Abends in der Bibel suchen, wo wir heute waren, ist spannend…

Mitten auf einem Vortrag über den Israel Trail meint Henrike plötzlich bei einem Foto: „Den kenne ich ja. Das ist Meinrad, ein guter Freund!“ Wie klein die Welt doch ist. Ein sehr persönliches und kritisches Interview mit Henrike Oberländer über ein Israel, wie viele es nicht kennen!

 

Meinrad (aus dem Buch Israel Trail mit Herz) und seine Frau Ruthi

Christian Henrike, die Welt ist ein Dorf, oder?
Henrike Ja, in der Nische „Israelfreunde“ auf jeden Fall. Da gibt es immer wieder erstaunliche Querverbindungen. Und als ich auf Deinem Vortrag war, hatte ich gerade zwei Wochen zuvor meine Freunde in Israel besucht.
Christian Nach meinem Vortrag im Allgäu kamst Du zu mir und meintest: „Den kenne ich. Das ist Meinrad, ein guter Freund“. Gemeint war ein älterer Herr, der mich beim Trampen nach Kibbuz Dan zum Start des Israel Trails ein Stück weit mitgenommen hat. Ich hätte nie gedacht, dass ich ihn jemals wiedersehen würde. Und jetzt – Dank Dir – kenne ich seinen vollen Namen und habe mit ihm Kontakt. Woher kennst Du Meinrad?
Henrike Meinrad ist zur Zeit 86 Jahre alt. Ich kannte einen Schulkamerad von Meinrad, der durch besondere Umstände nach 60 Jahren wieder Kontakt zu ihm aufgenommen hat, und ich war bei diesem Treffen dabei. Da ich mich auf Anhieb gut mit Meinrad und seiner Frau Ruthi verstand, haben wir Kontakt gehalten und ich besuche sie jedes Mal wenn ich in Israel bin.
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Ich habe inzwischen in Israel ein anderes Lebensgefühl als in Deutschland

Jung, alt. Kunterbunt, quirlig und modern. Das ist Israel!

 

Christian Du bist ja immer wieder in Israel und schreibst darüber Berichte. Wann warst Du das erste Mal im Heiligen Land? Und wie oft warst Du schon dort?
Henrike Nachdem Israel schon viele Jahre mein Wunschziel war, konnte ich 2006 das erste Mal dorthin reisen. Seitdem bin ich jedes Jahr mindestens einmal dort gewesen.
Christian Was hat sich seit damals (für Dich) alles verändert?
Henrike Früher wurde ich in Israel auf der Straße immer automatisch auf englisch angesprochen, oder sogar auf deutsch. Ich dachte damals, man identifiziert mich als Touristin wegen meines Rucksacks, den ich immer bei mir habe. Heute habe ich den selben Rucksack auf dem Rücken, und werde meistens auf hebräisch angesprochen; man fragt mich in Jerusalem nach Straßen, oder im Supermarkt ob ich weiß wo der Tofu ist. Ich habe inzwischen in Israel ein anderes Lebensgefühl als in Deutschland, und ich vermute, dass sich das irgendwie in meiner Körpersprache niederschlägt, und ich deshalb häufig als einheimisch wahrgenommen werde. Bis ich anfange zu sprechen, dann verrät mich mein Akzent… 🙂
Christian Du bist ja alles andere, als eine normale Touristin. Vielmehr engagierst Du Dich in vielen Projekten. Was machst Du da so alles und wie kam es dazu?
Henrike Zur Zeit bin ich zweimal im Jahr für mehrere Wochen ehrenamtlich für den Handwerkerdienst der „Sächsischen Israelfreunde“ tätig.

Meine „Spezialität“ ist: jiddische und hebräische Lieder singen, besonders für Holocaust-Überlebende. Einmal habe ich ein paar Wochen bei Holocaust-Überlebenden geholfen.

Außerdem war ich bei „Sar El“, dazu mehr weiter unten.

Wie ich zu den verschiedenen Projekten kam, sind alles längere Geschichten. Für mich sind – spätestens im Rückblick – immer sowas wie göttliche Weichen-stellungen darin sichtbar.

