17 Hadera – Poleg Beach, Netanya

Der Israel National Trail an der Mittelmeerküste: Das bedeutet Wandern in herrlichster Natur. Es ist aber auch ein wenig anstrengender im Sand, als ich es mir so gedacht hätte.

Der Israeltrail an der Mittelmeerküste

Der Israeltrail an der Mittelmeerküste

Der Israeltrail an der Mittelmeerküste bei Netanya

Der Israeltrail an der Mittelmeerküste bei Netanya

 

Diesen Ausblick bekommt man zum Nulltarif. Hätte sich jemand Israel und den Israeltrail so mediterran vorgestellt? Hier ist er. Ich selbst habe heute Blasen, die ich mir aufstechen muß und gerade eben für die Natur wenig Sinn. (Wird aber gleich wieder besser)

Eine egmarkierung des INT bei Netanya

Eine Wegmarkierung des INT bei Netanya

 

Hier fehlen nur ein paar alte Menschen, dann wäre das Postkartenmotiv des Israeltrails perfekt.

Wasser kann man in Israel überall bedenkenlos trinken

Wasser kann man in Israel überall bedenkenlos trinken

 

Meine Chlortabletten habe ich nie verwendet. Wasser kann man – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern – in Israel überall bedenkenlos trinken. Gut, aus einer Kuhtränke sollte man das dann doch nicht tun. Aber so wie ich aus einer Leitung, warum nicht!

 

Mein Zelt direkt am Poleg Beach

Mein Zelt direkt am Poleg Beach

Nix Pilgerherberge! Hier hat man den schönsten Platz der Welt mit seinem Zelt direkt vor dem Poleg-Strand. Ein bisschen neidisch blicke ich lange den Kitesurfern zu.

Pilgeridylle. Eine Alternative zum Jakobsweg an der spanischen Küste

Pilgeridylle. Eine Alternative zum Jakobsweg an der spanischen Küste

Kitesurfer am Israelrail

Kitesurfer am Israelrail

INT Trailsign beim Poleg Beach

INT Trailsign beim Poleg Beach

Zu schön um wahr zu sein? Nein, that’s real! Also ‚Isreal‘, statt Israel, wie ich mich ohnehin immer wieder vertippe. Aufstehen und weiter gehen. Immer den Wegzeichen nach.

 

Leseprobe aus dem Buch Israel Trail mit Herz:

Ich kann es kaum glauben, dass der Israel Trail hier einfach völlig wild über den herrlichen Sandstrand verläuft. Die kleinen Holzboote in Fishermen’s Village liegen noch ganz ruhig auf dem spiegelglatten Wasser. Der Fischer von gestern ist wieder hier. Auch er winkt mir zu und deutet mit seinem Arm nach links: „Da geht’s weiter.“

Vor mir liegt ein weiter, völlig unverbauter Strand.

Idyllisch. Das Hinterland säumt eine hohe Düne. Sandig, aber auch grün. Am Strand laufen weit entfernt einige Menschen umher. Manche lassen ihre Hunde laufen, andere joggen hier das Ufer entlang. Fröhlich geht es hier zu, und ganz gemischt. Trotzdem ist es sehr überschaubar und besinnlich. So wie irgendwo anders außerhalb der Saison, wo sich nur ganz wenige an den Strand verirren. Schon lange habe ich mich auf diese Strecke an der Meeresküste gefreut. Nach den gebirgigen letzten Etappen in Israels Norden endlich einmal flach. Andererseits habe ich mir zu Hause eine dicht besiedelte Küste vorgestellt, an der man tagelang auf geteerten Strandpromenaden wandern muss. Weit gefehlt! Ohne jetzt Länder zu nennen, wo ich schon am Strand laufen wollte, überrascht mich Israel hier absolut positiv.

In vielen Ländern der Welt ist es ja noch nicht einmal möglich, überhaupt am Strand zu wandern, weil überall irgendwelche Clubs einzäunen, was nur geht. Oder man wird auf Schritt und Tritt belästigt. Oder alles ist zugebaut, Hotel an Hotel. Nun, das kann ja noch kommen. Aber fürs Erste genieße ich diese riesengroße Freiheit, die ich hier verspüre. Nur in einem Punkt habe ich mich getäuscht: Dass es leicht sein würde, am flachen Strand zu laufen. Heute habe ich bisher fünf Kilometer zurückgelegt. Vielleicht sind es auch sieben oder acht. Und es ist sehr, sehr anstrengend. Meine Füße sinken hier mit jedem Schritt ein. Mein Rucksack bäumt sich auf zur Überlast. Und schlagartig schnellt die Temperatur in die Höhe und zeigt mir, wo ich bin: In Israel!

Ich wünsche mir sofort die kühlen Wälder und Berge zurück. Hier am Strand leide ich mit jedem Meter. Andererseits ist die Kulisse vor mir so unwirklich schön, dass es mir die Sprache verschlägt. Ich führe auch gerade keine Selbstgespräche! Hier her werde ich mit meiner Familie in den Urlaub fahren. Genau hierher! Wie könnten meine Kinder hier im Sand spielen und frei herumtoben! Hier muss niemand sein Claim abstecken. Oder mit einem Handtuch etwas reservieren. Nein, hier ist die Traumküste einfach so da. Für jedermann.

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