeps, Tsur gets up and says: “Sorry, my alarm clock.” He immediately asks me whether 6:00 am would also be okay. But then he made the calculation without my sense of time. Sleep was no longer possible for me. Never in my life have I heard anyone snore so loudly. Snoring alone would not have bothered me so much. Rather, Tsur’s constant breathing pauses terrify me. Is he alive? Is he suffocating? Tsur frightens me with his permanent apnea. I start with to listen to Tsur’s breathing. I can’t do anything else. But the unsteady rhythm of his breathing is driving me crazy.

    I am happy when the day finally breaks. I don’t want to wait for the alarm clock. “Hey, Tsur. Come on, get up! No reaction. Apparently dead. Nothing there, Tsur. We are not on vacation: “Wake up. Stand up, please!” I feel how the attempts to wake up alone are robbing me of my last energy. Alone I would have shouldered my backpack long ago and would be gone. Tsur is awake now. But I don’t know what he’s been doing in the bathroom for over half an hour. Then the door opens and Tsur asks me for towels. Towels? Which towels? Tsur would like to have breakfast then. He asks me whether I’ve already made a coffee. What coffee, I answer. There is coffee powder somewhere in every Israeli apartment, he says, before disappearing into the bathroom again. He’ll take a shower now.

    Of course I also find coffee at Joel’s. There are even several varieties to choose from. What madness. I want to finally march off. Another half an hour goes by before Tsur comes out of the shower in a good mood. But that is far from packing Tsur’s backpack. It hasn’t rinsed off or cleaned up yet. Then Tsur wants to roll another cigarette before he leaves. Tsur causes me, the most impatient person in the world, the greatest agony that can be imagined. Tsur is the total opposite of mine. Nothing upsets him. He is not at all interested in time and goal.

    Mount Karbolet on Shvil Israel

    Oilpainting of Mount Karbolet, Israel National Trail

    Irael Trail: Dangerously Beautiful!

    I am glad when we finally get away. Tsur clings to my heels. In the military, he had been to the desert before. And that’s when he learned – stops and says that he has to take off his clothes first. I’m shocked. As? We just started out? Tsur takes off his jeans and I can’t believe my eyes. Underneath he wears white tights, which he is now taking off. “Too warm,” he says before losing his balance.

    If I weren’t so exasperated, I’d start laughing now. I help him up. A little later, Tsur has to do his morning toilet. I sit down. He runs away south. He comes back after five minutes. He says “wrong direction” without explaining his decision. Now he’s dashing off northwards. It only comes back after about 20 minutes. “Forget the lighter,” he says and disappears northwards again. The sun has already heated up my surroundings. The cool morning air is long gone. When we finally walk a bit, Tsur texts me endlessly. I only understand his English to some extent. Nevertheless, it goes from pillar to post without a break.

    Tsur doesn’t talk about his life. He puts into words what he is seeing right now. Every stone, every blade of grass constantly opens a new chapter in its flood of narrative without ever ending old chapters. And Tsur can truly tell something about everything. He’s not stupid, but rather gifted. Here, however, somehow trapped in his own IQ. It seems to me that he doesn’t have a filter mechanism that could sort out the impressions flowing in on him in a sensible way according to priorities and, if necessary, sort them out. Everything seems to be pounding on him and at the same time he showered me with his unfiltered impressions.

    It’s not as if he would be enthusiastic. Rather, he sees problems and conspiracies everywhere. After the first hour I long for rest. I’ve been traveling there for weeks now, always alone, and I’ve longed so much to go out with someone. Is it Tsur or has I changed so much about myself? Have I become a weirdo? Can I no longer adjust to others?

    It’s only going slowly. And Tsur wants to take a break. I understand that because I’m used to running much better myself. After urinating, Tsur asked me for water. I hand him my bottle. What comes next will knock the bottom out of the barrel. Tsur turns on my water bottle and washes his hands lavishly with the water, after shaking out even with a second gush of water. I’m speechless.

    “Give you back” – you get back, he says. Obviously I am neglected myself. In any case, after urinating – now I painfully understand the expression – I would never wash my hands in the desert. Why also? I haven’t touched anything here in the great outdoors. But good.

    Because Tsur is already hungry, I decide to sacrifice my can of tuna that Nuri gave me on the way. Tsur opens it. And then – “Noooooooo! Stopppp! Niiiiicht! ”- unfortunately it is already too late. When my wife dips the oil from the tuna can into the sink at home, it might just as well pass as calorie-conscious behavior. But here in the desert where I have to beg for every single calorie! I don’t even know what will come after the tuna can and Nuri’s supplies. If there is anything at all. So Tsur has just sunk all of the oil in the desert sands of the Negev. How I would have loved to have eaten this oil with a few crumbs of bread.

    “Sorry, I didn’t know …”

    I’m doing a little round of Tsur and I might cry. It feels like someone has eaten something off my plate. Tsur realizes for the first time that I’m bitter. We go on without a word. We have not got far from Arad either. In the distance we see an antenna mast that construction workers are working on. Tsur wants to go there. There, he thinks, he will get his morning Israeli coffee. “Tsur, this is the Israel Trail,” I say and realize that he just wants to keep his distance from me. I hurt him.

    Tsur bends down and uses the lighter to light a small scrap of paper that was probably blown against a stone here by the wind. “It doesn’t rot in the desert. How can people throw something away in the desert. I don’t understand. ”Then he hugs me. “Christian, go ahead. I’ll see you, ”he says, turning away and walking the other way. Suddenly I feel something human and lovable in Tsur. But he’s gone. Should I stop him? Does he expect me to stop him? I run to the right, following the Israel Trail. I see my decision as brutal and unjust. Did I give him a chance to get at me? How could he have seen me? Moving on suddenly plunges me into a deep human crisis.

    Alone I climb Mount Kina, see the Dead Sea, and again I cannot share my overwhelming impressions with anyone. What kind of an asshole am I? On the other hand: I am relieved. Without Tsur I feel as if I have shed ballast, as if I can breathe freely again, as if I don’t have to consider anything or anyone in life.

    But is that life? Be considerate, that’s it. On the descent into a hot wadi, a dry river bed, I meet two girls who started in Eilat. I actually meet Janine first and then Liwie five minutes later. Both are definitely in their early twenties, half my age. The rucksacks that they shoulder with dignity and ease, I couldn’t carry a meter up here myself. Janine and Liwie hike together and yet they go their own way. I know something like that only too well from the Camino de Santiago. You keep your distance, let everyone find himself. You respect the vulnerable aura. You only get close when both of you really want to. And: You are close to each other from a distance. But you have to learn that first. To be alone and yet trust in the other. I would like to say: to be allowed to trust.

    I can’t “verbally” exchange much with Janine and Liwie, because none of the three of us is ready to stand still completely. That might sound strange to a non-hiker, but none of us want to lose our own rhythm. Even with a brief hug, you dance from one leg to the other at your own pace so as not to really stop. What connects you are feelings. And what you exchange are dimensions. “How far can you get with your water?” “How many weeks have you been on the road?” Or “Did you meet Carlos Goldberg?” – “Yes” – “Me too, just before Arad.”

    Nevertheless, there is so much trust out there in passing that I would give everyone my car or front door key without hesitation and say: “Please, go ahead!” The noisy world as we know it has withdrawn. It is now reduced to real and completely unadulterated impressions. That is far more than quality of life. It makes me sentimental. Because: This is how it could be between us humans.

    I left Tsur behind. I venture into the desert alone. And it is really beautiful. I have been following the Nahal Kanfan for many kilometers. I walk through a prehistoric watercourse in wild turns, and it is getting narrower and narrower. Trapped between the chalk-white walls, I climb downhill. In this enchanted environment, I slide and jump over small dry waterfalls that have been rounded here over tens of thousands of years. The setting is inhospitable and sensational. But there would be no escape here that quickly either. Cell phone network? No. All of a sudden I realize that I have now arrived somewhere completely different: In the grandiose solitude of the Negev desert!

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    Birthday in the Negev desert on the Israel National Trail

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    Birthday in the Negev desert on the Israel National Trail

    I’m physically and mentally exhausted, even though it’s only just noon. Noon? I don’t care, I feel depressed. Actually, I wanted to celebrate my forty-seventh birthday with Tsur today. Yes, today is my birthday, far from home and far from any other human being. The temperatures are now a good 35 degrees. I have to sit down here and wait. At lunchtime I can’t and shouldn’t hike through the desert alone, especially not through a dry wadi in which not a single breeze moves the air.

    Since the beginning of my trip, I’ve been lugging a not-so-small package around with me. It is my birthday present that my children gave me. I don’t want to wait until sunset now. Suddenly I am no longer so sure whether my journey will continue at all. I take off the backpack. It hits the wall of the dry stream very roughly. I realize how powerless I have become. My present is at the bottom of the backpack. I now have time to unpack. Maybe this is the last time I’ll unpack something. Many of my belongings are now spread out in front of me on the dry, light-colored pebbles. The first thing I feel is my gift. Because I can now feel each of my pieces of equipment without seeing it. I know my objects. And I know blindly

    My present is wrapped in pink wrapping paper and then wrapped in cling film again. It is soft to the touch, and it only weighs about 300 grams. I’ll see it in a moment … When I open it for the first time, I see a tiny map. A miniature candle is stuck on with scotch tape, like the one you put on a birthday cake. My children wrote something on the card. I read the first few lines and then it breaks out of me.

    In real life I have often turned to stone, but here my feelings overwhelm me with an unbelievable intensity, with tremendous force. Real life strikes me, which I am not at all prepared for. Someone like me who always carries a large protective wall around with him. Walls so high that no one else can penetrate me. What my children write to me, and my wife too, moves me deeply. It makes me very small. It’s the best moment of my life. The most beautiful and the most sensitive. I’ve never been as defenseless as I am today, so torn, so far away, so at the end, so close to giving up. So close to the border, where you can see what has happened so far and that only great luck allows you to be a guest here on this earth.

    I put the little birthday candle in the sand in front of my feet, find my lighter and light it. Then there is nothing more “man” in me. I cry like a little kid, far from everything I’ve ever felt. My children gave me Cantuccini, my favorite Italian pastry made from almonds. I open the pack. Even if some of it is very crumbled, it tastes good and sweet on my tongue. I have never experienced a birthday so intensely in my life. It was the happiest birthday of my life. I am sure it will stay that way. It doesn’t get “bigger”. Far from everything. And so close to my children and my wife. What is otherwise real closeness is now intellectual closeness. It feels damn good. I know that all three are probably thinking of me right now. Lord God what more do i want in my life. That is the highlight, definitely felt.

    For the first time in my life I feel like I’ve arrived. It doesn’t have to go up. I can let go of my ambition. I’m sure it will be easier going downhill in the second half of my life. It now goes as far as God gives me. I don’t have to bend anymore. I’m no longer a teenager, more of an older man. In any case, I have the feeling that millions and millions of synapses in my brain are just re-networking and preparing for the new thing to come. I am touched and happy.

    Then I’ll be on my way again. I don’t talk to myself anymore. For the rest of the day things go very quietly. I still have to get to the Be’er Efe Night Camp. Anyway, what is a night camp? What will it look like? Do I meet other people there? And do I find my water there? You cannot set out into the desert without water. That would be suicide. Begging is not an option. Even if you come across an oncoming hiker, you can take everything from him, except his water. This is where the fun ends. Because that puts the other person’s life in danger. You cannot survive here without enough water. That’s why I thought about the options for the water supply at home before starting my Israel Trail.

    There is self-sufficiency. Hikers who head for the accessible supply points on the trail beforehand with the jeep and bury water supplies there. Organizationally, one would have to cope with the route Arad-Eilat and back and also find the many night camps in the desert, which is no easy task with Hebrew maps. There should be at least two people for this. At least. And you have to be aware that financially you can hardly save anything.

    Hikers are said to have made it without water depots. But that should be hardcore. Carrying around eight liters of water a day for around three days in addition to normal equipment is borderline. And to have reliable water every three days, you also have to plan very well.

    Another possibility is offered by entrepreneurs who, roughly speaking, bury water bottles at certain supply points. This is called water caching. Shortly before I left I wrote to several of them, but only received one answer: From Dr. Haim Berger. And a “NO”. Haim wrote me back to my email from 11:00 p.m. to 11:30 p.m. that he would always be happy to help, but with the best will in the world, he couldn’t drive a thousand kilometers of desert for free. For students, and in this case also for me, he would offer a discount.

