Wie sicher ist es in Israel?

Immer wieder hört man die Frage, wie sicher es in Israel/ am Israel Trail eigentlich ist. Viele Ängste dürften allerdings eher geprägt sein durch eine „diffuse“ Berichterstattung über Israel, als durch echte Fakten. Dabei zählt Israel zu einem der sichersten Länder überhaupt und das Wandern, egal ob allein als Mann oder als Frau ist nicht nur gefühlt sicher, sondern auch faktisch sicher.

  • Wie sicher ist es eigentlich in Israel?
  • Ist es am Israel-Trail allein gefährlich?
  • Kann man den Israel-Trail als Frau machen/ allein machen?

Hier haben wir Euch einige Zitate von Israelreisenden zusammen gestellt, die Euch vielleicht dabei helfen, zu einer guten eigenen Meinung zu kommen.

Wie sicher ist es eigentlich in Israel?

Frieder und Brirgit

 

Freider: „Ich habe mich in Israel sehr sicher gefühlt. (…)

Israel ist mannigfaltig, frei und sicher und die meisten in der Bevölkerung, ob Jude, Moslem, Druse, Beduine, Christ oder Atheist wollen nur eins: FRIEDEN! …“ mehr ->

http://www.israel-trail.com/drei-leipziger-am-israel-trail/

Rachel

„Die meisten Menschen haben meiner persönlichen Erfahrung nach ein vollkommen falsches Bild von Israel. Raketeneinschläge am laufenden Meter, das Land komplett Wüste, Kakteen, vielleicht ein paar Kamele, überall Soldaten, Selbstmordanschläge im öffentlichen Nahverkehr, Messerstechereien…so ungefähr. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich die Frage gehört habe: „Aber ist das nicht gefährlich?“ Nein. Ist es nicht. Gefühlt nicht gefährlicher als anderswo. Ich fühle mich dort sicherer als in deutschen Großstädten. …“ mehr ->
http://www.israel-trail.com/wie-rachel-den-shvil-israel-erlebt-hat-teil-1/ 
Ralph

„Wo willst Du hin? Israel? Das ist doch viel zu gefährlich. Wie oft habe ich das gehört. Ich habe immer wieder erwidert, dass ich überhaupt keine Angst habe. Ich gehe ja nicht auf die Golanhöhen oder in den Gazastreifen.

Und so war es auch. Es gab zu keiner Zeit eine brenzliche Situation. Ich fühlte mich im wahrsten Sinne des Wortes in Abrahams Schoß. …“ mehr ->

http://www.israel-trail.com/interview-mit-ralph-burchardt/

Ralph

 

auf die Frage: „Wie sicher ist Israel?“:

„Aus meiner Sicht kurz und knapp beantwortet: Absolut sicher! …“

http://www.israel-trail.com/interview-mit-ralph-burchardt/

Martina

Martina Klecha in Israel

Martina Klecha in Israel

„Ich habe eigentlich keine Angst. Ich war in Tel Aviv, allein, als die Raketen aus dem Gaza-Streifen flogen. Klar war mir mulmig, aber ich war total gut aufgehoben und ein netter älterer Mann hat sich um mich gekümmert, der mir nachher wie ein Engel vorkam. Das war aber das einzige Mal von wahrscheinlich schon 20 malen, die ich in Israel war, dass ich ein bisschen Angst hatte. Ganz ehrlich: Ich habe viel mehr Respekt und Angst auf der A8, die ich fast jedes Wochenende fahren muss und wo ganz schnell was passieren kann und immer wieder passiert. …“

