Jesusweg und Jerusalem, Wanderführer von Jacob Saar

Jacob Saar: Jesusweg Buch

Zu Fuß auf den Spuren Jesu: Der Jesusweg/ Jesustrail von Jacob Saar 5sterne

Jesusweg und Jerusalem

Jesusweg und Jerusalem: Der Wanderführer zum Jesustrail von Jacob Saar

Jacob Saar, der Autor des sog. Red Books, „Hike The Land of Israel“ hat brandaktuell und erstmals auf Deutsch ein Buch über den Jesusweg/ Jerusalem im Verlagshaus freytag & berndt herausgebracht.  Der Jesusweg (Jesustrail/ jesus trail) ist ein etwa 65 Kilometer langer und landschaftlich reizvoller Wanderweg in der Region Galiläa von Nazareth an den See Genezareth mit zumeist einfachen und überschaubar kurzen Etappen. Liebevoll übersetzt wurde das Buch von Martin Granacher. Er wanderte 2009  selbst am Israel National Trail.

Das 104-Seitige Buch beschreibt den Jesusweg zum Nachwandern in einzelnen Tagesetappen (auch in Teilen zum Nachwandern geeignet) und stellt passende Kartenausschnitte zur Verfügung. Darüber hinaus erfährt der Wanderer religiöse, kulturelle und geschichtliche Hintergründe dieses Wanderwegs. Das Buch macht definitiv Lust dazu, selbst die Wanderschuhe anzuziehen und den Jesusweg oder Teile davon selbst auszuprobieren. Auch zur Vorbereitung gibt Saar nützliche Tipps (z.B. Wasservorräte, beste Wanderzeiten, körperliche Anforderung, Orientierung, Rucksack/ Gepäck, Öffnungszeiten und israelische Feiertage, Zahlungsmittel, Handy, Anreise).

Der Wanderführer sollte bequem in die Seitentasche einer Outdoor-Wanderhose passen (Maße 20,5 x 13 cm/ siehe auch unten/ Gewicht nach eigener Messung ca. 182 Gramm).

In Teilen ist der Jesusweg mit dem Israel National Trail identisch. Wer sich also auf den Jesustrail begibt, sieht zumindest am Anfang und am Ende garantiert auch die Wegmarkierungen des Israel Trails! Auf jeden Fall sind die Beschreibungen im Buch ansteckend und ganz bestimmt für viele machbar. Also nichts wie auf zum Wandern! Das Heilige Land wartet auf Dich!

 

Garantiert für jeden das Richtige dabei: Die Etappen des Jesuswegs:

Auszug aus dem Buch Jesusweg und Jerusaelm von Jacob Saar

Auszug aus dem Buch Jesusweg und Jerusaelm von Jacob Saar

Etappen des Israelischen Wanderwegs Jesustrail/ Jesusweg

  • Wanderung von Nazareth nach Kana (ca. 15 km)
  • Wanderung von Kana nach Lavi (ca. 17 km)
  • Wanderung von Lavi zum Moschaw Arbel/ Berg Arbel, (ca. 15 km)
  • Wanderung vom Moschaw Arbel nach Tabgha (ca. 15 km)
  • Wanderung vom Berg der Seligpreisungen nach Kafernaum (ca. 12 km)
  • Wanderung vom Domus Galilaeae aus und dem Jesus-Boot bis Migdal (ca. 5m)
  • Wanderung von Migdal nach Poria (ca. 18 km)
  • Wanderung von Poria nach Javne’el (ca. 18 km)
  • Wanderung von Javne’el nach Kfar Kisch/ Kfar Kish (ca. 21 km)
  • Wanderung von Kfar Kisch nach Nazareth (ca. 24 km)
  • Wanderung von Schibli zum Berg des Sturzes (ca. 22 km)
  • Wanderung von Ein Kerem zur Emek Refaim Street (ca. 15 km)
  • Wanderung von der Emek Refaim Straße zur Grabeskirche (ca. 6 km)

Viele einfache Wanderungen zum Nachmachen!