Farbenfrohes Leben: Das ist Israel!

 

 

Christian Immer wieder einmal werde ich gefragt, ob man sich in Israel, wenn man sich eine kleine Auszeit nimmt, ein wenig engagieren kann? Oder ob man eine Wanderung auf Teilen des Israel Trails mit Arbeiten/ Helfen in Israel irgendwie verbinden kann?
Henrike Es gibt eine ganze Menge Möglichkeiten sich einzubringen; das Internet ist voll mit Angeboten, auch in ganz verschiedenen Einsatz-Bereichen, von einzelnen Tagen bis hin zu Jahresvolontariaten. Man muss einfach etwas suchen.
Christian An wen kann man sich wenden, wenn man mithelfen möchte?
Henrike Mir liegt der Handwerkerdienst sehr am Herzen, weil wir nur noch wenige Jahre haben, um den Überlebenden des Holocaust zu begegnen und ihnen Gutes zu tun: http://www.zum-leben.de/reisen/handwerkerdienst/

Außerdem: https://www.leket.org/en/volunteers-department/volunteer/ – bei Leket kann man soweit ich weiß auch mal einzelne Tage mitmachen.

Sar El – Infos dazu weiter unten: http://www.sar-el.org/

Und viele, viele andere.

Duftende Gewürze am Machane Yehuda Markt in Jerusalem

Das heutige Israel ist voll von Orten, die schon in der Bibel erwähnt werden

 

Christian In einem Deiner Rundbriefe schreibst Du „Abends im Bett in der Bibel suchen, wo wir heute waren, das ist richtig spannend.“. Wie viel vom heutigen Israel findet man in der Bibel? Und: Wie würde ein absoluter Laie zu einem bestimmten Ort in Israel evtl. eine passende Bibelstelle finden?
Henrike Wenn ich im Zusammenhang mit Israel von der Bibel spreche, meine ich meistens das so genannte „Alte Testament“. Das heutige Israel ist voll von Orten, die schon in der Bibel erwähnt werden. Nicht immer ist das eine mit dem anderen identisch, aber esgibt überall im Land archäologische Ausgrabungen, viele lernst du als Tourist niemals kennen. Im Kibbutz Zuba z. B. habe ich einen Archäologen kennen gelernt, der mich in eine Familiengruft mitgenommen hat aus der Zeit von 700 v. Chr. Der Ort Zuba (oder Zova) findet in den biblischen Samuelbüchern Erwähnung. Ich hab im Internet einfach „Zuba Bibel“ gegoogelt, und wurde fündig.

Problematisch sind manchmal die Umschriften, es gibt viele verschiedene Schreibweisen von Orten. Nicht jeder kommt darauf, wenn er „Beth Lechem“ liest, dass Bethlehem gemeint ist.

Kleiner Tipp am Rande: Wer mit Navi in Israel unterwegs ist, muss sehr kreativ sein mit den verschiedenen Schreibweisen, ein Navi kann da ziemlich bockig und verständnislos sein.

 

Das bekannteste Motiv in Israel: Die Klagemauer

 

 

 

Christian Du bist mitten auf dem ‚Machane Yehuda‘, dem bunten jüdischen Markt in Jerusalem und bemerkst recht trocken: „Irgendwann fällt uns ein, dass ja heute Sonntag ist, und in der Heimat viele unserer Verwandten und Freunde jetzt im Gottesdienst sitzen.“. Kann man sich den Shabbat in etwa so wie unseren Sonntag vorstellen? Und was sollte man als Tourist an einem Shabbat beachten?
Henrike In der jüdischen Zeiteinteilung beginnen die Tage am Vorabend. Also beginnt der Shabbat am Freitag Abend mit Sonnenuntergang. Am Freitag Nachmittag hören Busse und Züge auf zu fahren, das sollte man wissen, wenn man ohne Auto im Land ist. In vieler Hinsicht finde ich den Shabbat schon vergleichbar mit unserem Sonntag – alle haben frei, es ist ein Tag für die Familie, der Verkehr ist weniger dicht. Beachten sollte man, dass man in „frommen“ Orten und Stadtvierteln am Shabbat nicht Auto fährt. Meistens werden an solchen Stellen vor Shabbatbeginn Straßenbarrieren errichtet, dann sieht man schon, wo man nicht reinfahren sollte.