    I thought so. A no! With this “no” I ran downstairs into the living room and told my wife: “That doesn’t work, he said no.” Conny laughed at me and said: “What kind of wimp are you? Want to go to the desert and throw in the towel at the first no! Are you crazy? “Then she added:” You go upstairs now and write to him again. I’ll wait here.”

    So I snuck back to the office and explained my plan to Haim Berger again. It wasn’t five minutes before I got an answer. Didn’t I understand his no? After all, he had four children whom he had to feed and he could not bring water to the desert for nothing.

    So I go back to my wife. “I’ll tell you. No. He has four children and… ”. Whereby Conny interrupts me and says: “And you have two children. Go up and text him. Send him a photo. Start fighting. Or do you think everyone will throw the water after you? “

    I go upstairs angry. Really angry. And I write to him: “Dear Haim”, disrespecting him in my anger. Then I explain to him that I also have two young children who are totally cute. And I would also like to get to know his family. I ask him again to help me. As I write, my courage fades. But I feel as if God’s hand is moving my fingers and giving good thoughts to me.

    Haim writes back to me at 12:15 am: “Dear Christian, OK, I’ll help you with water, you’re not giving up. I’m looking forward to your visit. And my wife is also looking forward to you. I showed her your email with the photo. Call me when you are in Israel. I’ll help you! Good Luck, your Haim. “

    I called Haim yesterday. He sent me a kind of treasure map by text message that I will use to find my water today. In the late afternoon I arrive where the night camp should be. I keep going back and forth, but this has to be it. Actually just a few stones in a circle that mark a place to linger. If you’re not careful, you will pass it. I take off my backpack and go looking for water. It goes something like this: “Walk five hundred meters north on the trail. Then you will see a stone weighing about 10 kilos. Go left here, 30 steps. Then go up the hill. At the small shrub on the right, five meters away to the south. Dig here. ”No sooner said than done. However, it takes a good hour before I find what I am looking for. And in this hour I have a lot going through my head.

    In the last light I pitch my tent. The ground is hard and stony. My campsite is practically right on the trail. Slight hills to the left and right border my terrain. The trail goes up towards the south. Below me is the stretch that I have just climbed. Night camps are often close to road links. Here, too, I would not be far from a road and, if necessary, quickly back to civilization. However, my sleeping place is far from any noise. I feel like I’m in the mountains, not like in the desert.

    After sunset I start to freeze, also from exhaustion. It’s lonely and I miss Tsur. If only I could rewind this day! Do it better, stick with Tsur. It’s a shame, I would have adjusted to him somehow. I’ve been sitting here for a long time and starting to pray, “Dear God, what should I do? Go back? Wait for tsur? I beg you, give me a companion. Bring Tsur back to me! “

    When I am half asleep I hear heavy footsteps. It’s tsur! Tsur also has Haim water with him. And how can it be otherwise that the whole six-pack falls from his hand right next to my tent and two bottles immediately give their contents to the desert floor. “Never mind. It’s enough for a cup of tea, ”says Tsur, and then we hug each other. Unlike me, Tsur has cookware and even firewood with him. He can make a fire. Despite the wind and very little wood, Tsur conjures up a small romantic fire in no time and puts on water for tea. Now I’m not afraid of the desert anymore!

    Tsur Vimer

    Tsur is waiting for me in the middle of the Negev desert!

    Book and poster are available here:

    Kuestenweg france excerpt:

    ERF Bookmark Israel Trail avec cœur (2/3)

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    Sur le sentier national d’Israël et pour la vie: mon ami Tsur (à droite)

    Sentier d’Israël. L’ ERF Plus vous propose une émission de radio chrétienne de 24 heures avec des standards élevés. Ici vous trouverez des impulsions stimulantes et inspirantes pour vivre avec Dieu.

    Dans la section des signets, l’ERF parle régulièrement de la littérature recommandée. Dans cet article, nous présentons l’article ERF Bookmark Israel Trail with Heart (2/3).

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

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    ERF Plus: Israël Trail with a Heart (2/3)

    29:59 minutes

    Gracieuseté de l’ERF. Exprimé par Andreas Odrich.

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    Lecteur audio

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    “J’ai été ému par la contribution d’ERF.”

    Christian Seebauer

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    Mon ami Tsur – au milieu du désert du Néguev, après le mont Karbolet

    Israel Trail avec un cœur 2/3 ERF pro

    Tsur n’arrive pas demain, mais dans la soirée. Il m’a juste envoyé un texto, au moins la deuxième fois que je l’ai essayé, pas en hébreu, mais en anglais. Il a donc compris mon point d’interrogation «anglais». D’autres e-mails suivront. Tsur me fait savoir quel bus il vient de manquer et qui ne l’a pas emmené en stop. Curieusement, il me demande par SMS si tout est prêt pour le départ de demain. «Oui» je lui réponds.

    Tsur m’a déjà beaucoup parlé de lui par SMS et sur le forum Yankale, par exemple qu’il a une bonne expérience de la randonnée. Et, surtout, qu’il a eu une très bonne expérience de randonnée dans le désert. Je peux utiliser quelque chose comme ça. Puis Tsur arrive ici. Et c’est complètement différent de ce que j’imaginais. Il ne correspond absolument pas à ma vision du monde. Devant moi, il y a un gars plutôt petit et rebondi en jean beaucoup trop gros. En Israël, il est déjà un peu bizarre d’un point de vue visuel. Il a de longs cheveux noirs bouclés qu’il a attachés en queue de cheval. Et il a une moustache. C’est également atypique pour Israël. Il porte des lunettes teintées et un pull en laine épais, blanc et moite. Puis mes yeux tombent sur ses chaussures bon marché et usées. Ce n’est certainement pas pour la randonnée. Tsur a l’air maladroit et je ressens soudain la même chose. Dois-je sortir avec lui demain?

    La première nuit avec Tsur m’ennuie à mort. Il a répandu partout les nombreuses choses qu’il a avec lui. Cela me tue presque. Après tout: Tsur a des nouilles et de la sauce tomate avec lui, mais ne peut pas cuisiner. Je n’ai rien, mais j’aime beaucoup cuisiner. Qui correspond. Je prends des herbes fraîches du jardin. Il y a des nouilles. Mais pas seulement comme ça. Ils sont disponibles dans l’assiette sur un plat de service. Je mets la table comme dans un restaurant étoilé, selon mes possibilités. Il n’y a pas d’eau du robinet, mais du verre. Je décore l’assiette avec les fleurs de soucis comestibles. Ils ont un goût chaud ici, comme un mélange de cresson et de cannelle.

    Tsur a également de l’humus et du halva pour le dessert. J’ai moi-même du pain au cumin noir. Après le dîner, j’emballe des choses avec Tsur et cela signifie principalement enseigner à Tsur ce qu’il doit laisser ici. Son sac à dos est si lourd à environ 30 kilos qu’il me ferait tomber au sol immédiatement. Je me rends vite compte que Tsur est différent de moi, très différent. Alors que je me décrirais comme un minimaliste inné, Tsur semble être le contraire de moi. Il se bat avec moi pour chaque petit détail de son équipement. Tsur n’est pas du genre à vous frapper physiquement. C’est plutôt le type qui peut discuter intellectuellement de la mort certaine de n’importe qui et qui vous ennuierait avec des questions même sur votre lit de mort. Discussions sur le nombre de rouleaux de papier toilette à emporter. Comme c’est absurde! Principalement parce que Tsur a immédiatement sur l’aspect scientifique de la moyenne – mais laissons cela. J’ai moi-même toujours environ un tiers d’un rouleau de papier toilette avec moi. Celui-ci est toujours bien emballé dans un film plastique pour le protéger de l’humidité et des dommages. Vous n’avez pas besoin de beaucoup. Mais le peu que vous avez à garder soigneusement et à le maintenir en termes d’inventaire. Est-ce à ce moment-là que je parlais de papier toilette? Semble si. Eh bien, cela peut être à ce stade une fois. Celui-ci est toujours bien emballé dans un film plastique pour le protéger de l’humidité et des dommages. Vous n’avez pas besoin de beaucoup. Mais le peu que vous avez à garder soigneusement et à le maintenir en termes d’inventaire. Est-ce à ce moment-là que je parlais de papier toilette? Semble si. Eh bien, cela peut être à ce stade une fois. Celui-ci est toujours bien emballé dans un film plastique pour le protéger de l’humidité et des dommages. Vous n’avez pas besoin de beaucoup. Mais le peu que vous avez à garder soigneusement et à le garder en bon état en termes d’inventaire. Est-ce à ce moment-là que je parlais de papier toilette? Semble si. Eh bien, ça peut être ici une fois.

    Tsur se demande maintenant où dormir. Il ronfle si fort qu’il a craint toute sa vie qu’un jour quelqu’un d’autre le tue dans son sommeil. Alors il se couche dans la cuisine de l’appartement pendant que je peux dormir très confortablement dans le lit double. Ce qui me manque, c’est le ciel étoilé.

    Pour demain, nous avons convenu de partir à 5 heures du matin. Après d’interminables discussions, j’ai donné à Tsur 5h30 du matin. À un moment donné, à 3 h 30, un réveil émet un bip dans le gémissement strident d’un piano à souris. Je n’ai pas confiance en mes yeux ou mes oreilles. Après ce qui ressemble à une centaine de bips, Tsur se lève et dit: “Désolé, mon réveil.” Il me demande aussitôt si 6h00 irait bien aussi. Mais ensuite, il a fait le calcul sans mon sens du temps. Le sommeil n’était plus possible pour moi maintenant. Jamais de ma vie je n’ai entendu quelqu’un ronfler si fort. Le ronflement seul ne m’aurait pas dérangé autant. Au contraire, la respiration constante de Tsur m’effraie. Est-il vivant? Est-ce qu’il suffoque? Tsur me fait peur avec son apnée permanente. Je commence par pour écouter la respiration de Tsur. Je ne peux rien faire d’autre. Mais le rythme instable de sa respiration me rend fou.

    Je suis heureux quand le jour se lève enfin. Je ne veux pas attendre le réveil. «Hé, Tsur. Allez debout! Pas de réaction. Apparemment mort. Rien là-bas, Tsur. Nous ne sommes pas en vacances: “Réveillez-vous. Levez-vous, s’il vous plaît!” Je sens à quel point les tentatives de me réveiller seul me volent ma dernière énergie. Seul, j’aurais porté mon sac à dos il y a longtemps et je serais parti. Tsur est réveillé maintenant. Mais je ne sais pas ce qu’il fait dans la salle de bain depuis plus d’une demi-heure. Puis la porte s’ouvre et Tsur me demande des serviettes. Les serviettes? Quelles serviettes? Tsur aimerait alors prendre son petit-déjeuner. Il me demande si j’ai déjà préparé un café. Quel café, je réponds. Il y a du café en poudre quelque part dans chaque appartement israélien, dit-il, avant de disparaître à nouveau dans la salle de bain. Il va prendre une douche maintenant.

    Bien sûr, je trouve aussi du café chez Joel. Il existe même plusieurs variétés au choix. Quelle folie. Je veux enfin partir. Encore une demi-heure s’écoule avant que Tsur ne sorte de bonne humeur. Mais c’est loin de ranger le sac à dos de Tsur. Il n’a pas encore été rincé ou nettoyé. Puis Tsur veut rouler une autre cigarette avant de partir. Tsur me cause, la personne la plus impatiente du monde, la plus grande agonie que l’on puisse imaginer. Tsur est tout le contraire du mien. Rien ne le dérange. Il ne s’intéresse pas du tout au temps et au but.

    Mont Karbolet sur Shvil Israël

    Peinture à l’huile du mont Karbolet, sentier national d’Israël

    Irael Trail: dangereusement beau!

    Je suis heureux que nous nous en sortions enfin. Tsur s’accroche à mes talons. Dans l’armée, il était déjà allé dans le désert. Et c’est là qu’il a appris – s’arrête et dit qu’il doit d’abord se déshabiller. Je suis choqué. Comme? Nous venons de commencer? Tsur enlève son jean et je n’en crois pas mes yeux. En dessous, il porte des collants blancs, qu’il enlève maintenant. «Trop chaud», dit-il avant de perdre l’équilibre.

