Krawallbereit zum Israeltag 2017 nach Kempten (Allgäu)

Israeltag in Kempten 2017

Kinderschminken, Falafel essen, oder mediterranes Olivenöl verköstigen. Eigentlich sollte der Israeltag 2017 in Kempten (Allgäu) ein völlig unpolitisches und fröhliches Familienereignis werden. Als dann aus dem Nichts heraus der August-Fischer-Platz aus allen Richtungen von einem Bataillon türkisch sprechendem Mob krawallbereiter Vollbartträger eingekesselt wurde, flüchteten Mütter mit ihren Kinderwägen verängstigt in die Einkaufspassage.

Die Lage entspannte sich erst durch einen koordinierten Polizeieinsatz. Buchautor Christian Seebauer spricht mit Veranstalter Andy Eggert über die beängstigenden Szenen in Kempten.

Allgäuer Israeltag 2017 in Kempten: Stimmung und Palästina-Krawall

Ein Interview mit dem Veranstalter und Vorstand der Allgäuer Israelfreunde e.V. Andy Eggert zum Israeltag 2017 in Kempten.

Andy Eggert am Allgäuer Israeltag 2017 in Kempten

Andy Eggert, Vorstand der Allgäuer Israelfreunde e.V. am Israeltag 2017 in Kempten (Allgäu)

„Falafel essen oder Bäume pflanzen lassen. Dadurch kann sich niemand provoziert fühlen.“

Christian Seebauer Niemals im Leben hätte ich mir vorstellen können, dass man in Deutschland massiv Angst haben muss, wenn man an einem Israelischen Essensstand eine Falafel essen will. Was läuft schief bei uns, wenn junge – hier offensichtlich türkischstämmige – Halbwüchsige so massiv Krawall suchen? Geht es wirklich nur um Israel und Palästina?
Andy Eggert Wir veranstalten den Israeltag in Kempten dieses Jahr zum sechsten Mal. Bisher war es so, dass wir im Vorfeld die Veranstaltung bei der Polizei formlos gemeldet haben und dann im Laufe des Tages ein oder zweimal eine Polizeistreife auf ihrem Weg durch die Fußgängerzone kurz bei uns vorbeigeschaut hat.

Ich war sehr erstaunt, als sich dieses Jahr mehr als zwei Wochen vor dem Israeltag die Polizei bei mir gemeldet hat, um ein „Sicherheitskonzept“ für die Veranstaltung zu erarbeiten. Bisher haben wir im Allgäu so etwas noch nicht gebraucht. Der Polizist meinte, die Sachlage in Kempten habe sich verändert und er werde Kollegen zu unserem Schutz bereitstellen. Ich hielt das zu diesem Zeitpunkt für übertrieben, aber wie sich herausstellen sollte, hatte die Polizei absolut Recht und wir dem Schutz nötig.

Die Allgäuer Israelfreunde sehen ihre Aufgabe darin, abseits von Politik und Religion, die Menschen in Israel und im Allgäu einander näher zu bringen. Gerade auf dem Israeltag zeigen wir das Land Israel von seiner lebendigen Seite: Sie können Wein und Öl kaufen, Falafel essen oder Bäume pflanzen lassen. Dadurch kann sich niemand provoziert fühlen.

Den jungen Männern, die nachmittags auf Krawall gebürstet rund um unseren Stand erschienen sind, ging es sicher nicht um einen positiven Beitrag zum Frieden im Nahen Osten. Ich glaube nicht einmal, dass unter den Männern viele Palästinenser waren, sonst hätten sie sicher ihre Flagge richtig herum gehalten, wenigstens, nachdem wir sie auf ihren Fehler aufmerksam gemacht haben.

Ein Stand, auf dem man seinen Namen auf Hebräisch schreiben lassen kann

Ein Stand am Allgäuer Israeltag 2017 in Kempten, an dem man seinen Namen auf Hebräisch schreiben lassen kann, hat viele Besucher begeistert!