Und der Sonntag fühlt sich wie Montag an.

Christian Dieses Jahr musstest Du mit ansehen, wie Wälder in Israel brannten. Du bemerkst dazu: „In dieser Situation ist ein Lichtblick, dass neben ausländischer Hilfe (…) auch palästinensische Feuerwehrteams gegen die Flammen kämpften.“. Ändert sich da etwas zum Guten?
Henrike Es gab immer schon solche Lichtblicke von Zusammenarbeit und guter Nachbarschaft. Darüber berichten nur die Medien nicht. Und dass die Firmen der jüdischen Siedler, die im Fokus der BDS-Boykott-Bewegung stehen, den Palästinensern gute Arbeitsplätze bieten, wissen auch die Wenigsten.

Vielfalt, wohin man blickt: Israel. Hier: Standpunkte, die mit Musik vertreten werden.

 

 

Christian Immer wieder hast Du mir über die großartige Gastfreundschaft erzählt, die Du in Israel erlebt hast. Deine schönste Geschichte?
Henrike Das Laubhüttenfest wird beendet mit „Simchat Torah“, dem „Fest der Freude an der Torah“. Zu diesem Fest war ich letztes Jahr bei einem streng religiösen Ehepaar eingeladen. Wir haben viele Stunden in der Synagoge verbracht, ich durfte bei ihnen übernachten, und am Ende war ich in der ganzen Gemeinde bekannt und fühlte mich einfach angenommen.
Christian Viele hier in Deutschland können sich Israel und seine vielen verschiedenen Menschen gar nicht so richtig vorstellen. Du behauptest: Beduinen „dienen in der israelischen Armee, die Frauen machen einen Sozialdienst; ihnen ist Loyalität zu dem Staat, in dem sie leben, wichtig“. Im Ernst?
Henrike Du beziehst Dich damit auf meinen beduinischen Freund A., dessen Stamm seit mehreren Jahrzehnten seßhaft ist, in einem Ort mit ganz normaler Infrastruktur, mit Arbeitsplätzen und wirtschaftlicher Entwicklung. Was für seinen Stamm gilt, ist sicher nicht auf alle Beduinen übertragbar.

Alltag in Israel: Junge Soldatinnen

Am Shabbat wird nicht telefoniert

Christian Ich selbst habe in Israel immer wieder Juden kennen gelernt, die den Shabbat nicht allzu streng auslegen. Es scheint aber durchaus große Unterschiede zu geben. Du selbst warst einmal zu Gast bei einer streng religiösen Familie. Wie war das?
Henrike Es ist ja alles andere als selbstverständlich, dass streng religiöse Juden den Kontakt zu Christen suchen. Ich kenne mehrere, und ich schätze die Gespräche mit ihnen sehr. Die vielen Regeln sind unsereinem natürlich fremd, aber Vieles hat durchaus eine innere Logik, wenn man sich denn die Mühe macht, dieser Logik nachzugehen. Am Shabbat wird nicht telefoniert, auch nicht fotografiert, der PC bleibt aus, man raucht nicht, betätigt keine Lichtschalter, Heizungen oder Herdplatten. Ich habe mal einfach aus Gewohnheit ein Licht ausgeschaltet, aber das war kein Problem, zumal mir als Nichtjüdin diese Regeln ja gar nicht gelten. In einer Familie hatte mal der kleine Sohn die Heizung ausgeschaltet, und ich war dann der rettende „Shabbes-Goy“, die Heizung wieder in Gang zu bringen.

Mitten in Israel: Gesattelte Pferde

 

 

Christian Du selbst sprichst Hebräisch. Kommt man auch ohne zurecht? Lohnt es sich, ein paar Brocken Hebräisch zu lernen? Oder ist das viel zu schwer?
Henrike Mit englisch kommt man in der Regel gut durch. Seit der großen russischen Einwanderung kommt man auch mit dieser Sprache weit. Manchmal geht auch deutsch oder jiddisch, das ja aus dem Mittelhochdeutschen entstanden ist, und die Gruppe der französischen Einwanderer wird auch immer größer. Und wenn gar nix geht, dann helfen auch Hände, Füße, Mimik und Gestik. Ein paar Worte hebräisch zu lernen, geht sicher, und ist ganz nett, aber nicht nötig.