    Si je n’étais pas si exaspéré, je commencerais à rire maintenant. Je l’aide à se relever. Un peu plus tard, Tsur doit faire ses toilettes du matin. Je m’assieds. Il s’enfuit vers le sud. Il revient au bout de cinq minutes. Il dit «mauvaise direction» sans expliquer sa décision. Maintenant, il se précipite vers le nord. Il ne revient qu’après environ 20 minutes. «Oubliez le briquet», dit-il et disparaît à nouveau vers le nord. Le soleil a déjà réchauffé mon environnement. L’air frais du matin est parti depuis longtemps. Quand nous marchons enfin un peu, Tsur m’envoie un message sans fin. Je ne comprends que son anglais dans une certaine mesure. Néanmoins, il passe de pilier en pilier à Pilate sans interruption.

    Tsur ne parle pas de sa vie. Il met en mots ce qu’il voit en ce moment. Chaque pierre, chaque brin d’herbe ouvre constamment un nouveau chapitre de son flot de récit sans jamais terminer les vieux chapitres. Et Tsur peut vraiment dire quelque chose sur tout. Il n’est pas stupide, mais plutôt doué. Ici, cependant, en quelque sorte piégé dans son propre QI, il me semble qu’il ne dispose pas d’un mécanisme de filtrage qui pourrait trier les impressions qui affluent de manière sensible en fonction des priorités et, si nécessaire, les trier. Tout semble le marteler et en même temps il m’a comblé de ses impressions non filtrées.

    Ce n’est pas comme s’il était enthousiaste. Au contraire, il voit des problèmes et des complots partout. Après la première heure, je désire me reposer. Je voyage là-bas depuis des semaines maintenant, toujours seul, et j’ai tellement envie de sortir avec quelqu’un. Est-ce Tsur ou ai-je tellement changé de moi-même? Suis-je devenu un cinglé? Puis-je ne plus m’adapter aux autres?

    Cela ne va que lentement. Et Tsur veut faire une pause. Je comprends cela parce que j’ai l’habitude de courir beaucoup mieux moi-même. Après avoir uriné, Tsur m’a demandé de l’eau. Je lui donne ma bouteille. Ce qui vient ensuite fera tomber le fond du canon. Tsur allume ma bouteille d’eau et se lave abondamment les mains avec de l’eau, après s’être secoué même avec un second jet d’eau. Je suis sans voix.

    «Rends-toi» – tu reviens, dit-il. Évidemment, je suis moi-même négligé. En tout cas, après avoir uriné – maintenant je comprends douloureusement l’expression – je ne me laverais jamais les mains dans le désert. Pourquoi aussi? Je n’ai rien touché ici en plein air. Mais bon.

    Parce que Tsur a déjà faim, je décide de sacrifier ma boîte de thon que Nuri m’a donnée en chemin. Tsur l’ouvre. Et puis – “Noooooooo! Stopppp! Niiiiicht! »- malheureusement, il est déjà trop tard. Lorsque ma femme trempe l’huile de la boîte de thon dans l’évier à la maison, cela pourrait tout aussi bien passer pour un comportement calorique. Mais ici dans le désert où je dois mendier pour chaque calorie! Je ne sais même pas ce qui va arriver après la boîte de thon et les fournitures de Nuri. S’il y a quoi que ce soit. Ainsi Tsur vient de couler tout le pétrole dans les sables désertiques du Néguev. Comme j’aurais aimé manger cette huile avec quelques miettes de pain.

    “Désolé, je ne savais pas …”

    Je fais un petit tour de Tsur et je pourrais pleurer. J’ai l’impression que quelqu’un a mangé quelque chose de mon assiette. Tsur réalise pour la première fois que je suis amer. Nous continuons sans un mot. Nous ne sommes pas non plus loin d’Arad. Au loin, nous voyons un mât d’antenne sur lequel travaillent des ouvriers du bâtiment. Tsur veut y aller. Là, pense-t-il, il recevra son café israélien du matin. «Tsur, c’est le sentier d’Israël», dis-je et je me rends compte qu’il veut juste garder ses distances avec moi. Je lui ai fait du mal.

    Tsur se penche et utilise le briquet pour allumer un petit bout de papier qui a probablement été soufflé contre une pierre ici par le vent. «Il ne pourrit pas dans le désert. Comment les gens peuvent-ils jeter quelque chose dans le désert? Je ne comprends pas. »Puis il me serre dans ses bras. «Christian, vas-y. Je te verrai », dit-il en se détournant et en marchant dans l’autre sens. Soudain, je ressens quelque chose d’humain et d’adorable à Tsur. Mais il est parti. Dois-je l’arrêter? S’attend-il à ce que je l’arrête? Je marche vers la droite, en suivant le sentier d’Israël. Je considère ma décision comme brutale et injuste. Est-ce que je lui ai donné une chance de m’attraper? Comment a-t-il pu me voir? Passer à autre chose me plonge soudainement dans une crise humaine profonde.

    Seul, je grimpe le mont Kina, je vois la mer Morte et, encore une fois, je ne peux pas partager mes impressions écrasantes avec personne. Quel genre de connard suis-je? Par contre: je suis soulagé. Sans Tsur, j’ai l’impression d’avoir jeté du lest, comme si je pouvais à nouveau respirer librement, comme si je n’avais à penser à rien ni à personne dans la vie.

    Mais est-ce la vie? Soyez prévenant, c’est tout. Lors de la descente dans un oued chaud, un lit de rivière asséché, je rencontre deux filles qui ont commencé à Eilat. En fait, je rencontre Janine d’abord, puis Liwie cinq minutes plus tard. Les deux ont définitivement la vingtaine, la moitié de mon âge. Les sacs à dos, qu’ils portent avec dignité et facilité, je ne pouvais pas porter moi-même un mètre ici. Janine et Liwie marchent ensemble et pourtant ils suivent leur propre chemin. Je ne connais que trop bien quelque chose comme ça depuis le Camino de Santiago. Vous gardez vos distances, laissez chacun se retrouver. Vous respectez l’aura vulnérable. Vous ne vous approchez que lorsque vous le voulez vraiment tous les deux. Et: vous êtes proches l’un de l’autre à distance. Mais vous devez d’abord apprendre cela. Être seul et faire confiance aux autres. Je voudrais dire: avoir le droit de faire confiance.

    Je ne peux pas échanger «verbalement» beaucoup avec Janine et Liwie, car aucun de nous trois n’est prêt à rester complètement immobile. Cela peut sembler étrange à un non-randonneur, mais aucun de nous ne veut perdre son rythme. Même avec un bref câlin, vous dansez d’une jambe à l’autre à votre rythme pour ne pas vraiment vous arrêter. Ce qui vous relie, ce sont les sentiments. Et ce que vous échangez, ce sont des dimensions. «Jusqu’où pouvez-vous aller avec votre eau?» «Depuis combien de semaines êtes-vous sur la route?» Ou «Avez-vous rencontré Carlos Goldberg?» – «Oui» – «Moi aussi, juste avant Arad.

    Néanmoins, il y a tellement de confiance au passage que je donnerais à tout le monde la clé de ma voiture ou de la porte d’entrée sans hésitation et disais: «S’il vous plaît, allez-y!» Le monde bruyant tel que nous le connaissons s’est retiré. Il est maintenant réduit à des impressions réelles et sans aucune altération. C’est bien plus que la qualité de vie. Cela me rend sentimental. Parce que: C’est ainsi que ça pourrait être entre nous les humains.

    J’ai laissé Tsur derrière. Je m’aventure seul dans le désert. Et c’est vraiment beau. J’ai suivi le Nahal Kanfan pendant de nombreux kilomètres. Je me promène dans un cours d’eau préhistorique dans des virages sauvages, et il se rétrécit de plus en plus. Pris au piège entre les murs blancs comme de la craie, je descends. Dans cet environnement enchanté, je glisse et saute par-dessus de petites cascades sèches qui ont été contournées ici pendant des dizaines de milliers d’années. Le cadre est inhospitalier et sensationnel. Mais il n’y aurait pas non plus d’échappatoire aussi rapide. Réseau de téléphonie cellulaire? Non. Tout d’un coup je me rends compte que je suis maintenant arrivé quelque part complètement différent: dans la solitude grandiose du désert du Néguev!

    Photo Israel National Trail, contribution ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    Anniversaire dans le désert du Néguev sur le sentier national d’Israël

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    Anniversaire dans le désert du Néguev sur le sentier national d’Israël

    Je suis épuisé physiquement et mentalement, même s’il n’est que midi. Le midi? Je m’en fiche, je me sens déprimé. En fait, je voulais fêter mon quarante-septième anniversaire avec Tsur aujourd’hui. Oui, c’est aujourd’hui mon anniversaire, loin de chez moi et loin de tout autre être humain. Les températures sont maintenant un bon 35 degrés. Je dois m’asseoir ici et attendre. A l’heure du déjeuner, je ne peux ni ne dois marcher seul dans le désert, surtout pas dans un oued sec dans lequel pas une seule brise ne bouge l’air.

    Depuis le début de mon voyage, je traîne un paquet pas si petit avec moi. C’est mon cadeau d’anniversaire que mes enfants m’ont offert. Je ne veux pas attendre le coucher du soleil maintenant. Soudain, je ne suis plus aussi sûr que mon voyage se poursuivra. J’enlève le sac à dos. Il frappe la paroi du ruisseau sec très brutalement. Je me rends compte à quel point je suis devenu impuissant. Mon cadeau est au fond du sac à dos. J’ai maintenant le temps de déballer. C’est peut-être la dernière fois que je déballe quelque chose. Beaucoup de mes affaires sont maintenant étalées devant moi sur des galets secs et clairs. La première chose que je ressens est mon cadeau. Parce que je peux maintenant sentir chacun de mes équipements sans le voir. Je connais mes objets. Et je sais aveuglément

    Mon cadeau est emballé dans du papier d’emballage rose, puis à nouveau enveloppé dans un film plastique. Il est doux au toucher et ne pèse qu’environ 300 grammes. Je vais le voir dans un instant … Quand je l’ouvre pour la première fois, je vois une petite carte. Une bougie miniature est collée avec du scotch, comme celle que vous mettez sur un gâteau d’anniversaire. Mes enfants ont écrit quelque chose sur la carte. J’ai lu les premières lignes et puis ça m’échappe.

    Dans la vraie vie, je me suis souvent transformé en pierre, mais ici mes sentiments me submergent avec une intensité incroyable, avec une force incroyable. La vraie vie me frappe, ce à quoi je ne suis pas du tout préparé. Quelqu’un comme moi qui porte toujours un grand mur de protection avec lui. Des murs si hauts que personne d’autre ne peut me pénétrer. Ce que mes enfants m’écrivent, et ma femme aussi, m’émeut profondément. Cela me rend très petit. C’est le meilleur moment de ma vie. Le plus beau et le plus sensible. Je n’ai jamais été aussi sans défense qu’aujourd’hui, si déchiré, si loin, si à la fin, si près d’abandonner. Si près de la frontière, où vous pouvez voir ce qui s’est passé jusqu’à présent et que seule une grande chance vous permet d’être un invité ici sur cette terre.

    Je pose la petite bougie d’anniversaire dans le sable devant mes pieds, trouve mon briquet et l’allume. Alors il n’y a plus plus «d’homme» en moi. Je pleure comme un petit enfant, loin de tout ce que j’ai ressenti. Mes enfants m’ont offert des Cantuccini, ma pâtisserie italienne préférée à base d’amandes. J’ouvre le pack. Même si une partie est très émiettée, elle a bon goût et sucré sur ma langue. Je n’ai jamais vécu un anniversaire aussi intensément de ma vie. C’était le plus joyeux anniversaire de ma vie. Je suis sûr que cela restera ainsi. Cela ne devient pas «plus gros». Loin de tout. Et si proche de mes enfants et de ma femme. Ce qui est autrement la proximité réelle est maintenant la proximité intellectuelle. Ça fait vraiment du bien. Je sais que tous les trois pensent probablement à moi en ce moment. Dieu Seigneur que veux-je de plus dans ma vie. C’est le point culminant, définitivement ressenti.

    Pour la première fois de ma vie, j’ai l’impression d’être arrivé. Il n’est pas nécessaire que cela augmente. Je peux abandonner mon ambition. Je suis sûr que ce sera plus facile de descendre dans la seconde moitié de ma vie. Cela va maintenant aussi loin que Dieu me le donne. Je n’ai plus besoin de me pencher. Je ne suis plus un adolescent, plus un homme plus âgé. En tout cas, j’ai le sentiment que des millions et des millions de synapses dans mon cerveau ne font que se remettre en réseau et se préparer à la nouvelle chose à venir. Je suis touché et heureux.