 

Christian Seebauer Das, was in Kempten passieren konnte, schockiert mich.
Ist Jüdisches Leben bei uns in Deutschland ganz real bedroht?
Andy Eggert Wir erleben heute in der ganzen muslimischen Welt eine nie gekannte Radikalisierung. Wir haben uns damit abgefunden, dass in palästinensischen Schulen Massenmörder als Helden idealisiert werden und dass im TV der Hamas in Gaza Kinder gezeigt werden, die in der Schule üben, Juden die Kehle durchzuschneiden. In der ganzen arabischen Welt sehen wir ähnliche Entwicklungen: Kinder werden von frühester Jugend zum Hass auf Juden erzogen. Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu erkennen, was das für einen Einfluss auf den Antisemitismus in Deutschland hat, wenn Zehntausende dieser jungen Menschen als Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

Zum ersten Mal seit dem Dritten Reich gibt es heute in Deutschland Jüdische Gemeinden, die ihren Mitgliedern raten, sich in der Öffentlichkeit nicht mit Kipa zu zeigen. Das sollte uns allen ein Warnsignal sein!

Judenhass und „Fick-Dich-Deutscher“-Mentalität

Provokation und Krawall, ohne zu wissen, wie herum man die Palästinaflagge überhaupt hält!

Provokation und Krawall, ohne zu wissen, wie herum man die Palästinaflagge überhaupt hält!

Christian Seebauer Ich verstehe selbst ein paar Worte türkisch. Und ich kann sagen: Das waren gar keine Palästinenser, sondern halbstarke türkisch sprechende Jungs, die hier massiv provozieren wollten und gezielt auf Krawall aus waren. Die wussten nicht einmal, wie herum man die Palästina-Flagge überhaupt hält.

Warum tun die so etwas?

Andy Eggert Neben dem immer schon virulenten rechten Antisemitismus haben wir heute in unserem Land einen muslimischen Judenhass, der vorwiegend, aber nicht nur, unter jungen Menschen grassiert und natürlich auch einen Einfluss auf z.B. türkische Gemeinden in Deutschland hat. Die politischen Veränderungen in der Türkei tun ein übriges dazu. Es ist nicht lange her, seit Erdogan in einer öffentlichen Rede die Muslime dazu aufgefordert hat, Jerusalem zu „befreien“ und gerade jetzt läuft im türkischen TV eine Serie, in der der Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, als Verschwörer und Mörder dargestellt wird.

Die Türkei, früher ein Verbündeter Israels und ein Garant für Stabilität in der Region, nähert sich in Ihrer Propaganda Schritt für Schritt ihren arabischen Nachbarn an. Und so kommt es, dass junge Menschen, die vielleicht schon in der dritten Generation in Deutschland leben, meinen, am Israeltag in Kempten randalieren zu müssen.

Mutter mit Kinderwagen vor der krawallbereiten Meute

Krawall am Israeltag 2017 in Kempten: Eine verstörte Mutter mit Kinderwagen passiert die grölenden Meute

Angst machen und Einschüchtern: Darum geht es den Krawallmachern

Christian Seebauer Der Autor eines israelischen Kochbuches wurde mehrfach und ganz massiv mit dem Tode bedroht. Als Autor des Buches „Israel Trail mit Herz“ habe ich ähnliches erlebt. Ich kann von einer Hetzjagd in den Sozialen Medien berichten, die nicht nur mich persönlich, sondern auch meine Familie und meine beiden Kinder namentlich bedroht haben. Muss man heute Angst haben, zu Israel zu stehen oder irgendetwas Positives darüber zu berichten?
Andy Eggert 2014, während der Raketenangriffe auf Israel, haben wir eine Demonstration für Israel in Kempten organisiert und ähnliches erlebt. Das ging von üblen Beschimpfungen bis zu konkreten Morddrohungen. Auch heute erhalten wir auf unserer Homepage www.allgaeuer-israelfreunde.de oder auf unserer Seite auf Facebook fast wöchentlich Beschimpfungen und Bedrohungen.