Übersichtskarte „A“ aus dem Buch Jesusweg und Jerusalem

Die einzelnen Ausschnitte sind jeweils als eigene Karte (ganze Buchseite) dargestellt. Eine eigene Landkarte kann zwar nichts schaden, wird aber m.E. nicht benötigt. GPS-Tracks findet ihr zum Beispiel hier: http://jesustrail.com/downloads/gps_downloads/Jesus_Trail-Complete-v50.gpx

Landkarte zum Wandern in Israel

Landkarten zum Wandern in Israel: Jesusweg, Auszug aus dem Buch Jesusweg und Jerusalem

Auszug aus dem Buch von Jacob Saar

Neben der rein geografischen Wegbeschreibung vermittelt der Wanderführer auch einen erstklassigen Bezug zu den biblischen Hintergründen. Somit wandert man garantiert nicht versehentlich und unwissend an den historischen Highlights vorbei, so wie es mir selbst am Israel Trail leider immer wieder einmal passiert ist.

Millionen von Menschen pilgern jedes Jahr zu zahlreichen heiligen Stätten auf der ganzen Welt in der Hoffnung, dort Gott näher zu kommen. Aber es gibt nur ein Heiliges Land, nur ein Land Israel, in dem Gott mit seinen Geboten der Welt gezeigt hat, wie sie in Frieden leben kann. Um es mit den Worten Goethes zu sagen, „Wer den Dichter will verstehen, muss in Dichters Lande gehen.“ 

In diesem Sinne ermöglicht eine Wanderung auf den Spuren Jesu gläubigen Menschen, ein besseres Verständnis ihres Herrn zu gewinnen.

Der Jesusweg oder Jesus Trail ist eine Initiative von Maoz Inon aus Nazareth und seinem amerikanischen Projektpartner Dave Landis und bietet Pilgerwanderern die einzigartige Möglichkeit, buchstäblich auf dem Weg Jesu zu gehen.

 

Die Markierung des Wegs wurde zu Ehren des Besuches von Papst Benedikt XVI im Heiligen Land im Mai 2009 abgeschlossen. Der Weg führt in Nazareth zur Verkündigungsbasilika und zum Berg des Sturzes (Berg Praecipitium), von dem Jesus gestürzt werden sollte. Auf diesem Berg feierte Papst Benedikt XVI vor über 40.000 Gläubigen eine Messe.

 

Von Nazareth geht es nach Zippori, dem antiken Sepphoris, einer eindrucksvollen Stadt von Herodes Antipas. In Kana führt der Weg zur Kirche der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte (Joh 2, 11 – alle Bibelzitate gemäß Einheitsübersetzung): „So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.“

 

Über eine alte Römerstraße geht es zur Bergkuppe der Hörner von Hittim (auch Hörner von Hattin), den Ort der entscheidenden Schlacht zwischen den Kreuzfahrern des Königreichs Jerusalem und Saladin beim Dorf Hattin im Jahre 1187. Der Abstieg führt dann am Grab von Nabi Schuaib vorbei, dem biblischen Propheten Jitro (auch Jetro oder Jethro), einer zentralen Figur in der Religion der Drusen.

 

Vom Berg Arbel eröffnet sich ein wunderbarer Blick über den See Genezareth, Tabgha, den Berg der Seligpreisungen und Kafarnaum. Weiter geht es nach Tabgha zur Brotvermehrungskirche an der Stelle, an der Jesus mit fünf Broten und zwei Fischen 5000 Menschen speiste (Mt 14, 19-21): „Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote (…) und alle aßen und wurden satt (…). Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.“
Nächste Station etwas oberhalb von Tabgha ist der Ort der Bergpredigt: der Berg der Seligpreisungen.

 

Hier feierte Papst Johannes Paul II im Jahr 2000 anlässlich seines Besuchs im Heiligen Land vor über 200.000 Gläubigen eine Messe. Danach geht es weiter zum eindrucksvollen Zentrum Domus Galilaeae, das auf einem Hügel oberhalb des Berges der Seligpreisungen angelegt wurde. Der Weg führt danach am See Genezareth an der Primatskapelle vorbei nach Kafarnaum, dem Wohnort von Petrus, wo die ersten vier Apostel Simon Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes auserwählt wurden. Später passiert man die Taufstelle Yardenit, wo der Jordan am Südende des Sees abfließt. Der Berg Tabor folgt eineinhalb Tage später.