    Puis je suis de nouveau en route. Je ne me parle plus. Pour le reste de la journée, les choses se passent très tranquillement. Je dois encore me rendre au camp de nuit de Be’er Efe. Bref, qu’est-ce qu’un camp de nuit? A quoi cela va-t-il ressembler? Est-ce que je rencontre d’autres personnes là-bas? Et est-ce que j’y trouve mon eau? Vous ne pouvez pas partir dans le désert sans eau. Ce serait un suicide. La mendicité n’est pas une option. Même si vous rencontrez un randonneur venant en sens inverse, vous pouvez tout lui prendre, sauf son eau. C’est là que le plaisir se termine. Parce que cela met la vie de l’autre en danger. Vous ne pouvez pas survivre ici sans suffisamment d’eau. C’est pourquoi j’ai réfléchi aux options d’approvisionnement en eau à la maison avant de commencer mon Israel Trail.

    Il y a autosuffisance. Les randonneurs qui se dirigent au préalable vers les points d’approvisionnement accessibles sur le sentier avec la jeep et y enterrent les réserves d’eau. Sur le plan organisationnel, il faudrait faire face à l’itinéraire Arad-Eilat et retour et aussi trouver les nombreux camps de nuit dans le désert, ce qui n’est pas une tâche facile avec les cartes hébraïques. Il devrait y avoir au moins deux personnes pour cela. Au moins. Et vous devez être conscient que financièrement, vous ne pouvez pratiquement rien économiser.

    On dit que les randonneurs l’ont fait sans dépôts d’eau. Mais cela devrait être hardcore. Transporter environ huit litres d’eau par jour pendant environ trois jours en plus de l’équipement normal est limite. Et pour avoir une eau fiable tous les trois jours, il faut aussi bien planifier.

    Une autre possibilité est offerte par les entrepreneurs qui, grosso modo, enterrent des bouteilles d’eau à certains points d’approvisionnement. C’est ce qu’on appelle la mise en cache de l’eau. Peu avant mon départ, j’ai écrit à plusieurs d’entre eux, mais je n’ai reçu qu’une seule réponse: du Dr. Haim Berger. Et un “NON”. Haim m’a répondu à mon e-mail de 23 h à 23 h 30 qu’il serait toujours heureux de m’aider, mais avec la meilleure volonté du monde, il ne pouvait pas parcourir gratuitement mille kilomètres de désert. Pour les étudiants, et dans ce cas aussi pour moi, il offrirait une réduction.

    J’ai pensé ainsi. Un non! Avec ce “non”, j’ai couru en bas dans le salon et j’ai dit à ma femme: “Ça ne marche pas, il a dit non.” Conny s’est alors moquée de moi et a dit: “Quel genre de wimp êtes-vous? Envie d’aller dans le désert et jeter l’éponge au premier non! Es-tu folle? »Puis elle ajouta:« Maintenant, tu montes et lui écris à nouveau. Je vais attendre ici.”

    Je suis donc retourné au bureau et ai de nouveau expliqué mon plan à Haim Berger. Ce n’était pas cinq minutes avant que j’obtienne une réponse. N’ai-je pas compris son non? Après tout, il avait quatre enfants qu’il devait nourrir et il ne pouvait pas apporter de l’eau dans le désert pour rien.

    Alors je retourne vers ma femme. «Je vais vous dire. Non. Il a quatre enfants et… ». Par quoi Conny m’interrompt et dit: «Et vous avez deux enfants. Montez-lui et envoyez-lui une photo. Commencez à vous battre. Ou pensez-vous que tout le monde jettera l’eau après vous? “

    Je monte en colère. Vraiment énervé. Et je lui écris: “Cher Haim”, dans lequel je lui manque de respect dans ma colère. Puis je lui explique que j’ai aussi deux jeunes enfants qui sont totalement mignons. Et j’aimerais aussi connaître sa famille. Je lui demande à nouveau de m’aider. Au fur et à mesure que j’écris, mon courage s’estompe. Mais j’ai l’impression que la main de Dieu bouge mes doigts et me donne de bonnes pensées.

    Haim me répond à 12h15: «Cher chrétien, d’accord, je vais t’aider avec de l’eau, tu n’abandonnes pas. J’attends votre visite avec impatience. Et ma femme a également hâte de vous. Je lui ai montré votre email avec la photo. Appelez-moi quand vous êtes en Israël. Je vais vous aider! Bonne chance, votre Haim. “

    J’ai appelé Haim hier. Il m’a envoyé une sorte de carte au trésor par SMS que je vais utiliser pour retrouver mon eau aujourd’hui. En fin d’après-midi, j’arrive là où devrait être le camp de nuit. Je continue à aller et venir, mais ça doit être ça. En fait, juste quelques pierres dans un cercle qui marquent un endroit où s’attarder. Si vous ne faites pas attention, vous le passerez. J’enlève mon sac à dos et je vais chercher de l’eau. Cela donne quelque chose comme ceci: «Marcher cinq cents mètres au nord sur le sentier. Ensuite, vous verrez une pierre pesant environ 10 kilos. Allez à gauche ici, 30 étapes. Montez ensuite la colline. Au petit arbuste à droite, cinq mètres au sud Creusez ici. »A peine dit-il que fait. Cependant, il me faut une bonne heure avant de trouver ce que je recherche. Et beaucoup de choses me passent par la tête pendant cette heure.

    Dans la dernière lumière, je plante ma tente. Le sol est dur et caillouteux. Mon camping est pratiquement sur le sentier. De légères collines à gauche et à droite bordent mon terrain. Le sentier monte vers le sud. En dessous de moi se trouve le tronçon que je viens de gravir. Les camps de nuit sont souvent proches des liaisons routières. Ici aussi, je ne serais pas loin d’une route et si besoin revenait rapidement à la civilisation. Cependant, mon endroit pour dormir est loin de tout bruit. J’ai l’impression d’être dans les montagnes, pas comme dans le désert.

    Après le coucher du soleil, je commence à geler, également d’épuisement. C’est solitaire et Tsur me manque. Si seulement je pouvais rembobiner cette journée! Faites-le mieux, restez avec Tsur. C’est dommage, je me serais adapté à lui d’une manière ou d’une autre. Je suis assis ici depuis longtemps et j’ai commencé à prier: «Cher Dieu, que dois-je faire? Retourner? Attendez tsur? Je vous en supplie, donnez-moi un compagnon. Ramenez-moi Tsur! “

    Quand je dors à moitié, j’entends des pas lourds. C’est tsur! Tsur a également de l’eau Haim avec lui. Et comment pourrait-il en être autrement que tout le pack de six tombe de sa main juste à côté de ma tente et que deux bouteilles donnent immédiatement leur contenu au sol du désert. “Ça ne fait rien. C’est assez pour une tasse de thé », dit Tsur, puis nous nous embrassons. Contrairement à moi, Tsur a des ustensiles de cuisine et même du bois de chauffage avec lui. Il peut faire du feu. Malgré le vent et très peu de bois, Tsur évoque un petit feu romantique en un rien de temps et met de l’eau pour le thé. Maintenant, je n’ai plus peur du désert!

    Tsur Vimer

    Tsur m’attend au milieu du désert du Néguev!

    Le livre et l’affiche sont disponibles ici:



    (c) Christian Seebauer
    Kuestenweg italiano excerpt:

    Segnalibro ERF Israel Trail with Heart (2/3)

    Foto Israel National Trail, contributo ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    Sul sentiero nazionale israeliano e per la vita: il mio amico Tsur (a destra)

    Israel Trail. L’ ERF Plus ti offre un programma radiofonico cristiano 24 ore su 24 con standard elevati. Qui troverai impulsi stimolanti e stimolanti per vivere con Dio.

    Nella sezione dei segnalibri, l’ERF parla regolarmente della letteratura consigliata. In questo articolo presentiamo l’articolo ERF Bookmark Israel Trail with Heart (2/3).

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    ERF Plus: Israel Trail with a Heart (2/3)

    29:59 minuti

    Per gentile concessione dell’ERF. Doppiato da Andreas Odrich.

    Link all’articolo: https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/lesezeichen/israel-trail-mit-herz-2-3/3680-1647

    Lettore audio

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    “Sono stato commosso dal contributo dell’ERF”.

    Christian Seebauer

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    Il mio amico Tsur – nel mezzo del deserto del Negev, dopo il monte Karbolet

    Israel Trail with a heart 2/3 ERF pro

    Tsur non arriva domani, ma la sera. Mi ha appena inviato un messaggio di testo, almeno la seconda volta che l’ho provato, non in ebraico, ma in inglese. Così ha capito il mio punto interrogativo “inglese”. Seguiranno altre email. Tsur mi fa sapere quale autobus ha appena perso e chi non l’ha preso mentre faceva l’autostop. Stranamente, mi chiede via SMS se è tutto pronto per la partenza di domani. “Sì” gli rispondo.

    Tsur mi ha già parlato molto di se stesso via SMS e nel forum di Yankale, ad esempio che ha una buona esperienza di escursionismo. E, soprattutto, che ha avuto un’ottima esperienza escursionistica nel deserto. Posso usare qualcosa del genere. Poi Tsur arriva qui. Ed è completamente diverso da quello che immaginavo. Non si adatta assolutamente alla mia visione del mondo. Di fronte a me c’è un ragazzo piuttosto basso e paffuto in jeans troppo grandi. In Israele è già un po ‘strano dal punto di vista visivo. Ha lunghi capelli neri e ricci che ha legato in una coda di cavallo. E ha i baffi. Anche questo è atipico per Israele. Indossa occhiali colorati e un maglione di lana pesante, bianco e sudato. Poi i miei occhi cadono sulle sue scarpe scadenti e logore. Questo non è sicuramente per l’escursionismo. Tsur sembra a disagio e improvvisamente mi sento allo stesso modo. Dovrei uscire con lui domani?

    La prima notte con Tsur mi infastidisce a morte. Ha diffuso ovunque le tante cose che ha con sé. Quasi mi uccide. Dopo tutto: Tsur ha con sé spaghetti e salsa di pomodoro, ma non sa cucinare. Non ho niente, ma mi piace molto cucinare. Questo va bene. Ottengo erbe fresche dal giardino. Ci sono le tagliatelle. Ma non solo così. Sono disponibili nel piatto su un piatto da portata. Apparecchiavo la tavola come in un ristorante stellato, secondo le mie possibilità. Non c’è acqua dal rubinetto, ma dal bicchiere. Decoro il piatto con i fiori delle calendule commestibili. Hanno un sapore caldo qui, come una miscela di crescione e cannella.

    Tsur ha anche humus e halva per dessert. Io stesso ho pane con cumino nero. Dopo cena, preparo le cose con Tsur e questo significa principalmente insegnare a Tsur cosa deve lasciare qui. Il suo zaino è così pesante, stimato in 30 chili, che mi farebbe cadere immediatamente a terra. Mi rendo subito conto che Tsur è diverso da me, molto diverso. Mentre mi descriverei come un minimalista innato, Tsur sembra essere l’opposto di me. Combatte con me per ogni piccolo dettaglio della sua attrezzatura. Tsur non è il tipo che ti picchia fisicamente. Piuttosto, è il tipo che può discutere intellettualmente di chiunque su una morte certa e che ti infastidirebbe con domande anche sul letto di morte. Discussioni sul numero di rotoli di carta igienica da portare con sé. Che assurdo! Principalmente perché Tsur ha subito l’aspetto scientifico della media, ma lasciamo perdere, non mi interessa. Io stesso ho sempre con me circa un terzo di un rotolo di carta igienica. Questo è sempre ben imballato in una pellicola trasparente per proteggerlo da umidità e danni. Non ti serve molto. Ma quel poco che devi tenere con cura e mantenerlo in termini di inventario. È stato solo allora che stavo parlando di carta igienica? Così sembra. Bene, a questo punto può essere una volta. Questo è sempre ben imballato in una pellicola trasparente per proteggerlo da umidità e danni. Non ti serve molto. Ma quel poco che devi tenere con cura e mantenerlo in buone condizioni in termini di inventario. Era solo allora che stavo parlando di carta igienica? Così sembra. Bene, a questo punto può essere una volta. Questo è sempre ben imballato in una pellicola trasparente per proteggerlo da umidità e danni. Non hai bisogno di molto. Ma quel poco che devi tenere con cura e mantenerlo in buone condizioni in termini di inventario. È stato solo allora che stavo parlando di carta igienica? Così sembra. Bene, a questo punto può essere una volta.