 

(c) henrike oberlaender for israel-trail.com 2017

 

Wenn alle Welt Israel anprangert…

 

Christian Ein Foto zeigt Dich als Helferin in Militäruniform. Bist Du wirklich so herumgelaufen?
Henrike Ja, da hab ich einen Einsatz bei „Sar El“ gemacht. Das ist eine Organisation der israelischen Armee, die seit vielen Jahren Helfer aus der ganzen Welt einlädt, die Armee mit praktischen Diensten zu unterstützen. Da lebst du ziemlich primitiv in einer Armeebasis, meistens für drei Wochen (geht aber auch eine), und tust was man dir anschafft. Die Kommunikation geht auf englisch, und du lernst total interessante Menschen kennen, Juden und Nichtjuden, die von überallher kommen, aus sehr verschiedenen Hintergründen und Motivationen.
Christian Da sind die einen, die – wie Du – Israel mit sehr viel Idealismus helfen. Und dann die anderen, die es boykottieren. (Boycott, Divestment and Sanctions (dt. Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen, kurz BDS) ist eine internationale politische Kampagne, die sich geographisch gegen ganz Israel und kulturell gegen alles Israelische wendet). Zerreißt es Dir da nicht das Herz?
Henrike Vor dieser BDS-Kampagne stehe ich einfach nur fassungslos und denke „déja-vu“. Ich finde, ein Zitat von Hegel trifft den Nagel auf den Kopf: „Aus der Geschichte der Völker können wir lernen, dass die Völker aus der Geschichte nichts gelernt haben.“
Christian Was sagt man denen, die Israel hassen?
Henrike Oft ist da leider nicht viel zu sagen. Ablehnung und Hass machen ja nicht nur etwas mit dem Objekt des Hasses, sondern auch mit dem Hasser. Nicht umsonst gibt es den Ausdruck „blinder Hass“. M. E. führt Hass zu einer völlig eingeschränkten Wahrnehmung, die andere Zugänge zum Thema in der Regel verhindert.

Der Eindruck, der z. B. durch die Vorgänge bei den UN und durch die Medien entsteht, ist meistens stärker als was ich mit meinen Erlebnissen und mit Fakten dagegen zu halten habe; oft habe ich das Gefühl, die Leute denken „wenn alle Welt Israel anprangert, dann kann das doch gar nicht so falsch sein.“

Ich glaube, es war Goebbels, der gesagt hat „du musst eine Lüge nur oft genug wiederholen, dann glaubt man sie.“

Jerusalem bei Nacht

Christian Ich selbst setze mich am liebsten mit Dingen auseinander, die uns vorwärts bringen. Deshalb schreibe ich in meinem Buch „Israel Trail mit Herz“ viel über das, was Menschen miteinander verbindet. Über die „zarten Pflänzchen“ also, die in der Presse entweder gar nicht gezeigt werden, oder die durch das „Laute“ in unserer Welt nie zur Geltung kommen. Und über Politik schreibe ich erst gar nicht…
Henrike Je öfter ich in Israel bin, je mehr ich von den menschlichen und politischen Konflikten mitkriege, desto stiller bin ich, wenn es um Lösungen geht. Ich weiß keine. Und die ganze Einmischerei von USA, EU und Konsorten macht die Situation gewiss nicht leichter.

Vermutlich tust Du gut daran, Dich aus der Politik herauszuhalten, das ist ein einziges Minenfeld.

Christian Viele, die sich als Agnostiker bezeichnen, haben mein Buch gelesen. Manche haben mir danach anvertraut „ich glaube schon, dass es da irgendwas gibt…“. Warum fällt es vielen so schwer, sich einem Gott anzuvertrauen, Sorgen loszulassen oder gar zu beten?
Henrike Es gehört nicht nur eine Menge Vertrauen dazu, sondern auch eine ganze Portion Demut, so verstaubt dieses Wort klingen mag. Wem gefällt es denn schon zuzugeben, dass ich „Erlösung von allem Übel“ brauche, wie es das Glaubensbekenntnis formuliert? Das „Dein Wille geschehe“ aus dem Vaterunser nimmt uns plötzlich das Konzept aus der Hand – ja wer will das denn?