 

Von dort ist die Verklärung Jesu überliefert (Lk 9, 30): „Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht.“ Oben auf dem Berg wird an den Besuch von Papst Paul VI im Heiligen Land im Januar 1964 erinnert. Von dort geht es zurück nach Nazareth.
Bei einer Wanderung auf den Spuren Jesu darf natürlich Jerusalem nicht fehlen. Zu dieser wichtigen abschließenden Etappe gelangt man entweder über den Fernwanderweg Israel National Trail (Abschnitt von Nazareth nach Jerusalem 265 km) oder per Bus.

 

Der letzte Abschnitt der Wanderung beginnt bei Ein Chindak in den Judäischen Bergen und führt nach relativ kurzer Gehzeit am Eingang der Kirche der Heimsuchung in Ein Kerem vorbei, die am Wohnort der Eltern von Johannes dem Täufer errichtet wurde. Etwa eine Stunde später ist Jerusalem selbst erreicht. Über die Hebron Street sind es nur 10 Kilometer nach Bethlehem und der Geburtskirche. An der südwestlichen Ecke der Jerusalemer Altstadt führt der Weg in nur 10 Minuten Entfernung am Abendmahlsaal vorbei.

 

Von dort geht es weiter zum Ölberg und Gethsemane. Kurz vor dem Betreten der Altstadt ist das Grab von Maria noch sehenswert. Der Weg endet an der Via Dolorosa und der Grabeskirche.

 
Millionen besuchen jedes Jahr die Heiligen Stätten. Zu Fuß auf den Spuren Jesu zu wandern, ist jedoch ein ganz außergewöhnliches Erlebnis.

Die ersten Bücher: Jesusweg

Die ersten Bücher sind da: Jesusweg und Jerusalem

 

Auszug aus dem Buch Jesusweg:

Jacob Saar und Martin Granacher beschreiben im Buch detailliert, wie und wo es lang geht, was man sieht ud sehen sollte. Das Buch ist optimal zum Mitnehmen geeignet.

Tag 8: Von Migdal nach Poria – 18 km

 

Karten: 7, 8. Wasser: 4 Liter, Auffüllen in Mizpe. (Siehe Buch Jesusweg und Jerusalem)

Höhenprofil der Etappe Jesustrail/ Migdal nach Poria

Höhenprofil der Etappe Jesustrail/ Migdal nach Poria (c) Jacob Saar

Start ist an der Straße 807 bei der Tankstelle am südlichen Ende von Migdal (0,0; -165). Wir gehen Richtung Osten und wenden uns nach links und Südwesten Richtung Hamam. Nach ca. 1,5 km führt ein rot markierter Weg auf den Berg Arbel hinauf (1,5; -115). Der Anstieg ist steil und bringt uns von etwa -120 m auf etwa +180 m Höhe. Der rote Weg führt nach oben und teilt sich auf halber Höhe (2,5; 40). Wir nehmen die Abzweigung nach links, den schwarz markierten Weg, und setzen den Aufstieg fort. Metallgriffe und Seile erleichtern uns den Aufstieg. Dann sind wir auf dem Arbel (3,5; 165). Oben auf dem Gipfel (181) nehmen wir uns Zeit und genießen noch einmal den Blick über den See Genezareth und die Golanhöhen.

Nach der Rast gehen wir auf dem Israel National Trail (INT) nach Osten und Süden weiter Richtung Kfar Hittim (sprich: Chittim). Vor dem Dorf kommen wir am Friedhof vorbei (6,5; 10) und wandern auf der Ostseite des Dorfes am Zaun entlang. Wir gehen rechts nach unten und bei einer Allrad-Piste biegen wir wiederum nach rechts auf einen grün markierten Weg. Der grüne Weg führt zur Straße 7717 (7,2; 0). Wir gehen nach links Richtung Osten und nach 300 m entlang der Straße 7717 biegen wir nach rechts Richtung Süden ab und gehen hinauf nach Mizpe. In Mizpe stoßen wir auf die Straße 77. Diese wandern wir 300 m entlang, überqueren sie auf der Höhe einer Tankstelle und einem kleinen Supermarkt auf der anderen Seite (9,0; 90).