Die sozialen Netzwerke machen es Hobby-Dschihadisten sehr einfach, von Zuhause aus Menschen zu verunglimpfen und zu bedrohen. Man darf so etwas trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen und ich kann nicht verstehen, warum die deutsche Justiz, die doch so laut gegen „fakenews“ und „hatespeech“ trommelt, vor diesen Bedrohungen so konsequent und beharrlich die Augen verschießt. Wollen wir hoffen, dass es nicht eines weiteren Anschlags bedarf, bis unser Rechtssystem endlich aufwacht und reagiert.

Christian Seebauer Gestern gingen Fotos von einer großen Friedensdemonstration in Tel Aviv um die Welt. Völlig friedlich sieht man hier Palästina-Flaggen neben Israel-flaggen. Warum sieht man so etwas nicht bei uns?
Andy Eggert Wir haben die jungen Männer, die an unserem Stand erschienen sind, zu kaltem Tee und Falafel eingeladen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. An uns lag es nicht.
Israelisches Öl, Wein und gute Gespräche: Darum geht es beim Israeltag 2017/ Kempten

Israelisches Öl, Wein und gute Gespräche: Darum ging es beim Israeltag 2017 in Kempten im Allgäu. Foto (c) Allgäuer Israelfreunde

 
„All das interessiert die Welt nicht“
 

Christian Seebauer Die junge Dame am Stand für das Kinderschminken sagte mir: „Der Mob hat sich eines Klischees bedient: Die armen Palästinenser und die bösen Juden“. Wenn man „der Böse“ ist, kann man nichts richtig machen?
Andy Eggert In Israel gibt es arabische Richter, arabische Polizisten und arabische Parlamentsangehörige. In keinem arabischen Land haben Araber so viel Rechte und so viel Sicherheit wie in Israel. Auch in den palästinensischen Gebieten leben die Menschen unter eigener Verwaltung in Sicherheit und Ruhe. Um Israel herum, ob im Irak, in Syrien, in Libyen oder in Ägypten, herrschen Tod, Hunger und Verzweiflung. Fast eine halbe Million Opfer hat der Bürgerkrieg in Syrien bisher gekostet, Libyen ist dabei, sich vor unseren Augen in einer Orgie der Gewalt aufzulösen. All das interessiert die Welt nicht. Dafür läuft die Welt – auch die öffentliche Meinung in Deutschland – regelmäßig Amok, wenn ein jüdischer Hausbesitzer in der jüdischen Kleinstadt Ariel die „Siedlung“ erweitert, indem er sein Haus vergrößert.

Im syrischen Bürgerkrieg wurde ein Palästinenserlager, Jarmuk, belagert, ausgehungert und gestürmt, wobei tausende Menschen, auch viele palästinensische Kinder, gestorben sind. Haben Sie davon in Ihrer Zeitung gelesen? Mit Sicherheit nicht, denn das Lager liegt 40 Kilometer nördlich Israels und an der Erstürmung waren nur arabische Truppen beteiligt. Da fragt man sich doch, ob es den ganzen „Palästinafreunden“ auf dem Marktplatz in Kempten und sonst wo in Deutschland wirklich um Palästina geht oder ob sie nur ihren Judenhass ausleben wollen.

„Wir leben hier am Israeltag ein Stück Kultur, Brauchtum und Fröhlichkeit vor…“

Rabbiner Tovia Ben Chorin eröffner den Israeltag in Kempten

Rabbiner Tovia Ben Chorin eröffnete den Israeltag in Kempten

Das Buch Israel Trail mit Herz, im Hintergrund lautstarke Proteste

Das Buch Israel Trail mit Herz, eine Blaue Büchse des KKL, im Hintergrund lautstarke Proteste

Christian Seebauer In meinem Buch „Israel Trail mit Herz“ geht es um viele menschliche und ganz wunderbare Begegnungen. Es geht um Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. Auch viele viele viele arabische Israelis haben mir mit Leidenschaft geholfen, genauso wie Beduinen. Und diese Geschichten erzähle ich. Manchmal habe ich nun das Gefühl, ich werde genau deshalb angefeindet, weil ich über das Gute schreibe. Zerstöre ich damit das typische Feind/ Freund-Bild?
Andy Eggert Na ja, wer möchte sich seine geliebten Vorurteile schon gerne von der Realität in Frage stellen lassen?