http://www.israel-trail.com/martina-erzaehlt-ueber-israel/

Andy und Jutta

Andy: „Der Israel National Trail ist ein Erlebnis, bei dem es eine ganze Menge Gefahren einzuordnen gibt. Man ist in der Wüste allein unterwegs und muss mit Kälte, Hitze, Wasserverbrauch und vielen anderen Herausforderungen zurecht kommen. All das verlangt ein hohes Maß an Planung und Vorbereitung. Um das einschätzen zu können, sollte man vorher das Buch von Christian Seebauer (Israel Trail mit Herz, Das Heilige Land zu Fuß, allein und ohne Geld) gelesen haben. Dem sind auf seinem Weg durch Israel nur freundliche und hilfsbereite Menschen begegnet und sein größtes Problem mit seiner „Sicherheit“ war der Moment, als ihn ein israelischer Barbesitzer von seiner Terrasse geworfen hat. …“

http://www.israel-trail.com/ueber-israel-und-die-sicherheit-am-israel-trail/

Isabelle und Manfred

„Meine liebe Frau Isabelle und ich sind schon mehrfach im Alleingang in Israel unterwegs gewesen. Wir haben uns zu keinem Zeitpunkt und an keinem Ort unsicher gefühlt. …“

http://www.israel-trail.com/eindruecke-einer-wuestenwanderung/

Christopher

Christopher Mader pilgert im Negev

Christopher Mader pilgert im Negev

„Kurz gesagt: Niemand tut einem was. Niemand will einem was böses. Israelis werden alles geben, um Dir zu helfen, wenn Du Hilfe brauchst.

Ein echtes Nein zur Frage nach der Gefahr. …“

http://www.israel-trail.com/ueber-die-wueste-und-den-israel-national-trail/

Romy

 

„Ja, es sind Vor-Urteile die die Medien uns hier Vor-Geben. Auch ich bin mit solch einem Vorurteil ins Land gereist und habe vollkommen anderes erleben dürfen. Ich habe sehr liebevolle, überaus hilfsbereite und offene Menschen getroffen. Ich habe mich in Israel immer sicher und behütet gefühlt. …“
http://www.israel-trail.com/zu-fuss-vom-roten-meer-zum-toten-meer/
Heiko „Gefährlich nicht. Nur der Anblick der vielen Maschinengewehre der Soldaten und Soldatinnen im öffentlichen Leben / auch im öffentlichen Nahverkehr ist gewöhnungsbedürftig. …“
http://www.israel-trail.com/zu-fuss-vom-roten-meer-zum-toten-meer/

Keine Angst, als Frau in Israel zu wandern? Kann man als Frau allein durch Israel wandern?

Eva Meer

„Ich hatte keine Angst, alleine in Israel zu wandern. Alle die davon wussten, erklärten mich für verrückt, aber ich muss sagen, dass ich mich in Israel sicherer gefühlt habe, als manchmal hier in Deutschland!

Dort habe ich mich in keinem Moment unsicher gefühlt und wurde von den Menschen immer mit Respekt und Hilfsbereitschaft behandelt. Das ist die Realität.

(…)

Auf dem Trail habe ich die meiste Zeit im Zelt übernachtet. Übers Wochenende, also Freitag und Samstag blieb ich immer bei einer Familie in Tel Aviv, um mich zu regenerieren und auszuruhen. 

An einigen Tagen nahm ich auch die Trails Angels oder die Schlafkammer der Kibbuzim – extra für Wanderer reserviert – in Anspruch. …“

 

http://www.israel-trail.com/ich-nannte-es-mein-shvil-ein-tiefgreifendes-interview-mit-eve-meer/

Frieder Leistner „Ich denke, man kann allein als Frau auf dem Israel-Trail wandern. Es gibt keine Sicherheitsprobleme. Noch einmal: Israel ist ein sicheres Land (was in den Medien kaum so dargestellt wird). …“

 

http://www.israel-trail.com/drei-leipziger-am-israel-trail/

Rachel Rachel auf die Frage „Kann man den Israel National Trail als Frau machen? Ganz allein?“:

„Selbstverständlich kann man das. Der Trail ist für alle geeignet. Einfach machen, aufs Bauchgefühl hören und tolle Erfahrungen sammeln. Das gilt für alle Wanderer. Ich würde da nicht groß differenzieren.