    Tsur ora si sta chiedendo dove dormire. Russa così forte che ha temuto per tutta la vita che un giorno qualcun altro lo ucciderà nel sonno. Così si sdraia nella cucina dell’appartamento mentre io posso dormire molto comodamente nel letto matrimoniale. Quello che mi manca è il cielo stellato.

    Per domani abbiamo deciso di partire alle 5:00 del mattino. Dopo infinite discussioni, ho dato a Tsur le 5:30 del mattino. Ad un certo punto, alle 3:30 del mattino, una sveglia suona nel gemito acuto del pianoforte di un topo. Non mi fido dei miei occhi o delle mie orecchie. Dopo quelli che sembrano un centinaio di bip, Tsur si alza e dice: “Scusa, la mia sveglia”. Mi chiede immediatamente se anche le 6:00 andrebbero bene. Ma poi ha fatto il calcolo senza il mio senso del tempo. Il sonno non era più possibile per me. Mai in vita mia ho sentito qualcuno russare così forte. Russare da solo non mi avrebbe infastidito così tanto. Piuttosto, il respiro costante di Tsur mi terrorizza. È vivo? Sta soffocando? Tsur mi fa paura con la sua apnea permanente. Comincio con per ascoltare il respiro di Tsur. Neanche io posso farci niente. Ma il ritmo instabile del suo respiro mi fa impazzire.

    Sono felice quando finalmente arriva il giorno. Non voglio aspettare la sveglia. “Ehi, Tsur. Dai, alzati! Nessuna reazione. Apparentemente morto. Niente lì, Tsur. Non siamo in vacanza: “Svegliati. Alzati, per favore!” Da solo mi sarei messo in spalla il mio zaino molto tempo fa e sarei andato. Tsur è sveglio adesso. Ma non so cosa faccia in bagno da più di mezz’ora. Poi la porta si apre e Tsur mi chiede degli asciugamani. Asciugamani? Quali asciugamani? Tsur vorrebbe fare colazione allora. Mi chiede se ho già preparato un caffè. Che caffè, rispondo. C’è polvere di caffè da qualche parte in ogni appartamento israeliano, dice, prima di sparire di nuovo in bagno. Adesso farà una doccia.

    Ovviamente trovo anche il caffè da Joel’s. Ci sono anche diverse varietà tra cui scegliere. Che follia. Voglio finalmente andare a marciare. Passa un’altra mezz’ora prima che Tsur esca dalla doccia visibilmente di buon umore. Ma questo è ben lungi dal fare le valigie di Tsur. Non è stato ancora risciacquato o pulito. Quindi Tsur vuole arrotolare un’altra sigaretta prima di andarsene. Tsur sta causando a me, la persona più impaziente del mondo, la più grande agonia che si possa immaginare. Tsur è l’esatto contrario del mio. Niente lo turba. Il tempo e l’obiettivo non gli interessano.

    Monte Karbolet su Shvil Israel

    Pittura a olio del Monte Karbolet, Israel National Trail

    Irael Trail: pericolosamente bello!

    Sono contento quando finalmente ce ne andiamo. Tsur si aggrappa ai miei talloni. In campo militare, era già stato nel deserto. Ed è allora che ha imparato – si ferma e dice che deve prima togliersi i vestiti. Sono scioccato. Come? Abbiamo appena iniziato? Tsur si toglie i jeans e non posso credere ai miei occhi. Sotto indossa dei collant bianchi, che ora si sta togliendo. “Troppo caldo”, dice prima di perdere l’equilibrio.

    Se non fossi così esasperato, inizierei a ridere ora. Lo aiuto ad alzarsi. Un po ‘più tardi, Tsur deve fare il suo bagno mattutino. Mi siedo. Scappa a sud. Torna dopo cinque minuti. Dice “direzione sbagliata” senza spiegare la sua decisione. Adesso sta scappando verso nord. Ritorna solo dopo circa 20 minuti. “Dimentica l’accendino”, dice e scompare di nuovo verso nord. Il sole ha già riscaldato l’ambiente circostante. L’aria fresca del mattino è scomparsa da tempo. Quando finalmente camminiamo un po ‘, Tsur mi manda messaggi senza fine. Capisco solo in una certa misura il suo inglese. Tuttavia, va da una colonna all’altra fino a Pilato senza interruzioni.

    Tsur non parla della sua vita. Mette in parole ciò che sta vedendo in questo momento. Ogni pietra, ogni filo d’erba apre costantemente un nuovo capitolo nel suo diluvio narrativo senza mai finire i vecchi capitoli. E Tsur può davvero dire qualcosa su qualsiasi cosa. Non è stupido, ma piuttosto dotato. Qui, però, in qualche modo intrappolato nel proprio QI, mi sembra che non abbia un meccanismo di filtraggio che possa smistare le impressioni che fluiscono in lui in modo sensato secondo le priorità e, se necessario, risolverle. Sembra che tutto stia martellando su di lui e allo stesso tempo mi ha inondato delle sue impressioni non filtrate.

    Non è che sarebbe entusiasta. Piuttosto, vede problemi e cospirazioni ovunque. Dopo la prima ora desidero riposarmi. Ci vado da settimane ormai, sempre da solo, e ho tanto desiderato uscire con qualcuno. È Tsur o sono cambiato così tanto su me stesso? Sono diventato uno strano? Non posso più adattarmi agli altri?

    Sta solo andando lentamente. E Tsur vuole prendersi una pausa. Lo capisco, perché io stesso sono abituato a correre molto meglio. Dopo aver urinato, Tsur mi ha chiesto dell’acqua. Gli porgo la mia bottiglia. Quello che viene dopo farà cadere il fondo della canna. Tsur accende la mia borraccia e si lava abbondantemente le mani con l’acqua, dopo averla scossa anche con un secondo getto d’acqua. Sono senza parole.

    “Restituisci” – torni indietro, dice. Ovviamente anch’io sono trascurato. In ogni caso, dopo aver orinato – ora capisco dolorosamente l’espressione – non mi laverei mai le mani nel deserto. Perché anche? Non ho toccato niente qui in mezzo alla natura. Ma bene.

    Poiché Tsur ha già fame, decido di sacrificare la mia scatola di tonno che Nuri mi ha dato lungo la strada. Tsur lo apre. E poi – “Noooooooo! Stopppp! Niiiiicht! ”- purtroppo è già troppo tardi. Quando mia moglie immerge l’olio della lattina di tonno nel lavandino di casa, potrebbe anche passare come un comportamento consapevole delle calorie. Ma qui nel deserto dove devo mendicare per ogni singola caloria! Non so nemmeno cosa succederà dopo la lattina di tonno e le provviste di Nuri. Se c’è qualcosa. Quindi Tsur ha appena affondato tutto il petrolio nelle sabbie del deserto del Negev. Come mi sarebbe piaciuto mangiare quest’olio con qualche briciola di pane.

    “Scusa, non sapevo …”

    Sto facendo un piccolo giro di Tsur e potrei piangere. Sembra che qualcuno abbia mangiato qualcosa dal mio piatto. Tsur si rende conto per la prima volta che sono amareggiato. Andiamo avanti senza una parola. Non siamo neanche lontani da Arad. In lontananza vediamo un palo d’antenna su cui stanno lavorando i lavoratori edili. Tsur vuole andarci. Là, pensa, prenderà il suo caffè israeliano mattutino. “Tsur, questo è l’Israel Trail,” dico e mi rendo conto che vuole solo tenersi a distanza da me. L’ho ferito.

    Tsur si china e usa l’accendino per accendere un piccolo pezzo di carta che probabilmente è stato sbattuto contro una pietra qui dal vento. “Non marcisce nel deserto. Come possono le persone buttare via qualcosa nel deserto. Non capisco. ”Poi mi abbraccia. “Christian, vai avanti. Ci vediamo “, dice, voltandosi e camminando dall’altra parte. All’improvviso sento qualcosa di umano e amabile in Tsur. Ma se n’è andato. Dovrei fermarlo? Si aspetta che io lo fermi? Corro a destra, seguendo l’Israel Trail. Considero la mia decisione brutale e ingiusta. Gli ho dato la possibilità di aggredirmi? Come ha potuto vedermi? Andare avanti improvvisamente mi immerge in una profonda crisi umana.

    Da solo salgo sul monte Kina, vedo il Mar Morto e ancora una volta non posso condividere le mie impressioni travolgenti con nessuno. Che tipo di stronzo sono io? D’altra parte: sono sollevato. Senza Tsur mi sento come se avessi perso la zavorra, come se potessi di nuovo respirare liberamente, come se non dovessi considerare niente e nessuno nella vita.

    Ma questa è la vita? Sii premuroso, questo è tutto. Durante la discesa in un caldo wadi, un letto di fiume in secca, incontro due ragazze che sono partite da Eilat. In realtà incontro prima Janine e poi Liwie cinque minuti dopo. Entrambi hanno decisamente solo vent’anni, la metà dei miei. Gli zaini, che portano con dignità e disinvoltura, non sono riuscito a portare un metro quassù. Janine e Liwie fanno un’escursione insieme eppure vanno per la loro strada. Conosco una cosa del genere fin troppo bene dal Camino de Santiago. Mantieni le distanze, lascia che tutti si ritrovino. Rispetti l’aura vulnerabile. Ti avvicini solo quando entrambi lo vuoi davvero. E: siete vicini l’uno all’altro da lontano. Ma devi prima impararlo. Essere soli e tuttavia fidarsi degli altri. Vorrei dire: essere autorizzati a fidarsi.

    Non posso scambiare “verbalmente” molto con Janine e Liwie, perché nessuno di noi tre è pronto a stare fermo completamente. Può sembrare strano a un non escursionista, ma nessuno di noi vuole perdere il proprio ritmo. Anche con un breve abbraccio, balli da una gamba all’altra al tuo ritmo per non fermarti davvero. Ciò che ti connette sono i sentimenti. E ciò che scambi sono le dimensioni. “Quanto lontano puoi arrivare con la tua acqua?” “Quante settimane sei stato in viaggio?” O “Hai incontrato Carlos Goldberg?” – “Sì” – “Anch’io, poco prima di Arad.”

    Tuttavia, c’è così tanta fiducia là fuori di passaggio che darei a tutti la chiave della mia macchina o della porta senza esitazione e direi: “Per favore, vai avanti!” Ora è ridotto a impressioni reali e completamente genuini. Questo è molto più della qualità della vita. Mi rende sentimentale. Perché: è così che potrebbe essere tra noi umani.

    Ho lasciato Tsur alle spalle. Mi avventuro nel deserto da solo. Ed è davvero bellissimo. Ho seguito il Nahal Kanfan per molti chilometri. Vago in un corso d’acqua preistorico a svolte selvagge, e diventa sempre più stretto. Intrappolato tra i muri bianco gesso, scendo. In questo ambiente incantato, scivolo e salto sopra piccole cascate asciutte che qui sono state circondate da decine di migliaia di anni. L’ambiente è inospitale e sensazionale. Ma anche qui non ci sarebbe stata via di fuga così rapidamente. Rete di telefoni cellulari? No. All’improvviso mi rendo conto di essere arrivato in un luogo completamente diverso: nella grandiosa solitudine del deserto del Negev!

    Foto Israel National Trail, contributo ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    Compleanno nel deserto del Negev sull’Israel National Trail

    Foto Israel National Trail, contributo ERF Bookmark Israel Trail with a heart (2/3)

    Compleanno nel deserto del Negev sull’Israel National Trail

    Sono fisicamente e mentalmente esausto, anche se è solo mezzogiorno. Mezzogiorno? Non mi interessa, mi sento depresso. In realtà, oggi volevo festeggiare il mio quarantasettesimo compleanno con Tsur. Sì, oggi è il mio compleanno, lontano da casa e lontano da qualsiasi altro essere umano. Le temperature sono ora di ben 35 gradi. Devo sedermi qui e aspettare. All’ora di pranzo non posso e non devo fare escursioni nel deserto da solo, soprattutto non attraverso un uadi secco in cui non una sola brezza muove l’aria.