Aber im Ernst: dein Buch und Vereine wie die „Allgäuer Israelfreunde“ zielen beide darauf, Vorurteile zu überwinden, indem wir abseits von Ideologie und Politik ganz einfach Menschen zeigen. Menschen mit Stärken und Schwächen, die genau dieselben Wünsche, Hoffnungen und Probleme haben wie die Menschen hier in Deutschland oder sonst wo auf der Welt. Wenn ein Leser deines Buches oder ein Besucher einer unserer Veranstaltungen das einmal verstanden hat, dann wird es ihm sehr viel schwerer fallen, sich in Zukunft von seinen Vorurteilen leiten zu lassen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns in unserem Tun nicht aufhalten oder behindern lassen!

Christian Seebauer Ich kenne Dich nun schon länger und unterstelle Dir große Leidenschaft, Engagement und den Glauben an das Gute. Dein Einsatz für Israel und das Jüdische Leben in Deutschland ist immens. Wenn man nun so angegriffen wird, kann man da noch weitermachen?
Andy Eggert Gerade weil man so angegriffen wird, kann man unmöglich aufhören! Für den Sieg des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun. Das können wir nicht zulassen!
Frag den Rabbi!

Frag den Rabbi! (Foto vom Israeltag in Kempten 2017)

Hebräisch!

Dein Name auf Hebräisch… gab es am Allgäuer Israeltag 2017

 

Christian Seebauer Israeltag in Kempten: Ich möchte noch einmal die wunderbaren Augenblicke zurückholen, um die es geht: Kinderschminken, Lachen, fröhlich Geburtstag feiern. Falafel essen – die beste übrigens, die ich je in Deutschland erlebt habe. Und über Erinnerungen plaudern, sprechen über das Heilige Land, das Alte Testament, Menschen abholen, Fragen beantworten (wie „Frag‘ den Rabbi“), Christen für Israel begeistern und Menschen begeistern, die an nichts glauben… Es geht um Liebe, nicht um Hass. Gibt es Hass im Jüdischen Glauben?
Andy Eggert Kein Volk auf Erden musste mehr Hass ertragen als das Judentum, niemand hat mehr unter Hass gelitten. Die Geschichte des Judentums ist die Geschichte der Überwindung von Hass.

Man sagt, Hass sei die Liebe, an der man gescheitert ist. Und in dieser Definition liegt wahrscheinlich auch die einzige Lösung: die Wiederentdeckung unserer Liebe zu jüdischen Ethik, zu jüdischer Weisheit und zu jüdischem Humor ist der einzige Weg, den Hass zu überwinden. Wiederentdecken kann man aber nur, was man gesucht hat. Deshalb ist es so wichtig, den Menschen ein neues, ein anderes Bild von Israel und den Juden zu zeigen und ihnen so die Möglichkeit zu geben, ihre Vorurteile zu überdenken und zu überwinden.

Christian Seebauer am Israeltag 2017 in Kempten

Christian Seebauer am Israeltag 2017 in Kempten

Christian Seebauer Ich halte wenig von Äußerlichkeiten. Trotzdem habe ich begriffen: Vor dir steht eine Front krawallbereiter junger Muslime der dritten Generation, die sich mit Vollbart und „Fick Dich Deutscher“-Mentalität massiv gegen unsere Gesellschaft aufstellen. Null Respekt gegenüber unseren Beamtinnen und Beamten der Polizei. „Fuck-Bullen-Selfie“ in Siegerpose auf dem Handy, schnell gepostet und Tausendfach geliked! Die wollen nicht aussehen, wie wir und die wollen auch gar nicht so sein, wie wir. Integration?
Andy Eggert In Deutschland leben Menschen aus allen Kulturkreisen, die es auf diesem Planeten gibt. Nur für Muslime gibt es einen Integrationsbeauftragten. Nur Muslime fühlen sich ständig angegriffen und benachteiligt. Nur Muslime verlangen ständig, dass die Mehrheit ihre Gewohnheiten ändert und auf ihre, der Muslime, Bräuche und Vorstellungen Rücksicht nimmt. Nur Muslime sprechen davon, eines Tages in ihrem Gastland die Macht zu übernehmen.