(…)

Ich denke, wenn man wollte, könnte man vermutlich jede Nacht in einem richtigen Bett schlafen, schließlich wird Gastfreundschaft im Nahen Osten ganz, ganz großgeschrieben. Für mich gehörte das Zelt aber dazu, es geht doch nichts über Unabhängigkeit.“

http://www.israel-trail.com/wie-rachel-den-shvil-israel-erlebt-hat-teil-1/

Ralph Christian: Kann man den Israel Trail auch als Frau gehen. Oder gleich ganz direkt gefragt: Als Frau allein? Wird man belästigt? Angebaggert oder muss man mit schlechten Erfahrungen rechnen? Klar – wir beide sind Männer. Trotzdem: Was ist Deine Einschätzung?

Ralph: „Wie Du richtigerweise anmerkst. Wir sind Männer. Aus meiner Sicht kann ich Frauen, auch alleine, nur ermutigen den Weg zu gehen. Natürlich kann man immer und ÜBERALL auf Idioten treffen. In Israel, in Deutschland und auf der ganzen Welt. …“

http://www.israel-trail.com/interview-mit-ralph-burchardt/

Uwe und Brigitte

„Wir haben nichts Negatives erlebt. Sicherheit wird in Israel bekanntermaßen sehr ernst genommen. In rein Israelisch besiedelten Gebieten hätte ich keine Bedenken. …“

(auf die Frage: Kann eine Frau in Israel wandern/ allein wandern? Muß sie Angst haben? Wird sie belästigt? Wie steht es um ihre Sicherheit? )

http://www.israel-trail.com/jeder-kann-in-israel-wandern/

Martina Christian: „Zelt aufschlagen, als Frau ganz allein? Würdest Du in Israel so was tun?“

„Ich habe mit Freundinnen allein am Strand geschlafen.“

http://www.israel-trail.com/martina-erzaehlt-ueber-israel/

Isabelle

Isabelle am Israel National Trail,

„Ich habe mich in Israel keinen Moment unwohl gefühlt. Für ‚als Frau alleine Wandern‘ gilt sicherlich das gleiche wie für ‚als Mann alleine Wandern‘. Zu zweit ist es besser.“

(c) uwe klaassen for israel-trail.com 2017

Sicherheit in Israel/ am Israel-National-Trail?

Erika: Was mich dabei interessiert, wie ist das mit der Sicherheit in Israel?

Zwei Meinungen:

Christian Seebauer israel ist ein abolut sicheres land. problem ist m.e. die darstellung in den medien. als wanderer, auch als frau kannst du den trail genauso entspannt machen wie den jakobsweg

 

Johannes Gerneth Der offizielle INT verläuft ausschließlich durch das sog. israelische Stammgebiet. Ich war schon viel in der Welt unterwegs und so sicher wie dort habe ich mich noch nie gefühlt. Nicht weil überall Militär vorhanden sit, sondern weil die Leute sehr angenehm sind.

In München würde ich es mich nicht trauen, zum Beispiel im Englischen Garten zu biwakieren. Auf dem INT war eine Nacht im Park von Tel Aviv kein Problem. Auch bin ich nirgends auch nur einmal blöd angemacht worden. Im Gegenteil. Selbst in den arabischen Gebieten im Nordwesten bin ich immer sehr freundlich und neugierig aufgenommen worden. Die dort lebenden Muslime haben mit den Terroristen von Hamas, Taliban oder gar IS nichts gemein. Und trotz der Nähe zum Libanon war auch von der Hisbollah nichts zu vernehmen. Eine Hikerin aus Holland, die den Weg alleine gegangen ist, hat ähnliches berichtet.


Ich würde jedem auch empfehlen, nicht erst in Kibbutz Dan zu beginnen, sondern in Nimrod, weil das eine der schönsten Etappen ist. Freilich liegt Nimrod schon im Golan. Aber zur Zeit meiner Reise (März 2014) gab es dort keinerlei Spannung. Die dort zu findenden Drusen sind froh, eher zu Israel zu hören. Trotz der Nähe zu Syrien halte ich es aufgrund der hohen militärischen Präsenz für ausgeschlossen, dass sich dort IS-Kämpfer befinden. Hisbollah und Hamas haben dort seit langem keine Präsenz mehr.