    Dall’inizio del mio viaggio mi porto dietro un pacco non così piccolo. È il mio regalo di compleanno che i miei figli mi hanno regalato. Non voglio aspettare il tramonto adesso. All’improvviso non sono più così sicuro che il mio viaggio continuerà. Mi tolgo lo zaino. Colpisce la parete del torrente secco in modo molto approssimativo. Mi rendo conto di quanto sono diventato impotente. Il mio regalo è in fondo allo zaino. Ora ho tempo per disfare le valigie. Forse questa è l’ultima volta che disimballo qualcosa. Molte delle mie cose sono ora sparse davanti a me sui ciottoli asciutti e chiari. La prima cosa che sento è il mio dono. Perché ora posso sentire ciascuno dei miei pezzi di equipaggiamento senza vederlo. Conosco i miei oggetti. E lo so ciecamente

    Il mio regalo è avvolto in carta da regalo rosa e poi di nuovo avvolto in pellicola trasparente. È morbido e pesa solo circa 300 grammi. Lo vedrò tra un attimo … Quando lo apro per la prima volta, vedo una piccola mappa. Una candela in miniatura è attaccata con dello scotch, come quella che metti su una torta di compleanno. I miei figli hanno scritto qualcosa sulla carta. Ho letto le prime righe e poi mi viene fuori.

    Nella vita reale mi sono spesso trasformato in pietra, ma qui i miei sentimenti mi travolgono con un’intensità incredibile, con una forza tremenda. La vita reale mi colpisce, per cui non sono affatto preparato. Qualcuno come me che porta sempre con sé un grande muro protettivo. Muri così alti che nessun altro può penetrarmi. Quello che mi scrivono i miei figli, e anche mia moglie, mi commuove profondamente. Mi rende molto piccolo. È il momento più bello della mia vita. La più bella e la più sensibile. Non sono mai stato così indifeso come lo sono oggi, così combattuto, così lontano, così alla fine, così vicino a rinunciare. Così vicino al confine, dove puoi vedere cosa è successo finora e che solo la grande fortuna ti permette di essere ospite qui su questa terra.

    Metto la candelina di compleanno nella sabbia davanti ai miei piedi, trovo il mio accendino e l’accendo. Allora non c’è più niente di “uomo” in me. Piango come un bambino, lontano da tutto quello che ho mai sentito. I miei figli mi hanno regalato i cantuccini, il mio dolce italiano preferito a base di mandorle. Apro la confezione. Anche se una parte è molto sbriciolata, ha un sapore buono e dolce sulla mia lingua. Non ho mai vissuto un compleanno così intensamente in vita mia. È stato il compleanno più felice della mia vita. Sono sicuro che rimarrà così. Non diventa “più grande”. Lontano da tutto. E così vicino ai miei figli ea mia moglie. Ciò che altrimenti è vera vicinanza è ora vicinanza intellettuale. È dannatamente bello. So che probabilmente tutti e tre stanno pensando a me in questo momento. Signore Dio cosa voglio di più nella mia vita. Questo è il momento clou, decisamente sentito.

    Per la prima volta nella mia vita mi sento come se fossi arrivato. Non deve salire. Posso lasciare andare la mia ambizione. Sono sicuro che sarà più facile andare in discesa nella seconda metà della mia vita. Ora va fino a che Dio mi dà. Non devo più piegarmi. Non sono più un adolescente, più un uomo più anziano. In ogni caso, ho la sensazione che milioni e milioni di sinapsi nel mio cervello si stiano solo ricollegando e preparando per la nuova cosa a venire. Sono commosso e felice.

    Allora sarò di nuovo in viaggio. Non parlo più a me stesso. Per il resto della giornata le cose procedono tranquillamente. Devo ancora arrivare al campo notturno di Be’er Efe. Comunque, cos’è un campo notturno? Come sembrerà? Incontro altre persone lì? E ci trovo la mia acqua? Non puoi partire per il deserto senza acqua. Sarebbe un suicidio. L’accattonaggio non è un’opzione. Anche se incontri un escursionista in arrivo, puoi portargli tutto, tranne la sua acqua. Qui è dove finisce il divertimento. Perché questo mette in pericolo la vita dell’altra persona. Non puoi sopravvivere qui senza abbastanza acqua. Ecco perché ho pensato alle opzioni per l’approvvigionamento idrico a casa prima di iniziare il mio Israel Trail.

    C’è autosufficienza. Gli escursionisti che si dirigono in anticipo verso i punti di rifornimento accessibili sul sentiero con la jeep e seppelliscono lì le scorte d’acqua. Organizzativamente, si dovrebbe affrontare la rotta Arad-Eilat e ritorno e anche trovare i numerosi campi notturni nel deserto, cosa non facile con le mappe ebraiche. Dovrebbero esserci almeno due persone per questo. Almeno. E devi essere consapevole che finanziariamente difficilmente puoi salvare nulla.

    Si dice che gli escursionisti lo abbiano fatto senza depositi d’acqua. Ma dovrebbe essere hardcore. Trasportare circa otto litri di acqua al giorno per circa tre giorni in aggiunta alla normale attrezzatura è un limite. E per avere acqua affidabile ogni tre giorni, devi anche pianificare molto bene.

    Un’altra possibilità è offerta dagli imprenditori che, grosso modo, seppelliscono le bottiglie d’acqua in determinati punti di approvvigionamento. Questo si chiama water caching. Poco prima di partire ho scritto a molti di loro, ma ho ricevuto solo una risposta: dal Dr. Haim Berger. E un “NO”. Haim mi ha risposto alla mia email dalle 23:00 alle 23:30 dicendo che sarebbe sempre stato felice di aiutare, ma con la migliore volontà del mondo, non poteva guidare gratuitamente per mille chilometri di deserto. Per gli studenti, e in questo caso anche per me, farebbe uno sconto.

    Così ho pensato. A no! Con questo “no” sono corso al piano di sotto in soggiorno e ho detto a mia moglie: “Non funziona, ha detto di no”. Conny poi ha riso di me e ha detto: “Che tipo di idiota sei? Vuoi andare nel deserto e gettare la spugna al primo no! Sei pazzo? “Poi aggiunse:” Adesso vai di sopra e gli scrivi di nuovo. Aspetterò qui.”

    Così sono tornato di soppiatto in ufficio e ho spiegato di nuovo il mio piano a Haim Berger. Non sono passati cinque minuti prima che ottenessi una risposta. Non ho capito il suo no? Dopotutto, aveva quattro figli che doveva nutrire e non poteva portare fuori l’acqua nel deserto per niente.

    Quindi torno da mia moglie. “Te lo dirò. No. Ha quattro figli e … ”. Per cui Conny mi interrompe e dice: “E tu hai due figli. Vai su e mandagli un messaggio. Mandagli una foto. Inizia a combattere. O pensi che tutti ti getteranno l’acqua dietro? “

    Salgo arrabbiato. Davvero arrabbiato. E gli scrivo: “Caro Haim”, mancandogli di rispetto nella mia rabbia. Poi gli spiego che ho anche due bambini piccoli che sono assolutamente carini. E vorrei anche conoscere la sua famiglia. Gli chiedo di nuovo di aiutarmi. Mentre scrivo, il mio coraggio svanisce. Ma mi sento come se la mano di Dio muovesse le mie dita e mi desse buoni pensieri.

    Haim mi risponde alle 12:15: “Caro Christian, OK, ti aiuterò con l’acqua, non ti arrendi. Non vedo l’ora della tua visita. E anche mia moglie non vede l’ora di te. Le ho mostrato la tua email con la foto. Chiamami quando sei in Israele. Ti aiuterò! Buona fortuna, il tuo Haim. “

    Ho chiamato Haim ieri. Mi ha mandato una specie di mappa del tesoro tramite messaggio di testo che userò per trovare la mia acqua oggi. Nel tardo pomeriggio arrivo dove dovrebbe essere il campo notturno. Continuo ad andare avanti e indietro, ma deve essere così. In realtà solo poche pietre in un cerchio che segnano un punto in cui soffermarsi. Se non stai attento, lo supererai. Mi tolgo lo zaino e vado a cercare l’acqua. Va più o meno così: “Cammina per cinquecento metri a nord sul sentiero. Quindi vedrai una pietra del peso di circa 10 chili. Vai a sinistra qui, 30 passi. Quindi sali sulla collina. Al piccolo arbusto sulla destra, a cinque metri a sud. Scava qui. ”Non appena detto che fatto. Tuttavia, ci vuole una buona ora prima di trovare quello che sto cercando. E molte cose mi passano per la testa durante quest’ora.

    Nell’ultima luce pianto la mia tenda. Il terreno è duro e sassoso. Il mio campeggio è praticamente sul sentiero. Lievi colline a sinistra ea destra delimitano il mio terreno. Il sentiero sale verso sud. Sotto di me c’è il tratto che ho appena scalato. I campi notturni sono spesso vicini ai collegamenti stradali. Anche qui non sarei lontano da una strada e, se necessario, tornerei rapidamente alla civiltà. Tuttavia, il mio posto letto è lontano da qualsiasi rumore. Mi sento come se fossi in montagna, non come nel deserto.

    Dopo il tramonto comincio a gelare, anche per la stanchezza. È solo e mi manca Tsur. Se solo potessi riavvolgere questo giorno! Fallo meglio, resta con Tsur. È un peccato, mi sarei adattato a lui in qualche modo. Sono stato seduto qui per molto tempo e ho iniziato a pregare: “Caro Dio, cosa dovrei fare? Torna indietro? Aspetta tsur? Ti prego, dammi un compagno. Riportami Tsur! “

    Quando sono mezzo addormentato sento dei passi pesanti. È tsur! Tsur ha anche l’acqua di Haim con sé. E come potrebbe essere altrimenti che l’intera confezione da sei cade dalla sua mano proprio accanto alla mia tenda e due bottiglie cedono istantaneamente il loro contenuto al pavimento del deserto. “Non importa. È abbastanza per una tazza di tè “, dice Tsur, e poi ci abbracciamo. A differenza di me, Tsur ha con sé pentole e persino legna da ardere. Può accendere un fuoco. Nonostante il vento e la poca legna, Tsur evoca in un attimo un piccolo fuoco romantico e mette l’acqua per il tè. Adesso non ho più paura del deserto!

    Tsur Vimer

    Tsur mi sta aspettando in mezzo al deserto del Negev!

    Libro e poster sono disponibili qui:

    Kuestenweg espanol excerpt:

    ERF Bookmark Israel Trail con corazón (2/3)

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución ERF Marcar como favorito Sendero de Israel con un corazón (2/3)

    En el Camino Nacional de Israel y de por vida: mi amigo Tsur (derecha)

    Camino de Israel. El ERF Plus le ofrece un programa de radio cristiano de 24 horas con altos estándares. Aquí encontrará impulsos desafiantes e inspiradores para vivir con Dios.

    En la sección de marcadores, el ERF habla regularmente sobre la literatura recomendada. En este artículo presentamos el artículo ERF Bookmark Israel Trail with Heart (2/3).

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución ERF Marcar como favorito Sendero de Israel con un corazón (2/3)

    https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/lesezeichen/israel-trail-mit-herz-2-3/3680-1647 ->

    ERF Plus: Camino de Israel con corazón (2/3)

    29:59 minutos

    Cortesía de ERF. Expresado por Andreas Odrich.

    Enlace al artículo: https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/lesezeichen/israel-trail-mit-herz-2-3/3680-1647

    Reproductor de música

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    “Me conmovió la contribución de ERF”.

    Christian Seebauer

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución ERF Marcar como favorito Sendero de Israel con un corazón (2/3)

    Mi amigo Tsur – en medio del desierto de Negev, después del monte Karbolet

    Israel Trail con un corazón 2/3 ERF pro

    Tsur no llega mañana, sino por la noche. Me acaba de enviar un mensaje de texto, al menos la segunda vez que lo probé, no en hebreo, sino en inglés. Entonces entendió mi signo de interrogación “inglés”. Seguirán más correos electrónicos. Tsur me deja saber qué autobús perdió y quién no lo tomó mientras hacía autostop. Curiosamente, me pregunta por SMS si todo está listo para la salida de mañana. “Sí” le respondo.

    Tsur ya me ha contado mucho sobre sí mismo a través de SMS y en el foro de Yankale, por ejemplo, que tiene una buena experiencia en senderismo. Y sobre todo, que ha tenido muy buena experiencia en el desierto mientras caminaba. Puedo usar algo como eso. Entonces Tsur llega aquí. Y es completamente diferente a lo que imaginaba. Absolutamente no encaja en mi cosmovisión. Delante de mí hay un tipo bastante bajo y regordete con jeans que son demasiado grandes. En Israel ya es un poco extraño desde el punto de vista visual. Tiene el pelo largo y rizado negro que se ha atado en una cola de caballo. Y tiene bigote. Esto también es atípico para Israel. Lleva gafas polarizadas y un suéter de lana gruesa, blanca y sudorosa. Entonces mis ojos se posan en sus zapatos baratos y gastados. Definitivamente no es para practicar senderismo. Tsur se ve incómodo y de repente siento lo mismo. ¿Debería salir con él mañana?