Im Laden liegt ein Gästebuch für Wanderer aus. Um Tiberias zu besichtigen, bietet sich hier die Busverbindung an der Straße 77 in die Stadt hinunter an.
Wir gehen etwa 1,5 km lang die Sapir Avenue in Tiberias Illit (Ober-Tiberias) hinauf Richtung Süden, bis der INT aus Tiberias Illit hinausführt und Richtung Süden durch ein Waldgebiet verläuft. Ein Zeichen markiert die Stelle (10,5; 180). Wir gehen durch das Waldgebiet und genießen den atemberaubenden Blick über den See Genezareth und die Golanhöhen. Bei der nächsten Gabelung führt ein blau markierter Weg links nach unten (13,5; 175). Wir folgen dem INT weiter bis zur Straße 7677 (17,0; 120). Bei Übernachtung im B&B von Poria Illit geht es nach rechts Richtung Westen und dann auf Straße 7677 hinauf nach Poria (18,4; 160). Bei Übernachtung im Guest House von Poria geht es die Straße 7677 hinunter und nach der zweiten Spitzkehre weiter auf dem Weg in nördlicher Richtung zum Guest House (18,0; 60).

Jerusalem: Foto Christian Seebauer

Jerusalem: Foto Christian Seebauer (nicht im Buch Jesustrail enthalten)

Detailkarte zum Jesusweg

So sehen die Detailkarten 1:50.000 im Buch „Jesusweg und Jerusalem“ aus.

Landkarte Jesusweg/ Map Jesustrail

Landkarte Jesusweg/ Map Jesustrail, Mustaerkarte/ Auszug aus dem Buch Jesusweg und Jerusalem von Jacob Saar

 

 

 

Auszug aus dem Buch Jesusweg:

Tag 9: Von Poria nach Javneel – 18 km

Karten: 8, 9. Wasser: 4 Liter. Auffüllen in Yardenit.
Die Strecke zwischen Yardenit und Kfar Kisch ist für die meisten Wanderer zu lang für eine Tagestour (27 km). Vor allem wenn man auch noch die Taufstätte Yardenit besichtigt, ist die Strecke nicht zu bewältigen. Daher empfiehlt sich ein kurzer Umweg über Javneel, auch wenn der Ort offiziell nicht auf dem Weg liegt. Man kann Javneel auch auslassen und dort campieren, wo der schwarz markierte Weg auf den roten trifft (km 15,0), oder aber in Chirbet Ulam (km 9,9 am 10. Tag). In diesem Fall sind ab Yardenit mindestens 7 Liter Wasser mitzunehmen. Die nächste Wasserstelle gibt es erst in Kfar Kisch, also 27 km von Yardenit entfernt.

Von Poria Illit (0,0; 160) gehen wir auf der Straße 7677 hinunter (1,5; 120). Wir stoßen auf den INT und biegen nach rechts Richtung Süden. Vom Guest House in Poria geht es Richtung Süden bis zur Straße 7677. Nach einer Gabelung (2,1; 110) führt der INT nach links auf einen kurzen leichten Anstieg (2,6; 60). Wir gehen durch ein Gatter (2,8; 55) und bei der Gedenkstätte für den 80. Jahrestag der Gründung des Dorfs Kinneret nach links (3,5; 0). Weiter geht es nach unten, nun wieder unter Meereshöhe. Wir kommen an einem Olivenhain, Palmen, einem Zaun (4,7; -110) und weiter unten an einer Stromleitung vorbei. Wir gelangen zum Moschawa (Dorf) Kinneret und in die Hameyasdim Street (5,5; -185). Das Dorf wurde 1908 gegründet. Eine der berühmtesten Dichterinnen Israels, Rachel (1890-1931), ist auf dem Friedhof des Dorfes begraben.

Am Ende der Hameyasdim Street gehen wir nach links (6,0; -185) und dann weiter zur Kreuzung Kinneret. Bei der Kreuzung biegen wir nach rechts (6,2; -200). Nach Durchqueren eines Palmenwäldchens gehen wir nach rechts. Danach geht es Richtung Süden weiter, wir kommen an einem Gedenkstein für das Maultier Buba (Stein mit Skulptur) vorbei (6,8; -195), dann an einer alten Pumpstation (Motor House; 7,5; -200) und danach biegen wir nach links zur Straße hin ab, die zur Taufstätte Yardenit am Jordan führt.