Ich denke, in der gesamten muslimischen Welt sehen wir eine Tendenz zum Fundamentalismus und zur Dominanz. Islamische Staaten, die bisher tolerant waren und nach westlichem Vorbild Staat und Religion getrennt haben, wie die Türkei oder Indonesien fallen mehr und mehr zurück in religiös dominierte Regierungsformen. Europa steht vor einer großen Herausforderung, und diese Herausforderung werden wir umso schwerer bestehen, je mehr wir uns in unserem Multi-Kulti Wahn

weigern, diese Herausforderung überhaupt zu erkennen.

Viel Zeit haben wir nicht mehr.

Es geht doch um Liebe!

 

Christian Seebauer Deutsch-Israelische Familien? Am Israeltag hat man gesehen, was Liebe schenkt. „Er“ Israeli, „Sie“ Deutsche. Seit zwei Jahren hier, die Kinder sprechen vollkommen Akzentfrei den Dialekt, den man in Kempten spricht. Sie denken und fühlen deutsch. Und sie lieben Israel und verstehen Hebräisch. Kein Widerspruch. Eher ein klares Bekenntnis zur Realität…
Andy Eggert Spätestens mit dem Ende der Religionskriege in Europa haben wir gelernt, dass Religion Privatsache ist und Kriege – in der Ehe und zwischen Staaten – im Namen der Religion außer Leid nichts bringen.

Offensichtlich ist unser größtes Problem, dass die muslimische Welt diese Erfahrungen bisher noch nicht verinnerlicht hat, wie man z.B. an der Christenverfolgung in Ägypten und in Syrien oder an den Anschlägen auf Moscheen im Irak sehen kann.

Sich Zeit nehmen und einen Israelischen Kaffe mit Kardamom trinken

Sich Zeit nehmen und einen Israelischen Kaffe mit Kardamom trinken

 

Christian Seebauer Auch wenn der Israeltag 2017 in seiner Harmonie gestört wurde, was wird bleiben? Wofür rentiert es sich, morgen wieder aufzustehen?
Andy Eggert Der Israeltag wurde in seiner Harmonie nicht gestört. Tausende Menschen haben die Stände gesehen, sich informiert, eingekauft, Gespräche geführt und nehmen dieses Bild zu sich nach Hause. Wenn sie das nächste Mal „Israel“ in den Nachrichten hören, werden sie sich an dieses Bild erinnern und, wer weiß, eines Tages werden sie Mitglieder bei uns und stehen selbst am Stand.

So etwas können ein paar Rabauken nicht zerstören.

Christian Seebauer Möchtest Du meinen Satz vollenden?
„Herzen gewinnt man nicht mit Angstmacherei, sondern…
Andy Eggert mit echter Liebe zu den Menschen“

 

Danke lieber Andy Eggert für dieses Interview!

Links:

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https://www.kreisbote.de/lokales/kempten/spezialitaeten-informationen-zwischenfall-8359052.html

Beitrag und Bildmaterial (c) Frontmedia 2017

Pressestimmen:

Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 31.05.2017

Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 31.05.2017

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10 Kommentare

  • David F.

    Trotz dieses Eklats denke ich mir, dass Ihr weiterhin diesen Israeltag in den kommenden Jahren durchführen werdet.
    Denn ohne solche Solidarität von Eurer -und anderer- Seite,wäre das kleine Land Israel noch schlechter bestellt.
    Ich danke Euch auf alle Fälle für Eure Kampagne und wünsche Euch viele schöne Erlebnisse.

  • Thomas

    Bei der Übertschrift ‚Judenhass und Fick-Dich-Deutscher-Mentalität‘ bin ich sehr erschrocken. Eigentlich finde ich es nicht gut, das so zu schreiben. Andererseits trifft es den Nagel auf den Kopf, wie es scheint, ist es leider tatsächlich so. Köln lässt grüßen.