    La primera noche con Tsur me molesta hasta la muerte. Ha difundido las muchas cosas que tiene consigo por todas partes. Casi me mata. Después de todo: Tsur tiene fideos y salsa de tomate con él, pero no puede cocinar. No tengo nada, pero disfruto mucho cocinar. Eso cabe. Consigo hierbas frescas del jardín. Hay fideos. Pero no solo así. Están disponibles en el plato en un plato para servir. Pongo la mesa como en un restaurante estrella, según mis posibilidades. No sale agua del grifo, sino del vaso. Decoro el plato con flores de caléndulas comestibles. Aquí tienen un sabor picante, como una mezcla de berros y canela.

    Tsur también tiene humus y halva de postre. Yo mismo tengo pan con comino negro. Después de la cena, empaco las cosas con Tsur y eso significa principalmente enseñarle a Tsur lo que tiene que dejar aquí. Su mochila es tan pesada, estimada en 30 kilos, que me tiraría al suelo de inmediato. Rápidamente me doy cuenta de que Tsur es diferente a mí, muy diferente. Si bien me describiría a mí mismo como un minimalista innato, Tsur parece ser lo opuesto a mí. Lucha conmigo por cada pequeño detalle de su equipo. Tsur no es del tipo que te golpearía físicamente. Más bien, es del tipo que puede discutir intelectualmente la muerte segura de cualquier persona y que te molestaría con preguntas incluso en tu lecho de muerte. Discusiones sobre la cantidad de rollos de papel higiénico que debe llevar. ¡Qué absurdo! Principalmente porque Tsur inmediatamente en el aspecto científico del promedio, pero dejemos eso. No me importa. Yo mismo siempre llevo conmigo alrededor de un tercio de un rollo de papel higiénico. Esto siempre está bien empaquetado en una película adhesiva para protegerlo de la humedad y los daños. No necesitas mucho. Pero lo poco que hay que guardar con cuidado y mantenerlo en términos de inventario. ¿Fue entonces cuando hablaba de papel higiénico? Parece tan. Bueno, puede ser en este punto una vez. Esto siempre está bien empaquetado en una película adhesiva para protegerlo de la humedad y los daños. No necesitas mucho. Pero lo poco hay que guardarlo con cuidado y mantenerlo en buenas condiciones en cuanto a inventario. ¿Fue entonces cuando hablaba de papel higiénico? Parece tan. Bueno, puede ser en este punto una vez. Esto siempre está bien empaquetado en una película adhesiva para protegerlo de la humedad y los daños. No necesitas mucho. Pero lo poco hay que guardarlo con cuidado y mantenerlo en buenas condiciones en cuanto a inventario. ¿Fue entonces cuando hablaba de papel higiénico? Parece tan. Bueno, puede estar aquí una vez.

    Tsur ahora se pregunta dónde dormir. Ronca tan fuerte que ha temido toda su vida que algún día alguien más lo mate mientras duerme. Entonces se acuesta en la cocina del apartamento mientras yo puedo dormir muy cómodamente en la cama de matrimonio. Lo que me falta es el cielo estrellado.

    Para mañana hemos acordado salir a las 5:00 a.m. Después de interminables discusiones, le di a Tsur las 5:30 a.m. En algún momento a las 3:30 a.m., un reloj despertador suena con el zumbido agudo de un piano de ratón. No confío en mis ojos ni en mis oídos. Después de lo que se siente como un centenar de pitidos, Tsur se levanta y dice: “Lo siento, mi despertador”. Me pregunta inmediatamente si las 6:00 am estaría bien. Pero luego hizo el cálculo sin mi sentido del tiempo. Ya no podía dormir para mí. Nunca en mi vida había escuchado a alguien roncar tan fuerte. Los ronquidos por sí solos no me habrían molestado tanto. Más bien, la respiración constante de Tsur me aterroriza. ¿Esta el vivo? ¿Se está sofocando? Tsur me asusta con su apnea permanente. Empiezo con escuchar la respiración de Tsur. Yo tampoco puedo evitarlo. Pero el ritmo inestable de su respiración me está volviendo loco.

    Estoy feliz cuando finalmente llega el día. No quiero esperar al despertador. “Oye, Tsur. ¡Vamos, levantate! Sin reacción. Aparentemente muerto. No hay nada, Tsur. No estamos de vacaciones: “Despierta. ¡Levántate, por favor!”. Siento cómo los intentos de despertarme solo me están robando mi última energía. Solo, me habría echado la mochila al hombro hace mucho tiempo y me habría ido. Tsur está despierto ahora. Pero no sé qué ha estado haciendo en el baño durante más de media hora. Entonces se abre la puerta y Tsur me pide toallas. Toallas ¿Qué toallas? Entonces a Tsur le gustaría desayunar. Me pregunta si ya hice un café. Qué café, respondo. Hay café en polvo en algún lugar de cada apartamento israelí, dice, antes de volver a desaparecer en el baño. Ahora se dará una ducha.

    Por supuesto, también puedo encontrar café en Joel’s. Incluso hay varias variedades para elegir. Qué locura. Quiero finalmente marcharme. Pasa otra media hora antes de que Tsur salga de la ducha de buen humor. Pero eso está lejos de empacar la mochila de Tsur. No se ha enjuagado ni limpiado todavía. Entonces Tsur quiere liar otro cigarrillo antes de irse. Tsur me está causando, la persona más impaciente del mundo, la mayor agonía que se pueda imaginar. Tsur es todo lo contrario al mío. Nada le molesta. No le interesa en absoluto el tiempo y el gol.

    Monte Karbolet en Shvil Israel

    Pintura al óleo del monte Karbolet, Sendero Nacional de Israel

    Irael Trail: ¡Peligrosamente hermoso!

    Me alegro cuando finalmente nos alejamos. Tsur se aferra a mis talones. En el ejército, había estado antes en el desierto. Y ahí es cuando se enteró, se detiene y dice que primero tiene que quitarse la ropa. Estoy en shock. ¿Como? ¿Acabamos de empezar? Tsur se quita los jeans y no puedo creer lo que veo. Debajo lleva unas medias blancas, que ahora se está quitando. “Demasiado caliente”, dice antes de perder el equilibrio.

    Si no estuviera tan exasperado, empezaría a reírme ahora. Le ayudo a levantarse. Un poco más tarde, Tsur tiene que hacer su aseo matutino. Me siento. Huye hacia el sur. Vuelve después de cinco minutos. Dice “dirección equivocada” sin explicar su decisión. Ahora corre hacia el norte. Solo vuelve después de unos 20 minutos. “Olvídate del encendedor”, dice y vuelve a desaparecer hacia el norte. El sol ya ha calentado mi entorno. El aire fresco de la mañana se ha ido. Cuando finalmente caminamos un poco, Tsur me envía mensajes de texto sin cesar. Solo entiendo su inglés hasta cierto punto. Sin embargo, va de pilar en poste sin pausa.

    Tsur no habla de su vida. Pone en palabras lo que está viendo en este momento. Cada piedra, cada brizna de hierba abre continuamente un nuevo capítulo en su narrativa sin terminar nunca con los capítulos antiguos. Y Tsur realmente puede decir algo sobre todo. No es estúpido, sino más bien dotado. Aquí, sin embargo, de alguna manera atrapado en su propio coeficiente intelectual Me parece que no tiene un mecanismo de filtro que pueda clasificar las impresiones que fluyen de una manera sensata de acuerdo con las prioridades y, si es necesario, clasificarlas. Todo parece golpearlo y al mismo tiempo me colmó con sus impresiones sin filtrar.

    No es como si estuviera entusiasmado. Más bien, ve problemas y conspiraciones en todas partes. Después de la primera hora anhelo descansar. Llevo semanas viajando allí, siempre solo, y anhelaba tanto salir con alguien. ¿Es Tsur o he cambiado mucho sobre mí? ¿Me he convertido en un bicho raro? ¿Ya no puedo adaptarme a los demás?

    Solo va lentamente. Y Tsur quiere tomarse un descanso. Lo entiendo porque yo mismo estoy acostumbrado a correr mucho mejor. Después de orinar, Tsur me pidió agua. Le entrego mi botella. Lo que viene después sacará el fondo del cañón. Tsur abre mi botella de agua y se lava las manos generosamente con el agua, después de agitarse incluso con un segundo chorro de agua. Estoy sin palabras.

    “Devuélveme”, vuelve, dice. Obviamente, yo mismo estoy descuidado. En cualquier caso, después de orinar, ahora comprendo dolorosamente la expresión, nunca me lavaría las manos en el desierto. ¿Por qué también? No he tocado nada aquí al aire libre. Pero bueno.

    Como Tsur ya tiene hambre, decido sacrificar mi lata de atún que me dio Nuri en el camino. Tsur la abre. Y luego – “¡Noooooooo! ¡Alto! ¡Niiiiicht! ”, Lamentablemente ya es demasiado tarde. Cuando mi esposa sumerge el aceite de la lata de atún en el fregadero de la casa, bien podría pasar por un comportamiento consciente de las calorías. ¡Pero aquí en el desierto donde tengo que mendigar por cada caloría! Ni siquiera sé qué vendrá después de la lata de atún y los suministros de Nuri. Si hay algo en absoluto. Así que Tsur acaba de hundir todo el petróleo en las arenas del desierto del Negev. Cómo me hubiera gustado comer este aceite con unas migajas de pan.

    “Lo siento, no sabía …”

    Estoy haciendo una pequeña ronda de Tsur y podría llorar. Se siente como si alguien hubiera comido algo de mi plato. Tsur se da cuenta por primera vez de que estoy amargado. Seguimos sin decir una palabra. Tampoco hemos llegado lejos de Arad. A lo lejos vemos un mástil de antena en el que están trabajando los trabajadores de la construcción. Tsur quiere ir allí. Allí, piensa, tomará su café israelí matutino. “Tsur, este es el Camino de Israel”, digo y me doy cuenta de que solo quiere mantener su distancia de mí. Yo lo lastimé.

    Tsur se inclina y usa el mechero para encender un pequeño trozo de papel que probablemente fue arrojado contra una piedra aquí por el viento. “No se pudre en el desierto. ¿Cómo puede la gente tirar algo en el desierto? No entiendo. Luego me abraza. “Christian, adelante. Te veré ”, dice, dándose la vuelta y caminando hacia el otro lado. De repente, siento algo humano y adorable en Tsur. Pero se fue. ¿Debería detenerlo? ¿Espera que lo detenga? Corro hacia la derecha, siguiendo el Camino de Israel. Veo mi decisión como brutal e injusta. ¿Le di la oportunidad de llegar a mí? ¿Cómo pudo haberme visto? Seguir adelante me sumerge de repente en una profunda crisis humana.

    Solo subo el monte Kina, veo el Mar Muerto y, de nuevo, no puedo compartir mis abrumadoras impresiones con nadie. ¿Qué clase de imbécil soy? Por otro lado: me siento aliviado. Sin Tsur me siento como si me hubiera quitado lastre, como si pudiera respirar libremente de nuevo, como si no tuviera que considerar nada ni a nadie en la vida.

    ¿Pero eso es vida? Sea considerado, eso es todo. En el descenso a un wadi caliente, un lecho de río seco, me encuentro con dos chicas que empezaron en Eilat. De hecho, conocí a Janine primero y luego a Liwie cinco minutos después. Definitivamente ambos tienen poco más de veinte años, la mitad de mi edad. Las mochilas, que cargan al hombro con dignidad y facilidad, yo mismo no podría llevar ni un metro hasta aquí. Janine y Liwie caminan juntas y, sin embargo, siguen su propio camino. Conozco algo así demasiado bien del Camino de Santiago. Mantén la distancia, deja que todos se encuentren a sí mismos. Respetas el aura vulnerable. Solo te acercas cuando ambos realmente lo desean. Y: Están cerca el uno del otro desde la distancia. Pero tienes que aprender eso primero. Estar solo y sin embargo confiar en los demás. Me gustaría decir: poder confiar.

    No puedo intercambiar mucho “verbalmente” con Janine y Liwie, porque ninguno de los tres está listo para quedarse quieto por completo. Eso puede sonar extraño para un no excursionista, pero ninguno de nosotros quiere perder nuestro propio ritmo. Incluso con un abrazo corto, bailas de una pierna a la otra a tu propio ritmo para no detenerte realmente. Lo que te conecta son los sentimientos. Y lo que intercambias son dimensiones. “¿Hasta dónde puedes llegar con tu agua?”, “¿Cuántas semanas llevas en la carretera?” O “¿Conociste a Carlos Goldberg?” – “Sí” – “Yo también, justo antes de Arad”.