Die Gebiete, die in den Medien immer wieder erwähnt werden sind die sogenannte Westbank einerseits und der Gazastreifen andererseits. Diese werden beim INT aber nicht durchwandert. ;am darf Westbank und Gaza nicht gleichsetzen. Das sind völlig unterschiedliche Historien und Problemlagen. Ein Abstecher in die Westbank ist meines Erachtens Pflicht. Aber niemals ohne ortskundige Führer. Dort einfach lusig herumzuwandern ist ein NoGo!!!!

Vom südlichen Teil zwischen Jerusalem und Eilat kann ich wenig berichten, da ich ihn noch nicht gegangen bin. Das ist halt Wüste. Aber nach meinen Informationen finden sich hier selbst derzeit keine Risiken. Freilich kommt man hier in die Nähe des Gazastreifens und somit zum Problemkreis El Keida und Hamas. Die agieren aber von ägyptischer Seite aus. Und spätestens kurz nach der Grenze Gaza-Israel hat das ISraelische Militär die Sache unter Kontrolle. Anders ist die Situation im ägyptischen Sinai. Da würde ich derzeit nicht hinfahren.Zur Erläuterung: Ich habe eine Freundin, die betreibt einen Tauchklub in Sharm el Sheik und berichtet von der Situation im Sinai so ähnlich wie ich als langjähriger Berliner die Situation in Berlin Görlitzer Park. Da musst du jetzt nicht hingehen, aber ansonsten kannst du in Deutschland schon gut wandern ohne sofort von Nazis oder Bushidotypen überfallen zu werden. Guckszt du! Wenn ich die Zeit und das Geld hätte würde ich jederzeit wieder den INT machen. Auch den südlichen Teil.

Wenn naher Osten, dann Israel.

 

(c) uwe klaassen for israel-trail.com 2017

 

 Sicherheit in einem arabischen Dorf?

 

Elisabeth: Was denkst Du, Christian, wird man dort als allein reisende Frau auch „anständig“ behandelt?

 

Hallo Elisabeth, mit Sicherheit eine gute Empfehlung. Als Frau kannst Du dort ein eigenes Zimmer haben. Die werden alle absolut respektvoll mit Dir umgehen. Geführt wird Juhas Guesthouse von einer Frau (Neta)! Zusammen mit Ahmad ein absolut sicherer Hort!

 

 

Ist das Wandern auf dem Israel National Trail gefährlich?

Ein Auszug aus https://de.wikivoyage.org/wiki/Israel_National_Trail

Nur in einem Bereich verläuft der Israel Trail nahe am Autonomiegebiet, beim Kibbutz Lahav. Die Region um Lahav ist allerdings schon seit Jahrzehnten friedlich und Bedenken bezüglich aggressiver Handlungen sind unnötig.

Bisher wurde nie von Vorfällen berichtet, bei denen jemand, israelischer Nationalität oder Ausländer, beim Wandern auf dem Israel Trail Opfer eines Angriffs wurde. Im Gegenteil wurde von Wanderern auf der Route immer wieder von der Gastfreundschaft berichtet, die sie von der jüdischen und arabischen Bevölkerung gleichermassen erlebte.

Links:

„Yes, It’s Safe: How Israel Overcomes Uncertainty to Drive Tourism“, https://rootsrated.com/labs/content-marketing/yes-it-s-safe-how-israel-overcomes-negative-images-and-attracts-travelers

Special Thanks:

By Photographer: Dafna Ravid Uploader: Noaa / משתמש:נעה This file is a work by Noa Cafri (User:Noaa or he:משתמש:נעה). More of my work can be found in Category:Files by User:Noaa. If you use my work outside Wikimedia I would appreciate being notified and referred to site where used here. (Self made by Noaa) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 Noaa / משתמש:נעה

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