  • Ich schreibe schon seit Jahren zu dem Konflikt auf meinem Blog. Hier wird seitens der islamischen Community sehr offen und sehr aggressiv Judenhass verbreitet, der teilweise argumentativ gut vorbereitet ist. Da wird vorgegeben, man habe nichts gegen Juden, man kritisiere nur die Politik Israels. Ähnlich gelagert ist dies beim täglichen Antisemitismus, insbesondere von der deutschen Linken. Man muss Israel kritisieren können, ist das geflügelte Wort. Kann man natürlich, doch die Besessenheit, mit der Israel kritisiert wird, geht über das normale Maß hinaus.

  • Geissendoerfer Harald

    Im Prinzip verstehe ich eins nicht … Israeli, die in Deutschland wohnen und deutsche Sicherheit empfangen koennen jederzeit ein Treffen untereinander machen … aber einen „Tag Israels“ abzuhalten? Duerfen denn Deutsche in Israel auch einen „Tag Deutschlands“ abhalten … mit deutscher Nationalflagge und traditioneller Blasmusik etc???
    Oder muss Deutschland als gaengiges Opferlamm der Vergangenheit immer in gebuecktem Zustand alles ertragen?
    Dasz „Merkelaner“ das Fest stoeren … ist etwas anderes. Es zeigt aber auch hier, dass man nicht erwarten kann, dass alle Merkelanten sich einordnen wollen oder ??? ….

    • Hans Peter

      Verstehe ich Sie richtig, man sollte also in Deutschland öffentlich keine Falafel essen und wenn man Jude ist, besser nicht auf die Straße gehen? 🙁

    • Harald, du hast einen Denkfehler. Nicht Israelis die in Deutschland leben veranstalten diesen Tag. Es sind deutsche Juden(die gibt es nämlich wirklich noch) und deutsche Christen und Atheisten die diesen Tag veranstalten.
      Da Deine Anfangsthese schon falsch ist, erübrigt es sich auf das „Opferlamm“ einzugehen.

      Ich denke schon, daß in Israel so ein Tag denkbar ist. Ob sich dafür Israelis finde, selbst wenn sie deutscher Abstammung sind bezweifele ich. Israel ist eine Demokratie, klar kannst Du da Blasmusik bei Weißwurst und Bier hören. Ich erinnere sogar ein Otoberfeste in Tel Aviv.

      Deine letzten Worte kann ich unterschreiben.

    • David F.

      Warum sollte das nicht möglich sein in Israel heutzutage?
      Früher war es nicht so einfach,aber die Zeiten haben sich auch dort geändert…G*ttseiDank
      Man müsste halt mal googeln,bevor man so was hier notiert,werter Herr.
      Andererseits muss ich zB. ertragen wie jedes Jahr in Berlin der sog. „Al kuds Tag“ begangen wird.
      Dort wird offen mit so üblen Sprachchören hantiert, und Kinder instrumentalisiert im Hass gegenüber Israelis usw.
      Und der Vergleich mit dem gebückten Verhalten finde ich nicht hilfreich…

  • Christine

    eigentlich wollte ich gleich wieder aufhören, das zu lesen, denn das schmerzt in der Seele!!!! Bitte macht auch im nächsten Jahr einen Israeltag! Auch wenn mich 500 Kilometer von Euch trennen: Ich werde dabei sein und zu Euch stehen!

  • Benny Salomon Salz

    Hallo Chawerim,

    ich freue mich sehr über euren erfolgreichen sechsten Israel Tag.
    Hoffe das ihr den Israel Tag weiterhin macht. Viel Erfolg.

    Shalom Benny Salomon Salz

  • Nicole P.

    Ich war schon am Vormittag da und habe für den Jüdischen Nationalfonds etwas in die Blaue Büchse gegeben. Und nun denke ich mir: Jetzt erst recht. Jetzt werde ich einmal richtig spenden und zeigen, dass ich voll hinter dem Israeltag stehe.

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