Ich glaube, wichtiger als alles „du sollst, du sollst nicht“ ist für Gott eine persönliche Beziehung zu uns, und Beziehungen brauchen Zeit, die wir uns nicht nehmen in der Eile unserer Tage. Gebet ist nichts Anderes als Beziehungspflege mit Gott.

 

Vor dem Obststand

Wir haben den größten Teil der Bibel gemeinsam

 

Christian Meine kleine Tochter (11) hat mich gefragt: „Papa, was haben Juden und wir (Christen) eigentlich alles gemeinsam?“ Wie würdest Du ihr antworten?
Henrike Da gibt es eine ganze Menge – wir haben gemeinsam den Glauben an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Wir haben den größten Teil der Bibel gemeinsam, den wir so irreführend „Altes Testament“ nennen. Und die größte Gemeinsamkeit zeichnet gleichzeitig die schärfste Trennlinie – die Hoffnung auf den Messias: die Juden warten darauf, dass er endlich kommt, die Christen warten darauf, dass er endlich wiederkommt.
Christian Meine Tochter hat erstaunlich viel gewusst. Leider hat sie nur wenig davon in der Schule gelernt. Haben wir ein Informationsdefizit, was Israel anbelangt?
Henrike JAAA!!! Und Untersuchungen zeigen, dass deutsche Schulbücher den israelisch-arabischen Konflikt oft sehr verzerrt darstellen, so dass Israel die Buhmann-Rolle zufällt, s. z. B. https://www.welt.de/politik/ausland/article13622186/Deutsche-Schulbuecher-erklaeren-Israelis-zu-Taetern.htmlbereits 2011 erschienen!!

Oder: https://www.israelnetz.com/suche/?q=deutsche+schulb%C3%BCcher

Henrike Oberländer am Markt

Aufmerksam, aber nicht ägstlich

Christian Wie sind die Menschen eigentlich in Israel?
Henrike Ich glaube, das ist eine weltweit einmalige Mischung aus europäisch geprägter Demokratie mit wachsendem Anteil an orientalischer Mentalität. Das fühlt sich für mich manchmal kurios an, manchmal anstrengend, oft überraschend, und immer interessant und spannend in den Begegnungen mit den Menschen.

Ich treffe auf sehr viel Hilfsbereitschaft, ich komme viel schneller in Kontakt mit Menschen als in D. Allerdings ist Vieles nicht so gut organisiert wie bei uns, das bekommt man als reiner Tourist weniger mit, aber wenn Du Dich mit Telefonanschlüssen und Wasserrechnungen rumschlägst, dann brauchst Du oft ne Menge Geduld.

Christian Und das Essen?
Henrike Vielfältig, so wie die Menschen, die aus über 100 Ländern eingewandert sind.
Christian Wie steht es um die Sicherheit? Muß man in Israel Angst haben?
Henrike Spätesten seit der Lkw-Attacke auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sind wir da angekommen, womit Israel schon lange zu kämpfen hat. Und man ist dort ganz anders vorbereitet auf verschiedene Arten von Terror. Ich bin in Israel im Allgemeinen aufmerksam, aber nicht ängstlich.
Christian In Israel einfach ein paar Meter zu wandern, ist für Dich…
Henrike …ein Highlight inmitten meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Christian Henrike, wann treffen wir uns einmal… in Israel?
Henrike Also ich bin momentan immer im Frühling und im Herbst für ca. zwei Monate im Land. Kannst jederzeit kommen 🙂 – Dann besuchen wir Meinrad und Ruthi!
Christian Und dann noch ein Satz zum Vervollständigen:

Wer einmal im Leben Jerusalem besucht …

Henrike …der besucht den Nabel der Welt.

Fotos (c) Henrike Oberländer.

Liebe Henrike, ich danke Dir für das Interview und die offenen Worte!

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