Mk 1, 9-11: „In jenen Tagen kam Jesus aus Nazareth nach Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden“.
Öffnungszeiten: Mrz bis Nov: So-Do 08:00-18:00 Fr bis 14:00. Dez bis Feb: So-Do 08:00-17:00 Fr 08:00-14:00. An Yom Kippur geschlossen. Tel: 04-6759111. Restaurant und Toiletten.
Nach unserem Abstecher in Yardenit wandern wir weiter, kommen am Motor House vorbei, biegen nach rechts und nach 200 m nach links auf den blau markierten Weg. Weiter geht es Richtung Süden am Westufer des Jordan, vorbei an Rob Roy Kanufahrten (8,3; -200). Der blau markierte Weg wendet sich nach links Richtung Osten (9,0; -200), wir gehen auf dem INT Richtung Süden weiter. In Degania B (1 km entfernt) gibt es ein Lebensmittelgeschäft. Unter einer Stromleitung geht es weiter nach Süden. Wir kommen zu einem Wegkreuz (9,8; -190). Ein schwarz markierter Weg führt nach rechts, wir gehen auf dem INT geradeaus weiter. Beim nächsten Wegkreuz gehen wir auf dem grün markierten Weg nach rechts Richtung Westen (10,3; -180) und wandern auf dem grünen Weg oberhalb des Bachbetts von Nachal Javneel.

Der Weg führt unter einer Stromleitung durch (10,9; -155) und dann folgt eine Pumpstation (12,0; -120). Es geht weiterhin leicht bergauf. Beim nächsten Wegkreuz (12,8; -125) gehen wir nach rechts auf einen schwarz markierten Weg, es geht jetzt ein Stück bergauf, teilweise etwas anspruchsvoller. Richtung Westen auf dem grün markierten Weg entlang dem Nachal Javneel geht es weiter zum Ort Javneel in etwa 4 km Entfernung (17,0; -20). Wir setzen den Anstieg auf dem schwarz markierten Weg fort, bis ein Feldweg unseren Weg kreuzt (15,0; 10). Wir gehen auf dem rot markierten Weg nach rechts Richtung Westen und wandern auf Javneel zu. Wir kommen ins Gewerbegebiet von Javneel (18,0; 20). Im Osten des Ortes nahe der Straße 767 gibt es einen privaten Campingplatz.

In Javneel gibt es auch ein B&B. Neben dem Campingplatz von Javneel liegt Tel Yin’am. Der Name leitet sich aus vom arabischen Tel a-Na’am ab und wurde als das biblische Jabneel (Jos 19, 33) identifiziert. Ausgrabungen zeigten, dass Tel Yin’am von der Jungsteinzeit (Neolithikum) bis zum Ende der byzantinischen Zeit kontinuierlich bewohnt war und sich damit für Übernachtungen auf dem Weg von Kafarnaum zum Berg Tabor anbot. Ein interessanter Fund ist die Darstellung einer kanaanitischen Göttin aus Elektron bzw. Elektrum, einer Legierung aus Gold und Silber, ein weiterer eine Eisenschmelze aus dem 13. Jh v. Chr. Es dürfte sich dabei um die älteste Eisenschmelze im Heiligen Land handeln.

Landkarte Jesustrail/ Jesusweg

Hier habe ich für Euch eine eigen Skizze gefertigt, die den ungefähren Verlauf des Jesuswegs (rot) und den Verlauf des Israel National Trails zeigt (eigene Angaben/ ohne Gewähr). Diese Karte ist NICHT im Buch Jesusweg enthalten.

Eigene Landkarte/ Skizze zum Jesusweg/ Jesustrail von Christian Seebauer

Eigene Landkarte/ Skizze zum Jesusweg/ Jesustrail von Christian Seebauer (nicht im Buch enthalten)

Einige Bücher mit Transportschaden

Transportschaden Jesustrail

Transportschaden Jesustrail

In Israel regnet es sicher nicht ganz so viel wie in Deutschland. Leider hat mir der Kurierfahrer hier das schwere Paket mit den ersten Jesusweg-Büchern einfach vor dem Haus in eine Pfütze geworfen, anstatt zu klingeln.