    Sin embargo, hay tanta confianza de pasada que le daría a todo el mundo la llave de mi coche o de la puerta principal sin dudarlo y les diría: “¡Por ​​favor, adelante!” El ruidoso mundo tal como lo conocemos se ha retirado. Ahora se reduce a impresiones reales y completamente sin adulterar. Eso es mucho más que calidad de vida. Me pone sentimental. Porque: así podría ser entre nosotros los humanos.

    Dejé a Tsur atrás. Me aventuro en el desierto solo. Y es realmente hermoso. He estado siguiendo al Nahal Kanfan durante muchos kilómetros. Camino por un curso de agua prehistórico en curvas salvajes, y se hace cada vez más angosto. Atrapado entre paredes blancas como la tiza, subo cuesta abajo. En este entorno encantado, me deslizo y salto sobre pequeñas cascadas secas que se han redondeado aquí durante decenas de miles de años. El entorno es inhóspito y sensacional. Pero tampoco habría escape tan rápido. ¿Red de telefonía celular? No. De repente me doy cuenta de que he llegado a un lugar completamente diferente: ¡En la grandiosa soledad del desierto de Negev!

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución ERF Marcar como favorito Sendero de Israel con un corazón (2/3)

    Cumpleaños en el desierto de Negev en el Camino Nacional de Israel

    Foto Sendero Nacional de Israel, contribución ERF Marcar como favorito Sendero de Israel con un corazón (2/3)

    Cumpleaños en el desierto de Negev en el Camino Nacional de Israel

    Estoy agotado física y mentalmente, aunque solo es mediodía. ¿Mediodía? No me importa, me siento deprimido. De hecho, hoy quería celebrar mi cuadragésimo séptimo cumpleaños con Tsur. Sí, hoy es mi cumpleaños, lejos de casa y lejos de cualquier otro ser humano. Las temperaturas son ahora unos buenos 35 grados. Tengo que sentarme aquí y esperar. A la hora del almuerzo, no puedo ni debo caminar solo por el desierto, especialmente no a través de un wadi seco en el que ni una sola brisa mueve el aire.

    Desde el comienzo de mi viaje, he estado cargando un paquete no tan pequeño conmigo. Es mi regalo de cumpleaños que me dieron mis hijos. No quiero esperar hasta el atardecer ahora. De repente, ya no estoy tan seguro de si mi viaje continuará. Me quito la mochila. Golpea la pared del arroyo seco con mucha fuerza. Me doy cuenta de lo impotente que me he vuelto. Mi regalo está en el fondo de la mochila. Ahora tengo tiempo para desempacar. Quizás esta sea la última vez que desempaquetaré algo. Muchas de mis pertenencias están ahora esparcidas frente a mí sobre los guijarros secos de colores claros. Lo primero que siento es mi regalo. Porque ahora puedo sentir cada uno de mis equipos sin verlos. Conozco mis objetos. Y lo sé a ciegas

    Mi regalo está envuelto en papel de regalo rosa y luego envuelto nuevamente en film transparente. Se siente suave y solo pesa unos 300 gramos. Lo veré en un momento … Cuando lo abro por primera vez, veo un mapa diminuto. Una vela en miniatura está pegada con cinta adhesiva, como la que pones en un pastel de cumpleaños. Mis hijos escribieron algo en la tarjeta. Leo las primeras líneas y luego se me escapa.

    En la vida real a menudo me he convertido en piedra, pero aquí mis sentimientos me abruman con una intensidad increíble, con una fuerza tremenda. La vida real me golpea, para la que no estoy del todo preparado. Alguien como yo que siempre lleva consigo una gran muralla protectora. Muros tan altos que nadie más puede penetrarme. Lo que me escriben mis hijos y mi esposa también me conmueve profundamente. Me hace muy pequeño. Es el mejor momento de mi vida. Las más bellas y las más sensibles. Nunca he estado tan indefenso como hoy, tan desgarrado, tan lejos, tan al final, tan cerca de rendirme. Tan cerca de la frontera, donde puedes ver lo que ha pasado hasta ahora y que solo la buena suerte te permite ser un invitado aquí en esta tierra.

    Dejo la vela de cumpleaños en la arena frente a mis pies, busco mi mechero y lo enciendo. Entonces no hay nada más “hombre” en mí. Lloro como un niño pequeño, lejos de todo lo que he sentido. Mis hijos me regalaron Cantuccini, mi pastelería italiana favorita hecha con almendras. Abro el paquete. Incluso si parte de él está muy desmenuzado, sabe bien y dulce en mi lengua. Nunca en mi vida había experimentado un cumpleaños con tanta intensidad. Fue el cumpleaños más feliz de mi vida. Estoy seguro de que seguirá así. No se vuelve “más grande”. Lejos de todo. Y tan cerca de mis hijos y mi esposa. Lo que de otro modo sería una cercanía real, ahora es una cercanía intelectual. Se siente muy bien. Sé que probablemente los tres estén pensando en mí en este momento. Señor Dios que mas quiero en mi vida Eso es lo más destacado, definitivamente sentido.

    Por primera vez en mi vida siento que he llegado. No tiene que subir. Puedo dejar ir mi ambición. Estoy seguro de que será más fácil ir cuesta abajo en la segunda mitad de mi vida. Ahora llega tan lejos como Dios me da. Ya no tengo que inclinarme. Ya no soy un adolescente, más bien un hombre mayor. En cualquier caso, tengo la sensación de que millones y millones de sinapsis en mi cerebro están simplemente re-interconectando y preparándose para lo nuevo por venir. Estoy emocionado y feliz.

    Entonces estaré en camino de nuevo. Ya no hablo conmigo mismo. Durante el resto del día las cosas transcurren muy tranquilas. Todavía tengo que llegar al Be’er Efe Night Camp. De todos modos, ¿qué es un campamento nocturno? ¿Como se verá esto? ¿Conozco a otras personas allí? ¿Y encuentro mi agua allí? No se puede ir al desierto sin agua. Eso sería un suicidio. Mendigar no es una opción. Incluso si te encuentras con un excursionista que se aproxima, puedes quitarle todo, excepto su agua. Aquí es donde termina la diversión. Porque eso pone en peligro la vida de la otra persona. No puedes sobrevivir aquí sin suficiente agua. Por eso pensé en las opciones para el suministro de agua en casa antes de comenzar mi Israel Trail.

    Hay autosuficiencia. Los excursionistas que se dirigen a los puntos de suministro accesibles en el sendero de antemano en jeep y entierran los suministros de agua allí. Desde el punto de vista organizativo, uno tendría que hacer frente a la ruta Arad-Eilat y viceversa y también encontrar los muchos campamentos nocturnos en el desierto, lo cual no es una tarea fácil con los mapas hebreos. Debe haber al menos dos personas para esto. Al menos. Y tienes que ser consciente de que económicamente difícilmente puedes ahorrar nada.

    Se dice que los excursionistas lo hicieron sin depósitos de agua. Pero eso debería ser duro. Llevar alrededor de ocho litros de agua al día durante unos tres días además del equipo normal es límite. Y para tener agua segura cada tres días, también hay que planificar muy bien.

    Otra posibilidad la ofrecen los empresarios que, a grandes rasgos, entierran botellas de agua en determinados puntos de suministro. Esto se llama almacenamiento en caché de agua. Poco antes de irme, escribí a varios de ellos, pero solo recibí una respuesta: del Dr. Haim Berger. Y un “NO”. Haim me escribió en mi correo electrónico de 11 p.m. a 11:30 p.m. que siempre estaría feliz de ayudar, pero con la mejor voluntad del mundo no podría conducir mil kilómetros de desierto gratis. Para los estudiantes, y en este caso también para mí, ofrecería un descuento.

    Ya me lo imaginaba. ¡No! Con este “no” corrí escaleras abajo a la sala de estar y le dije a mi esposa: “Eso no funciona, él dijo que no”. Entonces Conny se rió de mí y dijo: “¿Qué clase de cobarde eres? ¡Quieres ir al desierto y tirar la toalla al primer no! ¿Estás loco? ”Luego añadió:“ Ahora sube las escaleras y escríbele de nuevo. Esperare aquí.”

    Así que volví a la oficina y le expliqué mi plan a Haim Berger de nuevo. No pasaron cinco minutos antes de que recibiera una respuesta. ¿No entendí su no? Después de todo, tenía cuatro hijos a los que tenía que alimentar y no podía llevar agua al desierto por nada.

    Así que vuelvo con mi esposa. “Te lo diré. No. Tiene cuatro hijos y… ”. Por lo que Conny me interrumpe y dice: “Y tienes dos hijos. Sube y envíale un mensaje de texto. Envíale una foto. Empieza a pelear. ¿O crees que todos tirarán el agua por ti? “

    Subo las escaleras enojado. Realmente enojado. Y le escribo: “Querido Haim”, faltándole el respeto en mi ira. Luego le explico que también tengo dos niños pequeños que son totalmente lindos. Y también me gustaría conocer a su familia. Le pido de nuevo que me ayude. Mientras escribo, mi coraje se desvanece. Pero siento como si la mano de Dios moviera mis dedos y me diera buenos pensamientos.

    Haim me responde a las 12:15 am: “Querido cristiano, está bien, te ayudaré con el agua, no te vas a rendir. Espero su visita. Y mi esposa también te espera con ansias. Le mostré tu correo electrónico con la foto. Llámame cuando estés en Israel. ¡Te ayudare! Buena suerte, tu Haim “.

    Llamé a Haim ayer. Me envió una especie de mapa del tesoro por mensaje de texto que usaré para encontrar mi agua hoy. A última hora de la tarde llego a donde debería estar el campamento nocturno. Sigo yendo y viniendo, pero tiene que ser así. En realidad, solo unas pocas piedras en un círculo que marcan un lugar para quedarse. Si no tiene cuidado, lo pasará. Me quito la mochila y salgo a buscar agua. Dice algo como esto: “Camine quinientos metros hacia el norte por el sendero. Luego verá una piedra que pesa unos 10 kilos. Ve a la izquierda aquí, 30 pasos. Luego sube la colina. En el pequeño arbusto de la derecha, cinco metros al sur. Cava aquí ”. Apenas dicho, hecho. Sin embargo, me lleva una buena hora encontrar lo que estoy buscando. Y muchas cosas pasan por mi cabeza durante esta hora.

    Con la última luz, levanto mi tienda. El suelo es duro y pedregoso. Mi camping está prácticamente en el camino. Leves colinas a la izquierda y a la derecha bordean mi terreno. El sendero sube hacia el sur. Debajo de mí está el tramo que acabo de subir. Los campamentos nocturnos suelen estar cerca de las carreteras. Aquí, también, no estaría lejos de un camino y, si fuera necesario, volvería rápidamente a la civilización. Sin embargo, mi lugar para dormir está lejos de cualquier ruido. Siento que estoy en la montaña, no en el desierto.

    Después de la puesta del sol empiezo a congelarme, también de cansancio. Es solitario y extraño a Tsur. ¡Si tan solo pudiera rebobinar este día! Hazlo mejor, quédate con Tsur. Es una pena, me hubiera adaptado a él de alguna manera. He estado sentada aquí durante mucho tiempo y comencé a orar: “Querido Dios, ¿qué debo hacer? ¿Regresa? ¿Esperar tsur? Te lo ruego, dame un compañero. ¡Tráeme a Tsur! “

    Cuando estoy medio dormido escucho pasos pesados. ¡Es tsur! Tsur también tiene agua de Haim con él. Y como no podía ser de otra manera que todo el six-pack se le cae de la mano justo al lado de mi tienda y dos botellas dan instantáneamente su contenido al suelo del desierto. “No importa. Es suficiente para una taza de té ”, dice Tsur, y luego nos abrazamos. A diferencia de mí, Tsur tiene utensilios de cocina e incluso leña con él. Puede hacer un fuego. A pesar del viento y muy poca madera, Tsur evoca un pequeño fuego romántico en poco tiempo y pone agua para el té. ¡Ahora ya no le tengo miedo al desierto!

    Tsur Vimer

    ¡Tsur me espera en medio del desierto de Negev!

    El libro y el póster están disponibles aquí:

    Camino de Israel con corazón, letras azules

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