Einige der Bücher haben an einer der Ecken nun ganz leichte Eselsohren, ein paar andere z.B. am Falz eine kleine Miniwelle vom Regen.

Alles neu, aber eben nicht 100% perfekt, vielleicht nur 95%. Wen das nicht stört, der kann ein solches Exemplar gerne pauschal für 15,00 bekommen. Bitte ggf. einfach unten im Auswahlfeld das Gewünschte angeben.

Auf dem Jesusweg zu wandern ist für jeden christlich geprägten Menschen ein unvergessliches Erlebnis: Nazareth, Kana, der See Genezareth, der Berg der Seligpreisungen und Kafarnaum sind Stationen auf diesem Pilgerweg. Ihre Wanderung im Heiligen Land, so hört man von vielen Pilgern, habe ihr Leben verändert. Das Glücksgefühl nach dieser spirituellen Reise lässt sich nur schwer in Worte fassen. +++ Das f&b Freizeitbuch bietet Ihnen unabhängig vom Erscheinungstermin nach wie vor sehr nützliche und wissenswerte Inhalte.

 

  • Taschenbuch: 104 Seiten
  • Verlag: Freytag-Berndt und Artaria KG (30. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3707913813
  • ISBN-13: 978-3707913811
  • Größe: ca. 13 x 1 x 20,5 cm
  • Gewicht ca. 182 Gramm

 

 

Links zum Thema:
http://www.freytagberndt.com

Ein Beitrag von Christian Seebauer. Quellen: Original-Auszüge aus dem Buch Jesusweg und Jerusalem mit freundlicher Genehmigung von Jacob Saar und freundlicher Unterstützung von freytag & berndt.

 

Wanderposter Israel

Landkarte zum Israel TrailPoster in A2

Für EUR 3,90 bekommt ihr von mir gerne als gefaltete Beilage das farbige DIN A2 Wanderposter zum Israel Trail. Vielleicht motiviert Euch das Poster ja beriets zu Hause oder im Büro, öfter einmal wieder die Jogging-Schuhe auszupacken und von Israel zu träumen!

Jesusweg Buch bestellen

Da Buch zum Jesustrail

Bitte einfach unten im Formular im Dropdown-Menü das Buch „Jesusweg“ auswählen: Enweder neu/ unbeschädigt 18,95 oder neu/Transportschaden 15,00, versandkostenfrei innerhalb D, einfach auf Rechnung)/ natürlich nicht signiert (ist ja von Jacob Saar und nicht von mir).

 

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Bücher und Reiseführer zum Israel National Trail und dem Jesusweg

jesusweg buch/ jesustrail von jacob saar wanderführer
Jacob Saar: Jesusweg und Jerusalem dt. 18,95 € oder 15,00 € (Transportschaden) Bewertung f�r das BuchDetails ->
hike the land of israel, 3. auflage, saar/ henkin
Jacob Saar, engl., 3rd Edition, keine Widmung 45,00 € oder 37,00 € (leicht geknickt) Bewertung f�r das BuchDetails ->
Christian Seebauer: Israel Trail mit Herz. Details ->
Buch zum Israel National Trail, Christian Seebauer, SCM
Israel Trail mit Herz Bewertung 5 Sterne19,95 €
Shvil Israel, Vorteilshaekchen Versandkostenfrei [D]
Shvil Israel, Vorteilshaekchen Handsigniert
Shvil Israel, Vorteilshaekchen pers. Widmung

Was andere sagen ->


Landkarte/ Poster A2 Israel Trail/ Shvil Israel

Dein Motivationsposter DIN A2 Poster 3,90 € als gefaltete Beilage Details ->

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Buchbesprechungen Rund um Israel und den Shvil Israel

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Ein Kommentar

  • Dietmar und Christa

    Danke Christian! Meine Frau und ich trauen uns den Israeltrail leider nicht mehr zu, schließlich sind wir beide schon über 70, doch das hier motiviert uns sehr. Wenn es die Gesundheit und auch unser Mut/ Übermut erlaubt, dann gehen wir im Frühjahr ein paar Stücke des Jesusweges.

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